Wer sind die besten Forex-Broker 2018?

Platz 1: Admiral Markets

Admiral Markets ist das Maß aller Dinge. Das gilt sowohl für den Handel mit CFDs als auch für den Forex-Handel. Zum dritten Mal in Folge sichert sich der Broker Platz eins in der Kombination aus Leserwahl und Test.

Kunden haben die Wahl zwischen drei Kontomodellen. Die Spreads sind variabel und eng. Während der Wahl lag der Spread für das Währungspaar EUR/USD durchschnittlich bei 0,7 Pips. Rund 50 Währungspaare können gehandelt werden. Admiral Markets lässt keine Wünsche übrig.

Platz 2: XTB

XTB schafft es zum ersten Mal in die Top 3 der Forex-Broker. Das in Warschau gegründete Unternehmen überzeugt seine Kunden und uns vor allem bei den Gebühren.

Die Spreads beginnen je nach Kontomodell bei 0,1 bzw. 0,7 Pips. Eine Mindesteinzahlung wird nicht gefordert. Im Kontomodell Pro tritt XTB als STP-Broker auf. Insgesamt können 48 Währungspaare gehandelt werden. Wir finden: Ein verdienter zweiter Platz.

Platz 3: LYNX

LYNX gelingt ebenfalls zum ersten Mal der Sprung in die Top 3. Besonders viele Punkte holt der Broker in der Kategorie „Angebot“. Hier überflügelt LYNX seine Konkurrenten Admiral Markets und flatex.

Über 90 Währungspaare sind handelbar. Auch Trader, die nach exotischen Paaren suchen, sollten hier fündig werden. Die Spreads zeigten sich während der Brokerwahl durchgehend eng. Die Währungspaare ließen sich ab Spreads von 0,5 Pips handeln.

Welcher Forex-Broker ist sonst empfehlenswert?

Die Top 3 knapp verpasst hat flatex. Die Spreads sind variabel und waren während der Wahl etwas weiter als bei Admiral Markets und XTB. Für das Währungspaar EUR/USD lag er bei 1,2 Pips. Wir empfehlen flatex vor allem für Kunden, die neben Währungspaaren noch andere Wertpapiere handeln und alles unter einem Dach haben wollen.

Alle getesteten Forex-Broker im Vergleich »

 

Was macht einen guten Forex-Broker aus?

Forex-Broker sind inzwischen stark reguliert. Eine Nachschusspflicht gibt es nicht mehr. Trader können also nicht mehr Geld verlieren, als sie eingesetzt haben. Auch bei den Hebeln gelten durch ein Eingreifen der ESMA verschärfte Regeln. Der maximale Hebel für Hauptwährungspaare wurde auf 30:1 beschränkt. Das senkt das Risiko – aber auch die Gewinnmöglichkeiten. Punkten können Forex-Broker weiterhin mit engen Spreads. Auch die Auswahl und der Umfang der Währungspaare unterscheiden sich von Broker zu Broker und werden in unserem redaktionellen Test berücksichtigt.

Was gibt es bei den Gebühren zu beachten?

Hohe Kosten drücken die Gewinne. Deshalb gehen wir in dieser Kategorie den Fragen nach:

  • Gibt es Kontoführungsgebühren?
  • Wie hoch ist die Mindesteinzahlung?
  • Sind die Spreads variabel oder fix?
  • Wie eng sind die Spreads für wichtige Währungspaare?

Außerdem berücksichtigen wir, ob zusätzlich zu den Spreads eine Kommission anfällt und ob zusätzliche Kosten bei Inaktivität entstehen.

Auswertung

Gebühren
1 XTB 4,50
2 Admiral Markets 4,28
3 flatex 3,91

In dieser Kategorie überzeugte die Leser und uns XTB am meisten. Auf eine Mindesteinzahlung verzichtet der Forex-Broker. Die Spreads sind durchgehend eng und beginnen je nach Kontomodell bei 0,1 bzw. 0,7 Pips. Kommissiongebühren gibt es beim Kontomodell Standard nicht. Allerdings gibt es eine Inaktivitätsgebühr, die nach 365 Tagen Inaktivität anfällt.

Admiral Markets platziert sich dicht hinter XTB. Die Mindesteinzahlung fällt mit 200 Euro verschwindend gering aus. Die Spreads sind eng. Beim Währungspaar USD/JPY lag der Spread während der Brokerwahl bei 0,8 Punkten. Auch Admiral Marktes verlangt jedoch nach 24 Monaten ohne Handel eine Inaktivitätsgebühr.

flatex schließlich kommt ohne Mindesteinzahlung aus. Bei den Spreads kann der Allround-Broker nicht ganz mit XTB und Admiral Markets mithalten. Der Spread für das Währungspaar GBP/USD betrug während der Brokerwahl 1,7 Pips. Anders als bei den beiden anderen Gewinnern in dieser Kategorie gibt es jedoch keine Inaktivitätsgebühr.

Surftipp: Liquide, fair, schnell: Der Forex Markt »

Was gibt es beim Angebot zu beachten?

