Autor: Redaktion | Aktien, Blog | 2 Kommentare

Aktien kaufen – wie funktioniert das eigentlich?

Aktien sind langfristig lukrativer als alle anderen Anlageformen. Mit einem Aktienkauf beteiligen Sie sich am Erfolg eines Unternehmens und erhalten die Chance auf Dividendenerträge und Kursgewinne.

Doch wie werden Aktien überhaupt gekauft?

Lesen Sie im folgenden Beitrag alles über die Depoteröffnung, alle Vor- und Nachteile von Online-Brokern bzw. Filialbanken und außerdem eine Schritt für Schritt Anleitung für die erste Platzierung einer Aktienorder an einem konkreten Beispiel.

Sie brauchen zunächst ein Depot

Wer zum ersten Mal Aktien kaufen möchte, benötigt zunächst ein Depot. Dieses können Sie kostengünstig und schnell bei einem Online-Broker eröffnen.

In folgenden 3 einfachen Schritten eröffnen Sie ein Depot:

  1. Entscheiden Sie sich für einen Broker. Die angebotenen Leistungen und Konditionen der einzelnen Broker unterscheiden sich jedoch stark. Brokervergleich.de testet hier die wichtigsten Online-Broker und hilft Ihnen bei der Auswahl. So finden Sie einen Online-Broker, der Ihren Wünschen und Anforderungen entspricht.
  2. Gehen Sie mit den ausgedruckten Eröffnungsunterlagen zur nächsten Postfiliale und legitimieren Sie sich per PostIdent-Verfahren.
  3. Überweisen Sie Geld auf das Verrechnungskonto, das für Sie neben dem Depot innerhalb von wenigen Tagen eröffnet wird.

Wo soll ich mein Depot eröffnen?

Diese Frage stellt sich jedem, der zum ersten Mal selber Aktien kaufen will. Wir empfehlen, das Depot bei einem Online-Broker zu eröffnen, bei dem Sie jederzeit Zugriff auf ihre Aktien haben. Da über jeden Broker alle in Deutschland – und meist auch an diversen Auslandsbörsen – gelisteten Aktien gekauft werden können, empfiehlt es sich, die beim Handel anfallenden Ordergebühren zu vergleichen. Und hier trumpfen die Online-Broker mit niedrigen Gebühren auf, wie Sie unserem nachfolgenden Vergleich entnehmen können:

BrokerStandardNeukundeBonusErgebnis
Online-Broker Test
 
Kosten p.a.pro OrderKosten p.a.
1 Die Gesamtkosten p.a. berechnen sich auf Basis der aktuellen Konditionen (Quelle: Preis- Leistungsverzeichnis). Einige Broker berechnen außerdem Börsenplatzgebühren.
2 Gesamtkosten p.a. (Neukunde) + Prämie berechnen sich auf Basis der vom jeweiligen Broker angebotenen Konditionen für Neukunden. Einige Broker berechnen außerdem Börsenplatzgebühren. Alle Angaben ohne Gewähr
Consorsbank Logo224,00 €497,50 €139,60 €4,95 €4,95 €4,95 €99,00 €247,50 €39,60 €4,95 EUR pro Trade für 12 Monate (4,1) |?|Zum Broker »
OnVista Bank Logo234,80 €414,50 €139,60 €5,00 €5,00 €5,00 €100,00 €250,00 €40,00 €dauerhaft 5,00 EUR pro Order (4,0) |?|Zum Broker »
comdirect Logo223,00 €495,00 €139,20 €8,05 €7,43 €11,18€161,00 €371,50 €89,45 €Handel ab 4,95 EUR. Keine Depotgebühren für 3 Jahre (4,0) |?|Zum Broker »
LYNX Logo116,00 €290,00 €56,00 €5,80 €5,80 €7,00 €116,00 €290,00 €56,00 €- (3,5) |?|Zum Broker »
flatex Logo100,00 €250,00 €40,00 €5,00 €5,00 €5,00 €100,00 €250,00 €40,00 €- (4,0) |?|Zum Broker »
CapTrader Logo80,00 €200,00 €40,00 €4,00 €4,00 €5,00 €80,00 €200,00 €40,00 €- (3,9) |?|Zum Broker »
TARGOBANK Logo178,00 €445,00 €100,00 €8,90 €8,90 €12,50 €178,00 €445,00 €100,00 €10 Free Trades im ersten Jahr  (3,5) |?|Zum Broker »
Sparkassen Broker Logo224,80 €449,50 €139,92 €11,24 €8,99 €17,49 €224,80 €449,50 €139,92 €300 EUR Orderguthaben (3,9) |?|Zum Broker »
ING-DiBa Logo198,00 €495,00 €100,00 €4,50 bzw. 9,90 €4,50 bzw. 9,90 €4,50 bzw. 12,50 €144,00 €360,00 €68,00 €75 Euro Gutschrift + 6 Monate traden für 4,50 Euro (3,6) |?|Zum Broker »
wüstenrot Logo198,00 €495,00 €100,00 €9,90 €9,90 €12,50 €198,00 €495,00 €100,00 €- (3,4) |?|Zum Broker »
maxblue Logo178,00 €445,00 €100,00 €8,90 €8,90 €12,50 €178,00 €445,00 €100,00 €10 Top-Fonds ohne Ausgabeaufschlag (3,6) |?|Zum Broker »
DKB Logo200,00 €500,00 €80,00 €10,00 €10,00 €10,00 €200,00 €500,00 €80,00 €- (3,5) |?|Zum Broker »
1822direkt Logo224,00 €495,00 €139,60 €8,40 €7,43 €13,09 €168,00 €371,50 €104,70 €100 EUR Aktivierungsprämie und 20 % Rabatt auf Orderprovision (3,6) |?|Zum Broker »
DEGIRO Logo44,00 €24,96 €28,80 €2,20 €2,08 €2,40 €44,00 €24,96 €28,80 - (3,4) |?|Zum Broker »
BörseDirect Logo199,00 €447,50 €79,60 €9,95 €9,95 €9,95 €199,00 €447,50 €79,60 €- (3,9) |?|Zum Broker »
Merkur Bank Logo500,00 €1250,00 €200,00 €25,00 €25,00 €25,00 €500,00 €1250,00 €200,00 €- (3,3) |?|Zum Broker »
BrokerStandardNeukundeBonusErgebnis
Online-Broker Test
 
