Online-Broker Vergleich – Finden Sie jetzt das beste Depot

  • In Zeiten niedriger Renditen werden die Broker-Gebühren immer wichtiger.
  • Je niedriger die Gebühr, desto höher Ihr Gewinn.
  • Wir haben für Sie die Kosten der Depots führender Online-Broker verglichen. Sparen Sie bis zu 300 Euro pro Jahr und mehr an Ordergebühren!

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BrokerStandardNeukundeBonusErgebnis
Online-Broker Test
 
Kosten p.a.pro OrderKosten p.a.
1 Die Gesamtkosten p.a. berechnen sich auf Basis der aktuellen Konditionen (Quelle: Preis- Leistungsverzeichnis). Einige Broker berechnen außerdem Börsenplatzgebühren.
2 Gesamtkosten p.a. (Neukunde) + Prämie berechnen sich auf Basis der vom jeweiligen Broker angebotenen Konditionen für Neukunden. Einige Broker berechnen außerdem Börsenplatzgebühren. Alle Angaben ohne Gewähr
Consorsbank Logo224,00 €497,50 €139,60 €3,95 €3,95 €3,95 €79,00 €197,50 €31,60 €3,95 EUR pro Trade
für 12 Monate
(4,1) |?|Zum Broker »
OnVista Bank Logo234,80 €414,50 €139,60 €5,00 €5,00 €5,00 €100,00 €250,00 €40,00 €dauerhaft 5,00 EUR pro Order (4,0) |?|Zum Broker »
comdirect Logo223,00 €495,00 €139,20 €3,90 €3,90 €3,90€78,00 €195 €31,20 €Handel ab 3,90 EUR für 12 Monate.
Kostenlose Depotführung für 3 Jahre
(4,0) |?|Zum Broker »
LYNX Logo116,00 €290,00 €56,00 €5,80 €5,80 €7,00 €116,00 €290,00 €56,00 €Derivate ab 2,50 EUR je Trade (3,5) |?|Zum Broker »
flatex Logo100,00 €250,00 €40,00 €5,00 €5,00 €5,00 €100,00 €250,00 €40,00 €- (4,0) |?|Zum Broker »
CapTrader Logo80,00 €200,00 €40,00 €4,00 €4,00 €5,00 €80,00 €200,00 €40,00 €- (4,0) |?|Zum Broker »
TARGOBANK Logo178,00 €445,00 €100,00 €8,90 €8,90 €12,50 €178,00 €445,00 €100,00 €10 Free Trades im ersten Jahr  (3,5) |?|Zum Broker »
Sparkassen Broker Logo224,80 €449,50 €139,92 €11,24 €8,99 €17,49 €224,80 €449,50 €139,92 €- (3,9) |?|Zum Broker »
ING-DiBa Logo198,00 €495,00 €100,00 €9,90 €9,90 €12,50 €198,00 €495,00 €100,00 €4,50 Euro Festpreis pro Order
+ 75 Euro Bonus
(3,6) |?|Zum Broker »
wüstenrot Logo198,00 €495,00 €100,00 €9,90 €9,90 €12,50 €198,00 €495,00 €100,00 €- (3,4) |?|Zum Broker »
maxblue Logo178,00 €445,00 €100,00 €8,90 €8,90 €12,50 €178,00 €445,00 €100,00 €10 Top-Fonds ohne
Ausgabeaufschlag
(3,6) |?|Zum Broker »
DKB Logo200,00 €500,00 €80,00 €10,00 €10,00 €10,00 €200,00 €500,00 €80,00 €- (3,5) |?|Zum Broker »
1822direkt Logo224,00 €495,00 €139,60 €9,80 €8,36 €15,27 €196,00 €417,80 €122,15 €Bis zu 200 Euro Gutschrift (3,6) |?|Zum Broker »
DEGIRO Logo44,00 €24,96 €28,80 €2,20 €2,08 €2,40 €44,00 €24,96 €28,80 1.000 Euro Transaktions-
guthaben bei Eröffnung bis 26.11.
(3,4) |?|Zum Broker »
VW Bank Logo199,00 €447,50 €79,60 €9,95 €9,95 €9,95 €199,00 €447,50 €79,60 €- (3,9) |?|Zum Broker »
Merkur Bank Logo500,00 €1250,00 €200,00 €25,00 €25,00 €25,00 €500,00 €1250,00 €200,00 €2 % p.a. aufs Festgeld für 6 Monate (3,3) |?|Zum Broker »
BrokerStandardNeukundeBonusErgebnis
Online-Broker Test
 
