justTRADE – Test & Erfahrungen

justTRADE ist ein Neo-Broker aus Frankfurt am Main, der 2019 gegründet wurde. Er sticht vor allem aus einem Grund ins Auge: Anleger handeln bei justTRADE für 0,00 Euro pro Order. Es gibt weder Depotgebühren, noch Fremdkosten.

Partner von justTrade ist die Sutor Bank. An zwei Handelsplätzen lassen sich über 500.000 Wertpapiere handeln. Anzukreiden sind das Mindestordervolumen von 500 Euro und der Negativzins auf dem Verrechnungskonto.

Alle Vorteile von justTRADE auf einen Blick

Vorteile

  • Handeln für 0,00 Euro pro Trade
  • Keine Depotführungsgebühren
  • Über 500.000 handelbare Wertpapiere
  • Über 7.300 Aktien und über 1.000 ETFs
  • Handel per App oder Desktop
  • Durch die BaFin reguliert

Anmerkungen

  • Mindestordervolumen: 500 Euro
  • Keine Sparpläne
  • Zwei Börsenplätze: LS Exchange und Quotrix
  • Guthabenzins von -0,50 Prozent p.a. auf dem Verrechnungskonto
  • Das Depot wird bei der Sutor Bank geführt

justTRADE - Jetzt Depot eröffnen »

Welche Kosten und Gebühren fallen bei justTRADE an?

(3,2 von 5 Sternen )

Keine Depotführungsgebühren, aber Negativzins auf dem Verrechnungskonto

Bei justTrade fallen keine Depotgebühren an. Das ist sowohl bei klassischen Online-Brokern als auch bei Neo-Brokern inzwischen Standard.

Weniger erfreulich ist der Guthabenzins von -0,50 Prozent p.a., mit dem Guthaben auf dem Verrechnungskonto belastet wird. Anleger sollten dort also kein Guthaben parken.

Handel für 0,00 Euro pro Order

Beim Wertpapierhandel fallen keine Kosten an. Es gibt weder Fremdkosten, noch andere Gebühren. Der Handel ist für 0,00 Euro pro Order möglich. Diese Konditionen sind unschlagbar. Allerdings steht justTRADE damit nicht alleine da. Auch andere Neo-Broker wie Smartbroker bieten einen Handel zum Nulltarif.

Orders unter einem Volumen von 500 Euro sind nicht möglich

Ermöglicht wird der Handel für 0,00 Euro pro Order unter anderem durch Rückvergütungen, die justTRADE vom jeweiligen Handelsplatz erhält. Damit zusammenhängen dürfte auch das Mindestordervolumen von 500 Euro. Maximal können Orders in Höhe von 50.000 Euro aufgegeben werden.

justTRADE - ordern zum Nulltarif »

Welche Produkte hat justTRADE im Angebot?

(2,8 von 5 Sternen )

Es können über 500.000 Wertpapiere gehandelt werden

Das Angebot an Wertpapieren ist größer als bei den meisten Neo-Brokern auf dem deutschen Markt. Das liegt vor allem an den vielen Zertifikaten, Optionsscheinen und Hebelprodukten. Insgesamt können über 500.000 Wertpapiere gehandelt werden. Darunter die folgenden:

Keine Sparpläne, keine aktiv gemanagten Fonds und Anleihen

Dennoch reicht das Angebot nicht an das einen klassischen Online-Brokers heran. Insbesondere fällt auf, dass keine Sparpläne eingerichtet werden können. Auch aktiv gemanagte Fonds und Anleihen fehlen in der Palette. Hier muss jeder Anleger selbst abwägen, ob er mit diesen Einschränkungen leben kann.

Keine Aktien aus Frankreich, Italien und der Schweiz

Wichtig: Anleger, die in Aktien investieren wollen, sollten außerdem beachten, dass Aktien aus Frankreich, Italien und der Schweiz nicht gehandelt werden können.

LS Exchange und Quotrix

Beschränkt ist auch die Auswahl der Handelsplätze. Positiv gewendet könnte man sagen: Während viele Neo-Broker nur einen Handelsplatz anbieten, sind es bei justTRADE immerhin zwei: LS Exchange und Quotrix.

justTRADE - über 500.000 Wertpapiere handeln »

Welche Leistungen bietet justTRADE?

