Einmalanlage

Investmentsparern bietet sich für den Vermögensaufbau zwei Varianten: Einmalanlagen für Sparer, die bereits eine größere Summe besitzen und investieren möchten oder Fondssparpläne für Kunden, die mit dem Vermögensaufbau beginnen und langfristig kleine Beträge monatlich sparen wollen.

Die Einmalanlage ist die einmalige Einzahlung eines größeren Betrages zum Kauf von Fondsanteilen. Diese funktioniert wie eine Anlage in andere Wertpapiere, wobei ein fester Anlagebetrag per Einmalanlage in Fondsanteile umgewandelt wird.

Fonds-Einmalanlage attraktiv

Diese Anlageform bietet beispielsweise verglichen mit Einzelinvestments in Aktien wegen der Breite der Investments sowie der verschiedenen Anlageschwerpunkte zahlreiche Möglichkeiten für ein ausgewogenes Portfolio.  In welche Fonds der Anleger dabei investiert, hängt lediglich davon ab, welches Anlageziel er verfolgt, welchen Zeithorizont er besitzt bzw. zu welchem Anlegertyp er zählt.

Pluspunkt Flexibilität

Anleger müssen sich bei einer Einmalanlage nicht auf eine Laufzeit festlegen, wobei sie absolut ungebunden bleiben. Der Investor entscheidet selbst, wann er seine Fondsanteile wieder verkaufen möchte. Er kann die anfängliche Einmalanlage selbstverständlich jederzeit aufstocken oder auch in andere Fonds wechseln.

Wenn der Anleger das investierte Kapital unvorhergesehen und kurzfristig benötigt, kommt er bei einer Einmalanlage meist problemlos und ohne zusätzliche Kosten an sein Geld.

Kosten zunehmend überschaubarer

Ein Nachteil bei kurz- bis mittelfristiger Einmalanlagen ist der auf der Kostenseite stark ins Gewicht fallende Ausgabeaufschlag, der zwischen 4% und 6% der Erwerbskosten betragen kann. Noch vor einiger Zeit führte dies oft dazu, dass die Investoren im Zweifel zu einer anderen Anlageart tendierten.

Allerdings gewähren verschiedene Fondsvermittler im Internet ihren Anlegern für Sparpläne und Einmalanlagen in der Regel 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, wobei dann meist eine Mindestanlagesumme zu beachten ist. Je nach Depotbank variiert diese häufig zwischen 500 Euro und 2.500 Euro.

Die auch zu früheren Zeiten übliche, jährlich anfallende  Management- oder Verwaltungsgebühr sowie die entsprechenden Depotgebühren, wie sie im Übrigen bei allen anderen Anbietern ebenfalls anfallen, haben sich dagegen nicht verändert.

Ein- und Ausstiegszeitpunkte variieren 

Bei der Einmalanlage ist darüber hinaus zu beachten, dass das richtige Timing Gewinn oder Verlust der Anlage beeinflusst. Kaum ein Anleger wird in der Lage sein, den optimalen Einstiegs- oder Verkaufszeitpunkt zu treffen. Dies wird bestenfalls annähernd gelingen.

Allerdings können Investoren die Ein- und Ausstiegszeiten variieren: Sie kaufen einfach nicht alle Fondsanteile auf ein Mal sondern verteilt über mehrere Wochen oder Monate. Für den Ausstieg aus dem Fonds gilt das Gleiche. Für die einzelnen Käufe können jedoch erneut Gebühren fällig werden, daher sollten die Kosten vorher abgeklärt werden.

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