Wahl zum „Online-Broker 2016″

brokerwahl-2016-teaserbild Brokervergleich.de kürte 2016 bereits zum dritten Mal den „Online-Broker des Jahres“. Außerdem wurden erstmals die besten Online-Broker in den Kategorien „Fonds & ETF“, „CFD“, „Forex“ sowie die besten RoboAdvisor gesucht. Insgesamt standen mehr als 40 Online-Broker und RoboAdvisors über die verschiedenen Kategorien hinweg zur Wahl. Wie gewohnt vergab Brokervergleich.de die Testsieger nach einem speziellen Schema: 50 % des Ergebnisses wurden durch den redaktionellen „Brokertest“ anhand von mehr als 220 Kriterien erstellt. Die übrigen 50 % stammen aus der „Brokerwahl“, d. h. die Kunden stimmten direkt über ihren Anbieter ab. Nur wer in beiden Segmenten überzeugte, darf sich „Online-Broker des Jahres 2016″ nennen.

Nachfolgend finden sich die Testsieger in den Kategorien und in der Gesamtwertung. Lesen Sie, wer 2016 die meisten Punkte erzielte.

Die Testsieger der Wahl zum Online-Broker des Jahres 2016 im Überblick

Gesamtsieger „Online-Broker des Jahres 2016″

Online-Broker des Jahres 2016

Platz 1: flatex

An ein paar Stellschrauben wurde gedreht und erstmals reicht es für den 1. Platz. Der Online-Broker flatex punktet mit günstigen Gebühren und ist speziell für Vieltrader interessant. Aber auch Einsteiger sind hier gut aufgehoben. Unsere Redaktion und die Kunden sind überdurchschnittlich zufrieden.

Knapp, aber verdient landet flatex mit 4,22 von 5,00 Punkten ganz oben auf dem Treppchen.

Online-Broker des Jahres 2. Platz

Platz 2: CapTrader

CapTrader wiederholt den Clou aus dem Vorjahr und sichert sich 2016 noch einmal einen Platz auf dem Podest. Die Marke der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH erhält ihre Auszeichnung speziell dank den vergleichsweise niedrigen Gebühren sowie der großen Kundenzufriedenheit.

Insgesamt erzielte CapTrader in der Gesamtwertung starke 4,17 von 5,00 erreichbaren Punkten.

Online-Broker des Jahres 3. Platz

Platz 3: Consorsbank

Stabilität und eine breite Angebotspalette – das zeichnet die Consorsbank in unserem Test aus. Entsprechend findet sich die Consorsbank verdient auf dem Treppchen wieder. Wie im Vorjahr sehen wir und die Kunden die Stärken besonders in den Bereichen Service & Sicherheit sowie in der Vielzahl an Anlagevarianten.

Im Ergebnis erhält die Consorsbank 2016 4,12 von 5,00 Punkten, was einen bronzenen Podestplatz bedeutet.

Kategorie-Sieger: Die besten Online-Broker 2016 bewertet

Gebühren

Anhand von vier Musterkunden haben wir den günstigsten Anbieter in der Gesamtwertung ermittelt. Vom Anfänger bis zum Vieltrader – über die gesamte Bandbreite ist kein Online-Broker preiswerter als DEGIRO. Das Brokerhaus bietet niedrigste Handelspreise und etliches zum Nulltarif. Ein Vorteil, der sich auch in den Kundenbewertungen positiv niederschlägt. Im Resultat aus Test und Kundenwahl gibt es für DEGIRO sehr gute 4,38 Punkte. Dahinter platzieren sich flatex (4,32) und CapTrader (4,18) mit ebenfalls sehr günstigen Gebühren.

Angebot

Aktien, Fonds, ETF, Sparpläne und jede Menge Extras – beim Angebot zieht die Consorsbank allen Konkurrenten davon. Wer ein breites Spektrum an Anlageoptionen haben will, ist hier richtig. Das spiegelt sich im Ergebnis mit 4,37 Punkten wider. Auf dem zweiten Platz landet die comdirect (4,27), die ebenfalls als herausragender Allrounder gelten darf. Mit S Broker schließen wir die Angebots-Top-3. Speziell dank des redaktionellen Tests reicht es für 4,11 Punkte.