Kosten p.a.pro OrderKosten p.a.
1 Die Gesamtkosten p.a. berechnen sich auf Basis der aktuellen Konditionen (Quelle: Preis- Leistungsverzeichnis). Einige Broker berechnen außerdem Börsenplatzgebühren.
2 Gesamtkosten p.a. (Neukunde) + Prämie berechnen sich auf Basis der vom jeweiligen Broker angebotenen Konditionen für Neukunden. Einige Broker berechnen außerdem Börsenplatzgebühren. Alle Angaben ohne Gewähr
Consorsbank Logo224,00 €497,50 €139,60 €4,95 €4,95 €4,95 €99,00 €247,50 €39,60 €bis zu 2,0 % p.a. Tagesgeldzins für 12 Monate (4,1) |?|Zum Broker »
OnVista Bank Logo234,80 €414,50 €139,60 €5,00 €5,00 €5,00 €100,00 €250,00 €40,00 €bis zu 150 EUR Prämie bei Depotübertrag (4,0) |?|Zum Broker »
comdirect Logo223,00 €495,00 €139,20 €8,05 €7,43 €11,18€161,00 €371,50 €89,45 €bis zu 600 Prämie bei Depotübertrag (4,0) |?|Zum Broker »
TARGOBANK Logo178,00 €445,00 €100,00 €8,90 €8,90 €12,50 €178,00 €445,00 €100,00 €bis zu 2,00 % p.a. Tagesgeldzins für 12 Monate (3,5) |?|Zum Broker »
ING-DiBa Logo198,00 €495,00 €100,00 €4,50 bzw. 9,90 €4,50 bzw. 9,90 €4,50 bzw. 12,50 €144,00 €360,00 €68,00 €75 Euro Gutschrift + 6 Monate traden für 4,50 Euro (3,6) |?|Zum Broker »
wüstenrot Logo198,00 €495,00 €100,00 €9,90 €9,90 €12,50 €198,00 €495,00 €100,00 €250 EUR Prämie bei Depotübertrag (3,4) |?|Zum Broker »
maxblue Logo178,00 €445,00 €100,00 €8,90 €8,90 €12,50 €178,00 €445,00 €100,00 €bis zu 2.500 EUR Prämie bei Depotwechsel (3,6) |?|Zum Broker »
BörseDirect Logo199,00 €447,50 €79,60 €9,95 €9,95 €9,95 €199,00 €447,50 €79,60 €100 Euro bei Depotwechsel bis 30.06.2017 (3,9) |?|Zum Broker »

Filialbank versus Online-Broker: Verschenken Sie keine Rendite!

