Alle wichtigen CFD-Broker im direkten Vergleich

Mit CFDs können Sie Volumina handeln, die Ihren Kapitaleinsatz um ein Vielfaches übersteigen. Die Preisbildung von CFDs ist einfach und transparent. Des Weiteren bieten CFDs die Möglichkeit sowohl von steigenden als auch von fallenden Kurse zu profitieren. CFDs werden außerbörslich gehandelt, Ihre Differenzkontrakte schließen Sie direkt mit einem CFD-Broker ab. Eine Übersicht empfehlenswerter CFD-Broker finden Sie hier in unserem Vergleich, darunter auch etliche CFD-Broker ohne Nachschusspflicht:

BrokerMindest-
einzahlung
Max.
Hebel
Spreads z.B.Transaktions-
kosten
Finanzierungs-
kosten
Sicherungs-
systeme
Mobile
Trading
 
*Alle im Vergleich aufgeführten Broker führen die Kundengelder auf segregierten Konten.
Alle Angaben im CFD-Vergleich ohne Gewähr.
Unsere Empfehlungen
ETXCapital Logozum Test »0 EUR100Aktien CFDs variabel, DAX: 1 Punktgebührenfrei2,50 % p.a. +/- LIBORStop-Loss, Stop-OutjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, ETFs, Anleihen (insg. über 4.000 Basiswerte)    Einlagensicherung: 50.000 GBPDemokonto: ja
ADMIRAL MARKETS Logozum Test »200 EUR200Aktien CFDs variabel, DAX: 1 PunktAktien-CFDs 0,07 % (min. 7 EUR), alles andere gebührenfrei3,00 % p.a.Stop-Loss, Stop-Out, keine NachschusspflichtjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen (insg. ca. 100 Basiswerte)    Einlagensicherung: 50.000 GBPDemokonto: ja
CMC Markets Logozum Test »0 EUR500Aktien CFDs variabel, DAX: ab 1 PunktAktien-CFDs ab 0,06 % (min. 5 EUR)2,50 % p.a. +/- LIBORStop-Loss garantiertjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, Anleihen (insg. über 10.000 Basiswerte)    Einlagensicherung: 50.000 GBPDemokonto: ja
fxFLAT Logozum Test »200 EUR200Aktien CFDs variabel, DAX: 0,8 PunktAktien-CFDs 0,09 %, alles andere gebührenfrei2,50 % +/- LIBORStop-Loss, Stop-OutjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, ETFs, Anleihen (insg. über 8.500 Basiswerte)    Einlagensicherung: 20.000 EUR oder 50.000 GBPDemokonto: ja
Weitere Broker
CITYINDEX Logozum Test »100 EUR200Aktien CFDs variabel, DAX: 0,8 PunkteAktien-CFDs ab 0,1 % (min. 10 EUR), alles andere gebührenfrei2,50 % p.a. +/- LIBORStop-Loss garantiert, Stop-OutjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Anleihen (insg. über 10.000 Basiswerte)    Einlagensicherung: 50.000 GBPDemokonto: ja
ayondo markets Logozum Test »0 EUR100Aktien CFDs variabel, DAX: 1 Punktgebührenfrei2,00 % p.a.Stop-Loss garantiert, Stop-Out, keine NachschusspflichtjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, ETFs, Anleihen (insg. ca. 100 Basiswerte)    Einlagensicherung: 50.000 GBPDemokonto: ja