Kosten p.a.pro OrderKosten p.a.
1 Die Gesamtkosten p.a. berechnen sich auf Basis der aktuellen Konditionen (Quelle: Preis- Leistungsverzeichnis). Einige Broker berechnen außerdem Börsenplatzgebühren.
2 Gesamtkosten p.a. (Neukunde) + Prämie berechnen sich auf Basis der vom jeweiligen Broker angebotenen Konditionen für Neukunden. Einige Broker berechnen außerdem Börsenplatzgebühren. Alle Angaben ohne Gewähr
Consorsbank Logo224,00 €497,50 €139,60 €3,95 €3,95 €3,95 €79,00 €197,50 €31,60 €bis zu 5.000 EUR Barprämie bei Depotübertrag (4,1) |?|Zum Broker »
OnVista Bank Logo234,80 €414,50 €139,60 €5,00 €5,00 €5,00 €100,00 €250,00 €40,00 €bis zu 150 EUR Prämie bei Depotübertrag (4,0) |?|Zum Broker »
comdirect Logo223,00 €495,00 €139,20 €3,90 €3,90 €3,90€78,00 €195 €31,20 €bis zu 1.100 EUR Prämie bei Depotübertrag (4,0) |?|Zum Broker »
TARGOBANK Logo178,00 €445,00 €100,00 €8,90 €8,90 €12,50 €178,00 €445,00 €100,00 €bis zu 2,00 % p.a. Tagesgeldzins für 12 Monate (3,5) |?|Zum Broker »
wüstenrot Logo198,00 €495,00 €100,00 €9,90 €9,90 €12,50 €198,00 €495,00 €100,00 €250 EUR Prämie bei Depotübertrag (3,4) |?|Zum Broker »
maxblue Logo178,00 €445,00 €100,00 €8,90 €8,90 €12,50 €178,00 €445,00 €100,00 €bis zu 2.500 EUR Prämie bei Depotwechsel (3,6) |?|Zum Broker »
1822direkt Logo224,00 €495,00 €139,60 €9,80 €8,36 €15,27 €196,00 €417,80 €122,15 €Bis zu 200 Euro Gutschrift (3,6) |?|Zum Broker »
Merkur Bank Logo500,00 €1250,00 €200,00 €25,00 €25,00 €25,00 €500,00 €1250,00 €200,00 €2 % p.a. aufs Festgeld für 6 Monate (3,3) |?|Zum Broker »

Wer ist der beste Online-Broker im Test?

Diese Frage beantworten wir jedes Jahr im Rahmen unserer Brokerwahl. Dabei unterziehen wir alle Broker anhand von mehr als 220 Kriterien einem ausführlichen Test und lassen unsere Besucher darüber abstimmen, wen sie für den besten Broker halten. Beide Ergebnisse werden dann zusammengeführt und ergeben eine Bestenliste der „Online-Broker des Jahres“.


Online-Broker des Jahres 2017

Platz 1: comdirect

Der 1. Platz geht 2017 an die comdirect. Reichte es im Vorjahr nicht für einen der ersten Plätze, zieht die Direktbank aus Quickborn diesmal an den Mitbewerbern vorbei. Im Test überzeugte die comdirect mit einer breiten Angebotspalette sowie hilfreichen Diensten. Ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene – was die Kunden honorieren.

Mit 4,23 von 5,00 Punkten unser „Online-Broker des Jahres 2017“. Herzlichen Glückwunsch.


Online-Broker des Jahres 2017 2. Platz

Platz 2: CapTrader

Wie im Vorjahr sicherte sich CapTrader den 2. Platz und gehört zu den Anbietern, die sich fest im oberen Drittel etabliert haben. Die Marke der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH erhält ihre Auszeichnung speziell dank den vergleichsweise niedrigen Gebühren bei gleichzeitig gutem Service sowie der großen Kundenzufriedenheit.

