CFDs immer beliebter – Handelsvolumen 2021 bei fast 2,3 Billionen Euro
Mittwoch den 4.05.2022 - Abgelegt unter: Brokernews
Der Handel mit CFDs (Contracts for Difference) erfreute sich auch 2021 wieder wachsender Beliebtheit bei deutschen Anlegern. Das geht aus dem Jahresbericht für 2021 des CFD Verbandes hervor. Sowohl die Anzahl der Konten als auch das gehandelte Gesamtvolumen erreichten ein neues Allzeithoch. Lediglich die Anzahl der Transkationen hatte sich im Vergleich zum Vorjahr verringert. (mehr …)
Gold-ETFs konnten sich im ersten Quartal 2022 über starke Zuflüsse freuen. 16,6 Milliarden US-Dollar flossen goldbesicherten ETFs weltweit in den ersten drei Monaten des Jahres zu. Das geht aus aktuellen Daten des World Gold Council hervor. Auch das verwaltete Vermögen stieg im Vergleich zum Vorquartal deutlich an. Es erreichte 239,7 Milliarden US-Dollar.
Die Nachwehen der Corona-Pandemie und der andauernde Ukrainekrieg haben dafür gesorgt, dass die Börsenindizes weltweit eingebrochen sind. Der DAX rutschte von über 16.270 Punkten Anfang Januar 2022 deutlich ab und hat sich mittlerweile bei der Marke von 14.000 Punkten eingependelt. Mit dem Einbruch der Kurse vieler Aktien senken auch die Analysten seit einigen Monaten die Kursziele. Dennoch ist bei einzelnen Werten noch deutliches Potenzial vorhanden.
15 deutsche Unternehmen haben seit mindestens zehn Jahren ihre Dividende jährlich erhöht. Das geht aus einer aktuellen Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW) hervor. Dividendenaristokraten – also Unternehmen, die ihre Dividende mindestens 25 Mal in Folge angehoben haben – gibt es in Deutschland hingegen nur zwei. Immerhin rund 70 deutsche Unternehmen haben ihre Dividende in den letzten zehn Jahren nie gesenkt.
Frauen investieren weniger als Männer, wollen ihre Investitionen jedoch in den nächsten Jahren erhöhen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Forschungsinstitut Sapio im Auftrag der Direktbank N26 hervor. Besonders beliebt bei Frauen sind klassische Bankprodukte wie Sparkonten, aber auch Kryptowährungen und Aktien finden großen Zuspruch. Ziele sind dabei häufig, das Geld langfristig zu vermehren und finanzielle Sicherheit für die Familie zu schaffen.
Ukrainekrise, Pandemie, Inflation – die Stimmung an den Finanzmärkten bleibt angespannt. Aber immerhin: Den Kurseinbrüchen aus dem Februar folgten zuletzt sichtbare Gegenbewegungen. Entsprechend schnitten die 25 Robo-Advisor im Echtgeld-Test von Brokervergleich.de im Zeitfenster vom 1. bis 31. März 2022 mit einem durchschnittlichen Plus von 1,0 Prozent ab. Die Performance-Spanne reichte von +4,3 bis -3,9 Prozent, wobei 22 Anbieter ein positives Ergebnis erzielten. Sechs Online-Vermögensverwaltungen schlugen zudem beide Benchmarks.
Im März 2023 wird sich die Gewichtung einiger Branchen in den Indizes von S&P und MSCI verändern – insbesondere der Technologie-Sektor wird davon betroffen sein. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemeldung von S&P und MSCI hervor. Durch die GICS-Revision (Global Industry Classification Standard) werden beispielsweise Unternehmen wie PayPal nicht mehr als Tech-Konzerne, sondern als Unternehmen der Finanzbranche gelistet. Das wird auch Auswirkungen auf die Zusammensetzung einiger ETFs haben.
Im vergangenen Jahr legte der Bitcoin eine Rekordrallye hin, die den Kurs von 40.000 US-Dollar im Januar auf fast 69.000 US-Dollar Anfang November führte. Gewinnmitnahmen und wieder aufkommende Gerüchte, Kryptowährungen stärker regulieren oder sogar verbieten zu wollen, führten dazu, dass der volatile Kurs im Januar dieses Jahres bis an die Marke von 35.000 US-Dollar absackte. Nach einigen Wochen mit Schwankungen um die 40.000 US-Dollar nimmt der Bitcoin aktuell wieder die Marke von 50.000 US-Dollar ins Visier. Und das hat Gründe.
Der Markt für den Handel mit Non-Fungible Tokens (NFTs) ist im vergangenen Jahr rasant gewachsen. Hatte das Handelsvolumen 2020 noch 100 Millionen US-Dollar betragen, lag es 2021 bereits 25 Milliarden US-Dollar. Auch in diesem Jahr sah bis Anfang März alles nach einem weiteren Rekordjahr aus. Doch jetzt gibt es deutliche Anzeichen für ein nachlassendes Interesse an NFTs. Doch woran liegt das?
Die Kurse von Anleihen bewegten sich zuletzt in einem Spannungsfeld – Ukraine-Krieg auf der einen Seite, hohe Inflation und die Aussicht auf steigende Zinsen auf der anderen Seite. Während sie gerade zu Beginn des Ukraine-Kriegs gefragt waren, setz sich bei Anlegern inzwischen eher die Sorge vor steigenden Zinsen durch. Die Kurse von Anleihen sinken, ihre Renditen schnellen in die Höhe.