Wahl zum „Online-Broker 2026“
Alle Testsieger und die Ergebnisse der Umfrage zur Brokerwahl 2026

Es geht immer weiter auf Brokervergleich.de! Deutschlands große Brokerwahl wurde 2026 zum 13. Mal durchgeführt. Unverändert standen mehr als 100 Anbieter aus drei Hauptkategorien zur Abstimmung bereit – diesmal 52 Online-Broker, 32 Robo-Advisor sowie 26 Krypto-Broker. Im Zeitraum vom 7. Juli bis 15. September durften deren Kunden ihre Bewertung abgeben. In diesem Jahr zählte Brokervergleich.de nach dem Ende der Abstimmungsphase mehr als 29.000 gültige Stimmen.
Apropos voranschreiten: Die Auszeichnung des Online-Brokers des Jahres vergab Brokervergleich.de bereits zum 13. Mal. Die Testsieger in den Kategorien Robo-Advisor und Krypto-Börse des Jahres verliehen die Experten hingegen zum 11. bzw. 6. Mal. Darüber hinaus gab es auch 2026 Preise in den Spezialkategorien Fonds- & ETF-Broker, CFD-Broker und Forex-Broker.
„An unserem Grundprinzip halten wir fest: Als Testsieger zeichnen wir nur jene Anbieter aus, die vor den beiden härtesten Jurys der Finanzbranche bestehen – den eigenen Kunden und unserer Fachredaktion“, erklärt Projektleiter André Salzwedel das bewährte Konzept. In der Praxis bedeutet dies, dass die abgegebenen Stimmen durch die Kunden („Brokerwahl“) und die redaktionelle Auswertung anhand von mehr als 200 Kriterien („Brokertest“) zu jeweils 50 Prozent in das finale Ergebnis einfließen. Für den redaktionellen Test prüft Brokervergleich.de jeden Anbieter hinsichtlich seiner Leistungen, Kosten und weiterer Konditionen.
Sämtliche Testsieger in den verschiedenen Kategorien sowie die Gesamtwertungen finden sich nachfolgend in der Testanalyse 2026.
Alle Preisträger 2026 im Video – Premiere am 21. Oktober, 10:30 Uhr
Inhalt
- Testsieger: Online-Broker des Jahres 2026 »
- Testsieger: Fonds- & ETF-Broker des Jahres 2026 »
- Testsieger: CFD-Broker des Jahres 2026 »
- Testsieger: Forex-Broker des Jahres 2026 »
- Sonderkategorie: Wahl zum Robo-Advisor des Jahres 2026 »
- Sonderkategorie: Wahl zur Krypto-Broker des Jahres 2026 »
- Partner der Wahl zum Online-Broker des Jahres 2026 »
- Testverfahren: So wurden die Gewinner gekürt »
- Auswertung Brokerwahl: Statistiken 2026 »
- Archiv: Die Ergebnisse 2014 – 2025 »
Die Testsieger der Wahl zum Online-Broker des Jahres 2026 im Überblick
Gesamtsieger „Online-Broker des Jahres 2026“
Platz 1: S Broker
Da hat ein Anbieter an den richtigen Schrauben gedreht. Im vergangenen Jahr landete S Broker, der Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe, nur knapp in den Top 10. Allerdings gab es in den letzten zwölf Monaten diverse Veränderungen, primär im Bereich des Preismodells – es wurde einfacher und billiger. Eine Anpassung, die Kunden und Tester honorierten: S Broker zieht an der Konkurrenz vorbei und landet erstmals auf dem 1. Platz der Brokerwahl von Brokervergleich.de.
Bemerkenswert dürfte in diesem Jahr speziell der Sprung der Gebührenbewertung sein. Hier landet S Broker mit dem neuen Modell direkt unter den Top 5. Darüber hinaus reichte es beim Leistungspaket sowie bei Service & Sicherheit jeweils für den 1. Platz. Lediglich die Angebotspalette scheint aus Sicht der Tester ausbaufähig, z. B. was Kryptowährungen angeht. Ansonsten punktet S Broker mit einer immensen Auswahl an Wertpapieren, zahlreichen Sparplänen ohne Orderentgelt sowie jeder Menge Handelsplätzen. Die eigene App erfüllt ebenfalls alle Ansprüche für Einsteiger und Fortgeschrittene. Kurzum: Ein verdienter Testsieger 2026 mit 4,66 von 5,00 Punkten. Herzlichen Glückwunsch!
Risikoausschluss: Investitionen in Wertpapiere bergen Verlustrisiken.
Platz 2: SMARTBROKER+
Es war wieder knapp, aber für den Platz ganz oben reichte es 2026 erneut nicht ganz. Stattdessen verteidigt SMARTBROKER+ den 2. Rang aus dem Vorjahr. Nicht verwunderlich: Hinsichtlich der Gebühren steht der Neobroker aus Berlin weit vorne und auch die Leistungen wissen zu überzeugen. Darüber hinaus geht es mehr als solide zu. Ein großer Pluspunkt dürfte zudem die größte Finanzcommunity Deutschlands sein, die hinter dem Online-Broker steht.
An den eigentlichen Vorzügen von SMARTBROKER+ hat sich innerhalb des letzten Jahres wenig geändert. Es gibt ein kostenfreies Depot, eine Handelsoption ab 0,00 Euro (zzgl. Fremdspesen), eine fünfstellige Anzahl an Sparplänen ohne Zusatzkosten und mittlerweile ein solides Tagesgeld obendrauf. Tipp: Selbst im Kryptobereich gibt es jetzt mehr als 40 handelbare Währungen. Die App erweist sich als praktisch und die Feature (von Echtzeit-Kursen bis Sofort-Order) sind umfangreich. Abschließend gab es starke 4,60 von 5,00 Punkten in der Gesamtwertung, wobei die Kunden sogar ein paar Zähler mehr als die Testredaktion spendierte.
Platz 3: flatex
Jede Serie endet irgendwann und in diesem Jahr erwischte es flatex: Unser Testsieger der Jahre 2016 sowie 2023 bis 2025 wurde überholt. Allerdings reichte es weiterhin, um sich sicher in der Online-Broker Top 3 von Deutschlands großer Brokerwahl zu platzieren. Dafür gibt es natürlich gute Gründe, u. a. das immense Angebotsspektrum sowie das mehr als passable Leistungspaket.
Wenn die Kunden aber etwas „bemängeln“, dann die Gebühren. Hier landete flatex 2026 nicht mehr in der ersten Reihe – insbesondere die Neobroker zogen vorbei und selbst etablierte Player mühen sich redlich, den Kundenwünschen zu entsprechen. Kurzum: Hier muss etwas passieren. Positiv sind hingegen andere Punkte, u. a. die hohe Anzahl handelbarer Wertpapiere (inkl. mehr als 6.000 ETF- und Fondssparpläne ohne Ordergebühr), die diversen Handelsplätze und den inzwischen implementierten Kryptohandel. Das kostenlose Bildungsangebot (Academy) rundet das Paket ab. Unterm Strich erzielt flatex 4,49 von 5,00 Punkten und damit die Bronze-Medaille 2026.
Top 10 der Online-Broker in der Brokerwahl 2026
Wenn es einen Trend gibt, der sich in der Gesamtwertung abzeichnet, dann wahrscheinlich jener, dass die Kunden immer stärker auf die Gebühren achten. Die Top 10 sind von Neobrokern durchzogen und wer höhere Kosten ansetzt, wird dafür abgestraft. Insofern wird es im kommenden Jahr spannend, ob sich Anbieter, die sich anpassen, wieder weiter nach vorne arbeiten können. Der Überraschungssieger 2026, der Sparkassen-Broker S Broker, hat diesen Prozess bereits weitestgehend abgeschlossen. Die Kunden und die Tester honorierten diese Bemühung mit soliden 4,45 Punkten in der Gebühren-Kategorie und starken 4,65 Punkten in der Gesamtwertung. Etwas schade, aber gleichzeitig bemerkenswert, ist der 2. Platz von SMARTBROKER+, die sich von 4,40 auf 4,60 Punkten steigerten, was jedoch erneut nur den Silber-Rang bedeutete. Sichtlich abwärts (wenngleich immer noch ein Top 3 Online-Broker) ging es für flatex, die 4,49 Punkte erhielten, was einen Hauch über den 4,42 aus dem Jahr 2025 lag. Der 4. Platz geht an XTB, die sich ursprünglich auf CFDs spezialisiert hatten, aber in Gegenwart zu den besten Online-Brokern aufschließen. Wie im Vorjahr auf dem 5. Rang landet Trade Republic – einer der günstigsten Anbieter im Gesamtfeld.
In der zweiten Reihe, ab Platz 6, finden sich die Klassiker, darunter die comdirect (4,34 Punkte), die Consorsbank (4,15 Punkte) oder die DKB (3,94 Punkte). Alle genannten Banken sind bisher nicht unbedingt als „preiswert“ in Erinnerung geblieben. Dafür punkten sie meist mit umfassenden Analyse-Tools, breitem Angebot und diversen Service-Aspekten. Allround-Broker durch und durch. Es mangelt mitunter etwas an Innovationskraft. Wenn wir uns den Testsieger 2026 ansehen, könnte da eine Anpassung den Durchbruch bringen.
| Platzierung | Anbieter | Gesamtnote |
|---|---|---|
| 1 | S Broker | 4,65 |
| 2 | Smartbroker | 4,60 |
| 3 | flatex | 4,49 |
| 4 | XTB | 4,43 |
| 5 | Trade Republic | 4,40 |
| Platzierung | Anbieter | Gesamtnote |
|---|---|---|
| 6 | comdirect | 4,34 |
| 7 | Scalable Capital Broker | 4,32 |
| 8 | finanzen.net Zero | 4,19 |
| 9 | Consorsbank | 4,15 |
| 10 | ING | 4,06 |
Kategorie-Sieger: Die besten Online-Broker 2026 bewertet
Gebühren
Kosten? Für Kunden von Online-Brokern ein mittlerweile ungewohnter Begriff. Den Neobrokern sei Dank, lassen sich Wertpapiere praktisch kostenfrei an der Börse handeln bzw. erweisen sich die zu zahlenden Beträge als niedrig. Diese Veränderung der letzten Jahre war so tiefgreifend, dass selbst etablierte Player jetzt entsprechende Angebote machen, da sie sonst abgestraft werden. Die Gebühren-Kategorie der Brokerwahl 2026 bestätigt den Trend. Den geteilten 1. Platz nehmen Trade Republic und SMARTBROKER+ ein – zwei der „jungen Wilden“, die „handeln ab 0,00 Euro“ zum Standard machten. Im Schnitt erzielten die beiden Berliner Online-Broker je 4,57 Punkte. Im Test erwiesen sich die Angebote als gebührentechnisch recht ähnlich strukturiert: Kostenlose Kontoführung, Sparpläne ohne Entgelte und kaum sonstige Kosten. Trade Republic wiederholt mit diesem 1. Platz den Sieg aus dem Vorjahr, während SMARTBROKER+ um einen Rang nach oben rutscht. Weil es deshalb keinen 2. Platz gibt, kommen wir zum Bronze-Treppchen: Auf jenem steht XTB mit 4,56 von 5,00 Punkten. Klar ersichtlich ist der Umstand, dass lediglich ein Punkt fehlt, um zu dem Gewinner-Duo aufzuschließen. Eventuell blieben Mindestsparraten (bei Sparplänen) oder der teils kostenpflichtige CFD-Handel bei einigen Kunden im Gedächtnis.
Interessanterweise auf dem 4. Platz landete S Broker, die im vergangenen Jahr ihre Preisstruktur einmal komplett auf „Neobroker“-Version umgestellt haben. Sichtlich mit Erfolg. Am Ende der Auswertung stehen indes die bekannten Klassiker, von Consorsbank bis DKB. Teure Order-Staffeln, Mindestgebühren und Abonnement-Kosten lassen sich bei der vorhandenen Konkurrenz kaum mehr verargumentieren.
Angebot
In dieser Rubrik wird zunächst gezählt: Relevant sind die handelbaren Aktien, Fonds und ETFs. Darüber hinaus sollten moderne Online-Broker aber über weitere Angebote für anspruchsvolle Anleger verfügen – von Anleihen über Optionsscheine und Zertifikate bis hin zu Futures. Das Tüpfelchen bilden seit einiger Zeit verschiedene Kryptowährungen (oder zumindest ETPs auf Bitcoin & Co). Alles vorhanden? Dann haben die Anbieter eine gute Chance, auf den Kategorie-Sieg. Halt! Mehr als ein Börsenplatz wäre sicher positiv. Weil Masse beim Angebot ein Argument darstellt, sind die großen Player hier im Vorteil. Den 1. Platz sichert sich 2026 flatex mit durchschnittlichen 4,80 Punkten. Ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr (4,48 Punkte). Auf dem 2. Rang findet sich die comdirect wieder, die zwar 4,77 Punkte und einen redaktionellen Bestwert erzielt, allerdings von den eigenen Kunden leicht nach unten gezogen wird. Der Kritikpunkt aus 2025, nämlich fehlende Optionen zum Kryptohandel, bleibt bestehen. Das Top 3-Trio komplettiert S Broker (4,70 Punkte). Als bester Neobroker schafft es SMARTBROKER+ auf einen soliden 4. Platz, was vorwiegend an der abstimmenden Kundschaft liegt. Jene vergaben an dieser Stelle einen enorm hohen Punktewert von 4,72 Punkte, was mit der Redaktionsbewertung dann für 4,61 Punkte reichte. Eher bescheiden blieben die Resultate von Finanzen.net Zero mit 3,51 Punkten im Schnitt.
Leistungen
Demokonto, Realtime-Kurse, Neuemissionen – viele Leistungen sind speziell für fortgeschrittene Anleger unerlässlich. Darüber hinaus halten wir technische Details (Apps etc.) inzwischen für Standards. Entsprechend relevant ist das Ergebnis in der Leistungskategorie, da wir auf keinen dieser Aspekte gerne verzichten. Am ehesten erfüllt sieht die Redaktion ihre Ansprüche bei S Broker, die einmal die volle Punktzahl erhalten. Gemeinsam mit den Kundenbewertungen ergibt dies starke 4,82 von 5,00 Punkten. Damit geht es vom (geteilten) 3. Rang des Vorjahres direkt an die Spitze des Feldes. Im letzten Jahr noch nicht in den Top 3, dafür 2026 auf der Silber-Position: XTB mit 4,78 Punkten. Ein wenig abwärts fällt dagegen Vorjahressieger flatex, die ebenfalls 4,78 Punkte erhalten (-0,01 Punkte im Vergleich mit 2025). SMARTBROKER+ erreicht den 3. Platz mit soliden 4,76 Punkten. Weniger gut lief es diesmal für die DKB, die vom Treppchen auf die hinteren Ränge durchgereicht wurde. Die Kunden vergaben weniger als 4,00 Punkte im Schnitt.
Service & Sicherheit
Einfach alles in die FAQs packen und (kostenpflichtige) Kontaktoptionen minimieren oder gleich alles per KI beantworten lassen. Einige Anbieter sind inzwischen dazu übergegangen, Servicedienste drastisch einzukürzen und persönlichen Kontakt nicht mehr anzubieten. Dabei muss es nicht mal der 24/7-Kundenservice sein, finden zumindest die Brokervergleich.de Experten. Eine Hotline, ein Rückrufdienst und ggf. ein Chat wären aber sicher sinnvoll. Apropos „sicher“: Die Sicherheitsstandards sind natürlich zu erfüllen. Obendrauf noch ein Newsletter und Börsenbriefe – fertig ist der perfekte Service für Anleger. Am besten aufgehoben fühlten sich 2026 Kunden und Tester bei der Sparkasse bzw. eben bei S Broker. Hier kam ein Resultat von 4,81 Punkten für Service & Sicherheit zusammen. Ebenfalls mehr als gut: Die comdirect, die vom 3. Rang 2025 auf den 2. Platz 2026 aufstieg (4,68 Punkte). Mit 4,66 Punkten auf den diesjährigen 3. Platz fiel der Vorjahres-Gewinner flatex. Unverändert am Ende des Feldes landet Trade Republic. Bei den Berlinern bleibt die Aussage bestehen, dass hier Nachbesserungsbedarf besteht.
| Gebühren | ||
|---|---|---|
| 1 | Smartbroker | 4,57 |
| 2 | Trade Republic | 4,57 |
| 3 | XTB | 4,56 |
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Neben dem Online-Broker des Jahres wurden 2026 die Testsieger in zwei weiteren Hauptkategorien sowie drei Spezialkategorien prämiert.
Testsieger „Fonds- und ETF-Broker des Jahres 2026“
Platz 1: flatex
Im Gegensatz zur Hauptkategorie bleibt bei dieser Spezialkategorie am Ende alles beim Alten: Als „Fonds- und ETF-Broker des Jahres“ geht flatex 2026 über die Ziellinie – unverändert zu den Vorjahren. Insgesamt sichert sich die Marke der flatexDEGIRO AG damit zum 6. Mal in Folge den Testsieg. Wir finden: Verdientermaßen. Abgesehen von den Gebühren kann flatex überall überdurchschnittlich punkten. Besonders gut bewerten die Kunden das breite Angebot, zu dem u. a. ca. 6.000 ETF- und Fondssparpläne ohne Ordergebühren gehören. Zudem gibt es jede Menge Premium-ETFs, von derzeit zehn Partnern. Überzeugend sind zudem die diversen Börsenplätze, Handelsplattformen und die praktische App. Die finale Punktzahl liegt bei 4,59 von 5,00 Punkten. Glückwünsche nach Frankfurt am Main.
Risikoausschluss: Investitionen in Wertpapiere bergen Verlustrisiken.
Platz 2: S Broker
Auf dem 2. Platz gibt es wieder eine Veränderung zu vermelden, da S Broker hier eingezogen ist. Der Sparkassen-Broker verpasst nur hauchdünn das „Double“ und erreicht in der Gesamtwertung 4,58 von 5,00 Punkten. Woran hat es gelegen? Sicher nicht an den Angeboten. In dieser Bewertungskategorie gab es 4,69 Punkte und nur einen Anbieter, der besser war. 2700+ handelbare ETFs, 2.500 kostenlose ETF-Sparpläne – all das spricht für sich. Das Leistungspaket stimmt mit 4,82 Punkten ebenfalls. Einzig das Gebührenmodell zog S Broker ein wenig nach unten, wenngleich es mehr das Zusammenspiel aus Test und Kundenbewertung war, was den Ausschlag gab. Abschließend entschied damit ein Wimpernschlag. Aber der 2. Platz ist durchaus aller Ehren wert.
Platz 3: SMARTBROKER+
Nicht weit entfernt von den beiden Spitzenplätzen: Der 3. Rang in der „Fonds- und ETF-Broker“-Kategorie wird von SMARTBROKER+ eingenommen. Ein verdienter Erfolg, da Anleger bei diesem Anbieter alles finden, was sie benötigen – günstige Gebühren (ETF-Handel ab 0,00 Euro), eine Angebotspalette mit über 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag bzw. mehr als 2.500 ETFs, diverse Sparplan-Optionen und ein immenses Leistungspaket mitsamt funktionaler App. Traden leicht gemacht. Zusammen mit den Kunden vergibt Brokervergleich.de 4,54 von 5,00 Punkten und damit den 3. Platz.
Kategorie-Sieger: Die besten Fonds- und ETF-Broker 2026 bewertet
Gebühren
Wie bei jeder Anlage gilt auch bei Fonds und ETFs – Gebühren knabbern an der Rendite. Gerade beim Fondshandel können sich die Kosten summieren: Laufende Depotkosten, Ordergebühren sowie mögliche Ausgabeaufschläge schmälern die Gewinne. In die redaktionelle Bewertung fließt deshalb ein, wie günstig Anleger Fonds und ETFs handeln können. Entscheidend ist dabei, wie kostengünstig Anleger Fonds und ETFs kaufen und besparen können und ob Sparpläne ohne zusätzliche Gebühren angeboten werden.
Den 1. Platz in der Gebühren-Kategorie sichert sich Scalable Capital Broker mit 4,74 Punkten. Mit kostenfreien Sparplänen ab 1 Euro Mindesteinlage auf Aktien, ETFs, Fonds und sogar Kryptowährungen, Ordergebühren ab 0 Euro und ohne versteckte weitere Kosten überzeugt der Broker auf ganzer Linie. Ebenfalls sehr gut bewertet wurden SMARTBROKER+ (4,66 Punkte) und finanzen.net zero (4,55 Punkte), die ebenfalls kostenlose Sparpläne mit geringen Mindestsparraten anbieten. Generell überzeugen hier die meisten Broker im Test mit günstigen bzw. gar keinen Gebühren beim Handel mit Fonds und ETFs.
Angebot
Eine große Auswahl an Wertpapieren ist vielen Anlegern wichtig. In der Angebotskategorie geht es deshalb um die Breite des Fond- und ETF-Angebots. Bewertet wird hier unter anderem die Anzahl handelbarer Fonds und ETFs, das Angebot an Sparplänen und weitere Zusatzleistungen wie VL-Fondsdepots, Auszahlpläne oder die angebotenen Sparintervalle.
Den 1. Platz sichert sich Platzhirsch comdirect mit sehr guten 4,79 Punkten, von der Redaktion gibt es hier sogar die vollen 5,00 Punkte. Der Broker punktet mit mehreren tausend Fonds und ETFs für den Einmalkauf und als Sparplan, bietet VL-Depots, mehrere Fondsgesellschaften und außerbörslichen Handel. S Broker sichert sich die Silbermedaille (4,69 Punkte) und flatex die Bronze-Medaille (4,67 Punkte). Beide bieten ebenfalls mehrere tausend ETFs und Fonds zum Handel an. Auffällig: Viele Broker, besonders die Neobroker, erweitern ihr Angebot an Fonds und ETFs ständig.
Leistungen
In der Leistungskategorie geht es vor allem darum, wie flexibel Fonds und ETFs gehandelt werden können. Punkte von der Redaktion gibt es deshalb unter anderem für den Direkthandel, den Kauf über Kapitalgesellschaften und eine möglichst flexible Orderaufgabe. Bewertet wird hier zum Beispiel auch, ob neben klassischen Stückorders auch der Handel mit Bruchstücken möglich ist.
Mit 4,82 Punkten sichert sich der S Broker den 1. Platz. Dahinter folgen flatex mit 4,78 Punkten und comdirect mit 4,71 Punkten. Alle drei decken die wichtigsten Funktionen rund um den Fonds- und ETF-Handel ab, bieten unter anderem Direkthandel und Bruchstückhandel und ermöglichen Anlegern damit viel Flexibilität bei der Orderaufgabe.
Service & Sicherheit
Der Bereich Service & Sicherheit hat in der Kategorie Fonds- und ETF-Broker den gleichen Stellenwert wie bei der generellen Betrachtung aller Online-Broker. Bewertet werden hier unter anderem die Erreichbarkeit des (bestenfalls deutschsprachigen) Kundenservice, das Vorhandensein verschiedener Kontaktmöglichkeiten, Apps und Informationsangebote wie Webinare oder Podcasts sowie die Sicherheitsstandards rund um Konto und Depot.
Den 1. Platz sichert sich die comdirect mit 4,78 Punkten. Dahinter folgen S Broker mit 4,70 Punkten und flatex mit 4,61 Punkten. Das Sieger-Trio punktet vor allem mit einem gut erreichbaren deutschsprachigen Kundenservice, mehreren Kontaktmöglichkeiten und hohen Sicherheitsstandards rund um Konto und Depot. Auch bei Regulierung und Informationsangeboten sind die drei Anbieter breit aufgestellt.
| Gebühren | ||
|---|---|---|
| 1 | Scalable Capital | 4,74 |
| 2 | Smartbroker | 4,66 |
| 3 | finanzen.net Zero | 4,55 |
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Testsieger „CFD-Broker des Jahres 2026“
Platz 1: XTB
