Finanzierungskosten

Bei Longpositionen auf Basiswerte finanziert der CFD Broker den Teil der Position, der nicht durch Margin abgedeckt ist. Dafür fallen Finanzierungskosten an.

Diese werden in der Regel aus einem der großen Geldmarktszinssätze abgeleitet. Bei Shortpositionen sind die Finanzierungskosten grundsätzlich negativ, d.h. Inhaber von CFD Positionen erhalten Gutschriften.

Diese werden aber zumeist um einen Abschlag gekürzt. Bezieht sich ein CFD auf einen Future, müssen keine expliziten Finanzierungskosten anfallen, da die Bezahlung bei Futures in der Zukunft liegt.

Die Finanzierungskosten sind dann implizit in der Differenz zwischen dem Terminmarktpreis und dem Kassapreis enthalten. So liegt der Preis des DAX Future in der Regel einige Punkte über dem Kassakurs des Indexes, wobei die Differenz umso geringer ausfällt, je näher die Fälligkeit des Terminkontaktes rückt.

Hier finden Sie die wichtigsten CFD-Broker im Vergleich


Jetzt bei der Wahl zum "Online-Broker 2020" abstimmen und attraktive Preise, z.B. ein Apple iPad Pro oder iPhone 11 gewinnen »