Leistungen

In diesem Jahr waren sich alle weitestgehend einig, dass die Leistungen der comdirect das Maß der Dinge darstellen. Vom Musterkonto bis zur Chartanalyse, von News bis zu detaillierten Indizes – die comdirect punktet durch sinnvolle Dienste und erhält 4,36 Punkte. Speziell aus Kundenperspektive sehr gut aufgestellt zeigt sich CapTrader (4,20). Überzeugend in dieser Kategorie ist ebenfalls flatex, dessen 4,24 Punkte für den 2. Platz ausreichen.

Service & Sicherheit

Sicher und entspannt können Anleger bei der Consorsbank sein. Wie im Vorjahr reicht es für einen absoluten Topwert von 4,53 Punkten. Kunden und Redaktion sehen keinen Grund, sich nicht vertrauensvoll an die Consorsbank zu wenden. Dahinter rangieren maxblue (4,39) und CapTrader (4,38) mit leichtem Abstand. Wir sind generell von der Sicherheit der meisten Anbieter überzeugt. Aus Kundensicht landeten nur zwei Online-Broker unterhalb der 4,00-Punkte-Grenze.

Gebühren
1 DEGIRO 4,38
2 flatex 4,32
3 CapTrader 4,18
Angebot
1 Consorsbank 4,37
2 comdirect 4,27
3 S Broker 4,11
Leistungen
1 comdirect 4,36
2 flatex 4,24
3 CapTrader 4,20
Service & Sicherheit
1 Consorsbank 4,53
2 maxblue 4,39
3 CapTrader 4,38

Erstmals haben wir nicht nur den Broker des Jahres ausgezeichnet, sondern auch die Testsieger in vier weiteren Kategorien.

Testsieger „Fonds- und ETF-Broker des Jahres 2016″

Fonds- & ETF-Broker des Jahres 2016

Platz 1: Consorsbank

Ob Fonds oder ETFs – wer ein breites Angebot will und viel Wert auf Service legt, wird einen Blick auf die Consorsbank riskieren müssen. Die Marke der BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland überzeugte im Test mit der besten Angebotspalette in diesem Bereich sowie vielen sparplanfähigen Fonds bzw. ETFs. Preislich eher im Mittelfeld angesiedelt, aber das Geld ist gut investiert.

Wir vergeben gemeinsam mit den Kunden 4,22 von 5,00 Punkten und den 1. Platz.

Fonds- & ETF-Broker des Jahres 2. Platz

Platz 2: comdirect

Ähnlich wie beim Testsieger gilt: Sicher nicht der günstigste Anbieter, aber sein Geld wert. Wer Flexibilität und eine freie Auswahl schätzt, ist hier richtig. Pluspunkte gibt es ebenfalls für mehr als 350 sparplanfähige Fonds und jede Menge ETFs.

Im Ergebnis reicht es mit 4,11 von 5,00 Punkten für den zweiten Platz.

Fonds- & ETF-Broker des Jahres 3. Platz

Platz 3: flatex

Für preisbewusste Anleger, die ein paar Extras wünschen, erweist sich flatex als gute Wahl. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde hier zudem deutlich nachgelegt, was das Angebotsspektrum angeht – kein anderer Anbieter hält z. B. mehr ETF-Sparpläne bereits. Für unseren Musterkunden gab es den Fondssparplan bereits für günstige 10,80 Euro im Jahr.

Insgesamt eine sichere Angelegenheit, die wir mir 4,07 von 5,00 Punkten bewerten.

Kategorie-Sieger: Die besten Fonds- und ETF-Broker 2016 bewertet

Gebühren

In der Gesamtwertung der Kategorie reichte es nicht ganz für den Spitzenplatz, aber im Segment „Gebühren“ räumt flatex ab. Günstig handeln gehört hier zum Konzept – was die Kunden entsprechend honorieren. Als einziger Anbieter bleibt flatex deutlich über der 4,00-Punkte-Grenze, was die Abstimmungsergebnisse angeht. Inklusive Test reicht es für 4,42 Punkte und den 1. Platz. Direkt dahinter reiht sich OnVista ein (4,34), die im redaktionellen Test am besten abschneiden. Die Consorsbank beschließt die Top 3 mit 4,02 Punkten für faire Handelskonditionen.