Apropos Seriensieger: An dieser Stelle setzt sich eine Reihe fort, nämlich jene von XTB. Der Warschauer Broker landet, wie in den Vorjahren auf dem 1. Platz und erzielt diesmal 4,63 Punkte im Schnitt. Ein Ergebnis, welches den Wert aus 2025 noch ein wenig übersteigt (4,61 Punkte). Ebenfalls wie „immer“, erhält der CFD-Spezialist ein paar Punkte mehr von den Kunden als von der Redaktion. Den Nutzern gefallen u. a. die übersichtlichen Gebühren, das solide Angebot und der seriöse Hintergrund (Service & Sicherheit 4,22 Punkte). Ein paar Zahlen gefällig? 2.700 gehebelte CFD Instrumente, über 40 CFDs auf Krypto Assets und rund 30 Rohstoff CFDs. Hinweis: Das ist nicht unbedingt eine Anlage für Einsteiger. Wer es aber versuchen will, ist bei XTB gut aufgehoben.
Risikoausschluss: Investitionen in Wertpapiere bergen Verlustrisiken.
Platz 2: WH SelfInvest
Vom 3. Rang im Jahr 2025 aufwärts auf den 2. Platz in diesem Jahr geht es für WH SelfInvest, einen der bekanntesten CFD- und Forex-Broker Europas. Für dem nötigen Schwung sorgte diesmal das Leistungsspektrum, welches die eigenen Kunden und die Redaktion mit hohen Noten bewertete. Kostenlose Schulungen, ein breites Angebot, diverse Tools– die Liste der Vorteile lässt sich überdies beliebig erweitern. Ein paar Abzüge in der B-Note gibt es für die Gebühren, welche die Tester nicht so sehr überzeugten. Es ginge etwas preiswerter. Das Resultat in der Gesamtwertung liegt bei 4,50 von 5,00 Punkten.
Platz 3: GBE Brokers
Schnell handeln, mehr als 1.000 CFDs, sieben Assetklassen und ein 24-Stunden-Support (allerdings nur für fünf Tage in der Woche) – damit schiebt sich GBE Brokers im Jahr 2026 auf den 3. Platz der CFD-Broker. Hinsichtlich der Ergebnisse lässt sich sagen: Die Tester und die Nutzer waren sich hier nicht immer einig und die Kunden bewerteten GBE Brokers in einigen Aspekten klar besser als die Redaktion. Vor allem die Angebotspalette könnte, so die Experten, ein wenig größer sein. Nichtsdestotrotz: Der 3. Rang ist durchaus respektabel und der Anbieter spricht offenbar eine sehr fokussierte Zielgruppe an. Mit 4,41 Punkten geht es auf das Bronze-Treppchen.
Kategorie-Sieger: Die besten CFD-Broker 2026 bewertet
Gebühren
Häufiges Traden mit gehebelten Positionen kann sehr lukrativ sein, aber auch zu hohen Verlusten führen. Besonders, wenn jeder Trade hohe Gebühren verursacht. Beim CFD-Handel können sich die Kosten je nach Instrument und Gebührenmodell deutlich unterscheiden. Vor allem beim häufigen Handeln können so beim falschen Anbieter hohe Kosten entstehen. Entsprechend umfangreich fällt die Bewertung in dieser Kategorie aus: Neben der Mindesteinzahlung fließen unter anderem die Spreads für Indizes, Währungspaare, Gold und Öl sowie mögliche Kommissionen für Aktien-, Index-, Rohstoff- und Währungs-CFDs in die Wertung ein.
Gewinner der Gebührenkategorie ist der Online-Broker XTB mit 4,79 von 5,00 möglichen Punkten. Anlegern werden hier kostenfreie Ein- und Auszahlungen geboten, die Komission für den CFD-Handel beträgt 0 Prozent und geringe Spreads machen das traden von CFD-Instrumenten erfreulich günstig. Ebenfalls sehr gut schnitten GBE Brokers (4,65 Punkte) und eToro (4,45 Punkte) ab. Beide bieten geringe Spreads und niedrige Komissionen ab 0 Prozent.
Angebot
Beim CFD-Handel kommt es neben günstigen Konditionen auch auf ein möglichst breites Angebot an handelbaren Basiswerten an. Schließlich möchte man partizipieren können, wenn der Ölpreis wochenlang steigt oder der US-amerikanische NASDAQ ein neues Allzeithoch erreicht. Wenn es darum geht, wie viele Aktien-, Index-, Rohstoff- und Währungs-CFDs im Angebot sind, hat Gebührensieger XTB erneut die Nase vorn: Mit 4,67 Punkten allerdings nur knapp vor Platz zwei WH SelfInvest (4,66 Punkte). LYNX (4,54 Punkte) und eToro (4,50 Punkte) überzeugen ebenfalls mit einer breiten Wertpapierauswahl von mehreren tausend CFD-Instrumenten. Generell haben die meisten der von uns betrachteten CFD-Broker eine Vielzahl solcher gehebelter Wertpapiere im Angebot.
Leistungen
In der Leistungskategorie wird bewertet, welche Zusatzleistungen den CFD-Tradern angeboten werden. Dazu zählt die Höhe der Hebel, die verfügbaren Handelsplattformen, die Möglichkeit, risikofrei im Demokonto zu traden oder das Angebot an Reasearch-Möglichkeiten. Den 1. Platz sichert sich WH Selfinvest mit 4,88 Punkten. Eine gute Auswahl an verschiedenen Handelsplattformen und das umfangreiche Demokonto fielen besonders positiv auf.
Dahinter folgen GBE Brokers mit 4,73 Punkten und der S Broker mit 4,58 Punkten. Beide bieten ebenfalls ein solides Gesamtpaket mit nützlichen Zusatzfunktionen für aktive Trader – darunter Demokonten, Analysewerkzeuge und bei GBE Brokers auch die Anbindung an die beliebte Charting-Plattform TradingView.
Service & Sicherheit
Beim CFD-Handel können sich Kurse innerhalb kürzester Zeit stark bewegen, entsprechend wichtig sind transparente Risikohinweise und verlässliche Schutzmechanismen. In der Kategorie Service & Sicherheit zählt beim CFD-Handel deshalb vor allem eines: Anleger sollten jederzeit wissen, welche Risiken sie eingehen und wie ihr Kapital und ihre Trades geschützt werden. Die Redaktion bewertet unter anderem, wie transparent Anbieter über Risiken informieren, welche Schutzmechanismen angeboten werden und wie Kundengelder verwahrt werden.
Den 1. Platz belegt WH Selfinvest mit 4,48 Punkten, knapp vor dem S Broker mit 4,47 Punkten. Auf Rang 3 folgt XTB mit 4,22 Punkten. Die bestplatzierten Anbieter punkten dabei mit wichtigen Sicherheitsmechanismen wie der getrennten Verwahrung von Kundengeldern auf segregierten Konten sowie zusätzlichen Instrumenten zur Risikobegrenzung, etwa garantierten Stop-Loss-Orders.
| Gebühren | ||
|---|---|---|
| 1 | XTB | 4,79 |
| 2 | GBE Brokers | 4,65 |
| 3 | eToro | 4,45 |
| Angebot | ||
|---|---|---|
| 1 | XTB | 4,67 |
| 2 | WH Selfinvest | 4,66 |
| 3 | LYNX | 4,54 |
| Leistungen | ||
|---|---|---|
| 1 | WH Selfinvest | 4,88 |
| 2 | GBE Brokers | 4,73 |
| 3 | S Broker | 4,58 |
| Service & Sicherheit | ||
|---|---|---|
| 1 | WH Selfinvest | 4,48 |
| 2 | S Broker | 4,47 |
| 3 | XTB | 4,22 |
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Testsieger „Forex-Broker des Jahres 2026“
Platz 1: WH SelfInvest
2026 ist das Jahr der großen Wechsel – und damit rutscht überraschend ein Anbieter auf den 1. Platz, der zwar immer schon „oben“ mitgespielt hat, aber die Spitze bisher verpasste: WH SelfInvest steigerte sich in diesem Jahr auf 4,56 Punkte (Vorjahr 4,51 Punkte) und zog damit an den Konkurrenten vorbei. Die Luxemburger, die eine deutsche Niederlassung in Frankfurt am Main besitzen, erzielen hinsichtlich des Angebots und der Leistungen das beste Ergebnis. Und zugegeben: Die Forex-Palette ist enorm, die Order präzise und die Spreads niedrig. Dazu kommen diverse Handelsplattformen und das unbegrenzte Demokonto. Der erste Zugang gelingt damit risikolos. Wir sagen herzlichen Glückwunsch, dem neuen „Forex-Broker des Jahres.“
Platz 2: XTB
Vom Gold- auf den Silberrang rutscht hingegen XTB. Allerdings war es sichtbar knapp. XTB erhielt 2026 von Kunden und Testern ein Durchschnittsresultat von 4,54 Punkten, d. h. die Warschauer blieben nur 0,01 Punkte hinter der Vorjahresbewertung. Manchmal sind es eben die Details, welche den Ausschlag geben. Positiv: Gebührentechnisch kann XTB wieder das beste Ergebnis einfahren (4,64 Punkte) und auch das Leistungspaket (4,75 Punkte) stimmt. Im Forex-Bereich bedeutet dies: Spreads ab 0,00008, niedrige Swaps, keine Gebühren für die Kontoführung und rund 60 handelbare Währungspaare. Pluspunkte vergibt die Redaktion zudem für die Trading-Tools sowie das Bildungsangebot mit Marktanalysen und täglichen Webinaren. Beim Service gibt es indes ein bisschen Luft nach oben.
Platz 3: GBE Brokers
Im vergangenen Jahr reichte es nicht, aber 2026 starteten sie durch: GBE Brokers landet auf dem 3. Platz in der Kategorie Forex-Broker des Jahres. Nach Auszählung aller Stimmen und der Testergebnisse wurden 4,44 von 5,00 Punkten erzielt. Ein mehr als solides Resultat, welches GBE Brokers vorwiegend seinen Kunden verdankt. Ginge es nur nach diesen, wäre der Anbieter aus Zypern (Niederlassung in Hamburg) punktetechnisch wohl noch besser aus der Brokerwahl hervorgegangen. Eindeutig Pluspunkte sammelt GBE Brokers bei den Leistungen, darunter Marktanalysen, Forex-Trading-Webinaren und den nutzbaren Handels-Plattformen. Wenn Forex-Handel entspannt aussehen könnte, dann so.
Risikohinweis CFD- und Forex-Handel
Der Handel mit Devisen und CFDs ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust Ihrer gesamten Kapitaleinlage führen. Zwischen 68% und 89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFD Geld! Möglicherweise gibt es Kontoarten, bei denen Verluste das eingesetzte Kapital übersteigen können. Der gehebelte Handel mit CFD und Forex ist eventuell nicht für Sie geeignet! Informieren Sie sich darum ausführlich, wie der CFD- und Forexhandel funktioniert. Sie sollten keine Gelder einsetzen, deren Verlust Sie im schlimmsten Fall nicht verkraften könnten. Stellen Sie sicher, dass Sie alle mit dem CFD- und Forexhandel verbundenen Risiken verstanden haben. Der Inhalt dieser Webseite darf NICHT als Anlageberatung missverstanden werden! Wir empfehlen, sofern notwendig, sich von unabhängiger Stelle beraten zu lassen.
Kategorie-Sieger: Die besten Forex-Broker 2026 bewertet
Gebühren
Wer viel handelt und große Positionen eingeht, sollte unbedingt auf die Orderkosten, Spreads und sonstige Gebühren achten. Um die Gebühren der Forex-Broker miteinander vergleichbar zu machen, vergleichen wir unter anderem wie hoch die Kosten für den Handel ausfallen, welche Spreads bei gängigen Forex-Paaren anfallen und ob es Extras wie einen Vieltraderrabatt gibt. In der Gebühren-Kategorie setzt sich XTB mit 4,64 Punkten an die Spitze des Testfelds. Kunden profitieren bei XTB von niedrigen Spreads und Swaps, einer 0-Prozent-Kommission beim Forex-Handel sowie kostenlosen Ein- und Auszahlungen.
Auf dem 2. Platz folgt der Online-Broker eToro mit 4,50 Punkten. Auch hier werden die Handelskosten bei Devisen im Wesentlichen über den Spread abgerechnet. Für wichtige Währungspaare wie EUR/USD starten die Konditionen bei 1 Pip. Knapp dahinter landet GBE Brokers mit 4,45 Punkten. Anleger können zwischen unterschiedlichen Kostenmodellen wählen: Beim Handel ohne separate Kommission startet der Spread für Paare wie EUR/USD bei 0,8 Pips. Bei den sogenannten c-Symbolen sind dagegen Spreads ab 0,0 Pips möglich, dafür fällt beim Classic-Konto eine Kommission von 6,50 Euro pro Lot an, was ebenfalls erfreulich gering ist. Generell schnitten alle von uns betrachteten Anbieter in der Gebührenkategorie relativ gut ab.
Angebot
Beim Forex-Handel zählt nicht nur der Preis, sondern auch die Breite des Angebots, besonders, wenn auch exotische Paare gehandelt werden sollen. Bewertet wird in dieser Kategorie unter anderem, wie viele Währungspaare handelbar sind, ob neben Majors auch exotischere Devisen zur Verfügung stehen und welche weiteren Märkte und Handelsmöglichkeiten ein Broker bietet. Den 1. Platz in der Angebots-Kategorie sichert sich WH Selfinvest mit 4,60 Punkten. Neben einer großen Auswahl an klassischen Forex-CFDs bietet der Broker auch den Handel mit Forex-Futures. Hinzu kommt eine breite Auswahl weiterer Anlageklassen sowie verschiedener Handelsplattformen und Trading-Tools.
Den zweiten Platz sichert sich GBE Brokers mit 4,29 Punkten. Der Broker bietet eine Vielzahl an Forex-Paaren, darunter Majors, Nebenwährungen und zahlreiche Exoten. Insgesamt werden mehr als 1.000 CFD-Instrumente angeboten. Ähnlich gut aufgestellt ist XTB im Forexhandel: Neben einer Vielzahl an den unterschiedlichsten CFD-Instrumenten werden bei XTB über 60 Währungs-CFDs angeboten.
Leistungen
In der Kategorie Leistungen fließen unter anderem der maximale wählbare Hebel, die minimale Lotgröße, die Möglichkeiten für Scalping und News-Trading sowie Demokonten und Handelsplattformen in die Bewertung ein. Hinzu kommen Research-Funktionen wie Nachrichten oder Realtime-Kurse. Den 1. Platz sichert sich WH Selfinvest mit hervorragenden 4,91 Punkten. Der Broker richtet sich besonders an aktive und fortgeschrittene Trader und bietet eine ungewöhnlich breite Auswahl an Trading-Werkzeugen. Dazu zählen unter anderem kostenlose Realtime-Kurse, zahlreiche vorgefertigte Trading-Strategien und Signale sowie verschiedene professionelle Handelslösungen.
Auf Rang 2 folgt XTB mit 4,75 Punkten. Herzstück des Angebots ist die hauseigene Plattform xStation 5, die diverse Chart- und Analysemöglichkeiten, technische Indikatoren sowie Marktanalysen und Nachrichten bietet. Den 3. Platz belegt GBE Brokers mit 4,73 Punkten. Hier können Trader zwischen den beliebten Plattformen MetaTrader 4, MetaTrader 5 und TradingView wählen. Während über MT4 mehr als 400 CFD-Instrumente zur Verfügung stehen, sind es über MT5 und TradingView jeweils mehr als 1.000. Auch Demokonten werden für alle drei Plattformen angeboten.
Service & Sicherheit
Beim Forex- und CFD-Handel ist Sicherheit besonders wichtig, schließlich handelt es sich um gehebelte Produkte mit entsprechend hohen Verlustrisiken. Bewertet wird unter anderem, wie transparent Broker auf diese Risiken hinweisen, welcher Anteil der Kleinanlegerkonten Verluste erleidet, ob Kundengelder auf segregierten Konten verwahrt werden und welche Möglichkeiten zur Verlustbegrenzung zur Verfügung stehen.
Den 1. Platz in der Kategorie Service & Sicherheit belegt WH Selfinvest mit 4,71 Punkten. Der Broker punktet unter anderem mit einer getrennten Verwahrung von Kundengeldern und einer klaren Darstellung der mit CFDs verbundenen Risiken. Auf Rang 2 folgt XTB mit 4,43 Punkten. Auch hier werden Kundengelder getrennt vom Unternehmensvermögen verwahrt, zudem gelten für Privatkunden die europäischen Schutzmechanismen für den CFD-Handel, darunter der Schutz vor einem negativen Kontostand. Den 3. Platz sichert sich GBE Brokers mit 4,26 Punkten. Der Broker unterliegt ebenfalls europäischen Vorgaben und setzt auf segregierte Kundenkonten sowie die für Retail-Kunden vorgeschriebenen Risikoschutzmaßnahmen.
| Gebühren | ||
|---|---|---|
| 1 | XTB | 4,64 |
| 2 | eToro | 4,50 |
| 3 | GBE Brokers | 4,45 |
| Angebot | ||
|---|---|---|
| 1 | WH Selfinvest | 4,60 |
| 2 | GBE Brokers | 4,29 |
| 3 | XTB | 4,27 |
| Leistungen | ||
|---|---|---|
| 1 | WH Selfinvest | 4,91 |
| 2 | XTB | 4,75 |
| 3 | GBE Brokers | 4,73 |
| Service & Sicherheit | ||
|---|---|---|
| 1 | WH Selfinvest | 4,71 |
| 2 | XTB | 4,43 |
| 3 | GBE Brokers | 4,26 |
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Wahl zum Robo-Advisor des Jahres 2026
Brokervergleich.de zeichnete 2026 bereits zum 11. Mal den Robo-Advisor des Jahres aus. In diesem Bereich hat sich in mehr als einem Jahrzehnt vieles bewegt – ausgehend von der einfachen digitalen Robo-Anlage über den Schwerpunkt ESG (Environmental, Social and Corporate Governance; deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) bis hin zu aktuellen KI-Lösungen. Zeitgleich konsolidierte sich der Markt, sodass die Phase der Start-ups inzwischen vorbei ist. Stattdessen sind aus ehemaligen Pionieren Routiniers geworden und etablierte Player füllen das Feld auf. Andere blieben auf der Strecke. Nichtsdestotrotz waren in diesem Jahr 32 Anbieter im Rahmen der Brokerwahl bewertbar und der Echtgeld-Test von Brokervergleich.de läuft ebenfalls immer weiter. Nachfolgend betrachten wir aber zunächst die Testsieger der Online-Vermögensverwaltungen 2026.
Platz 1: bevestor
Lang lebe der „neue“ König. Nach sechs Jahren, in denen der Preis regelmäßig in den Breisgau wanderte, gibt es einen Wechsel und diesmal geht nach Frankfurt am Main. Als „Robo-Advisor des Jahres“ zeichnet Brokervergleich.de 2026 bevestor, die Online-Vermögensverwaltung der Deka aus. Letzteres ist das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe, womit sich ein wenig der Kreis bei dieser Brokerwahl schließt. Das der Testsieg verdient war, steht indes außer Frage: Mit bevestor setzt sich einer der sichersten und ein enorm breit aufgestellter Anbieter auf den 1. Platz. Die Unterschiede hinsichtlich der Bewertung zwischen Kunden und Redaktion waren marginal. Investiert wird übrigens günstig in ETF-Portfolios (wahlweise als ESG-Variante) mit übersichtlichen Verwaltungsgebühren. Ein unkomplizierter und für Einsteiger geeigneter Anlage-Roboter, der final bei 4,58 Punkten landet.
Platz 2: Whitebox
Das Ende einer Siegesserie muss nicht bedeuten, dass das Ergebnis schlecht ist. Whitebox aus Freiburg, in den letzten Jahren praktisch unangefochten auf dem 1. Rang liegend, erzielt 2026 4,56 von 5,00 Punkten und damit „nur“ auf dem Silber-Platz. Gerade einmal zwei Zähler hinter dem Testsieger des Jahres. Ein wenig den Unterschied machte gegebenenfalls die Bewertung des Angebots, wofür es diesmal 4,44 Punkte im Durchschnitt gab. Viel verändert hat sich aber nicht: Die Breisgauer setzen auf Investments in ETFs zu soliden Gebühren (ab 0,35 Prozent zzgl. Fondskosten von 0,20 Prozent), sind mit einer Mindesteinlage von 25 Euro für nahezu jeden nutzbar und präsentieren bei den Performance-Ergebnissen im Echtgeld-Test solide Resultate. Die Standards, z. B. ein ESG-Portfolio sowie ein Angebot für Kinder, finden sich ebenfalls. Insofern: Im kommenden Jahr greift Whitebox sicher wieder nach der Krone.
Platz 3: quirion
Wenn ein Anbieter nach oben durchmarschiert, rutscht der Rest zwangsläufig einen Rang nach unten. So auch geschehen mit quirion. Die Berliner, die sich 2025 den 2. Platz sicherten, sind 2026 auf dem 3. Platz zu finden. Diese Einschätzung zieht sich bewertungstechnisch durch das gesamte Ergebnis, welches durchweg als solide bis gut empfunden wird. Unter der Lupe betrachtet: Es gibt eine der niedrigsten Mindestanlagen (1,00 Euro), ein vergleichsweise preiswertes Gebührenmodell (0,48 Prozent für die Verwaltung + ETF-Kosten), elf Risikoklassen und das obligatorische ESG-Portfolio. Sparpläne sowie Kinder-Anlagen sind ebenfalls vorhanden. Die Performance? Eine recht stabile Aufwärtsbewegung. Fazit: Mit 4,45 von 5,00 Punkten eine stabile Bewertung. Daumen hoch!
Kategorie-Sieger: Die besten Robo-Advisor 2026 bewertet
Gebühren
Verwaltungsgebühren, Sonderzuschläge, Pauschalen, Kauf- bzw. Verkaufsaufwendungen für ETFs – die Liste der berechneten Kosten bei Robo-Advisorn ist bisweilen lang und undurchsichtig. Wie es angenehmer geht, zeigt im Test der Kategorie-Sieger Raisin, der im Durchschnitt 4,56 Punkte bei den Gebühren erreicht. Von der Redaktion gab es zudem die volle Punktzahl. Aktuell verlangt die Vermögensverwaltung aus Berlin Verwaltungsgebühren zwischen 0,25 und 0,46 Prozent + sehr niedrige ETF-Kosten (bis 0,13 Prozent). Für Kinder gibt es überdies einen abweichenden Betrag, der noch preiswerter ist. Kostentechnisch eine solide Angelegenheit. Im Vergleich knapp dahinter reiht sich der Gesamtsieger bevestor ein, die ebenfalls eine recht übersichtliche Variante aus Vermögensverwaltungs- und ETF-Kosten berechnen. Ein wenig „hinderlich“ dürfte gegebenenfalls die Mindesteinlage von 500 Euro sein. Übrigens: Kunden und Tester kamen auf das exakt gleiche Ergebnis, unterm Strich einen Schnitt von 4,48 Punkten. Für die Breisgauer von Whitebox, den Gebühren-Gewinner des Vorjahres, reichte es lediglich für den 3. Platz mit 4,44 Punkten. Die Kombi von 0,35 bis 0,95 Prozent Verwaltungsgebühren und 0,20 Prozent Fondskosten halten die Abstimmenden mehrheitlich für „in Ordnung“. Am unteren Ende der Fahnenstange steckt dagegen Revolut fest, denen bisweilen die aufgerufenen Kosten für die Kontomodelle negativ ausgelegt werden (3,89 Punkte).
Angebot
