Whitebox beschert Anlegern Traumrenditen

Freitag den 20.01.2017 - Abgelegt unter: Brokernews, RoboAdvice

Im Januar 2016 konnten Kunden zum ersten Mal ihr Geld beim RoboAdvisor Whitebox anlegen. Ein Jahr später veröffentlicht Whitebox nun die ersten eigenen Zahlen zur Performance. Je nach gewählter Risikostufe konnten die Anleger zwischen 5,2 % und 19,6 % Rendite machen. Whitebox ist der erste BaFin-regulierte RoboAdvisor, der die Wertentwicklung seiner Portfolien öffentlich macht.

In allen zehn Risikoklassen deutliches Plus

Bei Whitebox können Anleger zwischen zehn verschiedenen Risikostufen wählen. Je höher die Risikoklassen, für die sie sich entscheiden, desto höher sind auch die potentiellen Renditen. Allerdings müssen Anleger in höheren Risikoklassen auch mit stärkeren Schwankungen und zeitweise größeren Verlusten als bei anderen Strategien rechnen.

Für Anleger bei Whitebox hat sich 2016 aber in jedem Fall gelohnt. Schon Risikostufe 1 brachte eine beachtliche Rendite von 5,2 %. Mit Risikostufe 10 ließen sich sogar 19,6 % Rendite erwirtschaften.

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Screenshot: Die Performance von Whitebox 2016

Zum Echtgeld-Test von Whitebox »

„Unsere Anlagemethode hat sich in der Praxis bewährt: ein globales und über viele Anlageklassen gestreutes Portfolio, niedrige Gebühren, Daten statt Emotionen“, sagt Salome Preiswerk, Mitgründerin von Whitebox. Der Ansatz von Whitebox fußt auf jahrzehntelanger Forschung, die mehrfach ausgezeichnet wurde. „Damit lassen sich höhere Renditen erzielen, ohne unnötiges Risiko einzugehen“, sagt die Finanzexpertin.

Whitebox im Echtgeld-Test von Brokervergleich

Whitebox ist auch Teil des Echtgeld-Tests, den wir seit Mai 2015 für RoboAdvisors durchführen. Dabei eröffnen wir tatsächlich Konten bei den Anbietern und legen reales Geld an. Bei Whitebox haben wir uns für die Risikostufe 6, also ein mittleres Risiko, entschieden. Ende 2016 betrug die Rendite unseres Portfolios satte 9,5 %. Damit ist Whitebox derzeit Spitzenreiter unseres Echtgeld-Tests.

Zum Vergleich: Whitebox gibt für 2016 eine Rendite von 14,4 % für die Risikostufe 6 an. Die Differenz zu unserem Wert lässt dadurch erklären, dass wir Whitebox erst im Mai 2016 in unseren Test aufgenommen haben. Bis dahin konnte das Portfolio – wie die Daten von Whitebox zeigen – schon einiges an Wert gewinnen.

Whitebox bei der Brokerwahl 2016

Aber nicht nur die Performance von Whitebox konnte uns überzeugen. Mit den 10 Risikostufen und einer Lizenz der BaFin konnte Whitebox uns und unsere Leser auch darüber hinaus begeistern, sodass es gemeinsam mit Scalable Capital und quirion einen Preis in der Sonderkategorie „bester RoboAdvisor 2016“ bei unserer Brokerwahl 2016 erhielt.

Dass Whitebox ein Jahr gewartet hat, um die Wertentwicklung zu veröffentlichen, hat mit einer Regelung zu tun, die im BaFin-Rundschreiben „1/2010 (WA) zur Auslegung der Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes über Informationen einschließlich Werbung von Wertpapierdienstleistungsunternehmen an Kunden“ festgehalten ist. Dort heißt es: „In Fällen, in denen die Wertentwicklung nur über einen Zeitraum von weniger als zwölf Monaten dargestellt werden könnte (etwa weil ein Finanzinstrument erst vor weniger als zwölf Monaten in den Handel gebracht wurde), dürfen gemäß § 4 Abs. 4 Nr. 1 WpDVerOV grundsätzlich keine Wertentwicklungsangaben gemacht werden.“[1]

So schlagen sich Deutschlands beste RoboAdvisors im Echtgeldtest »


 Weiterführende Literatur

[1] BaFin – Rundschreiben

*Anmerkung: Vergangene Wertentwicklungen lassen nicht auf zukünftige schließen. Eine Investition in Wertpapiere ist und bleibt ein Risikogeschäft.