Gold kaufen – So investieren Sie in den Klassiker der Edelmetalle

teaser-goldIn Krisenzeiten flüchten sich Investoren in Anlageformen, an die sie sich im wahrsten Sinne des Wortes festhalten können. Diese Beobachtung ist alles andere als neu und zum derzeitigen Zeitpunkt mal wieder lehrbuchmäßig zu sehen. Jetzt, wo mit der Flüchtlingsproblematik, der kriselnden Wirtschaft in China, dem Syrien-Konflikt und dem turbulenten Ölpreis zeitgleich viele kritische Themen im öffentlichen Fokus stehen, machen sich Anleger nachvollziehbare Sorgen um ihr Kapital. Fast jeder Anleger denkt in einer sich anbahnenden Krisenzeit gleich primitiv: Vorhandenes Kapital soll möglichst sicher und unabhängig von Geschehnissen in der Welt angelegt werden. Sachwerte sind hier immer hoch im Kurs. Besonders gefragt: Gold und andere Edelmetalle. Neuester Trend: Der Goldkauf in physischer Form. Doch wie funktioniert der Kauf von Gold, wenn man das beliebte Edelmetall greifbar haben will? Und wo liegen die wesentlichen Unterschiede im Vergleich zu Goldminen-Aktien und ETCs?

Tipp der Redaktion – Mit einem Sparplan in Gold investieren.

teaser-goldPer Goldsparplan könne Sie in Monatsraten ab 50 Euro ein Vermögen aufbauen. In unserem Goldsparplan-Vergleich finden Sie mehrfach ausgezeichneten Anbieter (unter anderem „Bester Anbieter von Goldsparplänen“ im Goldsparplan-Test in Ausgabe 24/2016 von Focus Money).

Gold wird an vielen Stellen als krisenresistente Währung angepriesen. Sobald die wirtschaftliche Stabilität in der Welt auf wackeligen Beinen steht, sind viele Anleger auf der Suche nach Sicherheit. Sie wollen ihr Kapital in sicheren Händen wissen. Da ist die Investition in spekulative Aktienfonds ein denkbar schlechter Schlüssel. Edelmetalle und vor allem Gold erfreuen sich dagegen gerade dann steigender Beliebtheit, wenn es anderswo kriselt. Und gerade jetzt, wo sich viele politische Probleme in einer Sackgasse ohne Wendemöglichkeit befinden, scheint es empfehlenswert, sein Geld in Gold oder in andere Sachwerte wie Immobilien zu investieren. Das Höchstmaß an Sicherheit genießt der Anleger scheinbar beim Goldkauf in physischer Form, also dann, wenn er Gold in Münzen oder Barren erwirbt und das wertvolle Edelmetall quasi in den Händen halten kann.

Ausschlussprinzip führt zum Edelmetall

Warum unbedingt Gold? Nur, weil politische Probleme die Aussicht auf baldige Krisen geben, soll ein Anleger sein Erspartes in Edelmetalle investieren? Das wäre primitiv. Zu primitiv. Doch es gibt andere, viel überzeugendere Gründe, dafür, Gold als Anlageform zu nutzen. So muss man sich einfach einmal vor Augen führen, was es für Alternativen gibt. Man könnte sein Kapital in Krisenzeiten auch in Aktienfonds oder Lebensversicherungen investieren. Doch während Aktienfonds zumeist mit einem hohen Risiko behaftet sind und prinzipiell alles andere als krisensicher sind, muss man sich bei der Lebensversicherung mit einem verschwindend geringen Zinssatz begnügen. Noch geringer sind die Erträge beim Sparbuch. Und so ist es heute bei vielen Investitionsmöglichkeiten: Entweder das Risiko ist hoch, der Zinssatz klein oder die Anlage grundsätzlich nicht krisenfest. Sucht man nach einer Anlage, die ein hohes Maß an Sicherheit ausstrahlt und gleichermaßen lukrativ zu sein verspricht, liegt nichts näher, als sein Gespartes in Gold oder andere Edelmetalle zu investieren.

Wie sich die Kauftkraft des Goldes über die Jahrhunderte entwickelt hat. Was Sie heute für das Gold von früher kaufen könnten.

 

Goldkauf: Wie funktioniert das?

Zunächst einmal gilt es festzustellen, dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, Gold zu kaufen. So besteht die Möglichkeit Gold in physischer Form, Goldminen-Aktien oder ETCs zu kaufen. Aber wie funktioniert die gesamte Kaufabwicklung im Detail?

  1. Goldkauf in physischer Form

Wer sich dazu entschieden hat, Gold in körperlicher Form zu kaufen, muss sich zunächst die Frage stellen, ob er dieses bei der Bank vor Ort oder im Internet kaufen möchte. Viele Geldinstitute haben sich allerdings aus diesem Bereich zurückgezogen, sodass immer weniger Hausbanken diese Möglichkeit ihren Kunden offerieren. Der Goldkauf im Internet in physischer Form ist mittlerweile wesentlich verbreiteter.