Insgesamt erzielte CapTrader in der Gesamtwertung starke 4,19 von 5,00 erreichbaren Punkten.


Online-Broker des Jahres 2017 3. Platz

Platz 3: onvista bank

Das beste Testergebnis im Bereich der Gebühren, solide Angebotsbreite, stabile Werte in der Kundenwahl – die onvista bank erweist sich als sehr guter Anbieter, was sich 2017 mit dem 3. Platz in der Gesamtwertung niederschlägt. Ein weiterer Aufsteiger.

Im Ergebnis erzielte die onvista bank 4,11 Punkte – mit deutlichem Abstand vor dem Verfolgerfeld.


Im Brokervergleich auf dieser Seite vergleichen wir die Allrounder unter den Online-Brokern. Broker, die ihren Kunden Depots mit umfassende Handelsmöglichkeiten und Dienstleistungen bieten. Sie sind erste Wahl für Anleger, die ein großes Angebot wünschen und z.B. klassisch in Aktien und Fonds investieren möchten. Ein erweitertes Angebot mit Spezial-Brokern für z.B. den Forex- oder CFD-Handel finden Sie in weiteren Vergleichen.

Tipp: Nutzen Sie auch unsere Vergleiche für:


Unsere Ratgeber helfen Ihnen beim Einstieg in die eigene Geldanlage


Immer mehr Depots online abgeschlossen und genutzt

Eine aktuelle Studie der Fachzeitschrift „diebank“ kommt zu dem Ergebnis, dass Verbraucher bei Information und Beratung zu sowie Nutzung von Wertpapierdepots deutlich häufiger den Online-Kanal anstelle der Filiale nutzen. Lediglich zum Abschluss suchen noch immer mehr Verbraucher die Filiale auf, anstatt das Depot gleich online zu eröffnen, wie es alle in unserem Vergleich vorgestellten Online-Broker anbieten:

Studie zur Nutzung von Online-Kanal und Filiale beim Wertpapierdepot

Wie finde ich den passenden Broker?

Wie finde ich den passenden BrokerOnlinebroker erfreuen sich einer wachsenden Nachfrage. Bei ihnen kann bequem vom Sofa aus das eigene Vermögen verwaltet und die finanzielle Unabhängigkeit verwirklicht werden. Alle Broker unterscheiden sich aber in relevanten Punkten hinsichtlich Angebot, Kosten oder Bedienbarkeit. Vor der Entscheidung für einen bestimmten Broker sollten Sie daher genügend Zeit für einen sorgfältigen Vergleich einplanen. Dabei gibt es nicht per se den „besten“ Broker, sondern vielmehr immer einen Broker, der bestmöglich zu den Bedürfnissen des Anlegers passt. Die eigenen Pläne stehen im Vordergrund

Das Anlegerprofil

Der erste Schritt für Sie als Anleger liegt indes nicht gleich in der Brokerwahl. Sie sollten zunächst ein eigenes Profil über sich selbst erstellen. Wie risikofreudig sind Sie, mit welchen Einlagen möchten Sie agieren, welche Investitionsmodelle/Anlageklassen streben Sie an und welche Ziele wollen Sie erreichen?

Anhand solcher Fragen lässt sich vielfach bereits eine Eingrenzung der Anbieter erzielen. Insbesondere für Kleinanleger wäre ein auf Heavy-Trader ausgelegter Broker nicht wirklich zielführend – und ein Global Player wird sich ebenso wenig bei einem auf regionale Märkte spezialisierten Wertpapierhändler wohlfühlen. Zwar lässt sich das jeweils offerierte Konzept dem eigenen Vorgehen in gewissem Umfang angleichen. Im Ergebnis muss sich der Interessierte aber mit einem guten Gefühl auf den Broker verlassen können, dass allen seinen Wünschen und Bedürfnissen entsprochen wird.