Wie viele Anlagestrategien stehen bereit? Gibt es Anlagen nach ESG-Kriterien? Wie steht es um die Anlageberatung? Diese Aspekte werden im Rahmen der Bewertung des Angebots betrachtet. In diesem Jahr ganz oben auf der Liste: bevestor mit einem Durchschnitt von 4,50 Punkten. Zugegebenermaßen gibt es wenig, was Anleger beim Anlage-Roboter der Deka exklusiv vorfinden. Indes passt das Paket aus klassischen ETF-Portfolios und ergänzenden Themeninvestments. Ebenfalls Pluspunkte gibt es für das Kinder- und Gemeinschaftsdepot. Was die Kunden-Abstimmung angeht, kann Whitebox mit dem 1. Platz mithalten, erhält aber von den Testern ein paar Zähler weniger: So landet der Robo-Advisor aus Freiburg 2026 auf dem 2. Rang mit 4,44 Punkten (dem gleichen Wert, wie im Vorjahr). Unverändert bietet Whitebox fünf Anlagestrategien und zehn Risikoklassen. Auf dem 3. Platz der Angebots-Kategorie steht schließlich quirion, die mit zahlreichen „normalen“ und „nachhaltigen“ Strategien (durchweg ETF-Investments) überzeugen, was ihnen 4,34 Punkte im Schnitt einbringt. Interessanterweise recht weit unten strandet Raisin, die im Test deutlich die 4,00-Punkte-Grenze verpassen und es final auf mittemäßige 3,82 Punkte schaffen. Insgesamt wurde das Angebot als „ein wenig schlicht“ bewertet.
Leistungen
Wenn es um den einfachen Einstieg in die Welt der Robo-Advisor geht, dann sollten Anbieter alle notwendigen Infos bereitstellen. Suchen? Bitte nicht. Darüber hinaus sind tagesaktuelle Performance- bzw. Portfolio-Daten relevant und das Portfolio-Management sorgt bestenfalls für die ideale Rendite-Optimierung und Risiko-Minimierung. Wie im vergangenen Jahr erhält in der Leistungskategorie Whitebox die höchste Bewertung. 4,68 Punkte bei annähernd gleicher Verteilung zwischen Kunden und Redaktion bedeuten hier den 1. Platz (2025: 4,71 Punkte). Weiterhin eine Bank: Die gute bis sehr gute Performance im Echtgeld-Test von Brokervergleich.de sowie das überdurchschnittliche Risikomanagement.
Auf dem 2. Platz geht bevestor durchs Ziel, zumindest was diesen Bereich der Bewertung angeht. Die Online-Vermögensverwaltung der Deka erhielt in Bezug auf Kontoeröffnung nur „sehr gut“-Noten und auch die Analyse-Tools vermittelten einen hervorragenden Eindruck. Das Resultat: 4,56 Punkte und der Silber-Rang. Der 3. Rang wird von quirion belegt, die von den Testern sogar weiter vorne gesehen wurden. Besonders hervorzuheben: Die massive Flexibilität der Anlage. Nicht mehr ganz in der ersten Liga spielt Branchenprimus Scalable Capital, was die Kundengunst angeht. So reichte es mit insgesamt 4,09 Punkten nur fürs Mittelfeld.
Service & Sicherheit
Digital und persönlicher Service – das empfinden manche Anleger als unvereinbar. Aber schlecht muss die „Betreuung“ und die „Sicherheit“ auch dann nicht unbedingt sein. Mit sehr starken 4,91 von 5,00 Punkten lässt sich das von bevestor belegen. Es gibt diverse Kontaktmöglichkeiten, ein „sehr gut“ für die Informationen auf der Webseite und eine solide Absicherung. Damit ist bevestor (wie im Vorjahr) das Maß aller Dinge. Kein Wunder, wenn man ein Teil der Sparkassen-Finanzgruppe ist. Ohne Veränderung, wenngleich mit leicht verschlechterter Punktzahl von 4,59 Punkten, verbleibt Whitebox auf dem 2. Rang der Service-&-Sicherheit-Kategorie. An Informationen bzw. FAQs mangelt es bei den Freiburgern weiterhin nicht und um die Sicherheit seiner Anlage muss sich eigentlich niemand Gedanken machen. Ein wenig eingeschränkt fand die Redaktion lediglich die Servicezeiten. Dank 4,51 Punkten komplettiert die cominvest, der Robo-Advisor der comdirect, das Top-Trio. Die Quickborner erfüllen alle Ansprüche. Mehr lässt sich dazu nicht sagen. Auch an dieser Stelle ein Blick nach unten: Revolut schließt das ausgewertete Feld mit 3,76 Punkten. Die Kundschaft hat wohl noch ein paar Fragen.
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Wahl zur Krypto-Broker des Jahres 2026
Testsieger „Kryptobörse des Jahres 2026“
Sie sind der Wachstumsmarkt in der Finanzbranche: Kryptowährungen. Rund 13 Prozent der Deutschen besitzen inzwischen entsprechende Coins und weitere elf Prozent denken aktiv darüber nach, welche zu erwerben – so lautet zumindest das Ergebnis einer Umfrage von BearingPoint aus dem Sommer 2026. Die beliebteste Kryptowährung bleibt dabei der Bitcoin (BTC) vor verschiedenen Altcoins, z. B. Ethereum, Solana und XRP. Stablecoins sind hingegen nicht ganz so begehrt und Meme-Coins eher etwas für risikofreudige Anleger. Apropos: Wohin gehen die Kurse? Beim Bitcoin lag der Kurs Mitte September bei ca. 77.000 US-Dollar, bei Ethereum bei 2.450 US-Dollar. Beides bewegte sich damit unterhalb der Daten aus dem gleichen Vorjahreszeitraum. Es bleibt also volatil. Wie es weitergeht? Schwer zu sagen. Doch was wir wissen: Dieses Jahr standen 26 Anbieter bei der Brokerwahl 2026 zur Auswahl, die sich den „Kryptobörse des Jahres“ sichern wollten. Im folgenden Abschnitt stellen wir die Testsieger der 6. Ausgabe vor.
Platz 1: BISON
Der diesjährige Titel für den „Kryptobroker des Jahres“ geht ins schöne Stuttgart: BISON sichert sich erneut den 1. Platz und darf sich damit „Krypto-Broker des Jahres 2026″ nennen. Damit schafft es BISON bereits zum vierten Mal in Folge, sich den ersten Platz unter den Krypto-Brokern zu sichern. Ganz überraschend kommt der Sieg deswegen nicht. Auf dem Papier überzeugt BISON nach wie vor: Hinter der Plattform steht die Börse Stuttgart, Handel und Verwahrung der Kryptowährungen finden in Deutschland statt und inzwischen können mehr als 70 Kryptowährungen gehandelt werden. Das Gebührenmodell bleibt angenehm übersichtlich: Klassische Ordergebühren fallen beim Kryptohandel nicht an, stattdessen verdient BISON lediglich über den Spread. Abgerundet wird das Angebot durch verschiedene Ordertypen, Zusatzfunktionen wie Krypto-Sparpläne oder Staking und einem breiten Angebot an Aktien und ETFs. Unterm Strich bietet BISON damit ein rundes Gesamtpaket, das gerade für Anleger interessant ist, die einen unkomplizierten Zugang zu Kryptowährungen über einen Anbieter aus Deutschland suchen. Mit einer Bewertung von 4,60 Punkten ein verdienter 1. Platz, Glückwunsch!
Platz 2: bitvavo
Gute Nachrichten gibt es auch für die Amsterdamer Krypto-Börse bitvavo: Mit einer Punktzahl von 4,54 Punkten konnte sich die Amsterdamer erneut einen Platz auf dem Treppchen sichern und sich im Vergleich zum Vorjahr und einem guten dritten Platz sogar noch einmal verbessern. Die niederländische Plattform überzeugt vor allem mit einer großen Auswahl an über 400 Kryptowährungen, niedrigen Handelsgebühren zwischen 0,00 und 0,25 Prozent und einem insgesamt sehr breiten Funktionsumfang inklusive deutschem Kundenservice und einer webbasierten Trading-Software. Dazu kommen Staking- und Lending-Angebote für zahlreiche Coins, die Möglichkeit Coins gehebelt zu handeln sowie eine Web3-Wallet, über die auf über 15.000 Coins zugegriffen werden kann. Unterm Strich ein sehr rundes Gesamtpaket und ein starker zweiter Platz.
Platz 3: Trade Republic
Die Bronze-Medaille geht in diesem Jahr an Trade Republic. Der Berliner Online-Broker hat sein Krypto-Angebot in den vergangenen Monaten deutlich ausgebaut und wird dafür bei der Wahl zum Krypto-Broker des Jahres mit einem Platz auf dem Treppchen belohnt. Mit einer Gesamtbewertung von 4,40 Punkten sichert sich Trade Republic den 3. Platz. Besonders stark: Sowohl die Kundenbewertungen als auch der redaktionelle Test fielen über alle Kategorien hinweg überdurchschnittlich gut aus. Investiert werden kann in über 50 verschiedene Coins, der Handel ist gewohnt günstig und durch Coin-Staking kann passiv Geld verdient werden. Verwahrt werden die Kryptowährungen in einem Cold Wallet der BitGo Deutschland GmbH, einem Crypto-Verwahrer mit BaFin-Erlaubnis aus Deutschland. Hinzu kommt ein breites Angebot an klassischen Wertpapieren wie Aktien und ETFs sowie eine moderne und benutzerfreundliche Infrastruktur. Damit präsentiert sich Trade Republic als breit aufgestellter Allrounder mit einem umfangreichen Krypto-Angebot.
Kategorie-Sieger: Die besten Krypto-Broker 2026 bewertet
Gebühren
Beim Kryptohandel spielt, wie bei allen Geldanlagen, die Höhe der Gebühren eine zentrale Rolle. Während es beim Aktienkauf oft auf die Ordergebühren ankommt, können beim Kryptohandel neben den Handelsgebühren auch Spreads und Zusatzkosten wie Maker- und Taker-Gebühren anfallen. In unserer Gebührenwertung setzt sich bitvavo mit 4,67 Punkten an die Spitze. Kein Wunder: Mit Handelsgebühren zwischen 0,00 und 0,25 Prozent gehört der Krypto-Broker zu den günstigsten am Markt.
Ähnlich gute Ergebnisse im Rahmen der Brokerwahl erzielten Trade Republic und Bison. Erstere verlangen lediglich einen Euro Fremdkostenpauschale für einen Trade, während Bison statt Ordergebühren lediglich einen Spread in Höhe von 1,25 Prozent bei liquiden Währungen wie Bitcoin und 1,75 Prozent bei den meisten anderen Coins angibt. Bei allen drei Anbietern werden kostenlose Möglichkeiten zum Ein- und Auszahlen angeboten. Im Vergleich zu anderen Krypto-Börsen fallen die Kosten bei Bitpanda und Coinbase dagegen vergleichsweise hoch aus. In den übrigen Kategorien erzielten die beiden Anbieter dafür durchweg gute Ergebnisse.
Angebot
Wie viele Coins lassen sich beim jeweiligen Anbieter handeln, lassen sich Coins auf die eigene Wallet übertragen und ist es möglich, via Staking und Lending Erträge mit Kryptowährungen zu erzielen? All diese Punkte und noch einige mehr fließen bei der Bewertung in der Angebotskategorie mit ein. Den 1. Platz in der Kategorie Angebot sichert sich Bison mit 4,73 Punkten. Von der Redaktion gibt es hier sogar die Bestnote. Eine Auswahl an über 70 handelbaren Währungen, diverse Wallet-Funktionen sowie Coin-Staking werden bei den Stuttgartern angeboten.
Ebenfalls sehr gute Noten gab es für bitvavo (4,70 Punkte) und Bitpanda (4,55 Punkte). Beide Anbieter haben mehrere hundert handelbare Währungen im Angebot und bieten Zusatzangebote wie Coin-Staking und Coin-Lending an. Weiter hinten in der Angebotskategorie finden sich die Onlinebroker Smartbroker+, flatex und finanzen.net zero. Sie bieten zwar Kryptowährungen für den Handel an, das Hauptaugenmerk liegt bei diesen Anbietern aber eher auf klassischen Wertpapierangeboten wie Aktien, ETFs und Fonds.
Leistungen
In der Leistungskategorie punkten Krypto-Broker mit einer großen Auswahl an Orderarten, Realtime-Kursen und einer hauseignen App bzw. einer umfangreichen Desktop-Variante. Berücksichtigt werden unter anderem Ordermöglichkeiten wie Market-, Limit- und Stop-Loss-Orders, die Qualität der Handelsoberfläche auf PC und Smartphone sowie Kursübersichten und die allgemeine Nutzerfreundlichkeit des Webauftritts. Den 1. Platz sichert sich Bison mit starken 4,82 Punkten. Sowohl die Kunden als auch die Redaktion bewerten die Leistungen der Plattform sehr gut, im redaktionellen Test erreicht Bison sogar die Höchstwertung von 5,00 Punkten. Bison bietet mehrere Orderarten, einen attraktiven Webauftritt in englischer und deutscher Version und eine übersichtliche und moderne App. Hier gibt es nichts weiter zu wünschen, Glückwunsch nach Stuttgart.
Ähnlich stark schnitten Bitpanda und Kraken in Sachen Leistung ab. Alle drei bekamen die redaktionelle Bestnote und bieten so ziemlich alles, was ein Kryptobroker mitbringen muss. Auch hier teilen sich klassische Online-Broker das untere Feld: Für finanzen.net zero (3,95 Punkten) und Smartbroker+ (3,82 Punkte) hat es in der Brokerwahl 2026 nicht für die vorderen Plätze gereicht.
Service & Sicherheit
Spätestens wenn bei der Geldanlage ein Problem auftritt, werden ein gut erreichbarer, idealerweise deutschsprachiger Kundenservice, hohe Sicherheitsstandards sowie eine verlässliche Regulierung wichtig. Den 1. Platz in der Kategorie Service & Sicherheit sichert sich Bison mit starken 4,81 Punkten. Pluspunkte sammelt der Anbieter unter anderem mit einem nahezu rund um die Uhr erreichbaren deutschsprachigen Kundenservice, Sicherheitsfunktionen wie der Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie der BaFin-Erlaubnis zur Kryptoverwahrung.
Ähnlich gut schnitt Trade Republic (4,59 Punkte) und Kraken (4,41 Punkte) ab. Beide bieten einen kompetenten Kundenservice, haben die entsprechende BaFin-Erlaubnis und diverse Features zum Schutz des eigenen Wallets im Angebot. Generell punkten hier die meisten Anbieter mit guten Noten. Weniger gut schnitt dagegen nur Binance ab: Mit 3,21 Punkten bleibt die Krypto-Börse hinter der Konkurrenz zurück. Grund dafür ist unter anderem der unbekannte Firmensitz, die fehlende Bafin-Erlaubnis sowie das Fehlen eines deutschsprachigen Kundenservice.
| Gebühren | ||
|---|---|---|
| 1 | bitvavo | 4,67 |
| 2 | Trade Republic | 4,27 |
| 3 | Bison | 4,25 |
| Service & Sicherheit | ||
|---|---|---|
| 1 | Bison | 4,81 |
| 2 | Trade Republic | 4,59 |
| 3 | Kraken | 4,41 |
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Partner 2026
Die Wahl zum „Online-Broker des Jahres“, „Kryptobörse des Jahres“ und zum „Robo-Advisor des Jahres“ wurde auch 2026 in Kooperation mit der Quadriga Communication GmbH durchgeführt. Brokervergleich.de ist ein Projekt von Franke-media.net. Als Medienpartner konnten Markteinblicke.de, die Cash.Medien AG und AnlegerPlus gewonnen werden.
Das Testverfahren – Wie werden die „Online-Broker“, die „Robo-Advisor“ und die „Krypto-Börsen“ 2026 gekürt?
Die Besonderheit an der Vergabe der Titel „Online-Broker“, „Robo-Advisor“ und „Krypto-Börse“ 2026 ist das spezielle Bewertungsverfahren. Zusätzlich zu den Kundenbewertungen wird jeder Anbieter im Rahmen eines umfangreichen Tests geprüft.
Ziel ist es, den Anbieter zu finden, der nicht nur von eigenen Kunden gut bewertet wird, sondern auch im Test mit über 200 Vergleichskriterien am besten abschneidet. Wie bereits in den letzten Jahren, werden wir 2026 nicht nur einen Sieger in unserer klassischen Kategorie „Online-Broker“, sondern auch in den Kategorien „Fonds-Broker & ETF-Broker”, „CFD-Broker“ und „Forex-Broker“ küren. Dafür haben wir uns 52 Online-Broker angesehen.
Außerdem werden wir wieder den Robo-Advisor des Jahres auszeichnen. Auch die Robo-Advisors stellen sich sowohl dem Publikum als auch der Jury. Wir ziehen zudem die Performance-Daten unseres einzigartigen Echtgeld-Tests der Robo-Advisors heran. 32 Robo-Advisors stellen sich der Wahl zum Robo-Advisor des Jahres.
Zum sechsten Mal verleihen wir die Auszeichnung für die Krypto-Börse des Jahres. Publikum und Jury bewerten unter anderem die Auswahl der handelbaren Kryptowährungen, die Ordergebühren und den Kundenservice. 26 Krypto-Börsen haben es in unsere Vorauswahl geschafft. Nun ist es an Publikum und Jury herauszufinden, welche davon als Sieger vom Platz geht.
Stufe 1: Die Brokerwahl / Wahl zum Robo-Advisor / Wahl zur Krypto-Börse 2026 (Gewichtung 50 %)
Im Rahmen der Brokerwahl / Wahl zum Robo-Advisor / Wahl zur Krypto-Börse 2026 beurteilen Kunden, wie zufrieden sie mit ihrem eigenen Broker, Robo-Advisor bzw. ihrer Krypto-Börse sind. Schließlich verfügen die eigenen Kunden über ausreichend Erfahrungen und können die Leistungen ihres Anbieters gut einschätzen. Die Abstimmungen aller Teilnehmer der Brokerwahl werden zusammengefasst und ausgewertet.
Stufe 2: Der Broker-Test / Robo-Advisor-Test / Krypto-Börsen-Test (Gewichtung 50 %)
Daneben werden alle teilnehmenden Online-Broker, Robo-Advisors bzw. Krypto-Börsen untereinander in den vier Kategorien:
- Gebühren,
- Angebot,
- Leistungen und
- Service & Sicherheit getestet.
Außerdem sehen wir uns an, was die Broker in diesen Sonderbereichen können:
- Fonds und ETFs
- CFDs
- Forex
Das entwickelte Testverfahren umfasst über 200 einzelne Kriterien.
Das Gesamtergebnis setzt sich je zur Hälfte aus der Brokerwahl / Wahl zum Robo-Advisor / Wahl zur Krypto-Börse und aus dem Brokertest / Robo-Advisor-Test / Krypto-Börsen-Test zusammen. Gesamtsieger wird derjenige, der in beiden Stufen am besten abschneidet.
Broker-Test: So werden die Einzelkriterien getestet:
Gebühren. Die jährlich entstehenden Kosten werden anhand von sechs unterschiedlichen Musterkunden gegenübergestellt. Dabei werden keine zeitlich begrenzten Neukundenaktionen berücksichtigt, sondern nur die Konditionen, die dauerhaft gelten.
Angebot. Neben den handelbaren Produkten steht der Umfang des zusätzlichen Angebots aus dem Brokerage- sowie Banking-Bereich im Mittelpunkt der Testkategorie „Angebot“.
Leistungen. Welche Orderarten sind verfügbar? Werden Realtime-Kurse (kostenpflichtig) angeboten? Steht ein Demokonto zur Verfügung? Können alle angebotenen Dienstleistungen mobil genutzt werden? Wie umfangreich sind die angebotenen Research-Möglichkeiten des Online-Brokers? Diese und andere wichtige Fragen werden in der Kategorie „Leistungen“ beantwortet und geprüft.
Service & Sicherheit. Hier wird das Service-Angebot sowie das Thema Onlinesicherheit auf den Prüfstand gestellt.
Sonderbereiche:
- Fonds und ETFs: Wie groß ist das Angebot an Fonds und ETFs? Für wie viele lassen sich Sparpläne anlegen und wie hoch sind die Kosten, die dabei entstehen?
- CFDs: In dieser Kategorie bewerten wir die Höhe des maximalen Hebels ebenso wie Anzahl der Basiswerte und die Seriosität des Anbieters.
- Forex: Auch hier geht es um Hebel, außerdem um die Anzahl der Währungspaare, die Spreads und die Sicherheit.
Sonderkategorie: Robo-Advisor des Jahres: Automatisierte Vermögensverwaltungen sind ein spannendes Feld, auf das viele neue Anbieter drängen. Wir sehen uns die Unterschiede, die Stärken und die Schwächen an. Auch hier werden Bewertungen in den Bereichen Gebühren, Angebot, Leistungen sowie Service & Sicherheit abgegeben.
Sonderkategorie: Krypto-Börse des Jahres: Bei den Krypto-Börsen wird beispielsweise bewertet, ob nur Bitcoins gehandelt werden können oder auch andere Kryptowährungen wie Ethereum und Litecoin. Außerdem geht es darum, wie hoch die Handelsgebühren sind und ob Coin-Staking möglich ist. Auch bei einer Krypto-Börse ist zudem der Service wichtig: Gibt es einen deutschsprachigen Ansprechpartner? Wann und wie ist der Kundenservice erreichbar?
Statistiken zum Broker-Test 2026
Broker-Umfrage 2026: Statistiken zum Broker-Test 2026
2026 nahmen insgesamt 15.184 Personen an der Kundenumfrage teil, was einem Anteil von ca. 52 Prozent aller Teilnehmer der Brokerwahl in diesem Jahr entspricht (Vorjahr: 31.734). Die Gesamtanzahl der Abstimmenden sank im Vergleich zu 2025 um etwa 39 Prozent zum Vorjahr. Bei der Kundenumfrage halbierte sich die Teilnehmerzahl.
Begründen lässt sich der Rückgang u. a. mit dem derzeit stagnierenden Interesse an Wertpapieren, was an geopolitischen Verwerfungen sowie an den steigenden Zinsen liegen dürfte. Der Markt erweist sich als schwierig, was viele Kunden zur Zurückhaltung bewegt. Messbare Auswirkungen auf das Abstimmungsverhalten hatten darüber hinaus die diversen Hitzewellen in den Sommermonaten sowie die unterschiedlichen Ferienzeiten der Bundesländer.
Brokervergleich.de befragte die Teilnehmer der Brokerwahl 2026 wieder in verschiedenen Kategorien, u. a. im Bereich Anlageverhalten, Produktauswahl sowie Anzahl an Handelsaktivitäten. Darüber hinaus wurden spezifische Fragen zu Robo-Advisorn und Kryptobörsen gestellt, sofern der Nutzer entsprechend für diese Anbieter abstimmte.
Je nach Frage waren Einzel- oder Mehrfachantworten zulässig.
Seit zehn Jahren befragt Brokervergleich.de die Teilnehmer der Brokerwahl nach ihrem Anlageverhalten und jährlich wird die Verteilung der Befragten nach Geschlecht vorgenommen. Eine Erkenntnis: Die prozentualen Anteile sind stabil und bewegen sich nur marginal. 2026 liegt der Prozentsatz männlicher Teilnehmer bei 82,20 Prozent (2025: 81,48 Prozent). Das bedeutet, dass vier von fünf Kunden Männer sind. Die Anzahl weiblicher Teilnehmer fiel leicht auf 15,68 Prozent (Vorjahr) 16,45 Prozent), während sich die als „divers“ definierten Personen zahlentechnisch kaum bewegten (0,40 Prozent). Keine Angaben zum Geschlecht machten 1,73 Prozent.