Angebot

Je mehr Fonds und Sparpläne zur Auswahl stehen, desto besser – prinzipiell besteht diese Erwartungshaltung. Im Segment Angebot punktet die Consorsbank speziell unter redaktionellen Gesichtspunkten. Mehr als 10.000 Fonds und eine Vielzahl an ETFs stehen bereit, davon einige sparplanfähig. Pluspunkte gibt es für die Option des außerbörslichen Handels. Im Ergebnis erreicht die Consorsbank solide 4,37 Punkte. Mit etwas Abstand reiht sich die comdirect auf Platz 2 ein (4,12). Die dritte Position sichert sich finvesto (ehemals cominvest), die derzeit über 6.800 Fonds und mehr als 350 ETFs anbieten.

Leistungen

Im Bereich der Leistungen machen sich Nuancen bemerkbar, da sich die meisten Online-Broker sehr ähnlich sind, was das Spektrum angeht. Die comdirect schneidet an dieser Stelle aus Redaktions- und Kundenperspektive überdurchschnittlich ab. Charts, News, Fondsvergleiche, Favoriten – wer hilfreiche Dienste benötigt, erhält (fast) alles, was gewünscht wird. Im Schnitt erzielt die comdirect mit 4,06 Punkten den 1. Platz. Auf dem 2. Platz rangiert S Broker, der Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe (4,01), die zumindest hinsichtlich der Leistungen mehr als konkurrenzfähig sind. Den dritten Platz auf dem Podium nimmt die Consorsbank ein (3,88).

Service & Sicherheit

Und noch einmal die Consorsbank. Von der hohen Einlagensicherung bis zum durchdachten Online-Banking – es gibt wenige Kritikpunkte. Hinzu kommen Newsletter, Social-Media-Aktivität und selbst ein Infopaket lässt sich anfordern. Wir sind sehr zufrieden, ebenso wie die Kunden, sodass am Ende ein Bestwert von 4,53 Punkten herausspringt. Mit ein paar Extras weniger müssen sich Anleger bei maxblue zufriedengeben, weshalb es nicht ganz für die Spitze reicht. Es bleibt bei hervorragenden 4,39 Punkten. Die comdirect zeigt sich erneut in den Top 3 mit 4,30 von 5,00 Punkten.

Gebühren
1 flatex 4,42
2 OnVista 4,34
3 Consorsbank 4,02
Angebot
1 Consorsbank 4,37
2 comdirect 4,12
3 finvesto 4,11
Leistungen
1 comdirect 4,06
2 S Broker 4,01
3 Consorsbank 3,88
Service & Sicherheit
1 Consorsbank 4,53
2 maxblue 4,39
3 comdirect 4,30

Testsieger „CFD-Broker des Jahres 2016″

CFD-Broker des Jahres 2016

Platz 1: Admiral Markets

Der 1. Platz für den erstmals verliehenen Award „CFD-Broker des Jahres“ geht an Admiral Markets, das seinen Hauptsitz in London und darüber hinaus Niederlassungen z.B. in Estland und Deutschland hat. Der Spezialist für Forex- und CFD-Anlagen überzeugt insbesondere hinsichtlich der sehr niedrigen Gebühren und unter dem Aspekt der Leistungen (d. h. vom Demokonto bis zur Höhe des max. Hebels).

Der Testsieger in dieser Kategorie erhielt unterm Strich sehr gute 4,45 von 5,00 Punkten. Gratulation.

CFD-Broker des Jahres 2. Platz

Platz 2: FXFlat

Ebenfalls ein Spezialist und ein etablierter Player auf dem deutschen Markt macht das Rennen um den 2. Platz. Der deutsche CFD- und Devisenbroker FXFlat punktet in erster Linie mit seinem sehr guten Service sowie der Vielzahl an handelbaren Produkten.

Wir vergeben gemeinsam mit den Kunden eine Endnote von 4,40 Punkten an FX Flat – Silber mit Aussicht auf mehr.

