Wer sind die besten CFD-Broker 2020?

Platz 1: Admiral Markets

Admiral Markets ist der Dauerbrenner unter den CFD-Brokern. Seine Historie ist lang: Bester CFD-Broker 2016, 2017, 2018, 2019 – und nun auch 2020. Ausgezeichnete Noten erhält er nicht nur von der Redaktion, sondern auch von seinen Kunden.

Für Admiral Markets spricht die geringe Mindesteinzahlung von nur einem bis 100 Euro (je nach Kontomodell) und die engen Spreads. Sein Angebot umfasst unter anderem rund 3.000 CFD auf Aktien und über 30 Index-CFD. Auch CFD auf Kryptowährungen lassen sich abschließen.

Platz 2: Consorsbank

Die Consorsbank ist ein Allround-Broker. Anleger finden dort ein Tagesgeld ebenso wie ETF-Sparpläne und eben auch CFD. Etwas mehr als 1.000 Instrumente stehen im CFD-Handel zur Verfügung. Allerdings keine CFD auf Kryptowährungen.

Die Spreads sind fix. Ein Großteil der Instrumente lässt sich ohne Kommission handeln. Davon abgesehen profitieren Trader selbstverständlich von der Sicherheit einer etablierten Direktbank.

Platz 3: comdirect

Die comdirect schafft es auch unter die Top-3 der CFD-Broker, wenngleich sie sich in diesem Bereich ausnahmsweise der Consorsbank geschlagen geben muss. Das Angebot ist mit rund 1.100 Instrumenten ähnlich groß wie das des französischen Konkurrenten.

Kommissionen gibt es nur beim Handel mit Aktien- oder Future-CFD. Die Spreads sind passabel – wenn auch in der Regel nicht so eng wie bei Admiral Markets. Auch für die comdirect sprechen zudem die hohen Sicherheitsstandards.

Welche CFD-Broker sind sonst erwähnenswert?

Positiv tun sich außerdem die beiden CFD-Broker GBE brokers und XTB hervor. Sie landen auf dem vierten und fünften Platz. Das Angebot von GBE brokers umfasst mehr als 500 Instrumente, das Angebot von XTB über 3.000.

Die besten CFD-Broker im redaktionellen Test »

 

 

Was macht einen guten CFD-Broker aus?

Wir testen nur CFD-Broker, die sich an die Regeln der European Securities and Markets Authority (ESMA) für den CFD-Handel halten. Dazu zählt ein maximaler Hebel von 30:1, das Verbot der Nachschusspflicht und gut sichtbare Risikohinweise.

Um sich positiv hervortun, sollte ein CFD-Broker eine umfangreiche Auswahl an Instrumenten aus verschiedenen Märkten wie Aktien, Indizes und Rohstoffe bereitstellen. Was die Gebühren anbelangt, achten wir auf enge Spreads und niedrige Kommissionen. Der Kundenservice sollte gut erreichbar und deutschsprachig sein.

Was gibt es bei den Gebühren zu beachten?

In dieser Kategorie beschäftigen uns unter anderem folgende Fragen:

  • Wie eng sind die Spreads?
  • Fallen Kommissionsgebühren an?
  • Wie steht es mit den Finanzierungskosten über Nacht?
  • Wie hoch ist die Mindesteinzahlung?
  • Fallen Gebühren an, wenn der Trader über längere Zeit nicht handelt?

Auswertung

Gebühren
1 Admiral Markets 4,50
2 GBE brokers 4,48
3 FXFlat 4,38

Admiral Markets sammelt die meisten Punkte in der Kategorie „Gebühren“. Dabei hilft die geringe Mindesteinzahlung von einem bis 100 Euro (je nach Kontomodell). Der Spread für den DAX liegt bei 0,8 Punkten fix. Die weiteren Spreads sind variabel. Die Kommission ist abhängig vom Kontomodell, im Modell Trade.MT5 fällt sie nur bei Aktien- und ETF-CFD an.

Dicht hinter Admiral Markets liegt GBE brokers. Zwar ist die Mindesteinzahlung mit 1.000 Euro vergleichsweise hoch ausgefallen, doch ansonsten kann das Gebührenmodell überzeugen. Mit GBE Traditionell handeln Trader ab einem Spread von 0,7, beim Modell GBE RAW sogar ab 0,0 – dafür wird hier eine Kommission von mindestens 3,00 Euro fällig.

FXFlat macht die Top-3 in der Kategorie „Gebühren“ komplett. Die Mindesteinzahlung beträgt 200 Euro. Die Spreads sind variabel. Der DAX lässt sich ab einem Spread von 0,9 Punkten handeln. Kommissionsgebühren gibt es nur bei Aktien-CFD (bspw. 0,09 Prozent beim Abschluss eines CFD auf Aktien aus der EU).

Surftipp: Womit verdient ein CFD-Broker eigentlich sein Geld? »

Was gibt es beim Angebot zu beachten?

Um das Angebot eines CFD-Brokers einschätzen zu können, betrachten wir die Gesamtzahl der Instrumente. Außerdem brechen wir die Instrumente auf die einzelnen Märkte herunter: Wie viele Aktien-CFD können gehandelt, wie viele Index-CFD usw. Auch die Handelszeiten spielen eine Rolle.