Grundsätzlich haben Sie die Wahl Ihr Depot bei einer klassischen Filialbank oder bei einem Online-Broker zu eröffnen. Nachfolgende Punkte sollten Sie bei Ihrer Auswahl unbedingt beachten:

Ein Online-Broker ist kostengünstiger. Die Filialbank erhebt deutlich höhere Gebühren. Je nach Höhe des investierten Kapitals können so mehrere Hundert Euro pro Jahr gespart werden. Die gesparten Transaktionskosten haben langfristig aufgrund des Zinseszinseffektes erhebliche Auswirkung auf die Höhe Ihres Gesamtvermögens.

Eine aktive Anlageberatung findet kaum noch statt. Aufgrund neuer regulatorischer Anforderungen nach der Finanzkrise sind klassische Filialbanken verpflichtet, jede Anlageberatung von Privatkunden umfangreich zu dokumentieren. Deswegen empfehlen Banken eher Anlagen, die kein aufwendiges Protokoll erfordern oder ziehen sich gleich ganz aus der Beratung von Kleinanlegern zurück.

Bankeigene Produkte sind teuer. Ein weiterer Kritikpunkt liegt in der Fokussierung der Filialbanken auf den Vertrieb der hauseigenen Produkte. Diese sind mit hohen Kosten verbunden und schmälern zusätzlich Ihre Rendite.

Nehmen Sie deshalb Ihre Finanzgeschäfte selbst in die Hand. Entscheiden Sie sich für einen Online-Broker! Sparen Sie Geld und verbessern so langfristig Ihre Rendite.

Welche Kosten und Gebühren fallen bei einem Aktienkauf an?

Zwei Dinge auf die Sie achten sollten: die Depotführung und die Ordergebühren

In der Regel bieten die meisten Online-Broker die Depotführung kostenlos an. Einige Online-Broker knüpfen ein kostenloses Depot jedoch an bestimmte Bedingungen, wie zum Beispiel der Handelsaktivität, ein Girokonto oder regelmäßigen Einzahlungen in einen Aktiensparplan.

Bei jedem Kauf bzw. Verkauf von Aktien fallen Ordergebühren an. Sie richten sich in der Regel nach der Höhe des Transaktionsvolumens (Aktienanzahl x Aktienkurs). Die Höhe der Gesamtkosten pro Jahr kann so, je nach Handelsaktivität sowie Gebührenmodell, von Broker zu Broker stark variieren.

Das Order-Gebührenmodell, was von den meisten Online-Brokern verwendet wird, ist die Kopplung eines Grundpreises mit einem prozentualer Provisionssatz vom Ordervolumen je Transaktion.

An folgendem Beispiel wird das Gebührenmodell erklärt:

Der Broker verlangt für eine Wertpapiertransaktion einen Grundpreis von 4,95 Euro sowie 0,25% vom Ordervolumen, mindestens jedoch 9,95 Euro und höchstens 69,00 Euro.

Sie möchten 40 Aktien zu je 100,00 Euro für insgesamt 4.000 Euro ordern. Folgende Orderkosten werden vom Broker erhoben:

4,95 Euro (Grundpreis) + 0,25 % x 4.000 Euro (prozentualer Provisionssatz ) = 14,94 Euro

Dazu kommt je nach gewähltem Börsenplatz eine börsenplatzabhängige Gebühr hinzu. Beim Verkauf der Aktien entstehen Ihnen Gebühren in derselben Höhe.

Bei ausländischen Aktien kann es richtig teuer werden

Bei den meisten Online-Brokern wird auch der direkte Handel an ausländischen Börsenplätzen ermöglicht. Die von den Brokern veranschlagten Gebühren für den Auslandshandel unterscheiden sich jedoch sehr stark. Jeder, der regelmäßig im Ausland handeln möchte sollte neben der Verfügbarkeit von Auslandsbörsen genau auf die Gebühren achten.

So finden Sie den passenden Ordertyp

Das Depot ist eröffnet, Investmentfonds sind zu langweilig, die ersten Aktien sollen gekauft werden. Das Erste, was ein Anleger dafür wissen muss, ist die ISIN der Aktie, die er kaufen möchte. Das Kürzel steht für "International Securities Identification Number" und hat die bis vor einigen Jahren in Deutschland gültige Wertpapierkennnummer (WKN) als internationaler Standard abgelöst. Bei der ISIN handelt es sich um einen Zahlen- und Buchstabencode. Die ISIN für Daimler beispielsweise lautet DE0007100000.