Entwicklung nach Geschlecht – Online-Broker
Veränderung zum Vorjahr
Statistik zur Wahlbeteiligung an der Brokerwahl 2026 – Auswertung: Männer und Frauen – Brokervergleich.de
Frage I: Wie viele Order pro Jahr werden von den Kunden im Schnitt durchgeführt?
Das aus den Deutschen noch hochaktive Trader werden, zumindest aus der Mehrzahl, glauben die Experten wahrscheinlich auch nicht mehr. Der größte Anteil der Anleger führt im Jahr maximal bis zu 25 Orders aus, wie die Erhebung unter den Online-Broker-Kunden 2026 erneut ergab. Diesmal landete der Wert bei 32,19 Prozent – nach 34,98 Prozent im Vorjahr. Bis zu „zehn Order pro Jahr“ lautetet die Antwort von 31,53 Prozent, was zwischen den üblichen Angaben der letzten Jahre rangiert (2024: 29,71 Prozent und 2025: 34,69 Prozent). Etwas aktiver zeigen sich 16,30 Prozent der Umfrageteilnehmer, die „bis zu 50 Order“ tätigen (2025: 15,63 Prozent) und „mehr als 50 Orders“ nannten 18,28 Prozent. Rund 1,71 Prozent machten keine Angaben zu diesem Thema.
Erneut wurde zudem ausgewertet, ob Frauen häufiger bzw. weniger häufig als Männer traden. Die Antwort: Partiell. Rund jede fünfte Frau handelt bis zu 50 Order im Jahr oder mehr (ca. 20,71 Prozent). Bei den Männern liegt der Anteil bei 37,38 Prozent. Im Bereich der Wenig-Trader („bis 25 Order pro Jahr“) sind die Zahlen indes viel näher beieinander. 32,77 Prozent Männer vs. 30,74 Prozent der Frauen. Bemerkenswert: 45,86 Prozent der Frauen gaben „bis maximal zehn Order“ an, während Männer dies nur zu 28,97 Prozent nannten. Die Auswertung „diverser“ Personen lässt sich aufgrund mangelnder Stimmenzahl wieder nicht konkret durchführen.
Fazit: Wie erwähnt, bleiben die Deutschen ihrem Ansatz treu. Es wird nicht sehr häufig gehandelt. Eine stabile Aussage seit zehn Jahren.