Währungspaare, Währungspaare, Währungspaare – so lässt sich diese Kategorie kurz zusammenfassen. Wie viele von ihnen lassen sich beim Forex-Broker handeln? Beschränkt sich das Angebot auf Hauptwährungspaare? Können auch Exoten wie NOK/SEK gehandelt werden?

Auswertung

Angebot
1 LYNX 4,58
2 Admiral Markets 4,55
3 XTB 4,50

Auf das Treppchen geschafft haben es in diesem Jahr LYNX, Admiral Markets und XTB. LYNX ist hier mit über 90 Währungspaaren spitze und holt sich den ersten Platz. Sowohl bei Admiral Markets auf dem zweiten als auch bei XTB auf dem dritten Platz lassen sich rund 50 Währungspaare handeln.

Für Trader, die sich nicht auf den Forex- und CFD-Handel beschränken wollen, hat LYNX zudem den Vorteil, dass es auch darüber hinaus ein breites Angebot an Wertpapieren bietet. Allerdings ist die Kontoeröffnung mit einer Mindesteinzahlung von 2.000 Euro verbunden.

Was gibt es bei den Leistungen zu beachten?

Hier betrachten wir zunächst die Handelsplattformen. Wir sehen uns an, welche es gibt und was sie können. Wichtig ist uns auch, dass Apps angeboten werden, mit denen Trader von unterwegs handeln können. Das darf im Jahr 2018 verlangt werden.

Außerdem stellen wir uns folgende Fragen:

  • Welche Orderarten lassen sich nutzen?
  • Wird ein Demokonto angeboten?
  • Ist Scalping erlaubt?
  • Wie sieht es mit Weiterbildungsmöglichkeiten aus?

Auswertung

Leistungen
1 Admiral Markets 4,52
2 XTB 4,37
3 flatex 4,21

Admiral Markets entscheidet diese Kategorie klar für sich. Als Handelsplattformen stehen der MetaTrader 4 und 5 zur Verfügung. Die minimale Lot-Größe beträgt 0,01 Lot. Ein Demokonto ermöglicht es Interessierten außerdem, das Angebot im Vorhinein zu testen. Darüber hinaus gibt es ein riesiges Weiterbildungsangebot.

XTB sichert sich Platz zwei. Neben dem beliebten MetaTrader 4 gibt es als Handelsplattform auch die Eigenentwicklung xStation 5. Auch bei XTB kann ab 0,01 Lot gehandelt werden und ein Demokonto hilft Tradern, sich vorab einen Überblick zu verschaffen. Bei den mobilen Apps ist XTB ebenfalls gut aufgestellt.

flatex setzt auf den MetaTrader 4, der auch als mobile Variante bereitgestellt wird. Die minimale Lot-Größe beträgt 0,1 Lot. Ein Demokonto gibt es auch hier.

So schlagen sich die Forex-Broker im Test »

Was gibt es bei Service & Sicherheit zu beachten?

Von einem guten Kundenservice erwarten wir, dass er ohne Schwierigkeiten zu erreichen ist – egal ob per Telefon, Mail oder Kontaktformular. Auch auf Social Media-Kanälen sollte ein Forex-Broker aktiv sein. Gibt es noch einen Newsletter oben drauf, sind wir schon sehr zufrieden.

Bei der Sicherheit fragen wir uns:

  • Welche Behörde ist für die Regulierung zuständig?
  • Die Einlagensicherung welches Landes greift?
  • Liegen die Einlagen der Kunden auf segregierten Konten?

Auswertung

Service & Sicherheit
1 Admiral Markets 4,39
2 LYNX 4,24
3 XTB 4,18

In der Kategorie „Service & Sicherheit“ gelingt Admiral Markets ebenfalls der Sprung auf den ersten Platz. Wer den Trading Desk von Admiral Markets erreichen will, braucht sich wochentags keine Sorgen um die Uhrzeit zu machen. Von Montag bis Freitag ist er rund um die Uhr besetzt. Auch auf Social Media-Plattformen wie Facebook und Twitter ist Admiral Markets aktiv. Jeder Trader kann sich zudem klassisch über einen Newsletter auf dem Laufenden halten. Einlagen sind über die britische Einlagensicherung bis 50.000 britische Pfund pro Kunde geschützt.

LYNX erreicht den zweiten Platz. Den verdient es sich mit seiner Social Media-Präsenz auf allen wichtigen Plattformen, dem Newsletter und einem Kundenservice, der Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 20:00 Uhr zu erreichen ist, am Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr. Einlagen sind bis 50.000 Euro pro Kunde über die britische Einlagensicherung und bis 30 Millionen Euro pro Kunde über eine Police mit Lloyds geschützt.

Der dritte Platz geht an XTB. Der Kundenservice von XTB ist nicht nur werktags, sondern auch am Wochenende rund um die Uhr zu erreichen. Sollte das jemandem nicht genügen kann er dem Forex-Broker unter anderem auf Twitter folgen. Einen Newsletter gibt es allerdings nicht. Einlagen sind bis 3.000 Euro pro Kunden zu 100 Prozent, bis 22.000 Euro zu 90 Prozent über die Einlagensicherung Polens geschützt.

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