Verringerter Geldmengenzufluss wird Aktienmärkte belasten
Donnerstag den 9.09.2021 - Abgelegt unter: Brokernews
Die zur Verfügung stehenden Geldmengen gelten als verlässlicher Frühindikator für die Bewegungen an den Aktienmärkten. Häufig lässt sich beobachten, dass die Aktienkurse der Entwicklung der Geldmengen folgen. DWS-Manager Klaus Kaldemorgen rechnet damit, dass sich der Zufluss an Geldmengen in den kommenden Monaten verringern wird und, dass das zu einer Belastung für die Aktienmärkte wird. (mehr …)
Im Corona-Jahr 2020 konnten sowohl Gold als auch der Bitcoin von der Krise profitieren. 2021 ist die Corona-Pandemie zwar noch nicht überwunden, doch die Zeichen stehen auf Entspannung. Darum verwundert es nicht, dass der Goldkurs seit Jahresbeginn verloren hat. Anders hingegen sieht es beim Bitcoin aus. 
Weder Sommerflaute noch frische Brise – stattdessen gab es in den letzten Wochen an den Märkten eine seltsame Gemischlage zwischen Entspannungsphase und Corona-Anspannung. Das schlug sich auch in den Ergebnissen der 25 Robo-Advisor im Echtgeld-Test von Brokervergleich.de nieder. Jene erzielten im Zeitraum 1. bis 31. Juli 2021 Performance-Werte zwischen -0,8 und +1,2 Prozent. Durchschnittlich reichte es für ein Resultat von knapp +0,5 Prozent. Insgesamt 21 Anbieter landeten im Plus, lediglich vier im Minus-Bereich.
Nachhaltigen Fonds flossen im zweiten Quartal 2021 deutlich weniger Geld zu als im ersten Quartal. An der Rendite kann das nicht liegen. Laut ECOreporter erzielten nachhaltige Fonds von August 2020 bis Juli 2021 ein Plus von bis zu 87 Prozent. Welche Kriterien ein Fonds erfüllen muss, um als nachhaltig zu gelten, darüber wird indes weiter gestritten. 
In Deutschland stieg das in ETFs angelegte Vermögen im ersten Halbjahr 2021 auf 64,68 Milliarden Euro. Ende 2020 lag es noch bei 41,55 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus in sechs Monaten von knapp 56 Prozent. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2020 betrug das Plus beim angelegten Vermögen nur knapp 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 

Gibt es zu wenige Börsengänge in Deutschland? Wenn es nach dem Deutschen Aktieninstitut (DAI) geht, ist die Antwort klar: Gerade im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt und zu anderen Industrienationen müsste es in Deutschland viel mehr IPOs geben. Aber woran liegt es, dass deutsche Unternehmen wie BioNTech lieber in den USA an die Börse gehen?