So häufig sind Trader im Jahr durchschnittlich aktiv – Statistik Brokervergleich.de 2026
Frage II: In welche Produkte investieren Sie?
Einmal die Rolle rückwärts, bitte sehr: Landeten 2025 erstmals die Fonds & ETFs an der Spitze des Feldes, fielen jene 2026 wieder auf den angestammten 2. Platz zurück. Aus 81,86 Prozent wurden diesmal 79,17 Prozent. Zurück auf dem 1. Rang sind Aktien bzw. Einzelwerte mit 81,22 Prozent (Vorjahr 77,95 Prozent). Es bestätigt sich die Annahme, dass der immense Schwung und der generelle Trend zur Wertpapieranlage in der breite der Gesellschaft etwas eingebremst wurde. Apropos (ETF-)Sparpläne: Diese Anlagen gewannen hingegen ein wenig, was ein Ergebnis von 44,18 Prozent mit sich bringt (2025 43,28 Prozent). Interessanterweise auf dem 4. Platz reihen sich Zertifikate auf dem 4. Platz mit 17,65 Prozent ein, sodass Kryptowährungen unter den Vorjahreswert fallen (2026 mit 15,43 Prozent statt 16,31 Prozent). Optionsscheine verharren bei 13,36 Prozent. Unterhalb der zehn Prozent-Marke finden sich CFDs (6,28 Prozent) sowie Forex (3,90 Prozent) – beide mit einem geringen Plus. 1,16 Prozent gaben keine Antwort ab.
Ein Phänomen des vergangenen Jahres bleibt erhalten: Fonds & ETFs sind bei Frauen immer noch beliebter als Einzelwerte. 82,11 Prozent der Frauen besitzen Fonds & ETFs und nur 68,25 Prozent Aktien (eines Unternehmens). Bei Männern sind einzelne Aktien bei 84,20 Prozent auf dem 1. Rang angesiedelt, Fonds & ETFs folgen mit 79,15 Prozent. Der obligatorische Blick auf die Kryptowährungen: Bei 16,59 Prozent der Männern beinhaltet das Portfolio Bitcoin & Co, bei Frauen ist nur jede 10. hier investiert. Im Vorjahr lagen die Werte bei 17,50 vs. 11,02 Prozent. Keine signifikante Verschiebung.

