Neuemissionen zeichnen (IPO) – Wie kommt man an die Aktien von neuen Unternehmen?

Neuemissionen

Neuemissionen (IPOs) haben sich zu einem der faszinierendsten Bereiche des modernen Kapitalmarkts entwickelt. Nach einem verhaltenen Jahr 2025 erlebt der IPO-Markt 2026 tatsächlich eine Renaissance: Allein im ersten Halbjahr 2026 kletterte das weltweite Emissionsvolumen auf ein Rekordniveau von rund 186,8 Milliarden US-Dollar (+201% ggü. Vorjahr) – maßgeblich getragen von einem einzigen Börsengang: SpaceX. Elon Musks Raumfahrtunternehmen ging am 12. Juni 2026 mit einer Bewertung von rund 1,77 Billionen US-Dollar an die Nasdaq und sammelte dabei bis zu 86 Milliarden US-Dollar ein – der größte Börsengang der Geschichte, mehr als dreimal so groß wie der bisherige Rekordhalter Saudi Aramco (2019). Der Markt wird weiterhin von Megatrends wie Künstlicher Intelligenz, Raumfahrt und Verteidigungsindustrie dominiert: OpenAI (Bewertungsziel bis 1 Billion USD) und Anthropic (rund 965 Milliarden USD) haben inzwischen offiziell vertrauliche Börsenunterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. In Deutschland verlief das erste Halbjahr dagegen deutlich ruhiger: Mit ASTA Energy Solutions, Gabler Group und VINCORION gab es drei Erstnotierungen in Frankfurt, während der eigentlich größte deutsche IPO-Kandidat, der Panzerbauer KNDS, kurz vor der geplanten Erstnotierung überraschend abgesagt wurde. Auch aus China kommt mit dem Speicherchip-Hersteller CXMT einer der größten IPOs des Jahres. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie und wo Privatanleger bei Neuemissionen partizipieren können und welche Chancen und Risiken bei dieser volatilen Investmentform zu beachten sind.

Was ist eigentlich eine Neuemission von Wertpapieren?

Eine Neuemission bezeichnet die erstmalige Einführung von Wertpapieren in den organisierten Kapitalmarkt – ein komplexer Prozess, der Unternehmen den Zugang zu institutionellem und privatem Kapital verschafft. Dabei können verschiedene Arten von Wertpapieren emittiert werden: Aktien zur Eigenkapitalbeschaffung, Unternehmensanleihen zur Fremdkapitalaufnahme oder Fondsanteile bei Investmentgesellschaften.

Das primäre Ziel einer Neuemission liegt in der strategischen Kapitalbeschaffung – sei es für Wachstumsinvestitionen, Schuldenabbau, Forschung und Entwicklung oder die Finanzierung von Übernahmen. Moderne Neuemissionen werden typischerweise von einem Konsortium führender Investmentbanken begleitet, die als Underwriter fungieren und den komplexen Prozess des IPO (Initial Public Offering) orchestrieren. In der heutigen digitalen Ära haben sich auch alternative Emissionsformen wie Direct Listings oder SPAC-Transaktionen etabliert, die Unternehmen flexiblere Wege an die Börse ermöglichen.

Was versteht man unter IPO

„Going public“ oder Initial Public Offering = IPO markiert den Übergang eines Privatunternehmens zu einem börsennotierten Konzern – einen der bedeutsamsten Meilensteine in der Unternehmensgeschichte. Dieser Transformationsprozess ermöglicht es erstmals, Unternehmensanteile über regulierte Kapitalmärkte an eine breite Investorenbasis zu veräußern. Moderne IPOs können verschiedene Formen annehmen: Primäremissionen mit neu geschaffenen Aktien zur Kapitalerhöhung, Sekundäremissionen aus Bestandsaktionärsverkäufen oder Mischformen beider Varianten.

Die Orchestrierung erfolgt durch ein oder mehrere Investmentbanken, die als Lead Underwriter fungieren und komplexe Aufgaben übernehmen – von der Bewertungsfindung über die Investorenansprache bis zur Preisbildung und Marktplatzierung. Diese Konsortialbanken übernehmen typischerweise auch eine Preisstabilisierungsgarantie, die dem Emittenten einen Mindesterlös zusichert. Als innovative Alternative zu traditionellen IPOs haben sich in den letzten Jahren SPACs (Special Purpose Acquisition Companies) etabliert – sogenannte „Mantelgesellschaften“, die bereits börsennotiert sind und später mit operativen Unternehmen fusionieren.

Der strukturelle Ablauf moderner IPOs gliedert sich in drei strategische Phasen:

  • Die Planungsphase umfasst Due Diligence, Unternehmensbewertung und die Auswahl der Konsortialführer,
  • die Vorbereitungsphase beinhaltet Prospekterstellung, Roadshow-Organisation und regulatorische Genehmigungen,
  • während die Prozessphase das eigentliche Bookbuilding, die Preisfestsetzung und den ersten Handelstag abdeckt.

Die globale IPO-Landschaft zeigt beeindruckende Dimensionen. Nachfolgend haben wir Ihnen die Entwicklung der weltweiten IPO-Aktivität der vergangenen Jahre visualisiert:

Bedienhinweis: Einzelne Datenreihen lassen sich durch Klick auf die betreffende Überschrift aus- und wieder einblenden.

