Margin Call

Mit einem Margin Call fordert ein Broker seinen Kunden dazu auf, kurzfristig zusätzliches Eigenkapital auf das Handelskonto einzuzahlen. Zu einem Margin Call kommt es, wenn das Handelskonto nicht die für die gehaltenen Positionen erforderliche Deckung aufweist.

Ein Margin Call ist demnach auch möglich, wenn der Saldo des Handelskontos (noch) positiv ist. Die Geschäftsbedingungen der meisten Broker sehen für die angeforderten Einzahlungen sehr kurze Fristen vor; häufig wird eine Einzahlung mittels Kreditkarte oder telegrafischer Überweisung noch am selben Tag verlangt.

Leistet der Kunde die Zahlung nicht fristgerecht, kann der Broker offene Positionen auch ohne entsprechende Order des Kunden glattstellen.

Viele Trader fürchten sich nicht zuletzt aufgrund der Darstellung in einschlägigen Hollywoodstreifen vor negativen Kontoständen und einer im Anschluss daran folgenden Zahlungsaufforderung des Brokers. In der Regel hat der Broker zu diesem Zeitpunkt die Positionen des Kontos jedoch bereits glatt gestellt.

Wird dann ein negativer Kontosaldo zum Ausgleich eingefordert, handelt es sich nicht um einen Margin Call, sondern um die gewöhnliche Beitreibung einer offenen Forderung.

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