Wer sind die besten CFD-Broker 2018?

Platz 1: Admiral Markets

Admiral Markets ist ein echter Dauerbrenner. Seit Einführung der Kategorie „CFD-Broker“ 2016 landet der das Unternehmen jedes Jahr auf Platz eins. Längere Siegesserien gibt es nur beim FC Bayern.

Es stehen drei Kontomodelle zur Auswahl – das kommt bei den Kunden genauso gut an wie bei uns. Die Mindesteinzahlung ist mit 200 Euro gering bemessen, beim DAX 30 ist der Spread fix: 0,8 Punkte. Mit nur etwas mehr als hundert handelbaren Instrumenten (inklusive Währungspaare) ist die Auswahl zwar nicht so umfangreich wie bei anderen Brokern, alle wichtigen Werte sind jedoch im Angebot enthalten.

Platz 2: comdirect

Auch beim zweiten Platz ist Konstanz angesagt. Die comdirect setzt sich wie im Vorjahr hinter Admiral Markets fest. Sie genießt alle Vorzüge eines Allround-Brokers.

Neben CFDs lassen sich auch Aktien, Fonds und andere Wertpapiere handeln. Eine Mindesteinzahlung gibt es nicht und das Angebot an CFDs ist mit über 1250 ordentlich. Die Spreads bei der comdirect sind fix. Sie sind im Schnitt etwas weiter als bei Brokern, die sich auf den CFD-Handel spezialisiert haben.

Platz 3: flatex

Mit flatex landet in diesem Jahr ein weiterer Online-Broker auf dem Treppchen. Über 1.300 Basiswerte befinden sich im Angebot. Die Spreads auf wichtige CFDs sind ähnlich weit wie bei der comdirect. Soll heißen: Broker, die sich auf den CFD-Handel spezialisiert haben, sind oft ein Stück günstiger. Trotzdem schlägt flatex sich ordentlich. Der Spread für den DAX 30 lag während der Wahl bei 2,0 Punkten. Bei den Hebeln sind den CFD-Brokern aufgrund der neuen Regeln der ESMA ohnehin die Hände gebunden.

Welche CFD-Broker sind sonst erwähnenswert?

Den vierten Platz in der Kategorie „CFD-Broker“ erreicht 2018 die Consorsbank. Sie kommt auf 4,031 Punkte. flatex schafft 4,117. Die Consorsbank überzeugt vor allem bei den Leistungen und bei Service & Sicherheit. Der fünfte Platz geht an die onvista bank, eine Tochter der comdirect. Sowohl Consorsbank als auch onvista bank genießen alle Vorzüge eines Allround-Brokers.

Die besten CFD-Broker im redaktionellen Test »

 

Was macht einen guten CFD-Broker aus?

Eine Nachschusspflicht gibt es inzwischen bei keinem CFD-Broker mehr, der auf dem deutschen Markt agiert. Dafür hat die BaFin mit einer Verfügung gesorgt. Damit können Anleger endlich nicht mehr Geld verlieren, als sie eingesetzt haben.

Auch bei einem weiteren Punkt sind den CFD-Brokern inzwischen die Hände gebunden. Durch eine Maßnahme der ESMA wurde die maximale Höhe der Hebel beschränkt. Für CFDs auf Hauptindizes gilt beispielsweise ein maximaler Hebel von 20:1.

Doch gute CFD-Broker sorgen weiterhin mit einer breiten oder gut sortierten Auswahl an Basiswerten für den Unterschied. Auch die Weite der Spreads ist bei der Betrachtung relevant sowie die Frage: Gibt es neben den Spreads oder anstelle von ihnen Kommissionen? Ein guter Kundenservice und eine verlässliche Einlagensicherung runden das Paket ab.

Was gibt es bei den Gebühren zu beachten?

Ein guter CFD-Broker sollte nicht zu teuer sein. Im CFD-Handel sind vor allem folgende Gebühren relevant:

  • Die Höhe der Spreads
  • Die Höhe von eventuell anfallenden Kommissiongebühren
  • Die Höhe der Finanzierungskosten
  • Die Höhe der Mindestanlage
  • Die Höhe eventuell anfallender Gebühren bei Inaktivität

Zusätzlichen können bei Ein- und Auszahlungen Gebühren entstehen. Auch das haben wir in unserem redaktionellen Test berücksichtigt.

Auswertung

Gebühren
1 XTB 4,55
2 Admiral Markets 4,48
3 flatex 3,96

Bei den Gebühren hat uns XTB am meisten überzeugt. Der CFD-Broker aus Polen bietet im Standard-Modell variable Spreads, die während der Wahl durchgängig eng waren. So betrug der Spread für den DAX 30 1,0 Punkte. Im Pro-Modell tritt XTB als STP-Broker auf. Hier sind die Spreads nochmal enger. Eine Mindesteinzahlung gibt es nicht. Eine Kommission fällt nur bei Aktien-CFDs an.

Den zweiten Platz erreicht der Gesamtsieger Admiral Markets. Die Spreads sind – außer beim DAX 30 – variabel und durchgehend eng. Der Spread für den UK 100 lag während der Wahl bei 0,8 Punkten. Die Mindesteinzahlung ist mit 200 Euro kaum der Rede wert.

Flatex gelingt der Sprung auf den dritten Platz. Die Spreads sind variabel und zeigten sich während der Wahl nicht ganz so eng wie der Spreads des Erst – und Zweitplatzierten. Für den UK 100 betrug der Spreads beispielsweise 2,0 Punkte.