(3,9 von 5 Sternen )

Es steht eine Handvoll Orderarten zur Auswahl

Jedem Anleger stehen eine Handvoll Orderarten zur Verfügung:

  • Quote-Request
  • Market
  • Limit
  • Stop Limit
  • Trailing Stop Loss
  • One Cancels Other

Nur wenige Recherchemöglichkeiten

Wie bei Neo-Brokern üblich beschränkt sich der Internetauftritt auf das Wesentliche. Allzu viele Recherchemöglichkeiten sollten Anleger nicht erwarten. Wer gerne viele Hintergrundinformationen zu Wertpapieren möchte, ist bei einem klassischen Online-Broker besser aufgehoben.

Keine Depots für Minderjährige und keine Gemeinschaftsdepots

Ein Depot für Minderjährige wird ebenso wenig angeboten wie ein Gemeinschaftsdepot.

Trading per App oder Desktop

Im Gegensatz zu Trade Republic haben Anleger bei justTRADE die Wahl. Sie können per App von unterwegs Handeln. Es geht aber auch klassisch über den Desktop.

Es können keine Wertpapiere zu justTRADE übertragen werden

Eine Besonderheit von justTRADE sollten Anleger außerdem beachten. Es können keine Depots zum Neo-Broker übertragen werden. Vor allem Wechselwillige sollten das im Auge behalten.

justTRADE - Trading per App »

Wie gut ist der Service von justTRADE? Wie sicher ist Ihr Geld?

(4,2 von 5 Sternen )

Es gibt keinen telefonischen Kundenservice

Ein Kundenservice wird zwar angeboten. Hier bleibt justTRADE aber deutlich hinter klassischen Online-Brokern zurück. Auf der Homepage findet sich lediglich eine E-Mail-Adresse. Per Telefon ist justTRADE nicht erreichbar.

Anfragen werden nur an Bankarbeitstagen beantwortet. Während unseres Tests ging das immmerhin sehr flott. Wir bekamen auf unsere Anfrage innerhalb von 15 Minuten eine Antwort.

Depoteröffnung mit VideoIdent-Verfahren

Die Depoteröffnung umfasst sieben Schritte. Anschließend legitimieren Anleger sich bequem per VideoIdent.

Im ersten Schritt sind persönliche Daten wie Name und Adresse anzugeben.

Im zweiten Schritt geben Anleger ihre E-Mail-Adresse und ihre Mobilfunknummer an.

Im dritten Schritt wird die Steuer-Identifikationsnummer verlangt.

Im vierten Schritt werden Anleger nach der IBAN des Referenzkontos und nach ihrem Beruf gefragt.

Im fünften Schritt geht es um die Erfahrungen der Anleger im Wertpapierhandel.

 

Im sechsten Schritt erhalten Anleger alle wichtigen Dokumente. Im siebten Schritt werden die Angaben zusammengefasst.

justTRADE - Jetzt Depot eröffnen »

Das Depot wird bei der deutschen Sutor Bank geführt

justTRADE gehört zur Sutor Bank. Bei dieser wird auch das Depot geführt. Die Sutor Bank steht unter Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Einlagen sind bei der Sutor Bank über die gesetzliche Einlagensicherung Deutschlands (Bundesverband deutscher Banken e.V.) bis zu 100.000 Euro je Kunde geschützt. Außerdem ist die Sutor Bank freiwilliges Mitglied im Einlagensicherungsfonds der privaten Banken.

Wertpapiere wie Aktien und ETFs gelten als Sondervermögen, das im Falle einer Insolvenz nicht zur Insolvenzmasse zählt.

Fazit

justTRADE hält sein Versprechen. Der Handel ist für 0,00 Euro pro Trade möglich. Zu diesem Spitzentarif lassen sich 7.300 Aktien und 1.000 ETFs handeln. Darüber hinaus gibt es tausende Zertifikate, Optionsschein und Hebelprodukte. Allerdings müssen Anleger auch mit zahlreichen Einschränkungen leben. Aktiv gemanagte Fonds und Anleihen zählen nicht zum Angebot. Auch Sparpläne haben wir vermisst. Der Handel ist nur an zwei Börsenplätzen möglich und der Kundenservice rudimentär. Wer auf all das verzichten kann, findet in justTRADE dennoch einen ordentlichen Neo-Broker.

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