Auswertung

Angebot
1 Admiral Markets 4,56
2 IG 4,56
3 GBE brokers 4,40

In der Kategorie „Angebot“ landen Admiral Markets und IG punktgleich auf dem ersten Platz. Zum Produktumfang von Admiral Markets zählen über 3.000 Aktien-CFD. Außerdem können Trader CFD auf über 40 Indizes, knapp 30 Rohstoffe sowie zahlreiche Währungen, Anleihen und Futures abschließen. Eine Besonderheit ist zudem, dass es über 30 CFD auf Kryptowährungen gibt.

Bei IG heißt das Motto eindeutig: „Nicht kleckern, sondern klotzen“. Es gibt über 17.000 Instrumente. Darunter befinden sich mehr als 12.000 Aktien-CFD und über 80 CFD auf Indizes. Auch IG bietet CFD auf Kryptowährungen. Mit neun Instrumenten ist die Auswahl jedoch überschauerbarer als bei Admiral Markets.

Mit diesen beiden schafft es GBE brokers aufs Treppchen. GBE brokers zeigt sich vor allem als gut sortiert. Insgesamt umfasst das Angebot über 500 Instrumente. Darunter befinden sich rund 70 Aktien-CFD und 25 Index-CFD. Auch GBE Broker hat Kryptowährungen bereits für sich entdeckt. Fünf Instrumente stehen hier zur Auswahl.

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Was gibt es bei den Leistungen zu beachten?

In der Kategorie „Leistungen“ beschäftigen wir uns unter anderem mit folgenden Fragen:

  • Zählen die MetaTrader 4 und 5 zu den Handelsplattformen?
  • Hat der CFD-Broker eine eigene Handelsplattform entwickelt?
  • Welche Orderarten lassen sich wählen?
  • Gibt es eine App?
  • Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet der CFD-Broker an?

Auswertung

Leistungen
1 Admiral Markets 4,68
2 comdirect 4,64
3 FXFlat/
Consorsbank
4,58

Admiral Markets überzeugt auch in der Kategorie „Leistungen“. Punkten kann der CFD- und Forex-Broker damit, dass er sowohl den MetaTrader 4 als auch den MetaTrader 5 als Handelsplattformen im Aufgebot hat. Auch ein Demokonto können Interessierte nutzen, um sich einen Eindruck von Admiral Markets zu verschaffen. Abgerundet wird der positive Eindruck durch die Apps für Android und iOS.

Wenig überraschend kann auch die comdirect als Allround-Broker in dieser Kategorie überzeugen. Zwar steht kein MetaTrader zur Verfügung, dafür hält die comdirect ihren eigenen „CFD Trader“ als Handelsplattform bereit. Das Demokonto lässt sich unbegrenzt nutzen. Außerdem hat die comdirect eine eigene App für den CFD-Handel – inklusive Watchlist, News und Charttool.

Den dritten Platz teilen sich FXFlat und Consorsbank. FXFlat setzt auf die Handelsplattformen MetaTrader 4 und 5 sowie den AgenaTrader. Auch ein WebTrader ist vorhanden sowie Apps für iPhone, iPad und Android. Bei der Consorsbank haben Trader die Wahl aus dem ActiveTrader und dem ActiveTrader Pro. Eine eigene CFD App gehört auch zum Aufgebot.

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Was gibt es bei Service & Sicherheit zu beachten?

Beim Service interessiert uns unter anderem:

  • Gibt es eine deutschsprachige Kundenhotline?
  • Zu welchen Zeiten ist sie erreichbar?
  • Werden Newsletter und andere Infoservices angeboten?

Was die Sicherheit angeht, achten wir auf die Regulierung des Brokers und die Einlagensicherung. Risikohinweise müssen vorhanden sein. Außerdem segregierte Konten für die Kundeneinlagen.

Auswertung

Service & Sicherheit
1 comdirect 4,78
2 Consorsbank 4,68
3 Admiral Markets 4,61

In puncto „Service & Sicherheit“ geht nichts über einen guten Allround-Broker. So lässt sich der Kundenservice der comdirect an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr erreichen. Newsletter und Kundenmagazin gibt es auch. Einlagen sind über die gesetzliche Einlagensicherung Deutschlands bis 100.000 Euro je Kunde geschützt. Zusätzlich hat sich die comdirect dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angeschlossen.

Ähnlich sieht es bei der Consorsbank aus. Der Kundenservice ist an sieben Tagen die Woche von 07:00 bis 22:30 zu erreichen. Es gibt mehrere Newsletter und einen Blog. Einlagen sind über die gesetzliche Einlagensicherung Frankreichs bis 100.000 Euro je Kunde geschützt. Auch die Consorsbank ist zudem dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angeschlossen.

Den dritten Platz in der Kategorie „Service & Sicherheit“ holt sich Admiral Markets. Es gibt einen deutschsprachigen Kundenservice, der sich wochentags erreichen lässt. Ein Newsletter kann bestellt werden. Für Einlagen gilt die gesetzliche Einlagensicherung Großbritanniens bis 85.000 britische Pfund je Kunde. Außerdem gilt eine Negative Balance Protection Policy bis 50.000 britische Pfund pro Kunde.

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