BANX Trading Logozum Test »0 EUR300Aktien CFDs variabel, DAX: 1 PunktAktien-CFDs 0,1 %, alles andere gebührenfreiLong: 3,0 % Short: 2,5 %Stop-Loss, Stop-OutjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, ETFs, Anleihen (insg. über 4.000 Basiswerte)    Einlagensicherung: 50.000 GBPDemokonto: ja
LYNX Logo4000 EUR200Aktien CFDs variabel, DAX: 1 PunktAktien-CFDs 0,10 % (min 5,80 EUR), Index-CFDs ab 0,01 % (min 3 EUR), alles andere gebührenfrei1,50 % p.a. +/- EONIAStop-Loss, Stop-OutjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen (insg. über 3.400 Basiswerte)    Einlagensicherung: 50.000 GBPDemokonto: ja
AVAFX Logozum Test »100 EUR200Aktien CFDs variabel, DAX: 1,5 Punktgebührenfrei0,50 % - 1,0 %Stop-Loss, Stop-OutjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, ETFs, Anleihen (insg. über 200 Basiswerte)    Einlagensicherung: 20.000 EURDemokonto: ja
Markets.com Logozum Test »100 EUR200Aktien CFDs variabel, DAX: 1,2 PunkteAktien-CFDs 0,1 %, alles andere gebührenfrei-Stop-Loss, Stop-OutjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen (insg. über 2.000 Basiswerte)    Einlagensicherung: 20.000 EURDemokonto: ja
flatEX Logozum Test »1000 EUR100Aktien CFDs variabel, DAX: 2 PunkteAktien-CFDs 0,05 % (min. 5 EUR), Index-Futures 0,02%, DAX-Future 0,01%2,25 % p.a. + EONIAStop-Loss, Stop-OutjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, ETFs (insg. ca. 1200 Basiswerte)    Einlagensicherung: 100.000 EURDemokonto: ja
Smart Markets Logozum Test »0 EUR400Aktien CFDs variabel, DAX: 0,8 PunkteAktien-CFDs ab 0,1 % (min. 10 EUR), alles andere gebührenfrei2,50 % p.a. +/- LIBORStop-Loss garantiert, Stop-OutjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Anleihen, Währungen (insg. über 12.000 Basiswerte)    Einlagensicherung: 50.000 GBPDemokonto: ja
WHSelfinvest Logozum Test »2500 EUR100Aktien CFDs variabel, DAX: 1 PunktAktien, ETF-CFDs 4,50 EUR + 0,054 %, Index-, Rohstoff-CFDs 3 EUR2,50 % p.a. +/- LIBORStop-Loss, Stop-OutjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, ETFs (insg. über 5.000 Basiswerte)    Einlagensicherung: 50.000 GBPDemokonto: ja
Xtrade Logo100 USD400Aktien CFDs variabel, DAX: 4 PunktegebührenfreiStop-Loss, Stop-OutjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen (insg. über 100 Basiswerte)    Einlagensicherung: 20.000 EURDemokonto: ja
Hanseatic Brokerhouse Logo1000 EUR100Aktien CFDs variabel, DAX: 2 Punkteab 4,95 EUR1,00 % p.a. + LeitzinsStop-Loss, Stop-Out, keine NachschusspflichtjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen (insg. über 100 Basiswerte)    Einlagensicherung: 20.000 EURDemokonto: ja
QTRADE Logo250 EUR400Aktien CFDs variabel, DAX: 1 PunktAktien-CFDs ab 1,00 EUR, alles andere gebührenfrei-Stop-Loss, Stop-Out, keine NachschusspflichtjaZum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen (insg. über 500 Basiswerte)    Einlagensicherung: 50.000 GBPDemokonto: ja