Trader legen ihr Kapital weiterhin meist in Aktien, Fonds und ETFs an – Statistik Brokervergleich.de 2026
Frage III: Welche Servicedienste nutzen Sie?
Service-Angebote? Für 40,42 Prozent der Umfrage-Teilnehmer entfallen diese Optionen. Ein gewisser Rückgang zu 2025 (48,45 Prozent). Dafür greifen 2026 vermehrt Kunden zu Analyse-Tools, um das Kursverhalten nachzuvollziehen. 45,09 Prozent verwenden diesen Service (Vorjahr: 38,18 Prozent). Börsenbriefe stiegen auf 24,83 Prozent und Schulungen bzw. Webinare nutzen 16,98 Prozent (2025: 15,19 Prozent). Keine Angaben machten 2,59 Prozent. Hinsichtlich der Geschlechterverteilung gibt es an dieser Stelle kaum Unterschiede.

Umfrage: Diese Serviceangebote werden von Kunden genutzt – Statistik Brokervergleich.de 2026
Frage IV: Bei wie vielen Brokern führen Sie ein Depot?
Reicht ein Depot? Den meisten Anlegern wahrscheinlich schon bzw. sagen fast 70 Prozent der Befragten, dass es entweder ein oder zwei Depots sind, die sie benutzen. Mindestens drei Depots verwenden 17,98 Prozent der Kunden (2025: 15,89 Prozent). Wenigstens vier Depots werden von 5,28 Prozent als Antwort genannt. Nur noch eine kleine Gruppe benötigt fünf Depots (2,15 Prozent) oder mehr (2,32 Prozent). Insgesamt bleiben die Werte in den Dimensionen der Vorjahre. Keine Angaben gab es von 3,06 Prozent.

Die meisten Kunden führen nur ein Depot – Statistik Brokervergleich.de 2026
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Frage V: Würden Sie in Kryptowährungen investieren?
Der Kryptomarkt lockte lange mit steigenden Kursen und atemberaubenden Aussichten. 2026 zeigten sich Bitcoin & Co allerdings wieder von der äußerst volatilen Seite, was den Durchschnittsanleger eher abschreckt. Nicht verwunderlich, stieg der Anteil an Kunden in der Umfrage, die kein Interesse an Kryptos haben, wieder über die 50 Prozent-Marke. 50,67 Prozent antworteten mit „nein“ auf die gestellte Frage. 28,24 Prozent sind dagegen bereits dabei (2025: 31,73 Prozent) und 18,46 Prozent spielen mit dem Gedanken (2025: 26,50 Prozent). 2,63 Prozent verweigerten eine Angabe.
Im Geschlechter-Vergleich sind Männer immer noch stärker in Kryptowährungen investiert als Frauen. Die Anteile liegen bei 30,22 Prozent vs. 19,28 Prozent. Zum Vorjahr gibt es keinen signifikanten Unterschied.

Frage VI: Ist Ihnen wichtig, dass ihr Broker eine App zum mobilen Trading anbietet?
Ohne App? Auf keinen Fall. Für 72,71 Prozent der Anleger gehört der Griff zum Smartphone zwingend dazu. Im Vorjahr waren es sogar 82,44 Prozent, die nicht auf das mobile Trading verzichten wollten. 25,68 Prozent erklären hingegen, dass es ihnen auch ausreicht, mit einem PC oder Notebook zu handeln. Die Aussage verweigerten 1,61 Prozent. Ein Unterschied zwischen Männern und Frauen existiert bezüglich der App-Anforderung nicht.