Ist die grundsätzliche Eingrenzung gelungen, so stehen Ihnen als Anleger immer noch zahlreiche Handelsplattformen offen. Wir haben uns in unserem Depotvergleich auf deutsche Broker bzw. Broker konzentriert, deren Angebote sich an Anleger in Deutschland richten. Sie gewähren zumeist einen schnelleren Service, sollte es tatsächlich einmal zu Problemen oder Rückforderungen kommen. Ebenso gibt es hier keine Sprachbarriere.

Handel an in- und ausländischen Börsenplätzen

Beim Depotvergleich sollte auch die Anzahl der in- und ausländischen Börsenplätze berücksichtigt werden. So werden sich viele Plattformen zwar als Vermittler auf den gängigen Märkten bewegen. Wenn Sie etwa US-Aktien kaufen wollen, machen Sie das am besten direkt an den US-Börsen. In dem Fall ist es Voraussetzung, dass der gewählte Broker den Handel an US-Börsen unterstützt – bestenfalls direkt online in gleicher Form wie beim Handel an den deutschen Inlandsbörsen.

Eine erste Meinung im Depotvergleich

Allerdings lässt sich aus der Anzahl der verfügbaren Börsenplätze nicht automatisch ableiten, dass auch wirklich jedes gewünschte Papier durch den Broker verfügbar gemacht wird. Viele Händler bieten daher einen Einblick in die Depots an. So dürfen Sie sich als Investor kostenfrei registrieren und ein Konto zu Testzwecken nach Ihren Wünschen erstellen. Schnell werden Sie dabei ein erstes Fazit ziehen können: Sind die von Ihnen bevorzugten Wertpapiere, Zertifikate, ETFs oder Fonds erhältlich?

Übrigens müssen Sie diese Maßnahme nicht auf einen Broker begrenzen. Vor der dauerhaften Anmeldung können Sie gut und gerne die Depots mehrerer Broker unter die Lupe nehmen – und dabei einen direkten Vergleich aufstellen. Denn erfahrungsgemäß entscheiden sehr häufig die Detailfragen über Erfolge und Niederlagen beim Investment. Wenn Sie dabei schon im Probelauf an Ihre Grenzen stoßen, sollten Sie sich eher anderen Brokern zuwenden.

Allgemeines zu den Kosten und Ordergebühren

Die Geldanlage auf einem Depot hat vorrangig einen Zweck: Das eigene Vermögen soll erhalten oder sogar vermehrt werden. Diesem Ziel kann umso besser erreicht werden, je niedriger einmalige oder laufende Kosten wie Depotgebühr und Ordergebühren sind. Insbesondere für Kleinanleger ist es daher wichtig, auch den anfallenden Kosten das nötige Augenmerk zu widmen. Anderenfalls kann es vorkommen, dass die Gewinne bereits durch Depotführungsentgelte oder die beim An- und Verkauf der Wertpapiere anfallenden Ordergebühren zunichte gemacht werden. Dennoch ist es nicht ratsam, einfach den günstigsten Broker zu bevorzugen – sondern jenen, der das preiswerteste Gesamtpaket schnürt.

Ein Blick auf die Gebühren

Ein Onlinebroker verdient an den Gebühren seiner Kunden. Die wichtigsten dieser Gebühren sind laufende Depotführungsentgelte, die Ordergebühren, die beim Handel an den Börsen anfallen, und etwaige Ausgabeaufschläge auf Fondsanteile.

Achten Sie beim Depotvergleich darauf, dass die für Sie wichtigen Kosten möglichst niedrig sind. Unter Umständen kann es Sinn machen, sich für einen Broker mit monatlichen Kosten für die Depotführung zu entscheiden, wenn dieser besonders niedrige Ordergebühren oder Ausgabeaufschläge bei Fonds anbietet.

Auf der anderen Seite kann es auch Sinn machen, nur Broker in Betracht zu ziehen, die ihr Depot kostenlos – also ohne laufende Depotführungskosten anbieten. Letzteres macht besonders bei Langfristanlegern oder bei größeren Anlagesummen Sinn, bei denen entweder nur selten Ordergebühren anfallen oder diese im Verhältnis zum Volumen der gekauften Wertpapiere nur gering sind.