CFD-Broker des Jahres 3. Platz

Platz 3: CMC Markets

Mehrfach preisgekrönt – und das zu Recht, wie wir finden. Nach unserer Analyse punktet CMC Markets mit einem breiten Angebot, einer guten Handelsplattform sowie sehr viel Erfahrung. Die Konditionen sind fair.

Mit 4,39 von 5,00 Punkten und vielen, offensichtlich zufriedenen Kunden reicht es für den 3. Platz.

Kategorie-Sieger: Die besten CFD-Broker 2016 bewertet

Gebühren

Nur leicht verschoben, aber insgesamt sehr ähnlich wie die Gesamtwertung gestaltet sich die Reihenfolge in der Unterkategorie „Gebühren“. Mit Admiral Markets setzt sich der Favorit durch, der von seinen eigenen Kunden sogar noch etwas besser als von der Redaktion bewertet wurde. Pluspunkte sehen wir in den verschiedenen Kontomodellen, guten Spreads sowie kostenlosen Ein- bzw- Auszahlungen per Sofortüberweisung. Mit 4,60 Punkten erreicht der CFD-Spezialist unseren Bestwert im Test, gefolgt von Smart Markets mit 4,48 Punkten. Letzterer punktet ebenfalls mit fairen Konditionen, z. B. einem fixen 0,8-Punkte-Spread für den GER30 CFD (Basis DAX). Platz 3 geht an FXFlat mit 4,45 Punkten.

Angebot

Praktisch alle unsere Anforderungen hinsichtlich des Angebots für CFD-Broker erfüllt CMC Markets. Der in Frankfurt am Main niedergelassene Trading-Spezialist punktet mit mehr als 10.000 CFDs (Basiswerte), die fast jedes Gebiet abdecken. Die Handelszeiten sind variabel. Die Kundenwahl einberechnet, reicht es für starke 4,62 Punkte. Wieder für den 2. Platz hat es für Smart Markets gereicht, die als Dienstleister sogar noch etwas breiter aufgestellt sind. Basierend auf Test und Kundenbewertung gibt es 4,42 Punkte. Auf dem 3. Platz findet sich die comdirect, die immerhin mehr als 1.250 CFDs im Angebot hat (inkl. Index-Futures).

Leistungen

In dieser Unterkategorie werfen wir u. a. einen Blick auf die max. Hebel und die nutzbaren Handelsplattformen. Gibt es ein Demokonto? Am besten schnitt Admiral Markets ab, die erneut von einer sehr hohen Kundenzufriedenheit profitieren. Redaktionell liegen die besten vier Angebote nämlich gleichauf. Admiral Markets siegt knapp mit 4,57 Punkten, vor FXFlat mit 4,48 und CMC Markets mit 4,44 Punkten.

Service & Sicherheit

Nur ein paar Stimmen machten den Unterschied im Bereich Service und Sicherheit – zwischen dem 1. und 2. Platz liegt die Winzigkeit von 0,001 Punkten. Ganz knapp als Sieger in dieser Unterkategorie geht Admiral Markets mit gerundeten 4,48 Punkten hervor. Aus redaktioneller Sicht sehen wir den Testsieg indes bei der Consorsbank, die mit einem umfassenden Dienstleistungsservice punktet – inklusive täglichen News, Börsenbriefen und einem PI Report. Die Kundensicht gab hier aber den Ausschlag in Richtung Admiral Markets. Auf Platz 3 findet sich FX Flat mit 4,45 Punkten.

Gebühren
1 Admiral Markets 4,60
2 Smart Markets 4,48
3 FXFlat 4,45
Angebot
1 CMC Markets 4,62
2 Smart Markets 4,42
3 comdirect 4,37
Leistungen
1 Admiral Markets 4,57
2 FXFlat 4,48
3 CMC Markets 4,44
Service & Sicherheit
1 Admiral Markets 4,48
2 Consorsbank 4,48
3 FXFlat 4,45

Testsieger „Forex-Broker des Jahres 2016″

Forex-Broker des Jahres 2016

Platz 1: Admiral Markets

Ähnlich wie im CFD-Bereich setzt sich auch bei den Forex-Brokern Admiral Markets schließlich an die Spitze des Feldes. Uns überzeugt erneut die Kombination aus vergleichsweise niedrigen Gebühren und einem breiten Spektrum an Angeboten.

