Stop-Loss und Stop-Limit

Stop-Loss

Eine Stop-Loss-Order legt ein Kursniveau unterhalb des aktuellen Kurses fest, bei dessen Erreichen automatisch eine unlimitierte Verkaufsorder ausgelöst wird, mit der die betreffende Position glattgestellt wird.

Ein Stop-Loss dient damit zur Verlustbegrenzung. Absolute Sicherheit bietet das Instrument aber nicht: Da lediglich eine unlimitierte Verkaufsorder ausgelöst wird, kann es zu drastischen Abweichungen zwischen dem Stop-Loss-Level und dem tatsächlichen Glattstellungskurs kommen.

Ein Beispiel: ein CFD notiert bei 57 €. Bei 56 € wurde ein SL platziert. Der Kurs fällt infolge einer überraschend schwachen Unternehmensnachricht deutlich. Nach der Aktivierung der unlimitierten Verkaufsorder kann die Glattstellung erst beim Kurs von 55,20 € erfolgen.

Stop-Loss-Limit

Bei einer Stop-Loss-Limit-Order wird ein konventionelles Stop-Loss mit einem zusätzlichen Limit kombiniert. Anstelle einer unlimitierten wird eine limitierte Verkaufsorder erzeugt.

Dadurch wird verhindert, dass die Glattstellung einer Position zu einem zu weit vom anvisierten Niveau entfernten Kurs erfolgt. In den letzten Jahren wurde verstärkt beobachtet, dass sich Kurseinbrüche an den Börsen durch das massenhafte Auslösen von Stop Loss Orders selbst verstärken.

Ein zusätzliches Limit schafft hier Abhilfe, birgt aber auch das Risiko eines zu späten Ausstiegs mit extremen Verlusten.

Ein Beispiel: ein CFD notiert bei 62 €. Es wird ein Stop Loss bei 60 € platziert, das mit einem zusätzlichen Limit bei 58 € kombiniert wird. Der Kurs des Basiswertes bricht daraufhin drastisch ein und notiert zeitweise bei 57 €. Danach steigt der Kurs wieder auf 58,20 €. Zu diesem Kurs wird die Position glatt gestellt.

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