Robo-Advisor Echtgeld-Test: Nur rote Zahlen
Donnerstag den 14.07.2022 - Abgelegt unter: Brokernews
Inflation, Ukrainekrieg, Energieengpässe – entsprechend sind die Börsen (fast) weltweit im Krisenmodus und präsentieren tiefrote Kurse. Auch bei den 26 Robo-Advisorn im Echtgeld-Test von Brokervergleich.de gab es im Zeitraum vom 1. bis 31. Juni 2022 entsprechend nichts zu holen. Die Ergebnisse lagen zwischen -1,1 und -6,4 Prozent. Im Durchschnitt reichte es im vergangenen Monat lediglich für eine Performance von -4,3 Prozent. Immerhin: Zehn Anbieter schlugen beide Benchmarks. (mehr …)
Die Kurse sämtlicher Kryptowährungen verlieren aktuell massiv an Wert. Die Leitwährung Bitcoin rutschte in der vergangenen Woche sogar kurzzeitig unter die Marke von 18.000 US-Dollar und reagierte damit auf die erneue Leitzinserhöhung der US-Notenbank Fed auf 1,75 Prozent. Auch die Marktkapitalisierung der digitalen Währungen hat im Zuge sinkender Kurse deutlich abgenommen. Nun ist die Frage, ob der Boden von Bitcoin, Ethereum und Co. bereits erreicht wurde oder ob die Kurse noch weiter sinken. 


Viermal im Jahr wir die Zusammensetzung des DAX geprüft. Dann wird festgestellt, welche Unternehmen bleiben dürfen, welche absteigen und welche aufsteigen. Bei der aktuellen Prüfung wurden ein Absteiger und ein Aufsteiger benannt. Delivery Hero muss aus der ersten Reihe der börsennotierten Unternehmen weichen. An seine Stelle tritt Beiersdorf.
Der Markt der nachhaltigen Geldanlagen boomt. Das belegten erst kürzlich wieder Zahlen des Deutschen Fondsverbands BVI, nach denen allein das in Deutschland von nachhaltigen Fonds verwaltete Vermögen binnen zwölf Monaten um 80 Prozent wuchs (
Das Investmenthaus Goldman Sachs hat eine Prognose bezüglich der Ölpreise in der nahen Zukunft gewagt. Ein kurzer Blick auf die Prognosen für 2022/2023 zeigt, dass der Höhepunkt vermutlich noch nicht erreicht ist.
Seinen Bericht über den nachhaltigen Fondsmarkt im ersten Quartal 2022 betitelt der Deutsche Fondsverband BVI mit: „Markt für Fonds mit Nachhaltigkeitsmerkmalen wächst trotz Ukraine-Krieg dynamisch“. Was auf den ersten Blick durchweg positiv klingt, bedarf jedoch der Differenzierung. Wie der Bericht zeigt, mussten viele nachhaltige Fonds spätestens mit Ausbruch des Krieges Mittelabflüsse hinnehmen. Die Nachfrage nach den besonders strengen Artikel-9-Fonds blieb hingegen hoch, wie aus einer anderen Quelle hervorgeht.
Mit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges und den ungewissen Folgen für die globale Wirtschaft sind auch die Börsen weltweit eingebrochen. Es gibt aber auch Branchen, die stark vom Krieg profitieren. Hier sind vor allem der Energiesektor und die Agrarwirtschaft zu nennen. ETFs, die Indizes abbilden, die diese Branchen umfassen, gehören zu den aktuellen Gewinnern in der Krise. Sie könnten sich auch in den kommenden Monaten weiterhin positiv entwickeln.