Die nächste Frage, die sich ein Anleger beantworten muss, zielt auf den Handelsplatz ab. Beschränken wir uns nur auf Deutschland, hat er die Wahl zwischen dem Computerhandel Xetra, dem Parketthandel in Frankfurt, Stuttgart, München, Berlin, Düsseldorf, Hannover und Hamburg, sowie dem außerbörslichen Handel.

Kursunterschiede an den Handelsplätzen

Aufgrund des Handelsvolumens fließen die meisten Trades über den Xetra. Es gibt allerdings auch einige Spezialitäten. Sollen Aktienfonds über die Börse erworben werden, findet dies üblicherweise in Stuttgart statt. ETFs wiederum werden über Xetra gehandelt.
Gerade bei kleinen Titeln mit geringem Handelsvolumen bestehen aber auch deutliche Kursunterschiede zwischen den einzelnen Börsen. Es macht durchaus Sinn, vor Abgabe der Order einen Blick auf die einzelnen Präsenzbörsen zu werfen, um zu schauen, wo der beste Kurs erzielt werden kann.

In den meisten Fällen gilt, dass an den Präsenzbörsen kleine Nebenwerte, Fonds, Anleihen und Hebelprodukte gehandelt werden. Gerade bei Nebenwerten macht es Sinn, eine Börse möglichst nahe am Heimatort des Unternehmens zu wählen. Die Aktien eines schwäbischen Mittelständlers werden eher in Stuttgart als in Hannover gehandelt. Damit weist diese Börse den höheren Umsatz und zwangsläufig bessere Kurschancen auf.

Viele Broker bieten auch den außerbörslichen Handel an. In diesem Fall werden die Aktien unter Umgehung der Börse direkt zwischen Anleger und Wertpapierhandelshaus gehandelt. Dies bietet zwei Vorteile:

  1. Die Handelszeiten sind deutlich länger.
  2. Vielfach berechnen die Broker dafür keine Courtagen.

Die Ordertypen im Vergleich

Wer eine Aktie kauft, will dafür so wenig wie möglich bezahlen. Im Umkehrschluss möchte der Verkäufer den höchsten Preis erzielen. Damit haben wir auch bereits die beiden ersten Ordertypen definiert. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Möglichkeiten für einen Aktienkauf.

Billigst

Dieser Orderzusatz besagt, dass der Käufer die Aktie zum niedrigsten Preis am Handelstag erwerben möchte.

Bestens

Mit diesem Ordertyp soll die Aktie zum höchstmöglichen Preis am Handelstag gekauft werden.

Market-Order

Diese wird zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt, kann sich also bei einem volatilen Markt auch gegen den Anleger richten.

Limit-Order

Diese ist deutlich sicherer als die Market-Order. Bei diesem Ordertyp gibt der Anleger vor, zu welchem Kurs maximal gekauft oder mindestens verkauft werden soll. Sowohl für die Limit-Order als auch für die Market-Order können Zeiträume definiert werden. Liegt der Zeitraum beispielsweise bei einer Woche und das vorgegebene Kursziel wurde nicht erreicht, verfällt die Order.

Stop-Buy Order

Bei einer Stop-Buy Order gibt der Anleger vor, ab welchem Kursniveau das Wertpapier gekauft werden soll. Eine Stop-Buy Order wandelt sich bei Erreichen des vorgegebenen Kursziels in eine unlimitierte Marketorder.

Stop-Loss Order

Diese stellt das Gegenstück zur Stop-Buy Order dar und wird bei einem Aktienverkauf eingesetzt. Sie dient dazu, dass niemals unter einem vorgegebenen Kurs gehandelt wird.

O.C.O.

Dieses Kürzel steht für „One cancels the other“ und bedeutet, dass zwei Orderarten miteinander verknüpft werden. Eine Aktie soll durch eine Stop-Loss Order gegen Verluste abgesichert werden. Parallel dazu gibt der Anleger eine Limit-Order ein. Abhängig davon, ob zu erst das Kriterium für die Stop-Loss Order oder das Kriterium für die Limit-Order eintritt, wird diese Order ausgeführt, die andere verfällt automatisch.