 

CFD-Broker ohne Nachschusspflicht

Die Nachschusspflicht, der so genannte Margin Call, ist eines der Risiken beim CFD-Trading. Bei unerwarteten Ereignissen wie der plötzlichen Abwertung des Schweizer Franken können Anleger aufgrund der Hebelwirkung von CFDs vor immensen Verlusten stehen. Dem entgegen wirken Sicherheitssysteme der CFD-Broker. Welche Anbieter dabei CFD-Trading ohne Nachschusspflicht bieten, zeigt unser Vergleich in der Spalte „Sicherungssysteme“. Steht dort bei einem Broker „keine Nachschusspflicht“, dann wird dort ein negatives Tradingkonto aus Eigenmitteln des Brokers aufgefüllt bzw. es werden offene Positionen rechtzeitig automatisch geschlossen.

CFD-Broker und CFD-Handel immer beliebter

CFDs (Contracts for Difference, zu deutsch Differenzkontrakte) sind eine Erfindung aus den 1990er Jahren. Mit ihnen wollten nach Auskunft des deutschen CFD-Verbandes Hegde-Fonds Leerverkäufe auf Aktien durchführen, ohne die damals fällige britische Börsensteuer entrichten zu müssen. In Deutschland sprang als erstes großes Institut die Postbank 2008 auf die CFD-Schiene auf, gefolgt vom S-Broker der Sparkassen 2011.

Wachstum des CFD-Handelsvolumens in Deutschland

Seitdem wachsen sowohl Handelsvolumen als auch die Anzahl von CFD-Konten und Transaktionen. So stieg das CFD-Handelsvolumen im 3. Quartal 2015 um über 55 Prozent gegenüber dem 3. Quartal 2014:

Statistik zur Entwicklung des CFD-Handelsvolumens in Deutschland

Die Entwicklung des CFD-Handelsvolumens in Deutschland zeigt einen beschleunigten Zuwachs.

 

Anzahl der CFD-Konten und Transaktionen in Deutschland

Nicht minder beeindruckend ist das Wachstum der Anzahl der CFD-Konten sowie der darüber getätigten Transaktionen in Deutschland. Die Anzahl der CFD-Konten wuchs laut Auskunft des CFD-Verbandes im 3. Quartal 2015 gegenüber dem 3. Quartal 2014 um 28,2 Prozent. Die Anzahl der getätigten Transaktionen stieg im selben Vergleichszeitraum sogar um 57,9 Prozent und erreichte bereits fast die 20 Millionen-Marke:

Entwicklung der Anzahl an CFD-Konten und Transaktionen in Deutschland

Die steigende Beliebtheit des CFD-Handels in Deutschland zeigt sich an der wachsenden Anzahl der CFD-Konten.

 

Welche Basiswerte zum Handel gewählt werden

Beim CFD-Handel setzen Anleger fast ausschließlich auf Indizes. Einer Erhebung des deutschen CFD-Verbandes zufolge entfielen im 3. Quartal 2015 92,8 Prozent aller Transaktionen auf Indizes wie etwa den DAX. Die restlichen 7,2 Prozent verteilten sich auf Devisen (5,0 Prozent), Rohstoffe (1,1 Prozent), Aktien (0,9 Prozent) und Renten (0,2 Prozent):

Statistik zum Anteil der Basiswerte beiim CFD-Handel

Beim CFD-Handel setzen Anleger vorwiegend auf Indizes wie z.B. den DAX oder den MSCI World. Auf den Plätzen folgen Devisen und Rohstoffe.

 

5 Tipps, wie Sie erfolgreich mit CFDs handeln

1. Handeln Sie nur mit Basiswerten, die Sie kennen!
Wer CFDs handeln will, muss die Entwicklung des dem CFD zugrunde liegenden Basiswertes verstehen und einschätzen können. Das fällt naturgemäß bei Indizes leichter als bei Einzelwerten und dürfte auch der Grund dafür sein, weshalb fast 93 Prozent aller Trades beim CFD-Handel auf Indizes entfallen. Ebenfalls gut einschätzen lassen sich Basiswerte wie die Unternehmen aus dem DAX30 – etwa Münchner Rück oder Daimler. Setzen Sie daher nur auf Basiswerte, die Sie kennen oder deren Entwicklung Sie gut einschätzen können!

2. Beginnen Sie mit einem kleinen Hebel!
Das interessante am CFD-Handel ist die Tatsache, dass man mit wenig Eigenkapital große Positionen bewegen kann – der Hebel macht es möglich. Wie eine Tür kann aber auch der Hebel in beide Richtungen schwingen. Daher unser Rat: beginnen Sie mit einem kleinen Hebel und steigern Sie diesen nur langsam. Lieber einen etwas niedrigeren Gewinn als ein zu hohes Risiko von Totalverlusten oder Nachschussforderungen.