Mit herausragenden 4,55 Punkten geht Admiral Markets bei den Forex-Brokern als Testsieger über die Ziellinie.

Forex-Broker des Jahres 2. Platz

Platz 2: FXFlat

Mit FXFlat ist der zweite Platz der Forex-Spezialisten ebenfalls prominent besetzt. Die in Ratingen bei Düsseldorf ansässige FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH punktet aus redaktioneller Sicht speziell beim Angebot – insgesamt 125 Währungspaare stehen z. B. zur Auswahl.

4,50 Punkte bedeuten für FXFlat den sicheren 2. Platz.

Forex-Broker des Jahres 3. Platz

Platz 3: CMC Markets

Der 3. Platz geht auch in der Kategorie Forex an CMC Markets, der u. a. mit niedrigen Spreads ab 0,7 und rund 340 Währungspaaren punkten kann. Letzteres hat sich sehr in der redaktionellen Wertung niedergeschlagen.

Gemeinsam mit den Ergebnissen der Kundenwahl reicht es bei CMC Markets für 4,34 Punkte und einen weiteren Podestplatz.

Kategorie-Sieger: Die besten Forex-Broker 2016 bewertet

Gebühren

Bei Kunden und der Redaktion gleichermaßen hoch im Kurs steht Admiral Market hinsichtlich der Gebühren. Die Spreads sind überwiegend gut und mit der Mindesteinzahlung von 200 Euro lässt sich leben. Im Ergebnis erhält Admiral Markets 4,65 Punkte. Die Kernaussage für den 1. Platz lässt sich prinzipiell bei FXFlat wiederholen. Hier gaben lediglich die Kundenstimmen den Ausschlag für finale 4,50 Punkte. Bei flatex sind die Kosten sehr anlegerfreundlich. Zum Teil geht es sogar günstiger zu, als auf den ersten beiden Positionen. Indes ist vieles puristischer gehalten und es gibt keine Vieltrader-Boni oder Rabatte.

Angebot

Hinsichtlich der angebotenen Währungspaare gibt es nur einen klaren Testsieger: CMC Markets. Entsprechend gut schneidet der etablierte Player auch bei den Kunden ab. Unterm Strich bleibt ein Resultat von 4,72 Punkten. Zwar weniger Angebote, aber qualitativ gleichwertig präsentiert sich FXFlat, denen wir 4,62 Punkte zugestehen. Mit etwas Abstand auf dem 3. Platz landet Admiral Markets, die nur knapp 60 Währungspaare zur Verfügung stellen. Die Kunden sind indes überdurchschnittlich zufrieden.

Leistungen

Hinsichtlich des Leistungsspektrums setzt sich Admiral Markets an die Spitze. Mit 4,57 Punkten aus Test und Kundenwahl geht es auf den 1. Platz. Redaktionell sind wir mit den Leistungen vom Demokonto bis zu Realtime-Kursen auch sehr zufrieden. Indes sind die nachfolgenden eigentlich gleichwertig einzuschätzen. Abgesehen vom max. Hebel sind viele Leistungen ähnlich. Entsprechend entscheidet erneut der Kunde, was ihm besser oder schlechter gefällt. In diesem Fall landet FXFlat mit 4,48 Punkten auf dem 2. Platz und flatex mit 4,39 auf dem 3. Platz.

Service & Sicherheit

Risikohinweise – check. Kapitalschutz – check. Unsere Online-Anbieter sind auch an dieser Stelle sehr ähnlich aufgestellt. Ihren Pflichten gehen sie allerdings alle nach. Mitunter sind finanzielle Sicherheitsairbags vorhanden oder Einlagensicherungen für hinterlegtes Kapital. Am besten im redaktionellen Test schneidet LYNX ab, die aber bei den Kunden ein paar Punkte verlieren. So reicht es nur für Platz 3 mit 4,31 Punkten. Testsieger wird Admiral Markets, die auf 4,48 Punkte kommen. Dazwischen rangiert FXFlat mit soliden 4,40 Punkten.

