Widerstand und Unterstützung

Widerstand und Unterstützung zählen zu den einfachsten, zugleich aber zu den wichtigsten Konzepten der Technischen Analyse. Eine Unterstützung ist definiert als ein Kursniveau unterhalb des aktuellen Kurses, bei dessen Erreichen ein stärkeres Kaufinteresse zu erwarten ist. Ein Widerstand ist das genaue Gegenteil: Es handelt sich um Kursniveau oberhalb des aktuellen Kurses, an dem verstärktes Verkaufsinteresse zu erwarten ist.

CFD-Broker für jede Handelsstrategie

Für jede Handelsstrategie gibt es den passenden CFD-Broker – angefangen von den geringsten Spreads und Transaktionskosten für die bevorzugten Basiswerte über den maximalen Hebel, die Finanzierungskosten bis hin zu den Sicherungssystemen und der Einlagensicherung des Handelskontos. Unser Vergleich hilft bei der Wahl des passenden Anbieters:

Jetzt den besten CFD-Broker für die eigene Handelsstrategie finden»


Jedes Hoch oder Tief ist ein Widerstand oder eine Unterstützung

Grundsätzlich ist jedes vorangegangene Tief eine Unterstützung und jedes vorangegangene Hoch ein Widerstand. Widerstände und Unterstützungen stehen in engem Zusammenhang mit dem Trendkonzept der TA. Notwendige Bedingung für das Vorliegen eines Aufwärtstrends ist, dass der Kurs immer wieder sein vorangegangenes Hoch überschreitet. Ist dies nicht der Fall, muss dies als Warnzeichen für eine mögliche Konsolidierungsphase oder sogar eine Trendumkehr gewertet werden.

Widerstände und Unterstützungen vertauschen ihre Rollen. Wird ein Widerstand durchbrochen, fungiert er danach als Unterstützung. Ein nie ganz zu lösendes Problem in der Chartanalyse stellt die Frage nach dem Zeitpunkt eines Durchbruchs dar. Die meisten technischen Analysten betrachten einen Durchbruch ausschließlich innerhalb des Handelstages nicht als signifikant und analysieren deshalb ausschließlich Tagescharts.

Signifikanz von Widerstand und Unterstützung

Gewöhnliche Hochs und Tiefs werden in Trendphasen regelmäßig ohne Verlangsamung der Kursbewegungen nach oben bzw. unten durchbrochen. Sie eignen sich deshalb nur bedingt für strategische Ansätze. Besser geeignet sind Unterstützungs- und Widerstandsniveaus, die durch den Markt zweimal getestet wurden und die gegebenenfalls auch eine zwischenzeitliche Konsolidierungsphase eingeleitet haben. Werden solche Hürden durch den Markt durchbrochen, liegt ein sehr starkes Indiz für eine sich in Richtung des Ausbruchs fortsetzend Marktbewegung vor.

In der Praxis finden sich Unterstützung und Widerstand häufig nicht auf einem exakten Kurslevel, sondern in einem etwas breiteren Kursbereich. Je mehr Handelsvolumen in diesem Bereich zu verzeichnen ist, desto signifikanter ist der Widerstand bzw. die Unterstützung. Auch die zeitliche Ausprägung der Zone ist relevant: Je länger sich ein Markt unter einem Widerstand bzw. über einer Unterstützung aufhält, desto signifikanter ist der schlussendliche Ausbruch.

Starke psychologische Wirkung

Dass Widerstand und Unterstützung eine signifikante Aussagekraft im Hinblick auf die künftige Marktentwicklung besitzen hat zum einen markttechnische, zum anderen psychologische Gründe. Der psychologische Aspekt darf nicht unterschätzt werden. Vor allem runde Zahlen als Kursmarken und Allzeithochs üben eine starke Wirkung auf das Verhalten der Marktteilnehmer aus. Werden solche Kursniveaus überschritten zieht das fast immer weiter steigende Kurse nach sich. Zu beobachten war dies beispielsweise am Goldmarkt der vergangenen Jahre.

Eine besonders starke Aussagekraft besitzen Kreuzwiderstände. Ein Kreuzwiderstand liegt vor, wenn ein horizontaler Widerstand durch eine über dem aktuellen Kurs verlaufende Trendlinie gekreuzt wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Markt an dieser Hürde scheitert ist groß – nimmt er die Marke dagegen, liegt ein starkes Kaufsignal vor.

Strategie mit Widerstand und Unterstützung

Widerstände und Unterstützungen können sowohl zu prozyklischen als auch zu antizyklischen Strategien eingesetzt werden. Bei prozyklischen Strategien wird nach dem Überschreiten eines Widerstands eine Longposition und nach dem Durchbruch durch eine Unterstützung eine Shortposition eröffnet. Antizyklisches Handeln innerhalb eines bestehenden Trends liegt vor, wenn kurz oberhalb des letzten Tiefs eine Longposition bzw. kurz unterhalb des letzten Hochs eine Shortposition eröffnet wird.

CFD-Broker ohne Nachschusspflicht vergleichen

Eine Übersicht empfehlenswerter CFD-Broker finden Sie hier in unserem Vergleich, in welchem wir ausschließlich CFD-Broker ohne Nachschusspflicht aufführen. Beachten Sie bitte unseren Risikohinweis zum Handel mit CFDs:

BrokerMindest-
einzahlung
Max.
Hebel
Spreads z.B.Transaktions-
kosten
Finanzierungs-
kosten
Sicherungs-
systeme
Mobile
Trading
 
Alle im Vergleich aufgeführten Broker führen die Kundengelder auf segregierten Konten.
Alle Angaben im CFD-Vergleich ohne Gewähr.
Unsere Empfehlungen
XTB Logozum Test »0 EUR30variabel, DAX ab 0,7 PunkteAktien-und ETF-CFDs ab 0,08 % (min. 8,00 EUR) echte Aktien & CFDs 0% Kommission.Swap-Kosten, siehe Anbieter WebseiteStop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss- pflichtjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen + Kryptowährungen, ETFs (insg. ca. 5.000 Basiswerte)    Einlagensicherung: 3.000 EUR (100%), 22.000 EUR (90%)
Risikohinweis: 72,00 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Demokonto: ja
NAGA Logozum Test »250 EUR30variabelAktien- und ETF-CFDs 0,1-0,2 %, alles andere gebührenfreiSwap-Punktekeine Nachschuss-pflichtjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisen, Rohstoffe, Futures, Kryptowähr. (insg. über 500 Basiswerte)    Einlagensicherung: 20.000 EUR
Risikohinweis: 75,63 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Demokonto: ja
fxFLAT Logozum Test »200 EUR30Aktien CFDs variabel, DAX: 0,9 PunktAktien-CFDs 0,09 %, alles andere gebührenfreiproduktabhängigStop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflichtjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, ETFs, Anleihen (insg. über 8.500 Basiswerte)    Einlagensicherung: 20.000 EUR oder 50.000 GBP
Risikohinweis: 77,54 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Demokonto: ja
CMC Markets Logozum Test »0 EUR30Aktien CFDs variabel, DAX: ab 1 PunktAktien-CFDs, Aktien-Baskets und ETFs Deutschland 5 EUR, USA 10 USDReferenzzins (z.B. EURIBOR) +/- 2,5%keine Nachschuss-pflicht, Stop-Loss garantiertjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, Anleihen, Kryptowährungen, Futures (insg. über 12.000 Basiswerte)    Einlagensicherung: 20.000 EUR
Risikohinweis: 73,00 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Demokonto: ja
IG Logozum Test »k.a.30variabel, DAX: ab 1,2 PunkteAktien-CFDs Europa ab 0,05 % (min. 10 EUR)2,50 % p.a. +/-relevanter Benchmark-ZinssatzStop-Loss garantiert, keine Nachschuss-pflichtjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinssätze, Währungen, ETFs, Anleihen, Sektoren, Kryptowährungen (insg. über 17.000 Basiswerte)    Einlagensicherung: 100.000 EUR
Risikohinweis: 74,00 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Demokonto: ja

Risikohinweis CFD-Handel

Der Handel mit CFDs ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust Ihrer gesamten Kapitaleinlage führen. Zwischen 68% und 89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFD Geld! Möglicherweise gibt es Kontoarten, bei denen Verluste das eingesetzte Kapital übersteigen können. Der gehebelte Handel mit CFDs ist eventuell nicht für Sie geeignet! Informieren Sie sich darum ausführlich, wie der CFD-Handel funktioniert. Sie sollten keine Gelder einsetzen, deren Verlust Sie im schlimmsten Fall nicht verkraften könnten. Stellen Sie sicher, dass Sie alle mit dem CFD-Handel verbundenen Risiken verstanden haben. Der Inhalt dieser Webseite darf NICHT als Anlageberatung missverstanden werden! Wir empfehlen, sofern notwendig, sich von unabhängiger Stelle beraten zu lassen.

Zuletzt aktualisiert am 15.02.2022