Seltene Erden als Machtinstrument: Was die neue Rohstoffpolitik für Anleger bedeutet
Mittwoch den 1.07.2026 - Abgelegt unter: Brokernews, International, Rohstoffe
Rohstoffe sind 2025/2026 endgültig zum geopolitischen Faustpfand geworden. Die USA bauen mit Milliardensummen strategische Reserven auf, China steuert Exportkontrollen gezielt als Druckmittel, und Europa erkennt erst jetzt, wie stark es von chinesischen Lieferketten abhängt. Was vor wenigen Jahren noch ein Nischenthema für Rohstoffspezialisten war, entwickelt sich damit zu einem der zentralen Markttreiber des Jahres. Für Anleger bedeutet diese Neuordnung mehr Volatilität, aber auch neue strukturelle Chancen entlang westlicher Lieferketten.

Beim Goldkurs dürfen sich Anleger erfreut (oder verstört) die Augen reiben: Auf rund 4.400 Euro pro Unze (Stand: 6. März 2026) kletterte der Wert des Edelmetalls. Bei solchen Preisen klingt ein spezielles Angebot aus Liechtenstein eigentlich zu schön, um wahr zu sein: Die TGI AG aus Vaduz veräußert physische „Feingoldbarren“ an Kunden und bietet verschiedene Rabattmodelle – zwei bis vier Prozent auf den Kaufpreis. Die Seite wirbt mit 35.000 „erfreuten“ Kunden. Ist das seriös? Die Stiftung Warentest hat ihre Zweifel daran. Auf Risiken weist die Webseite nicht direkt hin – aus gutem Gründen.