Gebühren
1 Admiral Markets 4,65
2 FXFlat 4,50
3 flatex 4,42
Angebot
1 CMC Markets 4,72
2 FXFlat 4,62
3 Admiral Markets 4,40
Leistungen
1 Admiral Markets 4,57
2 FXFlat 4,48
3 flatex 4,39
Service & Sicherheit
1 Admiral Markets 4,48
2 FXFlat 4,40
3 LYNX 4,31

INNOVATIONS-PREIS: Testsieger „RoboAdvisor des Jahres 2016″

RoboAdvisor des Jahres 2016

Beste Online-Vermögensverwaltung 2016

Gemeinsam mit Wallstreet:online hat Brokervergleich.de erstmals auch einen Innovations-Award an die beste Online-Vermögensverwaltung vergeben. Den 1. Platz erhielt das Münchner Start-up Scalable Capital mit einer Punktzahl von 4,23. Ganz knapp auf dem silbernen Rang landete quirion, der RoboAdvisor der quirin bank AG aus Berlin (4,22 Punkte). Auf dem 3. Platz findet sich Whitebox aus Weil am Rhein, die 4,20 Punkte erreichten.

Testverfahren

In jedem Jahr müssen sich die Online-Broker bei Brokervergleich.de zwei Jurys stellen. Das Bewertungsverfahren umfasst a) einen Brokertest, d. h. eine redaktionelle Auswertung der Konditionen, und b) eine Brokerwahl. Letzteres ist eine Kundenwahl, in welcher die Kunden des Online-Brokers ihren Anbieter bewerten dürfen. Beide Ergebnisse gehen jeweils zu 50 % in die Gesamtwertung ein.

Der redaktionelle Test 2016 beinhaltete erneut mehr als 220 Vergleichskriterien in vier Kategorien. Die gleichen vier Kategorien wurden von den Kunden bewertet.

1. Der Broker-Test (Gewichtung 50 %)

Alle teilnehmenden Online-Broker werden in den nachfolgenden vier Kategorien getestet:

  1. Gebühren,
  2. Angebot,
  3. Leistungen und
  4. Service & Sicherheit.

Das entwickelte Testverfahren umfasst knapp 220 einzelne Kriterien.

2. Die Brokerwahl (Gewichtung 50 %)

Die Brokerwahl dauert vier Wochen und fand 2016 vom 8. August bis 9. September statt. Innerhalb dieses Zeitraums bewerteten die Kunden ihren Anbieter anhand der eigenen Erfahrungen. Aus den Abstimmungen aller Teilnehmer an der Brokerwahl wird ein Durchschnittswert berechnet.

Das Gesamtergebnis setzt sich jeweils zu 50 % aus der Brokerwahl und dem Brokertest zusammen. Als Gesamtsieger gilt jener Online-Broker, der in beiden Bereichen am besten abschneidet.

Darüber hinaus wird für jede Kategorie eine separate Auswertung der Konditionen durchgeführt.


Partner 2016

Die Wahl zum „Online-Broker 2016″ wurde von Brokervergleich.de in Kooperation mit der Quadriga Communication GmbH durchgeführt. Brokervergleich.de ist ein Projekt von Franke-media.net. Als Medienpartner konnte 2016 erstmals wallstreet:online.de gewonnen werden.

brokerwahl-2016-kooperation


 

Statistiken zum Broker-Test 2016

2016 haben rund 3.000 Kunden an der Wahl zum Online-Broker des Jahres teilgenommen und ihren Anbieter bewertet. Zusätzlich nahmen rund 75 Prozent aller Teilnehmer an einer zusätzlichen Umfrage teil. Gefragt wurde nach den persönlichen Handelsaktivitäten pro Jahr sowie der Inanspruchnahme von bestimmten Serviceleistungen. Darüber hinaus fragte Brokervergleich.de, in welche Produkte die Kunden derzeit investieren. Bei den beiden letztgenannten Fragen waren Mehrfachnennungen möglich.