3. Margin-Call des Brokers immer beachten!
Geht ein CFD-Trade nicht auf und reicht das auf dem Handelskonto befindliche Geld nicht aus, um die Verluste zu begleichen, bekommen Sie vom Broker einen so genannten Margin-Call, also eine Aufforderung, die Position glattzustellen oder mehr Kapital nachzuschießen. Beachten Sie solche Margin-Calls immer und schließen Sie am besten die Position. Das Nachschießen von Kapital macht nur Sinn, wenn Sie sich sicher sind, dass der Trade doch noch aufgeht. Ansonsten bedeutet es, gutes Geld schlechtem Geld hinterherzuwerfen.

4. Verlustbegrenzung gehört zur Pflichtt!
Die Begrenzung von Verlusten ist wichtig. Daher: niemals ohne Stoppkurs handeln. Immer mehr CFD-Broker bieten inzwischen garantierte Stoppkurse an, bei deren Erreichen die Position geschlossen wird. In unserem Vergleich seriöser CFD-Broker finden Sie in der Spalte „Sicherungssysteme“ Hinweise unserer Redaktion, welcher Broker welche Sicherungssysteme anbietet.

5. Erst Demo-, dann Echtgeldkonto!

Wer zum ersten Mal mit CFDs handelt, sollte das mit einem Demokonto tun. Fast alle Broker bieten solche Demokonten an, in denen Sie mit virtuellem Geld den Handel mit CFDs ausgiebig üben können. Haben Sie das Prinzip verinnerlicht und Ihre Basiswerte gefunden, können Sie zum Handel mit Echtgeld übergehen.

Mit diesen 7 Kriterien finden Sie den passenden CFD-Broker

1. Wie hoch ist die Mindesteinzahlung?
Für die Teilnahme am CFD-Handel müssen Sie, im Rahmen der Kontoeröffnung, eine Mindestsumme einzahlen. Die Höhe der Einzahlung variiert von Broker zu Broker.

2. Wie hoch ist der maximal wählbare Hebel?
CFDs werden mit einem Hebel gehandelt. Das heißt, es wird nur ein kleiner Teil (die Margin) des Gesamtwertes einer Position hinterlegt. So ist es möglich, dass Sie mit einem kleinen Einsatz eine weit größere Position handeln können. Einige Broker bieten Ihnen die Möglichkeit den Hebel individuell zu bestimmen. Bei anderen wird die Höhe des Hebels vordefiniert.

3. Welche Basiswerte bietet der CFD-Broker an?
Mit dem Handel auf Basiswerte unterschiedlicher Anlageklassen ist es Ihnen möglich an verschiedenen Märkten zu partizipieren. Ein Großteil der Broker bietet CFDs auf alle bekannten Basiswerte an wie zum Beispiel Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen.

4. Wie hoch sind die Spreads des jeweiligen Brokers?
Der Spread ist die Differenz von Kauf- und Verkaufskurs. Bei den meisten CFD-Anbietern fallen neben dem Spread keine weiteren Gebühren an. Je geringer der Spread, desto weniger Kosten entstehen Ihnen.

Die jeweilige Höhe ist variabel und kann je nach Marktgegebenheit sehr unterschiedlich ausfallen. Im Vergleich sehen Sie außerdem den minimalen Spread für CFDs, die den DAX nachbilden, da diese besonders beliebt sind.

5. Wie hoch sind die Transaktionskosten?
Neben dem Spread wird für einige Instrumente, im Wesentlichen für Aktien CFDs, eine Provision erhoben.

6. Wie hoch sind die Finanzierungskosten?
Wenn Sie eine offene CFD-Position über den Handelsschluss hinaus halten möchten, berechnet der Broker Ihnen eine zusätzliche Gebühr.
Berechnungsbasis ist der zum Handelsschluss gehaltene Gesamtwert Ihrer Position.

Bei einer Long-Position werden Ihnen Finanzierungskosten in Rechnung gestellt. Bei einer offenen Short-Position wird Ihnen in der Regel eine Gutschrift ausgezahlt. Jeder Broker verwendet einen unterschiedlichen Zinssatz. Die Höhe der einzelnen Finanzierungskosten können Sie dem Vergleich entnehmen.

