Ostdeutschland: Weniger Anleger, aber höhere Renditen
Donnerstag den 24.02.2022 - Abgelegt unter: Brokernews
In Ostdeutschland ist der Anteil der Menschen mit Wertpapier-Depot nach wie vor niedriger als in Westdeutschland, dafür erzielten die Depots der Ostdeutschen zuletzt eine bessere Performance. Das geht aus dem Bundesländervergleich der Consorsbank hervor, die Daten ihrer 1,4 Millionen Privatanleger-Depots ausgewertet hat. In Ostdeutschland finden sich außerdem die aktiveren Trader. (mehr …)
Im Jahr 2021 flossen nachhaltigen Publikumsfonds in Deutschland 60 Milliarden Euro zu. Das geht aus aktuellen Daten des Deutschen Fondsverbands BVI hervor und entspricht einer Verdreifachung im Vergleich zum Jahr 2020. Damals betrugen die Zuflüsse 21 Milliarden Euro. Die Zahlen bestätigen die Ergebnisse einer Umfrage des Bankhauses Hauck Aufhäuser Lampe, die ein gestiegenes Interesse an nachhaltigen Geldanlagen attestiert. 
Das Jahr 2021 war insgesamt ein erfolgreiches Börsenjahr. Der DAX konnte rund 16 Prozent zulegen – und das trotz Corona-Pandemie und Lieferengpässen. Von der allgemein guten Stimmung an den Börsen profitierten auch zahlreiche Fonds und ETFs. Doch welche Aktienfonds und -ETFs schnitten am besten ab?
Eigentlich hätte 2021 ein gutes Jahr für Gold sein können. Hohe Inflation, niedrige Zinsen – beste Voraussetzungen für einen Anstieg des Goldpreises. Trotzdem ging es für den Kurs des Edelmetalls 2021 nur seitwärts. Am Ende des Jahres stand er rund 4,7 Prozent niedriger als zu Beginn. Zumindest Xetra-Gold freute sich jedoch über Zuflüsse. Wie es im neuen Jahr für Gold laufen wird, bleibt ungewiss.
Ältere Menschen sind grundsätzlich häufiger Aktiensparer als jüngere Menschen. Das geht aus einem Bericht des deutsche Aktieninstituts für das vergangene Jahr hervor. Als Aktiensparer werden in dem Bericht Menschen bezeichnet, die entweder ETFS und Fonds, Aktien oder die Kombination aus beiden Anlageklassen besitzen. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen gibt es die wenigsten Aktiensparer. Doch diese Gruppe verzeichnet den größten Zuwachs.
Viel Grün mit ein paar roten Einsprengseln – so lässt sich das gerade aktualisierte Rendite-Dreieck des Deutschen Aktieninstituts (DAI) beschreiben. Übersetzt bedeutet das: Wer in den letzten 50 Jahren in DAX-Aktien investiert hat, durfte sich in den meisten Fällen über satte Renditen freuen. Anleger, die beispielsweise 2011 Aktien des Deutschen Leitindex kauften und 2021 wieder verkauften, kamen im Schnitt auf eine jährliche Rendite von 10,4 Prozent. Auch das Anlegen per Sparplan lohnte sich.
Laut einer Studie des DZ Bank Research ist das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland im vergangenen Jahr 2021 auf ein neues Rekordhoch von 7,7 Billionen Euro gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 7 Prozent zum Vorjahr. Mit einem Wertzuwachs von 130 Milliarden Euro trugen auch Kursgewinne von Aktien und Fonds erheblich zum Vermögenszuwachs bei.
Die endgültigen Zahlen für das Jahr 2021 liegen noch nicht vor, schon jetzt ist jedoch klar, dass ETFs im letzten Jahr so viele Gelder zuflossen wie nie zuvor. Allein in Europa aufgelegte ETFs verzeichneten von Januar bis Mitte Dezember 2021 Netto-Käufe von 151 Milliarden Euro, wie mehrere Medien übereinstimmend mit Bezug auf Morningstar berichten. Damit hält der ETF-Boom ungebrochen an.
Kryptowährungen haben im vergangenen Jahr wohl endgültig den Durchbruch geschafft und weltweit stark an Bedeutung gewonnen. Das lässt sich auch an den deutlichen Kursgewinnen von Bitcoin, Ethereum und Co. ablesen. Parallel dazu hat sich nahezu unbemerkt ein anderer Finanztrend namens Non-Fungible-Token (NFT) entwickelt, der in diesem Jahr vor dem Durchbruch stehen könnte. Ein NFT ist ein digitales Eigentumsrecht auf eine physisch nicht vorhandene Sache.