Werden die Teilnehmer hinsichtlich ihres Geschlechts betrachtet, bleibt zu sagen, dass die Geldanlage in Wertpapiere hierzulande offensichtlich weiterhin eine sehr männliche Domäne ist. Mehr als 91 Prozent aller Stimmen im Rahmen der Brokerwahl stammten von Männern. Entsprechend war nicht einmal jeder zehnte Teilnehmer eine Frau.

Statistik zur Wahlbeteiligung an der Brokerwahl 2016 - Auswertung: Männer und Frauen - Brokervergleich.de

Statistik zur Wahlbeteiligung an der Brokerwahl 2016 – Auswertung: Männer und Frauen – Brokervergleich.de

 

Frage I: Wie viele Order pro Jahr werden von den Kunden im Schnitt durchgeführt?

Die Kunden konnten im Rahmen der Brokerwahl ihre durchschnittliche Anzahl an Handelsaktivitäten pro Jahr angeben. Die meisten Anleger sind sehr aktiv und gaben „über 50 Order“ pro Jahr an (30,5 Prozent). Mit 22,5 Prozent liegt die Gruppe der gelegentlichen Trader („bis 25 Order“) dahinter, knapp gefolgt von Personen, die nur selten an ihr Depot gehen („bis 10 Order“) mit 20,2 Prozent. Die Gruppe zwischen 25 und bis max. 50 Order pro Jahr (aktiv) bildet mit 15,4 Prozent den kleinsten Anteil der Kunden. Keine Angaben machten 11,4 Prozent.

So häufig sind Trader im Jahr durchschnittlich aktiv - Statistik Brokervergleich.de 2016

So häufig sind Trader im Jahr durchschnittlich aktiv – Statistik Brokervergleich.de 2016

 

Frage II: In welche Produkte investieren Sie?

Bei der zweiten Frage waren mehrfache Antworten möglich. Die Kunden sollten angeben, in welche Produkte sie bereits investieren. Es zeigt sich, dass klassische Aktienanlagen mit 65,2 Prozent am verbreitetsten sind. Direkt dahinter sind Anlagen in Fonds/ETFs (51,0 Prozent) zu finden. Mit etwas Abstand folgen CFDs, Sparpläne sowie Zertifikate. Etwas weniger verbreitet sind Anlagen in Optionsscheine, Devisen (Forex) und Online-Vermögensverwaltungen.

Trader legen ihr Kapital vorwiegend in Aktien, Fonds und ETFs an - Statistik Brokervergleich.de 2016

Trader legen ihr Kapital vorwiegend in Aktien, Fonds und ETFs an – Statistik Brokervergleich.de 2016

In Bezugnahme auf die Handelsaktivitäten, kann potentiell davon ausgegangen werden, dass sich rund die Hälfte der Kunden sehr intensiv mit ihrer Geldanlage in Wertpapiere beschäftigt und entsprechend häufig agiert. Jene Kunden nutzen auch eher die gesamte Breite der Angebotspalette – bis hin zu Optionsscheinen und Zertifikaten (siehe Grafik IV).

Die Gelegenheitstrader und Einsteiger (zusammen mehr als 42 Prozent) stellen die andere Seite der Medaille dar. Sie sind eher selektiv unterwegs. Wie die nachfolgenden Grafiken zeigen, sind sie auch vergleichsweise stark in den Segmenten Fonds/ETF (62,5 bzw. 62,2 Prozent), Sparplänen (24,2 bzw. 30,0 Prozent) und RoboAdvisor (8,6 bzw. 11,6 Prozent) aktiv.