Surftipp: Womit verdient ein CFD-Broker eigentlich sein Geld? »

Was gibt es beim Angebot zu beachten?

Beim Angebot kommt es natürlich darauf an, wie viele Basiswerte es gibt. Dabei schlüsseln wir im Test nach Aktien-CFDs, Index-CFDs, Rohstoff-CFDs und mehr auf. Dass eine große Auswahl jedoch nicht alles ist und auch eine gut sortierte Auswahl die Kunden überzeugen kann, belegt Jahr um Jahr wieder unser Gesamtsieger in der Kategorie „CFD- und Forex-Broker“ Admiral Markets.

Auswertung

Angebot
1 XTB 4,15
2 flatex 4,03
3 comdirect 3,78

Das Angebot von XTB hat Kunden und uns am meisten überzeugt. Knapp 3.000 Basiswerte stehen zur Auswahl, darunter 34 Index-CFDs. XTB bietet DMA-Zugang und viele Instrumente lassen sich 24 Stunden am Tag handeln.

flatex überzeugt ebenfalls sowohl Kunden als auch Redaktion. Beim Allround-Broker können Trader sich zwischen über 1.300 Basiswerten entscheiden. DMA-Zugang bietet flatex nicht. Werktags kann in der Regel von 8:00 bis 22:00 Uhr gehandelt werden.

Das Treppchen wird komplettiert durch die comdirect. Mit über 1.250 Basiswerten wurde das Angebot im Vergleich zum Vorjahr leicht aufgestockt. Gehandelt werden kann in der Regel börsentäglich von 2:00 bis 22:00 Uhr.

Jetzt die CFD-Broker mit den besten Angeboten vergleichen »

Was gibt es bei den Leistungen zu beachten?

In dieser Kategorie nehmen wir unter die Lupe, welche Handelsplattformen die CFD-Broker bieten und wie leistungsfähig sie sind.

  • Wird der MetaTrader 4 angeboten?
  • Gibt es womöglich eine eigens entwickelte Plattform?
  • Welche Orderarten lassen sich wählen?

Außerdem untersuchen wir, wie die Optionen für den mobilen Handel aussehen. Das Weiterbildungsangebot spielt ebenso eine Rolle.

Auswertung

Leistungen
1 Admiral Markets 4,62
2 comdirect 4,48
3 flatex 4,41

Admiral Markets sichert sich problemlos den ersten Platz. Kunden haben die Wahl zwischen dem MetaTrader 4 und dem MetaTrader 5. Mit einem Demokonto können sie das Angebot des CFD-Brokers testen. Darüber hinaus finden Interessierte auf der Homepage umfangreiches Material, um sich weiterzubilden. Dazu zählen beispielsweise Webinare sowie Artikel und Tutorials, in denen die Grundlagen des CFD-Handels erlernt werden können.

Die comdirect punktet mit einer eigenen Handelsplattform. Dort lassen sich unteren anderem Analysen und Kommentare bekannter Wirtschaftsexperten abrufen. Dazu gibt es ein Demokonto und einen sehr umfangreichen Research-Bereich.

Auch flatex bietet eigene Handelsplattformen an. Die WebFiliale kann direkt im Desktop aufgerufen werden. Außerdem gibt es Apps für Android und iOS. Ein Demokonto gibt es bei flatex ebenfalls.

Ausführliche Tests zu allen CFD-Brokern finden Sie hier »

Was gibt es bei Service & Sicherheit zu beachten?

CFDs sind komplexe Finanzinstrumente. Darum ist es gut, wenn bei Bedarf der Kundenservice schnell und unkompliziert zu erreichen ist. Die Kommunikation mit dem CFD-Broker sollte sowohl via Telefon als auch via Mail möglich sein. Ein Live-Chat hilft ebenfalls oft weiter.

Bei der Sicherheit betrachten wir nicht zuletzt diese Punkte:

  • Wie wird der Broker reguliert?
  • Welche Einlagensicherung greift?
  • Was unternimmt der CFD-Broker darüber hinaus, um die Sicherheit zu gewährleisten?

Auswertung

Service & Sicherheit
1 comdirect 4,48
2 Consorsbank 4,40
3 Admiral Markets 4,39

In der Kategorie „Service & Sicherheit“ finden sich dieselben CFD-Broker auf dem Treppchen wie im letzten Jahr, allerdings in anderer Reihenfolge.

Die comdirect sichert sich die Spitzenposition. Der Kundenservice ist rund um die Uhr erreichbar – auch am Wochenende. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit ihm in Kontakt zu treten, darunter ein Live-Chat. Außerdem bietet die comdirect einen Newsletter und ein Kundenmagazin an. Einlagen sind bis zu einer Höhe von 81 Millionen Euro je Kunde gesichert.

Der Kundenservice der Consorsbank steht dem der comdirect in nichts nach. Er ist sieben Tage die Woche rund um die Uhr erreichbar. Newsletter und Kundenmagazin können auch hier bestellt werden. Die Einlagensicherung reicht bis 120 Millionen Euro je Kunde.

Admiral Markets hat die comdirect und die Consorsbank an sich vorbeiziehen lassen und findet sich 2018 in der Kategorie „Service & Sicherheit“ auf Platz drei. Der Trading-Desk hat Montag bis Freitag rund um die Uhr geöffnet. Es gibt einen Newsletter aber kein Kundenmagazin. Der Hauptsitz ist in Großbritannien, darum greift die britische Einlagensicherung. Sie schützt Einlagen bis 50.000 britische Pfund.

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