Quellen:

Welche Chancen und Risiken gibt es beim Erwerb von Neuemissionen?

IPO-Investitionen repräsentieren eine der faszinierendsten, aber auch komplexesten Anlageklassen des modernen Kapitalmarkts. Die Attraktivität liegt zunächst im exklusiven Zugang zu innovativen Unternehmen in ihrer dynamischsten Wachstumsphase – bevor sie zum Allgemeingut etablierter Börsenindices werden. Viele erfolgreiche IPOs zeigen bereits am ersten Handelstag spektakuläre Kursgewinne, da institutionelle Nachfrage und Retail-Interesse auf ein bewusst begrenztes Aktienangebot treffen. Diese künstliche Knappheit, kombiniert mit dem „Fear of Missing Out“-Effekt (FOMO), kann zu erheblichen kurzfristigen Wertsteigerungen führen.

Die Kehrseite dieser Medaille offenbart sich jedoch in der Langfristbetrachtung: Studien zeigen, dass eine beträchtliche Anzahl von IPO-Unternehmen ihre ursprünglichen Bewertungsversprechen nicht erfüllen kann und Jahre später deutlich unter dem Emissionskurs notiert. Faktoren wie überzogene Wachstumsprognosen, unerprobte Geschäftsmodelle, regulatorische Herausforderungen oder sich wandelnde Marktbedingungen können zu nachhaltigen Enttäuschungen führen. Wie schnell sich das Blatt wenden kann, zeigt das erste Halbjahr 2026 eindrücklich: Sowohl SpaceX als auch die Czechoslovak Group (CSG) verzeichneten am ersten Handelstag spektakuläre Kursgewinne, notierten wenige Wochen bzw. Monate später aber wieder auf oder sogar deutlich unter dem Ausgabepreis.

Eine Neuemission ist daher keineswegs ein Garant für Investitionserfolg, sondern erfordert sorgfältige Due Diligence und Risikoabwägung! Moderne IPO-Investoren müssen zudem mit erheblicher Volatilität rechnen – Kursschwankungen von 20-50% in den ersten Handelswochen sind keine Seltenheit. Diese Schwankungen können sowohl durch fundamentale Unternehmensentwicklungen als auch durch spekulative Marktdynamiken und institutionelle Gewinnmitnahmen ausgelöst werden.

Positive Beispiele für Neuemissionen 2025
Quelle: ariva.de, finanzen.net / Stand: Juli 2026
Unternehmen ISIN Erstkurs Schlusskurs 1. Handelstag
TKMS (ThyssenKrupp Marine Systems) DE000TKMS001 60,00 EUR 81,10 EUR
Circle Internet Group US17285W1027 31,00 USD (IPO-Preis) circa 62,00 USD
Renk Group DE000RENK730 15,00 EUR 22,30 EUR
Aumovio DE000AUM0V10 30,00 EUR 30,60 EUR

Neu 2026: Deutsche Erstnotierungen und der Rekord-IPO SpaceX

Auch 2026 lieferte bereits einige bemerkenswerte Börsengänge. Die folgende Übersicht zeigt die bislang wichtigsten Neuemissionen des laufenden Jahres samt Kursentwicklung:

Bereits durchgeführte Neuemissionen 2026 (Auswahl)
Kurse gerundet, Stand: Juli 2026. Quelle: finanzen.net, Unternehmensangaben
Unternehmen Erstnotiz Ausgabepreis Kurs aktuell Performance
SpaceX 12.06.2026 135,00 USD circa 125-135 USD rund ±0%
ASTA Energy Solutions 30.01.2026 29,50 EUR circa 63,00 EUR rund +110%
Czechoslovak Group (CSG) 23.01.2026 25,00 EUR circa 14,00 EUR rund -44%
VINCORION 20.03.2026 17,00 EUR circa 18,00 EUR rund +6%
Gabler Group 09.03.2026 44,00 EUR circa 45,00 EUR rund +2%

TKMS-IPO: Ein Erfolgsbeispiel aus dem Oktober 2025

Der Börsengang von TKMS (ThyssenKrupp Marine Systems) am 20. Oktober 2025 gilt als einer der erfolgreichsten deutschen IPOs des Jahres. Der führende europäische Marineschiffbauer, spezialisiert auf nicht-nukleare U-Boote, Fregatten und maritime Systemlösungen, übertraf alle Erwartungen deutlich. Mit einem Erstkurs von 60 EUR lag die Aktie bereits weit über den Analystenschätzungen von rund 36 EUR. Im Tagesverlauf erreichte der Kurs sogar ein beeindruckendes Hoch von 107 EUR, bevor sich die Aktie bei 81,10 EUR stabilisierte – ein Plus von 35,17% zum Erstkurs.