Wie oft traden Anleger in den verschiedenen Anlagekategorien - Auswertung gewichtet - Statistik Brokervergleich.de 2016

Grafik V: Wie oft traden Anleger in den verschiedenen Anlagekategorien – Auswertung gewichtet – Statistik Brokervergleich.de 2016

Grafik V betrachtet den Prozentsatz jener Kunden, die in der jeweiligen Gruppe (ab 10 bis über 50 Order pro Jahr) das entsprechende Produkt nutzen. Diese Berechnung erfolgte auf Basis der abgegebenen Stimmen pro Produkt in der jeweiligen Gruppe. Wie sich erkennen lässt, sind Aktien in allen Lagern die beliebteste Anlagevariante (zwischen 58,6 und bis zu 84,5 Prozent). Bemerkenswert: Je mehr Aktivitäten pro Jahr erfolgen, desto breiter sind die Anleger aufgestellt und desto weniger wird die reine Aktienanlage beansprucht. Dies spricht für die intensive Auseinandersetzung mit den diversen Anlageoptionen. Entsprechend niedrig ist auch das Interesse für automatische Online-Vermögensverwaltungen (2,5 Prozent bei „sehr aktiven Tradern“).

Wie oft traden Anleger in den verschiedenen Anlagekategorien - Auswertung absolut - Statistik Brokervergleich.de 2016

Wie oft traden Anleger in den verschiedenen Anlagekategorien – Auswertung absolut – Statistik Brokervergleich.de 2016

Grafik VI zeigt noch einmal die Verbindung von Kundenaktivität und Anlageverhalten, allerdings wurde für diese Berechnung als Basis die Gesamtzahl aller Kunden über alle Gruppen hinweg gewählt. Mehrfachnennungen der Produkte war hier erneut möglich.

Frage III: Welche Servicedienste nutzen Sie?

Viele Anbieter haben ein breites Spektrum an Dienstleistungen, darunter Webinare, Schulungen (vor Ort oder per Video) sowie spezifische Analysen. Wir fragten danach, welche Dienste die Kunden regelmäßig in Anspruch nehmen. Mehrfachnennungen waren möglich. Die meisten Kunden nannten Analysen, die von den Online-Brokern zur Verfügung gestellt werden – dazu zählen Chartanalysen ebenso wie Detailanalysen der Hintergründe. Fast jeder dritte meldet sich auch regelmäßig für Schulungen oder Webinare an (jeweils 30,1 Prozent). Knapp 41 Prozent verzichtet auf die Servicedienste der Online-Broker.

Diese Service-Dienstleistungen nutzen Trader bei ihren Online-Brokern - Statistik Brokervergleich.de 2016

Diese Service-Dienstleistungen nutzen Trader bei ihren Online-Brokern – Statistik Brokervergleich.de 2016

 

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Unser Gewinnspiel: Die Gewinner 2016

Die Teilnehmer an der Wahl zum „Online-Broker 2016″ hatte die Chance einen von zahlreichen wertvollen Preisen zu gewinnen. Der erste Preis war ein Apple iPad Pro 9,7″ Wi-Fi + Cellular (128GB). Für den Zweitplatzierten gab es ein Apple iPhone 6s (64GB) und für den Drittplatzierten gab es ein Apple iPhone 6 (64GB). Für die Plätze 4 – 10 gab es jeweils einen 50 Euro Amazon-Geschenkgutschein zu gewinnen. Die Plätze 11 – 18 erhielten je ein Börsenbuch-Paket mit aktuellen Sachbüchern aus dem Finanzbereich.

Wir danken allen Teilnehmern für ihr Interesse. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 


 

Archiv

cover-pdf-brokerwahl-2015Wahl zum Online-Broker 2015

Die Redaktion von Brokervergleich.de hat 2015 zum zweiten Mal einen umfassenden Brokertest inklusive einer Kundenumfrage („Brokerwahl“) durchgeführt.

Im Rahmen des Broker-Tests wurden insgesamt 15 Online-Broker in einem speziellen Bewertungsverfahren unterzogen. Für die „Brokerwahl“ konnten deren Kunden ihre Zufriedenheit mit dem eigenen Broker bewerten. Der Abstimmungszeitraum betrug fünf Wochen.

LESEN SIE HIER DAS ERGEBNIS ZUR WAHL DES ONLINE-BROKERS 2015 »

 

Wahl zum Online-Broker 2014

Die Redaktion von Brokervergleich.de hat 2014 erstmals einen umfassenden Brokertest inklusive einer Kundenumfrage („Brokerwahl“) durchgeführt.

LESEN SIE HIER DAS ERGEBNIS ZUR WAHL DES ONLINE-BROKERS 2014 »