Umfrage: Popularität von Robo-Advisors steigt
Donnerstag den 14.05.2020 - Abgelegt unter: Brokernews
Mehr und mehr Menschen wissen, was ein Robo-Advisor ist, und können sich vorstellen, die Dienste eines solchen zu nutzen. Das geht aus der Studie „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungsperspektiven 2020“ des Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®) hervor. Vor allem geringe Gebühren und Transparenz sind Anlegern dabei wichtig. (mehr …)
Nach zahlreichen Kurseinbrüchen durch das Coronavirus von Ende Februar bis Mitte März scheinen sich die Börsen wieder beruhigt zu haben. Im April erkämpfte sich der Deutsche Leitindex DAX die Marke von 10.000 Punkten zurück. Ähnlich sieht es bei anderen Börsenindizes wie dem Dow Jones und dem Hang Seng aus. Können Anleger jetzt aufatmen?
Bis vor kurzem war es ein eher theoretisches Gedankenspiel: Negative Ölpreise. Am 20. April 2020 war es allerdings soweit. Kurzfristig brach der Preis für den Terminkontrakt auf die amerikanische Öl-Sorte WTI drastisch ein und landete bei -40,32 US-Dollar je Barrel (42 US-Galloren = 159 Liter). Am Morgen des entsprechenden Tages lag der Preis noch bei rund 18 US-Dollar.
Am 11. April 2000 starteten die ersten beiden ETFs an der Deutschen Börse. 20 Jahre später können deutsche Anleger über 1.500 Produkte handeln. Jeden Monat werden über eine Million ETF-Sparpläne ausgeführt. Allein in den letzten zehn Jahren stieg das Anlagevolumen von Privatanlegern in Deutschland von rund 2 Milliarden Euro auf über 30 Milliarden Euro. Ein kurzer Blick auf die Erfolgsgeschichte.
Die Robo-Advisor im Echtgeld-Test von Brokervergleich.de leiden nach wie vor unter den Auswirkungen des Coronavirus. Alle Performances im Zeitraum vom 1. bis 31. März lagen im negativen Bereich. Die Spanne reichte von -5,5 bis -15,1 Prozent. Immerhin vier der zwanzig Robo-Advisors schlugen beide Benchmarks.
Für Anleger ist es derzeit schwer, an physisches Gold in Form von Barren oder Münzen zu gelangen. Goldhändler haben geschlossen. Online-Shops können die Nachfrage kaum bewältigen. Davon profitieren nicht zuletzt Gold-ETCs wie Xetra-Gold.
Seit Juli 2018 arbeitete eine Expertengruppe mit 35 Mitgliedern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft an einer Taxonomie für nachhaltiges Investieren. Darin werden Kriterien für nachhaltige Geldanlagen festgelegt. Nun veröffentlichte sie ihren Bericht.
Das Coronavirus macht es schwer, die kommende Entwicklung der Wirtschaft einzuschätzen. Zahlreiche Unternehmen und Branchen haben mit den Folgen der Reiseeinschränkungen, Kontaktverbote und Lieferengpässe zu kämpfen. Darum wundert es nicht, dass viele Unternehmen bereits ihre Dividendenzahlungen gestrichen haben. Doch es gibt auch die Ausnahmen, die an ihren Dividendenzahlungen festhalten.
Wie zu erwarten hat die Ausbreitung des Coronavirus starken Einfluss auf die ZEW-Konjunkturerwartungen. Diese brachen um 58,2 Punkte ein. Das ist der stärkste Rückgang, seit die Umfrage im Dezember 1991 startete. Für März beträgt der Wert der ZEW-Konjunkturerwartungen -49,5 Punkte.
Das Coronavirus hält die Börse in Atem und auch Roboter müssen husten. Wie stark ist indes unterschiedlich, wie ein Blick auf die Performance der Robo-Advisor im Echtgeld-Test vom Brokerverleich.de im letzten Monat zeigt. Im Zeitraum vom 1. bis 29. Februar 2020 lagen die Werte zwischen -1,5 und -7,1 Prozent. Im Durchschnitt verzeichneten die Robo-Advisor ein Minus von 3,8 Prozent. „Noch etwas tiefer sinken die Zahlen, wenn wir uns die Zeitspanne zwischen dem 19. Februar und dem ‚Schwarzen Montag‘ am 9. März 2020 ansehen“, erläutert André Salzwedel, Projektleiter von Brokervergleich.de. In diesem Fenster sackten die Performancewerte um -6,8 bis -18,1 Prozent.