Bei der Suche nach dem günstigsten Onlinebroker unterstützen wir Sie mit unserem Depotvergleich, indem wir drei Szenarien durchgerechnet haben: je eines für Anleger, aktive Anleger und Investoren.

Für Anleger gehen wir von 20 Käufen/Verkäufen im Jahr mit einer durchschnittlichen Ordergröße von 2.500 EUR aus. Für aktive Anleger unterstellen wir 50 Käufe/Verkäufe im Jahr mit einer durchschnittlichen Ordergröße von 1.000 EUR. Und für Investoren gehen wir von acht Käufen/Verkäufen im Jahr mit einer durchschnittlichen Ordergröße von 5.000 EUR aus.

Die Ergebnisse unseres Depotvergleichs zeigen dabei Unterschiede von mehreren hundert Prozent zwischen dem günstigsten und dem teuersten Broker auf. Da diese Unterschiede Jahr für Jahr zum Tragen kommen, kommt einem sorgfältigen Orderkostenvergleich also besonders große Bedeutung zu.

Wie sind die Einlagen geschützt?

Mit der Entscheidung für einen bestimmten Broker ist häufig auch die Frage verbunden, wie die eigenen Vermögenswerte denn überhaupt geschützt sind. Zunächst einmal gilt, dass insbesondere die namhaften Broker sehr seriös arbeiten und wirtschaften.

Sollte sich eine Zahlungsunfähigkeit dennoch abzeichnen, so sind davon nicht die Depots betroffen. Denn sämtliche Wertpapiere und Derivate wie Aktien und Fonds, Zertifikate oder Nachweise für Rohstoffe liegen niemals beim Broker selbst.

Er agiert lediglich als Vermittler zwischen Anleger und Markt. Stets werden die Dokumente daher bei einem Treuhänder hinterlegt, von wo sie der Investor auch anfordern oder an einen weiteren Broker übersenden kann (früher in der Tat in Papierform, heutzutage in der Regel in rein elektronischer Form).

Sie als Eigentümer der Wertpapiere haben jederzeit einen Anspruch auf Herausgabe der selbigen. Sowohl die Herausgabe im – unwahrscheinlichen – Falle der Insolvenz eines Brokers als auch im wesentlich öfter auftretenden Fall des Depotwechsels zu einem anderen Broker sind für Sie als Anleger kostenlos.

Häufig beansprucht: Der Support

Ein guter Broker lässt sich natürlich nicht alleine über den Depotvergleich finden. Wer den Anbieter auf Herz und Nieren testen möchte, sollte auch dessen Kundenservice in Augenschein nehmen. Hier gilt das Credo, dass der Support idealerweise jederzeit erreichbar ist. Sogar an den Sonn- und Feiertagen wird sich bei guten Brokern ein Mitarbeiter um die Fragen und Probleme der Anleger bemühen. Und das möglichst mehrsprachig.

Die dabei zur Verfügung stehenden Medien umfassen regelmäßig Telefon, Mail-Formular sowie die Möglichkeit, mit dem Service über einen Live-Chat in Kontakt zu treten. Seltener werden dagegen Anfragen über das Fax oder innerhalb eines Forums beantwortet – dennoch müssen auch diese Wege offenstehen. Zusätzliche Gebühren dürften dabei eigentlich nicht anfallen. Denn der Service sollte stets bereits in den pauschalen monatlichen Kosten enthalten sein.


Wie eröffne ich ein Depot?

Ablauf einer DepoteröffnungAnleger, die auf Wertpapiere setzen, benötigen für Kauf und Verkauf ein Wertpapierdepot. Sogenannte Tafelgeschäfte, bei denen eine effektive Auslieferung der Stücke möglich war, sind in Deutschland schon seit vielen Jahren verboten.

In der Regel geht der Frage, wie eröffne ich ein Depot, die Überlegung voraus, wo das Depot geführt werden soll. Grundsätzlich gilt, dass Filialbanken höhere Gebühren verlangen, aber deswegen noch lange keine objektive Beratung bieten. Bei diesen Instituten steht der Verkauf von Fonds und Zertifikaten der assoziierten Investmentgesellschaft im Vordergrund. Bezüglich der Kosten gibt ein Depotvergleich schnell Auskunft, welcher Broker auch entsprechend der persönlichen Anlagementalität am besten geeignet ist.