Der Spin-Off erfolgte im Verhältnis 20:1, das heißt für 20 ThyssenKrupp-Aktien erhielten Altaktionäre automatisch eine TKMS-Aktie ins Depot gebucht. ThyssenKrupp behielt dabei eine Mehrheit von 51%, während 49% der Anteile frei handelbar sind. Die Aktien werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Zeitweise wurde TKMS mit über 6 Milliarden Euro bewertet und war damit höher bewertet als der Mutterkonzern selbst. Seit Dezember 2025 ist TKMS im MDAX gelistet.

Das starke Interesse an TKMS ist vor allem auf das günstige geopolitische Umfeld zurückzuführen: Steigende Verteidigungsausgaben in Europa und ein hoher Auftragsbestand von rund 10 Milliarden Euro bieten dem Unternehmen Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Analysten sehen Kursziele zwischen 74 und 100 EUR, wobei die Einschätzungen je nach Bewertung der Projekt- und Ausführungsrisiken im Schiffbau variieren. Der Börsengang von TKMS legte den Grundstein für weitere Defense-IPOs in Europa.

Ottobock-IPO: Solides Debüt im Medizintechnik-Sektor

Der Prothesenhersteller Ottobock wagte im Oktober 2025 den größten deutschen Börsengang des Jahres. Mit einem Ausgabepreis von 66 EUR am oberen Ende der Preisspanne und einem Erstkurs von 72 EUR gelang dem weltgrößten Prothesenhersteller ein überzeugendes Debüt. Das Unternehmen sammelte dabei rund 808 Millionen Euro ein und erreichte eine Marktkapitalisierung von 4,2 Milliarden Euro – der größte deutsche IPO seit der Parfümeriekette Douglas im Jahr 2024.

Die Aktie notierte in den folgenden Wochen zwischen 64 EUR und 75 EUR und zeigt damit eine stabile Kursentwicklung. Seit Dezember 2025 ist Ottobock im SDAX gelistet. Analysten bewerten das Unternehmen mit Kurszielen zwischen 74 und 86 EUR positiv, wobei vor allem die starke Marktposition, das innovative Produktportfolio und das Wachstumspotenzial in Schwellenländern hervorgehoben werden.

Circle Internet Group: Volatiler Start im Krypto-Sektor

Der Herausgeber des USDC-Stablecoins, Circle Internet Group, sorgte im Juni 2025 für einen der spektakulärsten IPO-Starts des Jahres. Mit einem Ausgabepreis von 31 USD startete das Unternehmen an der New Yorker Börse. Die Aktie schoss am ersten Handelstag auf etwa 62 USD und erreichte in den darauffolgenden Tagen fast 290 USD – ein Anstieg von über 800%. Dieser beispiellose Erfolg wurde durch die regulatorische Klarheit nach der Verabschiedung des GENIUS Act im US-Senat befeuert, der erstmals einen klaren Rahmen für digitale Assets und Stablecoins schuf.

Im weiteren Jahresverlauf kam die Aktie jedoch unter erheblichen Druck. Starker Wettbewerb im Stablecoin-Sektor, kritische Analystenstimmen und umfangreiche Insider-Verkäufe führten zu deutlichen Kursverlusten. Trotz der Volatilität gilt der Circle-IPO als Meilenstein für die Krypto-Industrie und zeigt, wie regulatorische Fortschritte die Akzeptanz digitaler Finanzdienstleistungen fördern können.

ASTA Energy Solutions: der stille Star des Jahres 2026

Der eigentliche Überraschungssieger des IPO-Jahres 2026 kommt ganz ohne Schlagzeilen aus: ASTA Energy Solutions machte am 30. Januar 2026 im Frankfurter Prime Standard den Auftakt der deutschen Erstnotierungen, zu einem Ausgabepreis von 29,50 Euro. Das österreichische Unternehmen stellt hochwertige Leiter und Wickelmaterialien für Transformatoren, Generatoren und elektrische Maschinen her – ein unscheinbares Geschäftsmodell, das an einer der stabilsten Nachfragequellen der kommenden Jahre hängt: dem globalen Ausbau der Stromnetze.

Langfristverträge mit Siemens Energy und GE Vernova, ein im Geschäftsjahr 2025 versechsfachter Gewinn und eine Umsatzprognose von über 790 Millionen Euro für 2026 trieben den Kurs kräftig an: Von 29,50 Euro ging es auf zeitweise über 63 Euro – eine Verdopplung innerhalb eines halben Jahres und damit die mit Abstand beste Performance aller deutschen IPOs 2026, deutlich vor den stärker beachteten Rüstungswerten.

CSG: Fulminanter Start, deutlicher Rückschlag

Die tschechische Rüstungsfirma Czechoslovak Group (CSG) legte am 23. Januar 2026 an der Euronext Amsterdam den größten Rüstungs-Börsengang der Geschichte hin. Der Hersteller von Munition, gepanzerten Fahrzeugen und Artilleriesystemen nahm bei einem Ausgabepreis von 25 Euro rund 3,8 Milliarden Euro ein. Am ersten Handelstag sprang die Aktie um über 31% nach oben und kletterte kurz darauf bis auf 35,50 Euro.