Trailing-Stop

Dieser Ordertyp ist etwas komplexer. Trailing bedeutet „Nachziehen“. Mit der Trailing-Stop Order werden Gewinne abgesichert. Der Trailing Stop kann entweder prozentual oder in absoluten Zahlen angegeben werden. Angenommen, der Anleger definiert den Trailing-Stop mit fünf Euro. Mit jedem neuen Höchstkurs der Aktie wird eine Stop-Loss Order jeweils um fünf Euro unter dem Höchstkurs platziert. Damit sichert sich der Anleger bei einem Kursrückgang ab.

Daimler ist aus – Siemens haben wir noch

Was dem einen oder anderen aus der Gastronomie bekannt vorkommt, kann auch an der Börse passieren. In diesem Fall wird allerdings nicht eine Aktie durch eine andere ersetzt, sondern „portionsweise“ gekauft. Entweder, weil bei Nebenwerten nicht genügend Stücke zum Kauf angeboten werden, oder weil generell bei einer Limit-Order nicht genügend entsprechende Angebote vorliegen, um die Order in vollem Umfang auszuführen.

Tritt dieser Fall ein, spricht man von einer Teilausführung. Teilausführungen haben bei einigen Brokern eine unangenehme Nebenwirkung: Sie kosten extra.

Angenommen, ein Anleger möchte 150 Stück einer Aktie zum Kurs von 10 Euro kaufen. Bei einem großen deutschen Broker wäre für diese Order eine Courtage von 4,95 fällig.

Wie sich dieses Geschäftsgebaren der gesonderten Abrechnung bei Teilausführungen jedoch auswirkt, veranschaulicht die folgende Tabelle:

Einmalige Ausführung Teilausführung
Stück Kurs Volumen Courtage Stück Kurs Volumen Courtage
150 100 EUR 15.000 EUR 4,95 EUR 50 100 EUR 5.000 EUR 4,95 EUR
    30 100 EUR 3.000 EUR 4,95 EUR
45 100 EUR 4.500 EUR 4,95 EUR
Kosten 4,95 EUR   14,85 EUR

Bietet sich die Gelegenheit, die noch fehlenden 25 Aktien zu erwerben, kommen noch einmal 4,95 Euro hinzu. Die Ordergebühren vervielfachen sich also um die Zahl der Einzelkäufe.

Bei prozentual vom Ordervolumen abhängigen Courtagen fallend die Kosten noch höher aus. Neben der vom Volumen abhängigen prozentualen Gebühr, in diesem Beispiel 0,25%, kommt häufig noch eine Grundgebühr, hier vier Euro, dazu.

Einmalige Ausführung Teilausführung
Stück Kurs Volumen Courtage 4 EUR zzgl. 0,25% Stück Kurs Volumen Courtage 4 EUR zzgl. 0,25%
150 100 EUR 15.000 EUR 41,50 EUR 50 100 EUR 5.000 EUR 16,50 EUR
    30 100 EUR 3.000 EUR 11,50 EUR
  45 100 EUR 4.500 EUR 15,25 EUR
25 100 EUR 2.500 EUR 10,25 EUR
Kosten 41,50 EUR 53,50 EUR

So ordern Sie Aktien bei einem Online-Broker

Der Orderprozess am Beispiel des Online-Brokers comdirect

Die Erteilung einer Aktienorder ist in vier einfachen Schritten erledigt. Nachfolgend sehen Sie den Orderprozess beispielhaft für den Kauf von 100 Aktien der Allianz SE an einem deutschen Börsenplatz. Es wird der Orderprozess des Online-Brokers comdirect beschrieben, der sich aber nur unwesentlich von anderen Online-Brokern unterscheidet.

Dieser Type existiert nicht

1. Starten Sie mit dem Aufruf der Ordermaske. Nachdem Sie entschieden haben, ob Sie ein Wertpapier kaufen oder verkaufen möchten, geben Sie als Nächstes die so genannte Wertpapierkennnummer (WKN) bzw. International Securities Identification Number (ISIN) ein. Automatisch erscheint die Bezeichnung des Wertpapiers.

  Ordermaske leer

Nach dem Eintrag der WKN 840400 erscheint automatisch die Bezeichnung der Aktie, hier im Beispiel die Allianz SE. Im Anschluss tragen Sie die gewünschte Stückzahl ein, die gekauft werden soll.

Ordermaske gefüllt

 2. Wählen Sie den gewünschten Handelsplatz. Die Auswahl an möglichen inländischen Handelsplätzen erscheint nach der Eingabe der Daten in die Ordermaske automatisch.

