OPEC erhöht Prognose zur Ölnachfrage: Was dies für Anleger bedeutet
Mittwoch den 25.10.2023 - Abgelegt unter: Aktien, Börse, Öl, Rohstoffe
Für den einen eher eine Rand-Notiz, für den anderen eine Aussage, die für ein gewisses Stirn-Runzeln sorgt. Worum geht es? Die OPEC, also die Organisation Erdöl-fördernder Länder, hat kürzlich prognostiziert, dass die globale Nachfrage nach ÖL beziehungsweise der Verbrauch von Öl bis zum Jahr 2045 um 18 % steigen wird.
In Anbetracht der globalen Klima-Diskussion und der damit verbundenen Zielsetzung die Nutzung fossiler Energieträger wie Öl, Gas und Kohle reduzieren zu wollen, darf an dieser Stelle die berechtigte Frage gestellt werden, worauf diese Prognose der OPEC basiert und was sie damit letztendlich bezweckt?

Für den medizinischen Gebrauch ist Cannabis in Deutschland bereits seit 2017 legal. Im kommenden Jahr könnte die Droge auch für den Freizeitkonsum erlaubt sein. Dies sieht zumindest ein für den Herbst geplanter Gesetzesentwurf vor. Sollte Deutschland als erstes Land in der Europäischen Union Cannabis als Genussmittel freigeben, wird das Marktvolumen im ersten Jahr auf 16 Milliarden Euro geschätzt. Einen großen Teil davon würden sich gerne die großen kanadischen Cannabis-Unternehmen sichern, die im eigenen Land mit massiven Problemen zu kämpfen haben.
Für Anleger ist der Kupferpreis mitunter so etwas wie die Glaskugel für Wahrsager – zumindest, was Vorhersagen für die Konjunktur angeht. Steigt der Kupferkurs, werden die Zeiten besser, geht es hingegen abwärts, gerät die Wirtschaft in Schieflage. Schlechte Nachricht: Im Juli 2022 beschleunigte sich die Talfahrt des Kurses. Es ging am 15. Juli sogar unter die 7.000-US-Dollar-Grenze. Aktuell klettert der Kurs wieder Richtung 7.600 US-Dollar und höher. Stabilität sieht anders aus.
Bis vor kurzem war es ein eher theoretisches Gedankenspiel: Negative Ölpreise. Am 20. April 2020 war es allerdings soweit. Kurzfristig brach der Preis für den Terminkontrakt auf die amerikanische Öl-Sorte WTI drastisch ein und landete bei -40,32 US-Dollar je Barrel (42 US-Galloren = 159 Liter). Am Morgen des entsprechenden Tages lag der Preis noch bei rund 18 US-Dollar.