Verbraucherpreisindex (VPI, Erzeuger- und Verbraucherpreise Deutschland) und Erzeugerpreisindex

Der Verbraucherpreisindex gibt die durchschnittliche Preisveränderung sämtlicher Waren und Dienstleistungen wider, die für den privaten Bedarf (Haushalt, Konsumzwecke) erworben werden. Der Erzeugerpreisindex misst, wie sich die Preise von Rohstoffen und Industrieerzeugnissen entwickeln, die in Deutschland produziert und verkauft werden. Beide Indizes werden monatlich erhoben.

Update Oktober 2021: Laut vorläufiger Daten des Statistischen Bundesamtes stieg die Inflation im Oktober um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das ist der höchste Stand seit 28 Jahren. Gründe sind unter anderem der Wegfall der temporären Mehrwertsteuersenkung und steigende Energiepreise.

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Quellen:

Es gilt: Index 2010 = 100

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Quellen:

Es gilt: Index 2015 = 100

Was sagen die Zahlen aus?

Sowohl der Verbraucher- als auch der Erzeugerpreisindex helfen dabei, die Wertentwicklung des Geldes einzuschätzen. Aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung Deutschlands in der EU hat die Entwicklung der Verbraucherpreise hierzulande große Auswirkungen auf die Inflation in der EU. Darum spielen sie auch für die EZB eine große Rolle.

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