Die Depoteröffnung

Der Depoteröffnungsantrag ist bei jedem Anbieter entweder als PDF hinterlegt oder erfolgt online in Form einer Eingabemaske. Abgefragt werden im Rahmen des Antrags nicht nur die persönlichen Daten. Der Antragsteller muss auch Angaben über seine bisherigen Erfahrungen mit Kapitalanlagen machen. Das Wertpapierhandelsgesetz unterscheidet zwischen fünf Risikoklassen:

  • Risikoklasse 1: Keinerlei Kurs- und Währungsrisiken
  • Risikoklasse 2: Marginale Kursschwankungen, beispielsweise Geldmarktfonds oder Anleihen von Emittenten bester Bonität.
  • Risikoklasse 3: Leichte Kursschwankungen. In diese Risikoklasse fallen zum Beispiel DAX-Werte oder Anleihen von B-Emittenten.
  • Risikoklasse 4: Volatilere Aktien, Anleihen in Fremdwährung
  • Risikoklasse 5: Papiere mit hohem Chance-Risikoprofil und Derivate

Infografik der Risikoklassen von Geldanlagen

Theoretisch darf ein Anleger, der seine Erfahrung mit Risikoklasse 2 angibt, keine Papiere aus der Risikoklasse 5 kaufen. Beim Broker oder der Bank muss er in diesem Fall eine Erklärung unterschreiben, dass er auf eigenes Risiko handelt und über die möglichen Risiken belehrt wurde. Verweigert der Antragsteller die Auskunft über seine Handelserfahrung, kann es ihm passieren, dass der eine oder andere Broker Geschäfte der Risikoklasse 5 verweigert.

Neben der Risikoeinstufung wird auch gefragt, wie oft im Jahr und in welchem Umfang Wertpapiergeschäfte getätigt wurden. Wer im Rahmen von Termingeschäften, Optionen und Futures, handeln möchte, muss dem Broker auf jeden Fall das Informationsblatt „Wichtige Informationen über Verlustrisiken bei Finanztermingeschäften“ unterzeichnen. Um die Termingeschäftsfähigkeit zu erlangen, bedarf es entweder des Nachweises von Erfahrungen oder einer umfassenden Belehrung durch das Institut.

Bei den meisten Brokern können die Kunden das Wertpapierdepot entweder als Einzel- oder als Gemeinschaftsdepot führen.

Sind alle notwendigen Formulare ausgefüllt, heißt es, diese auszudrucken, zu unterschreiben und im Rahmen des Postident-Verfahrens an den Broker zu schicken. Immer mehr Anbieter gehen allerdings dazu über, neben dem Postident-Verfahren auch das Videoident-Verfahren anzubieten. Voraussetzung dafür ist ein Endgerät mit Kamera und Sprachfunktion. Der Antragsteller benötigt aber in jedem Fall einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit Wohnsitzbestätigung, um sich zu legitimieren. Ein Führerschein wird nicht anerkannt.

Wie geht es weiter?

Nach der Versendung des Depoteröffnungsantrages erhalten die Neukunden wenige Tage später Post von ihrem neuen Vertragspartner. In der Post finden sie den Freischaltcode für ihr Depot. Mit diesem Code steht dem Wertpapierhandel nichts mehr im Wege.

Das Beratungsprotokoll

Nach der Finanzkrise müssen Banken bei jedem Wertpapiergeschäft seit dem Jahr 2010 zwingend ein Beratungsprotokoll anfertigen. Zu viele Mitarbeiter hatten zu vielen Kunden Schrottpapiere verkauft. Stellvertretend seien hier die Zertifikate der bankrotten Bank Lehman Brothers genannt. Da bei einer Online-Order über einen Direktanbieter keine Beratung stattfindet, entfällt dieses Protokoll. Der Anleger handelt immer eigenverantwortlich.