Echtgeld-Test der Robo-Advisors: Roboter mit Virus
Dienstag den 17.03.2020 - Abgelegt unter: Brokernews, RoboAdvice
Das Coronavirus hält die Börse in Atem und auch Roboter müssen husten. Wie stark ist indes unterschiedlich, wie ein Blick auf die Performance der Robo-Advisor im Echtgeld-Test vom Brokerverleich.de im letzten Monat zeigt. Im Zeitraum vom 1. bis 29. Februar 2020 lagen die Werte zwischen -1,5 und -7,1 Prozent. Im Durchschnitt verzeichneten die Robo-Advisor ein Minus von 3,8 Prozent. „Noch etwas tiefer sinken die Zahlen, wenn wir uns die Zeitspanne zwischen dem 19. Februar und dem ‚Schwarzen Montag‘ am 9. März 2020 ansehen“, erläutert André Salzwedel, Projektleiter von Brokervergleich.de. In diesem Fenster sackten die Performancewerte um -6,8 bis -18,1 Prozent. (mehr …)
Der 9. März war ein Schwarzer Montag für die Börsen. Sinkende Ölpreise und das Coronavirus ließen den DAX zeitweise um 8,5 Prozent einbrechen. Mit 10.625 Punkten und einem Minus von 7,94 Prozent erfuhr er schließlich den größten Tagesverlust seit den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001. Wie sieht es bei anderen Geldanlagen aus?
Consorsbank und Tradegate machen in Zukunft gemeinsame Sache bei Sparplänen. Über die auf Privatanleger spezialisierte Wertpapierbörse werden in Zukunft alle Aktien- und ETF-Sparpläne ausgeführt, die bei der Consorsbank eingerichtet werden. Das bedeutet für Anleger zahlreiche Vorteile. So ist Tradegate aufgrund des großen Handelsvolumens sehr liquide und günstig. Zudem nutzt die Consorsbank die Chance, um das eigene Angebot um 13 Aktien-Sparpläne und zwei ETF-Sparpläne zu erweitern.
Die Märkte in Zeiten von Coronavirus, Krisenherden und lockerer Geldpolitik – das Ergebnis ist eine Börsen-Rally mit regelmäßiger Vollbremsung. Die Auswirkungen zeigen sich auch bei den Robo-Advisorn im Echtgeld-Test von Brokervergleich.de. Im Zeitraum vom 1. bis 31. Januar 2020 landeten jene bei Performancewerten zwischen +3,3 und -1,8 Prozent. Im Durchschnitt reichte es für ein knappes Plus von 0,3%.
Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind im Februar auf 8,7 Punkte gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 18 Punkten im Vergleich zum Vormonat. Grund dafür ist nicht zuletzt das Coronavirus.
Deutsche Anleger sind keine Freunde von Wertpapieren. Aktien gelten vielen als zu riskant. Andere Produkte sind ihnen oft zu unverständlich. Eine Wertpapier-Art erobert nun aber doch die Herzen vieler deutscher Anleger. ETFs – häufig in Form von ETF-Sparplänen – erfreuten sich auch 2019 wieder eines enormen Zulaufs.
Facebook will seine Kryptowährung Libra wie geplant 2020 einführen. Allerdings sieht es so aus, als müsste die Währung ohne einen Devisenkorb auskommen. Stattdessen könnte Libra nur an die Währung des jeweiligen Landes gekoppelt werden.
Charttechniker sehen den DAX in einigen Monaten bei 15.000 Punkten. Das geht aus einem Bericht des Handelsblattes hervor. Zuletzt hatte der DAX mit einem Sprung über die Marke von 13.600 Punkten einen neuen Rekord erreicht. Doch wie realistisch ist ein Anstieg von immerhin 10 Prozent in den nächsten Monaten?
Mehr als 198 Mio. Menschen haben sich inzwischen offiziell am Coronavirus (Sars-CoV-2) angesteckt. Der Großteil davon in China, den USA, Indien und Europa, darunter vor allem Frankreich, Italien, Spanien, Portugal sowie Deutschland. Das der Virus gefährlich ist, ist unter Wissenschaftlern nicht mehr umstritten. Nachfolgend haben wir die aktuellen Zahlen veröffentlicht und bieten eine Chronologie, wie die Börsen zwischenzeitlich reagierten. Die Datenlistung wird im Juli 2021 auf dieser Seite eingestellt.
Kryptowährungen wie der Bitcoin erfreuen sich großer Aufmerksamkeit und werden auch bei Anlegern zunehmend beliebter. Das ruft jedoch Anbieter auf den Plan, die Anlegern das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Wer sich für Kryptowährungen interessiert, sollte sich also vor betrügerischen Maschen in Acht nehmen.