Frage VII: Mobil oder PC?
Wir bleiben im Bereich der Mobilität und stellen die Frage: Smartphone oder PC? Wie wird am liebsten getradet? In diesem Fall einigen wir uns 2026 praktisch auf unentschieden. Die Smartphone-User liegen bei 50,64 Prozent, die PC-Fraktion bei 47,89 Prozent. Der Rest, 1,47 Prozent gibt keine Antwort. Im Vorjahr lagen die Werte noch bei 68,28 Prozent (Smartphone) bzw. 30,29 Prozent (PC).

Frage VIII: Wie bewerten Sie das mobile Trading-Angebot Ihres Brokers?
Nachfolgend betrachten wir die Bewertung des mobilen Trading-Angebots. Wie zufrieden sind die User derzeit? Die Skala reicht von 1 = schlecht bis 5 = sehr gut. Mehr als 38 Prozent geben die volle Punktzahl und weitere 32,95 Prozent immerhin vier Punkte. Bei drei Punkten stehen 14,71 Prozent. Wirklich schlechte Resultate sind die Ausnahme (2,10 Prozent). Keine Angaben machten 9,32 Prozent.

Frage IX: Welche Features sollte eine Trading App beinhalten?
Was die Funktionen der App angeht, bestehen 78,78 Prozent auf eine Depotüberwachung, d. h. Echtzeitkurse und Kursverläufe sind jederzeit abrufbar. Auf dem 2. Platz der gewünschten Feature steht weiterhin das direkte Trading (68,72 Prozent) aus der App heraus. Eine Watchlist würden 44,38 Prozent gerne führen. Börsen-News (40,84 Prozent) sowie Preisalarme (33,95 Prozent) spielen eine untergeordnete Rolle. Das Demokonto ist sicher kein „must have“ mehr. Nur jeder Zehnte hätte es gerne als Feature. 6,68 Prozent verzichteten auf eine Angabe.

Statistiken zur Anlage bei Robo-Advice-Anbietern
Bereits zum 11. Mal zeichnet Brokervergleich.de 2026 den Robo-Advisor des Jahres aus. 32 Anbieter befanden sich diesmal im Testfeld. Bemerkenswert dürfte der Umstand sein, dass sich die Anlage-Roboter seit der ersten Ausgabe verändert haben – sie haben sich an die Wünsche des Marktes und der Kunden angepasst. Günstiger, weniger standardisiert, mit mehr KI ausgestattet. Hochindividuelle bzw. nachhaltige Themenportfolio sind entstanden. Kurzum: Es bleibt spannend in dieser Anlage-Liga.
Interessant dürfte deshalb die Frage sein: Welcher Anbieter überzeugt die eigene Kundschaft und die Experten so sehr, dass es für die Auszeichnung reicht? Wie in den Vorjahren bewertete Brokervergleich.de jede Online-Vermögensverwaltung anhand von zahlreichen Kriterien (darunter u. a. die Ergebnisse im Echtgeld-Test). Die Kunden ergänzten diese Resultate mit ihren abgegebenen Stimmen. An der zugehörigen Kundenumfrage nahmen 2026 insgesamt 4.288 Personen teil – rund 7,4 Prozent mehr als im Jahr 2025.
An dieser Stelle betrachten wir die Details der Umfrage zu Robo-Advisorn, beginnend mit der Verteilung nach dem Geschlecht der Nutzer. Im Vergleich mit dem Vorjahr blieben die Werte weitestgehend stabil. 79,08 Prozent der Robo-Advisor-Kunden sind männlich, 18,17 Prozent weiblich (2025: 81,14 vs. 16,43 Prozent).
Alterstechnisch sind die meisten der Umfrage-Teilnehmer im Bereich 45 bis 59 Jahre angesiedelt (36,33 Prozent). Es folgen eher ältere Semester mit 25,16 Prozent (60 bis 69 Jahre). Die 18- bis 24-Jährigen sind nur mit 2,68 Prozent bei Online-Vermögensverwaltungen aktiv.
Wir behalten die Kernaussage bei: Robo-Advisor sind in der Regel Kunden, die etwas älter sind und über Erfahrung im Wertpapierhandel verfügen.

Entwicklung nach Geschlecht – Robo-Advisor
Statistik zur Wahlbeteiligung an der Brokerwahl 2026 – Auswertung: Männer und Frauen Robo-Advisor- Brokervergleich.de
Frage I: Wie sind Sie auf Robo-Advisor aufmerksam geworden?
Sicher ist: Werbung im TV oder online bleibt für Robo-Advisor unverzichtbar. Rund 60,91 Prozent wurden laut der Umfrage auf ihren Anbieter auf diese Weise aufmerksam. Daneben sind verständlicherweise Freund und Bekannte eine gute Informationsquelle bzw. Entscheidungshilfe (26,17 Prozent). Diese Ergebnisse liegen nahe den Resultaten aus dem Vorjahr. Ungefähr jeder 10. Teilnehmer fand Robo-Advisor übrigens durch den Echtgeld-Test von Brokervergleich.de, was ebenfalls eine solide Quote ist (2025: 11,60 Prozent). 6,44 Prozent gab keine Antwort.

So sind Kunden auf das Thema Robo-Advice aufmerksam geworden – Statistik Brokervergleich.de 2026
Frage II: Welche Kriterien sind für Sie bei der Auswahl eines Robo-Advisor besonders wichtig?
Relevanz bei der Auswahl des eigenen Anbieters? Die Performance bzw. Rendite. 79,34 Prozent sagten dies in der Umfrage (2025: 75,21 Prozent). Darüber hinaus sind eine deutsche Einlagensicherung (49,58 Prozent), eine Sparplan-Option (46,34 Prozent) und ein aktives Portfoliomanagement (44,71 Prozent) praktisch unverzichtbar. Gerne gesehen: Die Unabhängigkeit des Robo-Advisors von einzelnen Fondsgesellschaften mit 40,44 Prozent. Etwa jeder Dritte befürwortet es, wenn die Online-Vermögensverwaltung eine BaFin-Erlaubnis aus Deutschland besitzt. Weniger Interesse haben Anleger an „ethischen bzw. nachhaltigen Investments“. Der Anteil an Kunden, die jene für wichtig halten, blieb fast unverändert bei 16,81 Prozent (2025: 16,23 Prozent). Keine Angaben gab es von 2,03 Prozent der Nutzer.

Diese Kriterien sind Kunden bei der Auswahl eines Robo-Advisors besonders wichtig – Statistik Brokervergleich.de 2026
Frage III: Nutzen Sie einen Sparplan über Ihren Robo-Advisor?
Der Wertpapiersparplan ist für viele Nutzer von Robo-Advisorn nahezu unerlässlich – jeder zweite besitzt einen, so das Umfrageergebnis. Mit „Ja“ antworteten exakt 63,39 Prozent. Ein „Nein“ kam von 34,75 Prozent der Teilnehmer. 1,87 Prozent enthielten sich. Im Vergleich zum Vorjahr verschoben sich die Resultate etwas mehr zur Sparplan-Variante (2025: 58,73 Prozent „Ja“ vs. 38,82 Prozent „Nein“). Insgesamt ein anhaltender Trend. Frauen tendieren übrigens mit ca. 67 Prozent etwas mehr als Männer (61 Prozent) zur Verwendung von Robo-Sparplänen.

Anteil der Sparplan-Nutzer bei Robo-Advisorn – Statistik Brokervergleich.de 2026
Frage IV: Wie groß ist der Anteil an Ihrem Anlagevermögen, dass durch einen Robo-Advisor verwaltet wird?
Für die meisten Anleger sind Robo-Advisor eher eine Art „zusätzlicher“ Posten, wie die Umfrage belegt. Rund 43,05 Prozent der Kunden legen hier weniger als zehn Prozent ihres Vermögens an (2025: 45,63 Prozent). „Bis maximal 25 Prozent“ des Anlagevermögens parken 33,47 Prozent bei Online-Vermögensverwaltungen, was ungefähr dem Vorjahreswert (32,18 Prozent) entspricht. Etwa 13,55 Prozent legen bis zu 50 Prozent des Vermögens an. Die Gruppen, welche fast „All-In“ gehen (ab 75 Prozent aufwärts) sind mit 3,89 Prozent (bis 75 Prozent) bzw. ebenfalls 3,89 Prozent (75 Prozent + x) recht klein. 2,15 Prozent gaben keine Antwort.

Anteil am Anlagevermögen, dass durch Robo-Advisor verwaltet wird – Statistik Brokervergleich.de 2026
Frage V: Seit wann nutzen Sie die Dienstleistung eines Robo-Advisors?
Ganz „so neu“ sind Robo-Advisor nicht mehr. Die Wahl des „Robo-Advisors des Jahres“ geht schließlich auch schon in die 11. Runde. Entsprechend steigt der Anteil jener Kunden, die ihrem Anbieter schon „länger als 24 Monate“ treu sind von 40,65 Prozent im Vorjahr auf aktuell 45,15 Prozent. Bis zu zwei Jahre bei einer Online-Vermögensverwaltung sind 20,99 Prozent (2025: 18,86 Prozent). Auf höchstens „ein Jahr“ können 14,83 Prozent zurückblicken und unterhalb von sechs Monaten bewegen sich 17,21 Prozent. 1,82 Prozent verweigerten die Auskunft.

Nutzungsdauer bei Robo-Advisorn – Statistik Brokervergleich.de 2026
Frage VI: Haben Sie Erfahrungen mit einer klassischen Vermögensverwaltung?
Für die Mehrheit der Kunden sind Robo-Advisor nicht um den Einstieg in die Welt der Vermögensverwaltungen. Stattdessen besitzen 57,53 Prozent bereits Vorkenntnisse mit klassischen Vertretern. Bedenken wir zudem den Altersschnitt der Umfrage-Teilnehmer, dürfte klar sein, dass viele Kunden generell schon Erfahrungen mit Aktien, Fonds und ETFs besitzen. Vollständigkeitshalber: 40,56 Prozent beantworteten diese Frage mit „Nein“ und 1,91 Prozent enthielten sich. Die Abweichungen vom Vorjahr sind marginal.

Mehr als die Hälfte der Kunden hat Erfahrungen mit klassischen Vermögensverwaltungen gesammelt – Statistik Brokervergleich.de 2026
Frage VII: Besitzen Sie zusätzlich ein selbstverwaltetes Depot?
Wer einen Robo-Advisor verwendet hat in vier von fünf Fällen zusätzlich ein Depot bei einer Bank bzw. einem Online-Broker. Das zeigt das Ergebnis der Umfrage: 77,66 Prozent bestätigen diese Annahme (2025 waren es 77,71 Prozent). Komplett auf Online-Vermögensverwaltungen setzen derweil 12,57 Prozent der Teilnehmer (Vorjahr: 12,90 Prozent). Für 7,79 Prozent sind Robo-Advisor der Einstieg in die Wertpapieranlage, sodass sie vorab nie mit Aktien & Co. in Berührung kamen. 1,98 Prozent machten keine Angabe.

Fast 80 Prozent der Anleger besitzt ein eigenes Depot und handelt aktiv an der Börse – Statistik Brokervergleich.de 2026
Frage VIII: Welche Anlageformen nutzen Sie derzeit außerdem?
Es muss nicht immer ein ETF oder eine Einzelaktie sein (was aber natürlich sinnvoll ist). Nach sonstigen Anlagen gefragt, erklären 82,56 Prozent, dass sie mindestens ein Tagesgeld besitzen (Vorjahr: 79,81 Prozent). Auf Festgelder setzen zudem 5,69 Prozent (2025: 7,04 Prozent). Crowdinvesting und P2P-Lending-Angebote sind (zinstechnisch) etwas aus der Mode geraten und landen mit 0,75 und 0,61 Prozent noch unter den Werten der vergangenen Jahre. 10,40 Prozent ließen die Frage aus.

Diese Anlageformen werden ebenfalls verwendet – Statistik Brokervergleich.de 2024
Frage IX: Aus welchen Gründen haben Sie sich für einen Robo-Advisor entschieden?
Wenn es darum geht, sich möglichst wenig und nur bedingt um seine Wertpapieranlage zu kümmern, dann sind Robo-Advisor ideal. Das erklären 57,95 Prozent der Kunden, die eine „Zeitersparnis“ als Grund für die Nutzung angeben. Die „Chance auf eine höhere Rendite“ sehen immerhin 46,99 Prozent. Ungefähr jeder Dritte (34,86 Prozent) waren neugierig, was Online-Vermögensverwaltungen leisten. 34,68 Prozent halten Robo-Advisor außerdem für eine vergleichsweise günstige Angelegenheit. Interessant: 30,64 Prozent befürworten Anlage-Roboter, da sie mittels Algorithmen „wissenschaftlich“ agieren und das Bauchgefühl ausschließen. Als „einfachen Zugang zur Börse“ sehen 27,38 Prozent die Robo-Advisor.

Gründe für einen Anlage bei einem Robo-Advisor – Statistik Brokervergleich.de 2026
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Statistiken zur Anlage bei Kryptobörsen
Wahnsinn! Es handelt sich bereits um die 6. Runde der Wahl zum „Krypto-Broker des Jahres“ und diesmal nahmen 9.694 Kunden an der zusätzlichen Umfrage teil. Im Vergleich zum Vorjahr nur ein geringer Rückgang (2025: 10.476). Insofern lässt sich annehmen, dass die Faszination von Bitcoin, Ethereum & Co. weiterhin ungebrochen ist. Was ebenfalls unverändert blieb: Rund neun von zehn Anleger sind männlich (86,77 Prozent). Dieser Wert unterscheidet sich nur bedingt vom Vorjahr (87,04 Prozent). Der Anteil weiblicher Krypto-Anleger liegt stabil bei 11,63 Prozent (2025: 11,24 Prozent). Unter „divers“ fallen 0,47 Prozent und keine Angaben gab es von 1,13 Prozent.