Seitdem ging es für die Aktie deutlich bergab: Gewinnmitnahmen im gesamten europäischen Rüstungssektor drückten den Kurs bis Juli 2026 auf rund 14 Euro – gut 44% unter den Ausgabepreis. Operativ läuft das Geschäft mit einem Auftragsbestand von rund 17 Milliarden Euro weiterhin solide, doch der Markt zweifelt zunehmend an der ursprünglich hohen Bewertung. Das Beispiel CSG zeigt exemplarisch, wie schnell sich ein fulminanter IPO-Start relativieren kann.

VINCORION und Gabler Group: Zwei weitere deutsche Rüstungs-IPOs

Mit VINCORION (Erstnotiz 20. März 2026, Ausgabepreis 17 Euro) und der Gabler Group (Erstnotiz 9. März 2026, Ausgabepreis 44 Euro) wagten zwei weitere Verteidigungs- und Nischenzulieferer den Sprung an die Frankfurter Börse. VINCORION aus Wedel baut Energie- und Mechatroniklösungen für Plattformen wie den Leopard 2, den Puma sowie die Luftabwehrsysteme PATRIOT und IRIS-T und war mit einem Emissionsvolumen von bis zu 345 Millionen Euro der größte der drei deutschen IPOs des ersten Quartals. Da beim Börsengang jedoch kein frisches Kapital ins Unternehmen floss, sondern der Finanzinvestor Star Capital Anteile verkaufte, blieb die Kursreaktion verhalten – starke Halbjahreszahlen brachten die Aktie im Juli aber wieder über den Ausgabepreis.

Die Gabler Group aus Lübeck liefert Ausfahrsysteme für U-Boote und Technik für Unterwasserkommunikation, mit TKMS und Hensoldt als Kunden. Der Börsengang fiel ausgerechnet auf einen Tag mit einem Ölpreisschock am Aktienmarkt; die Aktie pendelt seither um ihren Ausgabepreis. Anders als bei VINCORION floss hier frisches Kapital ins Unternehmen, das für Schuldenabbau und kleinere Zukäufe genutzt werden soll.


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Neu emittierte Wertpapiere kaufen

Die Ausgabe einer neuen Aktie bzw. Wertpapiere wird über ein Emissionskonsortium ausgeführt. Das Konsortium muss innerhalb einer vorgegebenen Frist Käufer für die Neuemissionen finden. Diese Frist nennt sich Zeichnungsfrist. Innerhalb der Zeichnungsfrist können meist institutionelle Anleger Aktien der Neuemission ordern. Als Privatanleger hingegen ist es gar nicht so einfach Neuemissionen zu zeichnen, da man dafür einen Broker benötigt, der Zugang zum Anbietermarkt hat.

Mögliche Optionen finden Sie hier.

Schritt 1 – das geeignete Wertpapier finden

Dazu muss man eine gewisse Recherchearbeit betreiben oder auch aufmerksam die Medien verfolgen. Ausgewählte Websites bieten Übersichtsseiten mit den anstehenden IPO´s an. Wenn man ein interessantes Unternehmen gefunden hat, sollte man sich mit dem Prospekt der Neuemission beschäftigen und erst, wenn alles für einen passt, die Zeichnung der Aktien vornehmen. Hier kann es zu unterschiedlichen Wegen einer Zuteilung kommen, diese Wege oder auch Platzierungsverfahren genannt, werden im Schritt 3 betrachtet.


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Schritt 2 – den passenden Broker finden

Jeder Börsengang wird je nach Herkunftsland des Unternehmens auch an unterschiedlichen Handelsplätzen platziert. Es kann also sein, dass die gewünschte Zeichnung an der XETRA in Frankfurt, der NYSE in New York, der NASDAQ in New York oder auch der SSE in Shanghai erfolgen muss. Somit benötigt man einen Broker, welcher dort auch Handelsplätze betreibt. Für deutsche Anleger ist es somit recht kompliziert, an Neuemissionen im Ausland zu kommen, da die Emissionen häufig lokal beschränkt ist und die ausgebende Bank auch im Ausland sitzt.

Beispiele für Online-Broker die Neuemissionen anbieten
Anbieter Zuteilung/Orderaufgabe und Orderprovision Zum Anbieter
Börsen DE US Börsen Weltbörsen
Stand: Februar 2026
ab 4,90 EUR je Order ab 8,90 USD ab 0,14% des Transaktions-volumens Weiter »
5,90 EUR 5,90 EUR 5,90 EUR Weiter »
4,90 EUR + 0,25 % des Order-volumens 7,90 EUR + 0,25 % des Order-volumens 7,90 EUR + 0,25 % des Order-volumens Weiter »
4,95 EUR + 0,25 % des Order-volumens 19,90 EUR + 0,25 % des Order-volumens 49,90 EUR + 0,25 % des Order-volumens Weiter »
4,99 EUR + 0,25 % des Order-volumens 9,99 EUR + 0,25 % des Order-volumens 29,99 EUR + 0,25 % des Order-volumens Weiter »
4,90 EUR + 0,25 % des Order-volumens 25,00 EUR + 0,25 % des Order-volumens 25,00 EUR + 0,25 % des Order-volumens Weiter »

Schritt 3 – die unterschiedlichen Platzierungsverfahren

Hierbei wird unterschieden, ob es sich um eine Fremdoder
eine Eigenemission handelt
. Bei einer Eigenemission werden die Wertpapiere ohne den Verkauf über Dritte (Broker) verkauft. Der Verkauf wird also direkt über die herausgebende Bank abgewickelt. Eigenemissionen sind jedoch eher die Ausnahme. Bei Aktien- und Anleiheemissionen wird häufig der Weg der Fremdemission gegangen. Das Emissionskonsortium, welches sich aus Brokern zusammensetzt, übernimmt die Aufgabe der Platzierung und Verteilung. Hierbei wird dann nochmals in weitere Formen der Platzierung unterteilt.