7. Bietet der Broker ein Demokonto an?
Mit einem CFD-Demokonto haben Sie die Möglichkeit mit virtuellem Kapital unter echten Bedingungen die jeweilige Handelsplattform des Brokers ohne Risiko zu testen.

Innovationen beim CFD Trading

Auch die CFD Broker werden immer professioneller. Etliche von ihnen haben aus den Problemen nach dem Crash des Schweizer Frankens gelernt und bieten nun etwa garantierte Stoppkurse, ein CFD-Konto ohne Nachschusspflicht oder beidseitiges Traden an. Welche CFD-Broker welches Sicherungselement anbieten, zeigt unser Vergleich am Anfang dieser Seite.

Garantierte Stoppkurse

Relativ neu und noch nicht bei allen CFD-Brokern verfügbar sind so genannte Stoppkurse. Mit ihnen begrenzen Trader ihr Verlustrisiko auf einen kalkulierbaren Betrag, da die Order immer zum angegebenen Stoppkurs ausgeführt wird. Das schützt Anleger vor hohen Verlusten, die Kurssprünge in die eine oder andere Richtung aufgrund des hohen Hebels der CFDs verursachen können.

Bei der Planung ihrer Trades sollten Anleger beachten, dass der Stoppkurs weit genug vom aktuellen Kurs des Basiswertes entfernt gesetzt werden muss.

Wichtig: auch wenn ein Broker garantierte Stoppkurse anbietet, bedeutet das nicht automatisch, dass diese für alle angebotenen Basiswerte verfügbar sind. Hier hilft nur ein Blick in die jeweiligen AGBs und Konditionsübersichten.

Gesetzt werden können garantierte Stoppkurse fast immer nur bei Eröffnung einer Position. Die Veränderung oder das Löschen eines einmal gesetzten Stoppkurses hingegen ist prinzipiell immer möglich und meist auch gebührenfrei.

Natürlich hat diese Garantie ihren Preis, der von Broker zu Broker anders ausfällt. Während der eine Broker den Spread, also die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis, erhöht, ziehen andere Broker die Gebühr direkt vom Konto ab.

Keine Nachschusspflicht

Eine interessante Alternative zu Brokern mit garantierten Stoppkursen sind CFD-Konten ohne Nachschusspflicht. Sollte das Tradingkonto durch reguläre Aktivitäten ins Minus laufen, gleichen CFD-Broker wie Admiral Markets dieses Soll wieder aus. Der Ausgleich erfolgt aus Eigenmitteln des Brokers.

Wichtig: auch wenn keine Nachschusspflicht besteht, können Anleger beim CFD-Trading ihr gesamtes Kapital verlieren. Ein Totalverlust ist also weiterhin möglich, nicht mehr jedoch das Risiko, frisches Kapital nachschießen zu müssen, um das Minus des eigenen Tradingkontos auszugleichen.

Natürlich gibt es auch diese Innovation nicht umsonst. So müssen Anleger beachten, dass Trading ohne Nachschusspflicht oft nur mit hohem Margin möglich ist. Der Broker versucht dadurch den Hebel und damit sein Risiko klein zu halten. Auch hier hilft letzten Endes nur ein Blick in die jeweiligen AGBs und Konditionsübersichten.

Beidseitiges Traden

Beidseitiges Traden bedeutet, dass man als Anleger auf einen Basiswert parallel Long und Short geht, also gleichzeitig auf steigende wie auf fallende Kurse setzt. Mit dieser Tradingvariante positioniert sich der Anleger risikolos am Markt und kann so unsichere Phasen einfach aussitzen. Eine einfach Alternative dazu wäre es, alle Trades glattzustellen und Cash vorzuhalten, bis die unsichere Phase vorüber ist, denn mit einer neutralen Stellung wie dem beidseitigen Traden kann der Anleger zwar nichts verlieren aber auch nichts gewinnen.

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