Entwicklung nach Geschlecht – Kryptobörsen
Statistik zur Wahlbeteiligung an der Brokerwahl 2026 – Auswertung: Männer und Frauen bei Kryptobörsen – Brokervergleich.de
Frage I: Welche Kryptowährungen handeln Sie?
Wenn es um Kryptowährungen geht…reden wir immer noch primär vom Bitcoin. 87,02 Prozent handeln jenen, was wieder etwas über dem Vorjahreswert liegt (84,42 Prozent). Dahinter folgen mit Ethereum (65,48 Prozent) und Ripple aka XRP (40,20 Prozent) die üblichen Verdächtigen – ebenfalls prozentual nah an den Ergebnissen von 2025. Stark nach unten rutschte dagegen der Dogecoin mit aktuell 12,84 Prozent (Vorjahr: 25,03 Prozent) und landet damit sogar hinter dem Litecoin. „Sonstige Coins“ erhalten 42,21 Prozent.

Frage II: Wie aktiv handeln Sie?
Abgesehen von der überschaubaren Anzahl an Krypto-Enthusiasten erweisen sich die Deutschen auch bei Kryptowährungen als mäßig aktiv. „Bis zu 10 Order pro Jahr“ führen 57,12 Prozent der Anleger aus und auf maximal „25 Order pro Jahr“ kommen weitere 24,21 Prozent. Damit haben vier von fünf Krypto-Anleger bereits ihre Aktivitäten abgeschlossen. Der Rest verteilt sich auf 8,22 Prozent bei „bis zu 50 Order im Jahr“ sowie 7,76 Prozent bei den sehr aktiven Tradern. 2,69 Prozent gaben keine Antwort. Alle Angaben pendeln sich in der Nähe des Vorjahres ein.

Frage III: Warum handeln Sie mit Kryptowährungen?
Spekulation? Das ist nicht unbedingt der Hauptgrund, warum mit Kryptowährungen gehandelt wird. Nur 38,02 Prozent geben dies an (2025: 38,55 Prozent). Stattdessen nutzen Kunden Bitcoin & Co. primär zum langfristigen Vermögensaufbau (64,07 Prozent). Mit Abstand dahinter werden „Interesse an technischen Neuerungen“, Absicherung gegen die Inflation und Unabhängigkeit gegenüber Banken oder vor staatlicher Kontrolle genannt. Kaum eine Rolle spielen Fälschungssicherheit (7,23 Prozent) und die Bezahloption (5,63 Prozent). Der letztgenannte Wert fiel sogar noch im Vergleich mit dem Vorjahr (2025: 6,43 Prozent).

Frage IV: Nutzen Sie Coin-Staking?
Eine einfache „Ja“ oder „Nein“ Frage und die meisten verneinen sie: 65,19 Prozent verzichten auf Coin-Staking, d. h. die Hinterlegung von Kryptowährungen in einem Netzwerk gegen einen gewissen Betrag. 33,03 Prozent nutzen diese Option und 1,77 Prozent halten sich mit ihrer Antwort zurück. Im vergangenen Jahr lagen die Werte bei 65,79 Prozent („Nein“) und 32,54 Prozent („Ja“).

Frage V: Wie groß ist der Anteil des Anlagevermögens, das in Kryptowährungen investiert ist?
Alles in Krypto? Wohl nicht. Die meisten Umfrage-Teilnehmer 2026 stecken weniger als zehn Prozent in Kryptowährungen – 52,20 Prozent gaben dies an. Bis zu 25 Prozent ihres Vermögens stecken ca. 26,84 Prozent der Befragten in entsprechende digitale Währungen. Danach wird es dünn: Nur knapp jeder Zehnte (10,07 Prozent) schiebt „bis zu 50 Prozent“ des Anlagevermögens in Bitcoin oder andere Coins. Der Rest verteilt sich und „All-in“ gehen gerade einmal 5,05 Prozent. 1,79 Prozent enthielten sich.

Frage VI: Planen Sie in Zukunft, mehr Kapital in Kryptowährungen zu investieren?
Was nicht ist, kann ja noch werden: 50,21 Prozent und damit mehr als jeder zweite Umfrage-Teilnehmer plant, künftig mehr Geld in Kryptowährungen zu investieren. Weitere 31,07 Prozent denken zumindest darüber nach und nur 17,04 Prozent schließen diesen Schritt aus. Interessanterweise sind die „Ja“-Sager leicht rückläufig (2025: 60,23 Prozent), was gegebenenfalls an der starken Volatilität in diesem Jahr liegen mag. Darüber hinaus warten einige Anleger weiterhin auf den Start von Krypto-ETFs. 1,68 Prozent behielten sich vor, die Frage zu übergehen.

Frage VII: Nutzen Sie Coin-Lending?
Zugegeben: Coin-Lending ist nicht jedermanns Sache. 65,19 Prozent schließen es aus, ihre Kryptowährung zu verleihen. Etwa jeder Dritte (33,03 Prozent) tut dies hingegen. Im Vergleich mit 2025 hat sich das Verhältnis aber deutlich aufgehellt. Damals sagten 94.64 Prozent kategorisch „Nein“ und nur 3,09 Prozent nutzten diese Möglichkeit.

Frage VIII: Wie investieren Sie in Kryptowährungen – direkt oder indirekt?
Einen Umweg über ETPs zu nehmen, scheint ebenfalls nicht alle Anleger bei Kryptowährungen zu überzeugen. Viel lieber sollen die Coins direkt im Wallet landen (94,59 Prozent). 11,11 Prozent wagen bisweilen den indirekten Weg. Wir geben an dieser Stelle zu Bedenken, dass es zur Zeit der Auswertung immer noch keine ETF-Varianten gab und Abstimmende beide Optionen auswählen konnten. 2,47 Prozent enthielten sich.

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Archiv
Wahl zum Online-Broker 2025
Das Dutzend ist voll: Bereits zum zwölften Mal hatten Anleger bei der Brokerwahl die Möglichkeit, ihre Favoriten zu küren. Zur Auswahl standen mehr als 100 Anbieter in drei Hauptkategorien: 48 Online-Broker, 34 Robo-Advisor und 26 Kryptobörsen. Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr 48.230 Teilnehmer an der Abstimmung – ein Zuwachs von rund 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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Wahl zum Online-Broker 2024
Die 11. Ausgabe der Brokerwahl verzeichnete wueder einen deutlichen Anstieg an Teilnehmern. Fast 40.000 Kundinnen und Kunden beteiligten sich an der Brokerwahl. Zur Auswahl standen 2024 wieder 100 Anbieter, aufgeteilt in 48 Online-Broker, 34 Online-Vermögensverwaltungen sowie 18 Kryptobörsen. Vor allem der Zuwachs an Angeboten aus dem Bereich Bitcoin & Co. wurde damit eingeläutet.
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Wahl zum Online-Broker 2023
Im Jubiläumsjahr 2023 konnten die Teilnehmer der Brokerwahl von Brokervergleich.de ihre Stimmen für 48 Online-Broker, 36 Robo-Advisor und 16 Kryptobörsen abgeben - erstmals standen somit 100 Anbieter im Wettbewerb. Nach Abschluss der Bewertungsphase wurden rund 24.000 Abstimmende gezählt. Die Vergabe des "Online-Brokers des Jahres" fand zum 10. Mal statt, der "Robo-Advisor des Jahres" wurde zum 8. Mal vergeben und die "Kryptobörse des Jahres" zeichnete Brokervergleich.de zum 3. Mal aus.
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Wahl zum Online-Broker 2022
In der neunten Runde der Brokerwahl standen insgesamt 48 Online-Broker, 34 Robo-Advisor und 14 Kryptobörsen bereit, um durch ihre Kunden bewertet zu werden. Abschließend taten dies 35.050 Personen. Zum zweiten Mal vergab Brokervergleich.de den Titel Kryptobörse des Jahres.
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Wahl zum Online-Broker 2021
Insgesamt 66.245 Teilnehmer verzeichnete Brokervergleich.de im Rahmen der Brokerwahl 2021. Zur Abstimmung standen dabei 48 Online-Broker, 34 Robo-Advisor sowie 12 Kryptobörsen. Erstmals wurde neben den beiden Hauptkategorien Online-Broker und Robo-Advisor auch die Kryptobörse des Jahres bestimmt.
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Wahl zum Online-Broker 2020
Im Jahr 2020 nahmen über 70.000 Leserinnen und Leser an unserer Brokerwahl teil. Dadurch war es die größte Online-Abstimmung Deutschlands in diesem Bereich. Abgestimmt werden konnte erneut für den "Online-Broker des Jahres" und den „Robo-Advisor des Jahres“ sowie für drei Unterkategorien. 2020 fand die Wahl zum siebten Mal statt.
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Wahl zum Online-Broker 2019
Vom 22. Juli bis einschließlich 15. September 2019 konnten die Kunden hier ihren Online-Broker bewerten oder in drei weiteren Kategorien einen Sieger zu bestimmen. Außerdem hatten Sie die Möglichkeit, in der "Sonderkategorie: Robo-Advisor des Jahres" für den eigenen Robo-Advisor zu stimmen. Insgesamt fand die Brokerwahl 2019 zum sechsten Mal statt. Die Online-Vermögensverwaltung des Jahres wurde zum vierten Mal gekürt.
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Wahl zum Online-Broker 2018
Zum fünften Mal stimmten die Kunden für ihren Online-Broker auf Brokervergleich.de ab und die Experten des Fachportals bewerteten die Anbieter im Brokertest. Nur wer vor beiden Jurys überzeugte, verdiente sich den Titel "Online-Broker des Jahres" bzw. wurde in den Kategorien "Fonds & ETF", "CFD", "Forex" und "Robo-Advisor" ausgezeichnet. Die Awards wurden erneut auf dem Börsentag Berlin vergeben.
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Wahl zum Online-Broker 2017
Im Jahr 2017 stimmten mehr als 12.000 Kunden über ihren Online-Broker auf Brokervergleich.de ab. Zudem wurden alle Online-Broker dem bekannten Test mit mehr als 250 Kriterien unterzogen. Anhand der addierten Ergebnisse zeichnete das Fachportal den "Online-Broker des Jahres" und die Sieger in den Kategorien "Fonds & ETF", "CFD", "Forex" und "Robo-Advisor" aus. Die Auszeichnung wurde zum vierten Mal vergeben und erstmals direkt auf dem Börsentag Berlin.
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Wahl zum Online-Broker 2016
Die Redaktion von Brokervergleich.de kürte 2016 bereits zum dritten Mal den "Online-Broker des Jahres". Außerdem wurden erstmals die besten Online-Broker in den Kategorien "Fonds & ETF", "CFD", "Forex" sowie die besten Robo-Advisor gesucht. Insgesamt standen mehr als 40 Online-Broker und RoboAdvisors über die verschiedenen Kategorien hinweg zur Wahl.
Im Rahmen des Broker-Tests wurden insgesamt mehr als 40 Online-Broker und Robo-Advisor einem speziellen Bewertungsverfahren unterzogen. Für die "Brokerwahl" konnten deren Kunden ihre Zufriedenheit mit dem eigenen Broker bewerten. Der Abstimmungszeitraum betrug sechs Wochen.
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Wahl zum Online-Broker 2015
Die Redaktion von Brokervergleich.de hat auch 2015 einen Brokertest inklusive einer Kundenumfrage ("Brokerwahl") durchgeführt. Im Rahmen des Broker-Tests wurden insgesamt 15 Online-Broker in einem speziellen Bewertungsverfahren unterzogen. Für die "Brokerwahl" konnten deren Kunden ihre Zufriedenheit mit dem eigenen Broker bewerten. Der Abstimmungszeitraum betrug fünf Wochen.
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Wahl zum Online-Broker 2014
Die Redaktion von Brokervergleich.de hat 2014 erstmals einen umfassenden Brokertest inklusive einer Kundenumfrage ("Brokerwahl") durchgeführt.
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Risikohinweis: Der Handel mit gehebelten Produkten wie CFDs und Devisen (Forex) ist in hohem Maß spekulativ und risikobehaftet und kann zum vollständigen Verlust Ihrer gesamten Kapitaleinlage führen! Zwischen 68% und 89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFD Geld! Möglicherweise gibt es Kontoarten, bei denen Verluste das eingesetzte Kapital übersteigen können. Der gehebelte Handel mit CFD und Forex ist eventuell nicht für Sie geeignet! Informieren Sie sich darum ausführlich, wie der Handel mit CFDs und Devisen funktioniert. Sie sollten keine Gelder einsetzen, deren Verlust Sie im schlimmsten Fall nicht verkraften könnten. Stellen Sie sicher, dass Sie alle mit dem Handel gehebelter Produkte wie CFDs und Devisen (Forex) verbundenen Risiken verstanden haben. Der Inhalt dieser Webseite darf NICHT als Anlageberatung missverstanden werden! Wir empfehlen, sofern notwendig, sich von unabhängiger Stelle beraten zu lassen.