Bestens-Verfahren

Bei dieser Variante gibt es eine festgesetzte Menge an Wertpapieren zu einem festgesetzten Preis. Bei einer Überzeichnung werden die Wertpapiere dann im Zuteilungsverfahren verteilt. Diese Platzierungsart wird vornehmlich bei Anleihen genutzt.

Book-Building-Verfahren

Diese Variante wird heutzutage am häufigsten durchgeführt. Hierbei gibt das herausgebende Unternehmen beziehungsweise die begleitende Investmentbank eine Preisspanne an. Innerhalb dieser Spanne können die Konsorten Kaufgebote abgeben. Nach der Zeichnungsfrist legt dann das Konsortium den Emissionspreis fest, der sich innerhalb der Preisspanne befindet. Somit hat der Markt je nach Nachfrage den Preis bestimmt und die Emission ist meist nicht überzeichnet.

Auktions-Verfahren

Dieses Verfahren wird in Deutschland sehr selten praktiziert. In den USA hingegen kommt es häufiger zum Einsatz. Innerhalb einer Zeichnungsfrist bieten Anleger einen Preis und die gewünschte Menge. Die Konsorten nehmen alle Angebote an, welche über dem Mindestpreis liegen. Der Emittent legt dann aber am Ende einen Einheitspreis fest, so dass alle Käufer auch denselben Ausgabepreis bezahlen.

Wichtige Begriffe bei Neuemissionen kurz erklärt

Bookrunner

Die ausgewählten Banken und/oder Broker erstellen im Rahmen des IPO´s ein Orderbuch (Bookbuilding = am Buch bauen). In diesem Orderbuch werden die einzelnen Orders und deren Orderpreise einge tragen. Als Bookrunner werden diejenigen bezeichnet, die maßgeblich das Orderbuch erstellen, die Orders sammeln und schließlich dem Emittenten einen Preis vorschlagen.

Greenshoe

Dieser Begriff, welcher den Namen von einer Schuhfabrik hat, kennzeichnet die Mehrzuteilungsoption. Die emittierenden Banken und Broker erhalten die Option zusätzliche Aktien unter einem bestimmten Preis zu kaufen. Sollte die Nachfrage am Markt hoch sein, ziehen die Banken diese Option und überverkaufen die erste Emission. Wenn die Emission dann ins stocken gerät oder der Preis fällt, können die Emittenten wieder im Markt Aktien zurückkaufen und ihren Shortbestand decken.

Zeichnungsfrist

Während der Zeichnungsfrist haben die Investoren und Anleger die Möglichkeit die neuen Wertpapiere zu erwerben. Dies ist der Zeitraum, welcher auch für das Bookbuilding genutzt wird. Nach der Zeichnungsfrist wird dann der Emissionspreis offiziell verkündet und dann erfolgt die Zuteilung der neu emittierten Wertpapiere.

Lock-Up

Die Lock-Up Periode ist eine durch Vertrag geregelte Zeit, in der Aktien eines IPO’s noch nicht frei gehandelt werden dürfen, vornehmlich gilt das für Altgesellschafter und Führungskräfte. Erst nach Ablauf dieser Zeit dürfen alle Personen ihre Aktien an dem IPO-Unternehmen frei veräußern. Diese Periode wird in der Regel bei dem IPO festgelegt und beträgt meist 6 Monate oder ein Jahr.

Geplante IPO´s / Überblick anstehender Neuemissionen für 2026

Es gibt leider keine vollständige Quelle, die alle IPOs auflistet und diese Quellen sind auch nicht verlässlich, da bei IPOs immer noch kurzfristig Änderungen auftreten. Die folgende Tabelle ist somit als Momentaufnahme zu betrachten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Bewertungsangaben basieren auf Medienberichten und privaten Finanzierungsrunden – tatsächliche IPO-Bewertungen können davon abweichen.

Geplante IPO´s für 2026
Unternehmen Branche Angestrebte Bewertung
Stand: Juli 2026 | Quelle: Consorsbank, finanzen.net, Bloomberg, Handelsblatt, TrendingTopics, eigene Recherchen
OpenAI KI (ChatGPT) bis 1 Bio. USD
Anthropic KI (Claude) circa 965 Mrd. USD
Databricks KI/Big Data circa 134 Mrd. USD
CXMT (ChangXin Memory Technologies) Halbleiter/Speicherchips (China) bis 9,8 Mrd. USD Emissionsvolumen
TK Elevator Aufzugstechnik bis 25 Mrd. EUR
KNDS Rüstung (D/F) – IPO Anfang Juli 2026 verschoben zuletzt 12-15 Mrd. EUR
Revolut FinTech/Neobank circa 75 Mrd. USD
Discord Social Media/Gaming k.A.
Stripe FinTech/Zahlungen k.A.
Canva Design-Software circa 42 Mrd. USD
Celonis Process Mining 11-13 Mrd. USD
Raisin (WeltSparen) FinTech über 2 Mrd. EUR
DeepL KI/Übersetzung k.A.
Helsing KI/Rüstung (D) circa 12 Mrd. EUR
Quantum Systems Drohnen (D) über 3 Mrd. EUR
GetYourGuide Reise-Erlebnisse über 2 Mrd. USD
Mobile.de Auto-Marktplatz k.A.
Bitpanda Krypto-Broker k.A.
Kraken Kryptobörse k.A.
SumUp Zahlungsabwicklung k.A.
Flix Fernbus & Bahn k.A.
Zopa FinTech (UK) k.A.
Oura HealthTech k.A.

Die Mega-IPO-Kandidaten 2026 im Detail

SpaceX: Der Rekord-Börsengang ist Realität geworden

Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX hat den mit Spannung erwarteten Börsengang am 12. Juni 2026 vollzogen. Die Aktie wird seither unter dem Ticker SPCX an der Nasdaq gehandelt. SpaceX platzierte rund 555,6 Millionen Aktien zu einem Ausgabepreis von 135 US-Dollar und erzielte damit ein Emissionsvolumen von bis zu 86 Milliarden US-Dollar – bei einer Bewertung von rund 1,77 Billionen US-Dollar der größte Börsengang der Geschichte, mehr als das Dreifache des bisherigen Rekordhalters Saudi Aramco (2019).

Der erste Handelstag verlief spektakulär: Die Aktie schoss zeitweise auf über 225 US-Dollar und machte Elon Musk kurzzeitig zum ersten Billionär der Welt. Musk hält nach dem IPO weiterhin rund 42-48% der Aktien, aber knapp 85% der Stimmrechte – normale Aktionäre haben damit faktisch kaum Einfluss auf Unternehmensentscheidungen. Die Euphorie kühlte sich in den Wochen danach spürbar ab: Mitte Juli rutschte die Aktie erstmals wieder unter den Ausgabepreis und notiert seither ungefähr auf IPO-Niveau. Eine Aufnahme in wichtige Indizes wie den S&P 500 gilt frühestens für Q4 2026 oder Q1 2027 als realistisch, da die Governance-Struktur (Stammaktien mit Mehrfachstimmrecht) dies zunächst erschwert.

OpenAI: Der ChatGPT-Entwickler auf dem Weg an die Börse

OpenAI hat am 8. Juni 2026 offiziell vertrauliche Börsenunterlagen (S-1) bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht und damit einen entscheidenden Schritt Richtung Börsengang vollzogen. Der Zeitpunkt der Erstnotiz wird derzeit für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet, wobei einzelne Marktbeobachter auch von einer möglichen Verschiebung auf 2027 sprechen. Aktuell wird das Unternehmen mit rund 852 Milliarden US-Dollar bewertet, für den Börsengang werden Zielwerte von bis zu 1 Billion US-Dollar diskutiert.

Das Unternehmen erzielte 2025 einen Umsatz von rund 13 Milliarden USD, im ersten Quartal 2026 standen Einnahmen von 5,7 Milliarden USD Ausgaben von 3,7 Milliarden USD gegenüber. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet OpenAI mit einem Verlust von rund 14 Milliarden USD, unter anderem wegen hoher Inferenzkosten. Ein IPO würde Investoren erstmals die Möglichkeit bieten, direkt in ein führendes KI-Modell-Unternehmen zu investieren.

Anthropic: Der KI-Herausforderer strebt an die Börse

Anthropic, Entwickler des KI-Assistenten Claude, hat bereits am 1. Juni 2026 – eine Woche vor OpenAI – ein vertrauliches S-1-Dokument bei der SEC eingereicht. Nach einer Series-H-Finanzierungsrunde im Mai 2026 über 65 Milliarden US-Dollar wird das Unternehmen mit rund 965 Milliarden US-Dollar bewertet. Medienberichten zufolge peilt Anthropic den Börsengang für Oktober 2026 an und könnte damit Konkurrent OpenAI zeitlich zuvorkommen.

Das Unternehmen legt besonderen Wert auf Unternehmenskunden und kontrollierbare KI-Systeme. Claude wird vor allem in professionellen Umgebungen wie Programmierung, Datenanalyse und Geschäftsprozessen eingesetzt; Analysten schätzen den annualisierten Umsatz von Anthropic mittlerweile höher als den von OpenAI ein. Termin, Ausgabepreis und finale Bewertung stehen noch nicht fest und können sich bis zur Erstnotiz noch ändern.

TK Elevator: Deutschlands größter IPO-Kandidat

TK Elevator (ehemals ThyssenKrupp Elevator) gilt weiterhin als aussichtsreichster Kandidat für den größten deutschen Börsengang 2026. Der weltweit führende Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen beschäftigt über 50.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 9,2 Milliarden Euro bei einem Rekord-EBITDA von 1,6 Milliarden Euro.