Handelsplätze

 Als zusätzliche Informationen sehen Sie die jeweiligen Kaufkurse pro Börsenplatz, die Zeit der Kursstellung und wie viele Stücke zu dem vorstehenden Kurs gehandelt werden können. Mit einem Klick auf Kursdetails werden zu jedem Handelsplatz weitere Realtimedaten, wie zum Beispiel die letzten Umsätze angezeigt.

3. Limitieren Sie Ihre Order. Im letzten Schritt geben Sie an, ob und in welcher Form Sie Ihre Order limitieren möchten. Geben Sie dazu den gewünschten Orderzusatz an. Außerdem legen Sie in diesem Schritt die Gültigkeit der Order fest.

Limit

 4. Schließen Sie Ihre Order ab. Im letzten Schritt schließen Sie Ihre Order mit der Eingabe einer gültigen TAN ab.

Die richtige Strategie darf nicht fehlen

Es konnte gezeigt werden:

  • dass eine Depoteröffnung in einfachen Schritten erledigt werden kann,
  • dass Sie ein Depot lieber bei einem Online-Broker eröffnen sollten,
  • wieviel eine Aktienorder kostet und
  • welche Schritte überhaupt notwendig sind, um Aktien zu kaufen.

Doch welche Aktien sollten Sie kaufen? Welche Anlagestrategie passt am besten zu Ihnen?

Erwägen Sie den Kauf von Einzelaktien, sollten Sie die dahinterstehenden Unternehmen vorher gründlich analysieren. Das setzt einiges an Fachwissen voraus.

Eine Alternative ist die Investition in Fonds. Doch auch hier sollte der jeweilige Fonds und die dahintersteckende Strategie vorher genau unter die Lupe genommen werden.

Die Investition in ETFs erfreut sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit. Mit einem ETF haben Sie die Chance in einen ganzen Korb voller Aktien zu investieren, da ein ETFs einen festgelegten Börsenindex, wie zum Beispiel den DAX, so genau wie möglich versucht nachzubilden. Diese Variante ist kostengünstig, da ein ETF nicht von einem Fondsmanager betreut werden muss.

Dieser Type existiert nicht

Die Auswahl der richtigen Anlageform ist ein wichtiger Baustein für Ihren langfristigen Börsenerfolg. Im Blog werden deswegen alle Investitionsmöglichkeiten einzeln vorgestellt, so dass Sie Ihre zukünftigen Investitionen erfolgreich selbst in die Hand nehmen können.

Aktien werden wieder beliebter

Die seit Jahren sinkenden Zinsen sorgen dafür, dass die Zahl der Aktienanleger endlich wieder steigt, wenngleich auch nur bei den 14- bis 39-jährigen sowie den 50- bis 59-jährigen. Die mittlere Altersgruppe von 40 bis 49 Jahren vergibt hingegen zunehmend die Renditechancen, die mit Aktien einhergehen. Das geht aus einer auf finanzen.yahoo.de veröffentlichten Grafik des Deutschen Aktieninstituts (DAI) hervor:

Infografik zur Entwicklung der Anzahl der Aktionäre in Deutschland

Quelle: DAI, finanzen.yahoo.de

Anzahl der Aktionäre in Deutschland

Eine weitere auf finanzen.yahoo.de veröffentlichte Grafik des Deutschen Aktieninstituts (DAI) zeigt die Entwicklung der Zahlen von Aktionären und Besitzer von Aktienfonds:

Infografik zur Entwicklung der Anzahl an Aktionären und Besitzern von Aktienfonds

Quelle: DAI, finanzen.yahoo.de

Aktionäre sind Herdentiere

Vergleicht man die Entwicklung der Anzahl der Aktionäre in Deutschland mit der des DAX als Leitindex, so wird der zyklische Herdentrieb deutlich: Die Anzahl der Aktionäre steigt immer dann, wenn die Kurse an der Börse bereits gestiegen sind, und umgekehrt:

Quellen:

  • Deutsches Aktieninstitut (DAI)
  • Finanzen.net

Bisherige Kommentare:

  • Nils 

    Sehr guter Artikel und schön, dass Sie den Kauf mal an einem konkreten Beispiel präsentiert haben. Was mich noch interessieren würde, wäre Folgendes: Sind ETF´s auch für Neulinge geeignet? Oder spielt die Erfahrung dabei keine Rolle?

    LG Nils

Hinterlassen Sie ein Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *