Weltspartag 2020 – Vermögen aufbauen mit Wertpapiersparplänen
Freitag den 30.10.2020 - Abgelegt unter: Brokernews
Am 30. Oktober ist es zum 95. Mal so weit – es ist Weltspartag. Für viele Anleger ist Sparen inzwischen ein deprimierendes Thema. Es gibt kaum mehr Zinsen für Tages- und Festgelder. Heißt das nun: Wenn überhaupt noch sparen, dann unterm Kopfkissen? Besser nicht! Es gibt einige Alternativen zu Tages- und Festgeld, mit denen sich auch 95 Jahre nach dem ersten Weltspartag ordentliche Renditen erzielen lassen. Wie stellen einige vor – inklusive ihrer Vorteile. (mehr …)
In der sechsten Testphase unseres Echtgeld-Tests der Robo-Advisor erreichten die 26 Anbieter bisher Performances von +1,7 bis +13,4 Prozent. Diese beziehen sich auf den Zeitraum vom 1. Mai 2020 bis zum 30. September 2020, also nicht ganz ein halbes Jahr. Wir betrachten in unserer Auswertung jedoch nicht nur die reine Performance, sondern beziehen auch die Aktivitäten im Depot mit ein; sprich: Wie viele Transaktionen hat der jeweilige Robo-Advisor im Betrachtungszeitraum durchgeführt und welches Depotvolumen dabei bewegt?
Die 26 Robo-Advisor im Echtgeld-Test von Brokervergleich.de konnten den Schwung aus dem Vormonat nicht in den September hinüberretten. Im Zeitraum vom 1. September bis zum 30. September landeten 23 der Anbieter im Minus. Die Spanne reichte von -2,0 bis +0,4 Prozent. Durchschnittlich kamen die digitalen Vermögensverwaltungen auf eine Performance von -0,7 Prozent. Damit fiel der September ins Wasser.
Beim Robo-Advisor Scalable Capital gab es einen Datenschutzvorfall. Das geht aus einem Schreiben hervor, das der Robo-Advisor den betroffenen Kunden am 19. Oktober zukommen ließ. Offenbar gab es einen unberechtigten Zugriff auf die Postbox der Kunden, von dem personenbezogene Daten wie Ausweisdaten betroffen sind. Das Vermögen der Kunden war dabei nicht gefährdet.
Der Herbst ist da – und mit dem Herbst verkündet das Robert Koch Institut wenig verwunderlich steigende Infektionszahlen im Hinblick auf das Coronavirus. Damit trüben sich auch die Konjunkturerwartungen vieler Analysten und institutioneller Anleger ein; die ZEW-Konjunkturerwartungen sinken von 77,4 auf 56,1 Punkte. Neben dem Coronavirus gibt es dafür noch andere Gründe.
Die Auswahl der Wertpapiere, in die nachhaltig orientierte Anleger investieren können, nimmt stetig zu. So legte zuletzt der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock drei neue nachhaltige Portfolio-ETFs auf. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass die Portfolios breit gefächert sind. Trotzdem sollen ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance, dt.: Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) eingehalten werden.
Der durchschnittliche deutsche Aktionär sieht so aus: Er ist männlich, um die 40 Jahre alt, gebildet und verdient mehr als 4.000 Euro. Das jedenfalls besagt die Studie „Aktienkultur in Deutschland“, hinter der das Bündnis „Aktion pro Aktie“ aus comdirect, ING und Consorsbank steht. Allerdings bewegt sich was. Genauer genommen bewegen sich die Jüngeren. Sie entdecken den Aktienhandel für sich – wenn die Voraussetzungen stimmen.
Die Coronakrise bestimmte auch im August 2020 das Geschehen auf dem Parkett. Indes genügten ein paar positive Signale sowie bisweilen die eigene Schwungmasse für einen stabilen Kursverlauf. Die 26 Robo-Advisor im Echtgeld-Test von Brokervergleich.de landeten jedenfalls im Zeitraum vom 1. bis 31. August 2020 samt und sonders im Plus. Die Spanne reichte von +1,0 bis +4,6 Prozent. Die durchschnittliche Perfomance lag bei +2,0 Prozent. Damit geht es für alle Anbieter mit einem soliden Plus in den ungewissen Herbst.
Die Coronapandemie hat viele Branchen in die Krise gestürzt – so etwa Luftfahrt und Tourismus. Der DAX hat zwar einen Großteil seiner Verluste wiedergutgemacht, Mitte Juli ist der Aufwärtstrend jedoch in eine Seitwärtsbewegung übergegangen. Was also machen Anleger, die aktuell investieren wollen. Nun, eindeutig positive Signale kommen derzeit aus der Immobilienbranche.
Sowohl die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe als auch die Produktion im Produzierenden Gewerbe haben im Juli 2020 im Vergleich zum Vormonat zugelegt. Allerdings hat sich der Aufschwung deutlich verlangsamt. Die Folgen der Coronakrise sind noch immer deutlich zu spüren.