Die Private-Equity-Eigentümer Advent International und Cinven haben mittlerweile Goldman Sachs, Deutsche Bank, Morgan Stanley, Barclays und UBS als Global Coordinators für einen Börsengang in der zweiten Jahreshälfte 2026 mandatiert, mit einer Zielbewertung von bis zu 25 Milliarden Euro. Weiterhin unklar ist, ob die Erstnotiz in Frankfurt oder an einer US-Börse erfolgt; parallel wird auch ein Direktverkauf an den finnischen Wettbewerber Kone als Alternative geprüft.

KNDS: Börsengang kurz vor der Ziellinie gestoppt

Der deutsch-französische Panzer- und Rüstungskonzern KNDS (Krauss-Maffei Wegmann + Nexter Defense Systems) hatte seine Erstnotiz in Frankfurt und Paris für den 13. Juli 2026 fest eingeplant – und sagte den Börsengang am 1. Juli 2026 überraschend ab. Grund waren eine zu große Bewertungslücke sowie eine kräftige Korrektur bei europäischen Rüstungsaktien in den Wochen zuvor: Die ursprünglich angestrebte Bewertung von rund 20 Milliarden Euro war zuletzt auf nur noch 12 bis 15 Milliarden Euro geschrumpft.

Vorgesehen war eine reine Platzierung von bis zu 20% der Anteile bei institutionellen Investoren, ohne öffentliches Angebot für Privatanleger. Im Zuge des IPOs sollten Deutschland (über die KfW) und Frankreich künftig je 40% an KNDS halten, mit gegenseitigem Vetorecht gegen eine Unterschreitung der 30%-Schwelle. KNDS erzielte 2025 einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro (+15,9%) bei einem Rekord-Auftragsbestand von 33,1 Milliarden Euro. Ein neuer Anlauf für den Börsengang wird laut Medienberichten frühestens im September 2026 erwartet.

CXMT: Chinas zweitgrößter Börsengang aller Zeiten

Auch aus China kommt 2026 ein bemerkenswerter Mega-IPO: Der größte chinesische Speicherchiphersteller ChangXin Memory Technologies (CXMT) hat seinen Ausgabepreis auf 8,66 Yuan (umgerechnet rund 1,20 US-Dollar) je Aktie festgelegt und bietet bis zu 7,69 Milliarden Aktien am Shanghaier Star Market an, dem Börsensegment für Technologie- und Wachstumsunternehmen. Damit könnte CXMT bis zu 66,6 Milliarden Yuan (rund 9,8 Milliarden US-Dollar) einsammeln – nach dem Börsengang der Agricultural Bank of China (2010) die zweitgrößte Aktienemission in der Geschichte des chinesischen Kapitalmarkts. Die Aktien sind seit dem 16. Juli 2026 handelbar.

CXMT gehört zu den weltweit größten Herstellern sogenannter DRAM-Speicherchips, die in PCs, Smartphones, Servern, KI-Anwendungen und zunehmend auch in intelligenten Fahrfunktionen der Autoindustrie zum Einsatz kommen. Der Börsengang fügt sich in Pekings seit Jahren verfolgte Strategie ein, mit Milliardeninvestitionen eine eigenständige Halbleiterindustrie aufzubauen – vor dem Hintergrund der seit 2022 verschärften US-Exportbeschränkungen für Hochleistungschips und moderne Chipfertigungsanlagen. Für deutsche Privatanleger ist der Zugang zum Star Market in Shanghai in der Praxis nur eingeschränkt möglich, meist über spezialisierte Broker oder entsprechende China-Fonds und -ETFs.

Bereits durchgeführte IPO´s der vergangenen Jahre

Die Liste der bereits durchgeführten IPOs ist nahezu unendlich. Im Nachfolgenden haben wir Ihnen eine Auswahl an bereits durchgeführten Börsengängen zusammengestellt. Diese Auswahl dient als Orientierung und dokumentiert die Vielfalt der an die Börse gegangenen Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen und Regionen:

Bereits durchgeführte IPO´s (Auswahl)
Unternehmen Branche IPO-Jahr
Stand: Juli 2026
SpaceX Raumfahrt/Starlink 2026
CXMT (ChangXin Memory Technologies) Halbleiter (China) 2026
VINCORION Rüstung/Mechatronik 2026
Gabler Group Rüstung/U-Boot-Technik 2026
CSG (Czech Security Group) Rüstung 2026
Asta Energy Solutions Kupfer/Energie 2026
TKMS (ThyssenKrupp Marine Systems) Rüstung/Schiffbau 2025
Ottobock Medizintechnik 2025
Aumovio Automotive 2025
Klarna Group FinTech 2025
Circle Internet Group Krypto/Stablecoins 2025
Figma Design-Software 2025
CoreWeave KI-Infrastruktur 2025
Chime Financial FinTech 2025
Renk Group Rüstung/Antriebstechnik 2024
Douglas Kosmetik/Einzelhandel 2024
CVC Capital Partners Private Equity 2024
Reddit Social Media 2024
Puig Luxusgüter/Parfüm 2024
Birkenstock Schuhe 2023
Instacart E-Commerce 2023
11 bit studios S.A. Gaming 2020
23andMe Biotechnologie 2021
Accolade Gesundheit 2020
Affirm Holdings Fintech 2021
Agiliti Medizintechnik 2021
Air Canada Luftfahrt 1988
Airbnb Internetdienstleister 2020
Alarm.com Software 2015
Allegro.eu Onlinehandel 2020
Amplitude Software 2021
Applovin Marketing 2021
Archer Aviation E-Mobilität 2021
Arrowhead Pharmaceuticals Pharma 2000
Asana Software 2020
Aurora Innovation Autonomes Fahren 2021
Bumble Inc Internetdienstleister 2021
Bakkt Kryptowährungen 2021
Bayer AG Pharma 1956
Beiersdorf AG Körperpflege 1912
BioNTech Pharma 2019
Block (Square) Fintech 2015
BridgeBio Pharma Pharma 2019
BuzzFeed Medien 2021
Carvana Automobilhandel 2017
Casper Sleep Matratzen 2020
Cazoo Automobilhandel 2021
Cimpress Druckdienstleister 2005
Clover Health Gesundheit 2021
Codexis Biotechnologie 2010
Coinbase Kryptowährungen 2021
Coupang E-Commerce 2021
CureVac Biotechnologie 2020
DoorDash Lieferdienst 2020
Daimler Truck Nutzfahrzeuge 2021
DataDog Software 2019
Delivery Hero Lieferdienst 2017
Desktop Metal 3D-Druck 2020
DigitalOcean Cloud Computing 2021
DiDi Chuxing Mobility 2021
Doximity Gesundheit 2021
Dropbox Cloud Storage 2018
Elastic Software 2018
Enphase Energy Solarenergie 2012
Eos Energy Enterprises Batterien 2020
EQT Private Equity 2019
Etsy E-Commerce 2015
Fastly Cloud Computing 2019
Farfetch Luxusmode 2018
First Advantage Personaldienstleister 2021
FischerNotes AG (ehemals Home24) E-Commerce 2018
Freshworks Software 2021
GoodRx Gesundheit 2020
Grab Mobility 2021
Guild Education Bildung 2021
HelloFresh Lebensmittel 2017
Hims & Hers Telemedizin 2021
Home Depot Baumarkt 1981
Honest Company Konsumgüter 2021
Honeywell International Mischkonzern 1985
Hyliion Holdings E-Mobilität 2020
InPost Logistik 2021
ironSource Softwaredienstleister 2021
JDE Peet’s Kaffee 2020
JFrog Software 2020
John Deere Landmaschinen 1972
Joby Aviation E-Mobilität 2021
Jumia Technologies E-Commerce 2019
JustEat Takeaway Lieferdienst 2014
Karat Packaging Verpackungen 2021
Kuaishou Social Media 2021
Lemonade Versicherungen 2020
Lilium Lufttaxis 2021
Lime (Neutron Holdings) E-Mobility 2021
Lucid Motors E-Automobile 2021
Lyft Mobility 2019
Marqeta Fintech 2021
Match Group Internetdienstleister 2015
McAfee Cybersecurity 2020
Miro Software 2022
MongoDB Datenbanken 2017
Monday.com Software 2021
Nikola E-Nutzfahrzeuge 2020
Novavax Biotechnologie 1995
N26 FinTech nicht öffentlich
Okta Software 2017
On Sportartikel 2021
OneConnect Financial Technology Fintech 2019
Opendoor Immobilien 2020
Oscar Health Gesundheit 2021
Ovo Energy Energie nicht öffentlich
Palantir Software 2020
PayPal Fintech 2015
Peloton Fitness 2019
Penn National Gaming Gaming 1994
Pershing Square Tontine Holdings SPAC 2020
Pinterest Social Media 2019
Poshmark E-Commerce 2021
Procore Software 2021
QuantumScape Batteriehersteller 2020
Qualtrics Software 2021
Roblox Gaming 2021
Robinhood FinTech 2021
Rocket Internet Growth Opportunities Holdings 2020
Roivant Sciences Biotechnologie 2021
Greenrose Acquisitions Cannabis 2020
Signa Sports United Sportartikel 2021
SKAN Holding Pharma 2021
SoFi Technologies Finanzdienstleister 2021
Decarbonization Plus Acq. Corp. III/Solid Power Batterieproduzent 2021
Sono Motors Automobile 2021
Spinnova Oyj Textilproduzent 2021
Spire Global Datenanalyse 2021
Sportradar Sporttechnologie 2021
Udemy Online Learning 2021
UiPath Software 2021
Universal Music Musik 2021
Vaccitech Medizin 2021
Broadstone Acquisition Corp./Vertical Aerospace Luft- und Raumfahrt 2021
Victoria’s Secret Handel 2021
Volvo Car Automobile 2021
Waterdrop Fintech 2021
BowX Acquisition Corp/wework Büroraum-Vermietung 2021


Quellen und weiterführende Informationen

ipobox-online.de

Admiral Markets

finanzen.net

Consorsbank – IPOs 2026

Börsen-Zeitung

TrendingTopics

Handelsblatt – CXMT strebt Börsengang über fast zehn Milliarden Dollar an

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