Milliarden US-Dollar weniger – Ziehen sich Anleger aus ESG-Fonds zurück?
Mittwoch den 9.11.2022 - Abgelegt unter: Brokernews, Fonds
Eine Kombination aus Inflation, Konjunkturabschwächung und geopolitischen Spannungen, auch verursacht durch die russische Invasion in die Ukraine, hat nachhaltige Fonds schon jetzt stärker beeinflusst als die Covid-19-Pandemie. So sinkt das Vermögen von ESG-Fonds weltweit von Juli bis September 2022 zum dritten Mal hintereinander erneut um 1,6 Prozent. Dennoch hielt sich das Vermögen in den Fonds besser als im globalen Fondsmarkt, der im dritten Quartal um 7,5 Prozent abnahm. [1]
Nun ist es also doch entgegen allen Beteuerungen der NURI-Geschäftsführung passiert: Das Krypto Fintech NURI (e-Bitwala) wird liquidiert. Die Hoffnung, das Geschäft mithilfe eines neuen Eigners, der bereit gewesen wäre, dass in Insolvenz befindliche Unternehmen zu retten, hat sich damit endgültig zerschlagen. Die Frage, die sich nun stellt, ist Jene, wie es nun für die noch bei NURI existenten Kunden bestellt ist?
Steigende Leitzinsen, hohe Inflationsraten und Energiepreise jenseits der Schmerzgrenze – für viele Anleger ein „Schrecken“ mit ungewissem Ende. Entsprechend sind die Börsen kurstechnisch weiter im Sinkflug. In der Performance der 26 Robo-Advisor im Echtgeld-Test von Brokervergleich.de schlug sich die anhaltend schlechte Lage mit Ergebnissen zwischen -0,4 und -6,8 Prozent im September 2022 nieder.
Zugang für Alle zum Kapitalmarkt – unabhängig vom Budget. Das ist das Motto von Trade Republic. Nun bietet der Neobroker als zweiter Anbieter seiner Klasse den Erwerb von Bruchstücken an Aktien an, deren Kauf Anlegern bislang vielleicht zu teuer war.
Zu einem Preis von 82,50 Euro sind die Aktien der Porsche AG am vergangenen Donnerstag, 29. September 2022, an der Frankfurter Börse gestartet. Mit der größten Erstemission seit der Deutschen Telekom im Jahr 1996 konnte der Mutterkonzern Volkswagen knapp 9,4 Milliarden Euro einnehmen. Nach einer kurzen Schwächephase zu Beginn kann der Kurs der Aktie mittlerweile die große Euphorie, die vor dem Börsengang herrschte und die sich auch in der mehrfachen Überzeichnung der Aktie ausdrückte, bestätigen.
Für den medizinischen Gebrauch ist Cannabis in Deutschland bereits seit 2017 legal. Im kommenden Jahr könnte die Droge auch für den Freizeitkonsum erlaubt sein. Dies sieht zumindest ein für den Herbst geplanter Gesetzesentwurf vor. Sollte Deutschland als erstes Land in der Europäischen Union Cannabis als Genussmittel freigeben, wird das Marktvolumen im ersten Jahr auf 16 Milliarden Euro geschätzt. Einen großen Teil davon würden sich gerne die großen kanadischen Cannabis-Unternehmen sichern, die im eigenen Land mit massiven Problemen zu kämpfen haben.
Volkswagen möchte seine Tochter, die Porsche AG, am 29. September an die Börse bringen. Die Zeichnungsfrist hat am heutigen Dienstag, 20. September, begonnen und läuft noch bis zum 28. September 2022. Angeboten werden knapp 114 Millionen Aktien zu einem Preis von 76,50 bis 82,50 Euro pro Stück. Bei erfolgreichem Börsengang könnte der Bruttoerlös für Volkswagen bei 8,71 bis 9,39 Milliarden Euro liegen. Das wäre die größte Neuemission seit der Deutschen Telekom im Jahr 1996. Doch es gibt auch kritische Stimmen.
Die nach Bitcoin weltweit zweitwichtigste Kryptowährung Ethereum hat das Vorgehen bei neuen Transaktionen von “Proof of Work” auf “Proof of Stake” geändert. Die Auswirkungen könnten Ethereum zu einem weltweit anerkannten Zahlungsmittel machen. Was bedeutet die Umstellung aber aktuell für Halter, Käufer und den ökologischen Fußabdruck bei Ethereum?
Pünktlich am 14. September 2022, 23:59 Uhr endete die Abstimmung zur diesjährigen Brokerwahl auf Brokervergleich.de. Insgesamt 35.050 Teilnehmer bewerteten 2022 ihren Online-Broker, Robo-Advisor oder ihre Kryptobörse. Zur Wahl standen erneut mehr als 90 Anbieter in drei Haupt- und drei Spezialkategorien. In den kommenden Wochen erfolgt nun der zugehörige Brokertest. Wie die Testsieger 2022 lauten, gibt die Redaktion am 20. Oktober 2022 bekannt.
Immer mehr Deutsche haben erkannt, dass sie auch mit ihrer Geldanlage etwas Gutes tun können, indem sie beim Investieren auf nachhaltige Produkte setzen. Dass deutsche Anleger auch in schwierigen Börsenzeiten an ihrer Überzeugung festhalten, zeigt eine neue Studie des BVI (Bundesverband Investment und Asset Management e. V.). Dieser zufolge haben deutsche Anleger im 2. Quartal 2022 mit 718 Milliarden Euro mehr Geld in nachhaltigen Fonds angelegt als jemals zuvor.