Der Ablauf sieht ungefähr wie folgt aus: Nachdem man sich für einen Goldhändler vor Ort wie Degussa, proAurum oder Ophirum bzw. für einen Online-Händler entschieden hat, wählt man den gewünschten Betrag, für den man Gold erwerben möchte. Wichtig ebenfalls: Auf die Stückelung achten (siehe unten). Wer sich dazu entscheidet, im Internet Gold zu kaufen, muss natürlich seine persönlichen Daten angeben (allein schon für die Zustellung). Meist wird das entsprechende Gold ab einem Nettowarenwert von 5.000 Euro per Wertkurier (zum Beispiel Prosegur) direkt nach Hause (oder an die gewünschte Adresse) geliefert. Natürlich kann man auch angeben, dass das Gold direkt in ein bestimmtes Sicherheitsdepot geliefert werden soll.

  1. Gold-ETCs und ETFs

Hierbei handelt es sich um Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchance Traded Commodities (ETCs). Das bedeutet, das bei dieser Kaufoption kein direkter Zugriff auf das Gold möglich ist. Stattdessen handelt es sich um Fonds bzw. Zertifikate, bei denen Gold hinterlegt ist. Unter Umständen besteht aber auch hier die Option, das Gold ausliefern zu lassen (zum Beispiel beim Xetra-Gold). Die Kaufabwicklung von ETFs ist grundsätzlich mit dem Kauf von Aktien identisch.

  • Xetra Gold

Bei Xetra-Gold handelt es sich um einen ETC, bei dem das Gold auch physisch vorhanden ist. Das hat verschiedene Vorteile. Anleger, die in Xetra-Gold investieren, können sich ihr Gold jederzeit liefern lassen. Zugleich fallen jedoch keinerlei Gebühren für die Lagerung oder Verwaltung an. Es wird – wie andere Wertpapiere auch – über die Börse gehandelt. Es genügt also, ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker zu besitzen. Als Kosten fallen lediglich die bei diesem Broker geltenden Depot- und Transaktionsgebühren an.

Diese Grafik zeigt die positive Entwicklung des Xetra-Gold-Kurses

Diese Grafik zeigt die positive Entwicklung des Xetra-Gold-Kurses

  1. Goldminen-Aktien

Hierbei handelt es sich wie der Name bereits erschließen lässt, um Aktien. Allerdings ist die Kursentwicklung hier in erster Linie von der Entwicklung des Goldpreises abhängig. Mittels dieser Goldminen-Aktien wird unter anderem der (sehr teure) Abbau in den Goldminen finanziert. Eine Goldminen-Aktie kann auf demselben Weg gekauft werden wie eine „normale“ Aktie.

Lagerort für physisches Gold finden

Beim Goldkauf in physischer Form sollte man einige Grundbedingungen beachten, um alle Vorteile aus der Anlageform abschöpfen zu können. An erster Stelle sollte also die Überlegung stehen, wo das gekaufte Gold gelagert wird. Physisch bedeutet schließlich körperlich, also greifbar. Die wohl sinnvollste Lösung besteht darin, das gekaufte Gold in einem Sicherheitsdepot zu lagern. Zumal dann, wenn man in seinem eigenen Haus keine entsprechenden Sicherheitsvorrichtungen wie beispielsweise einen geeigneten Tresor besitzt.

Darüber hinaus setzt man sich beim Goldlagern im eigenen Haus auch einem gewissen Risiko aus. Es kann schließlich zum Einbruch oder gar zum Raub kommen, bei dem auch schnell die eigene Gesundheit auf dem Spiel stehen kann. Andererseits weiß man bei dieser Art der Lagerung auf jeden Fall, wo sich das Gold befindet und muss keinerlei Bedenken haben. Wer sich für eine Lagerungsalternative dieser Art entscheidet, sollte außerdem seine Versicherung entsprechend aufstocken. Nicht ratsam ist das Lagern in den eigenen vier Wänden, wenn nicht einmal ein Tresor vorhanden ist. Zwar kann man sich auf die Suche nach einem möglichst kreativen Versteck machen, doch sicher ist ein solches Vorgehen auf jeden Fall nicht – im Gegenteil.

Wesentlich naheliegender und sinnvoller ist dagegen die Lagerung des physischen Goldes bei einem externen Sicherheitsunternehmen. Auch eine Lagerung im Bankschließfach ist denkbar. In diesem Fall ist allerdings wiederum auf eine ausreichende Versicherung zu achten (oftmals liegt Versicherungsschutz bis zu 20.000 Euro vor). Mittlerweile gibt es zur komfortablen Kaufabwicklung auch „All-Inklusive-Pakete“. Ein solches wird zum Beispiel von der Cosorsbank in Zusammenarbeit mit proAurum angeboten. Sein physisches Gold wird bei der Consorsbank gekauft, die anschließende Lagerung erfolgt im Hochsicherheitsdepot von proAurum. Zu beachten ist an dieser Lösungsalternative natürlich, dass für die Einlagerung und die Abwicklung natürlich Gebühren anfallen, die den Ertrag schmälern.

Physisches Gold: Auf Stückelung achten!

Gold in physischer Form wird in erster Linie aus Krisenangst gekauft. Wenn das Vertrauen in die Währung und das Wirtschaftssystem insgesamt schwindet, greifen Anleger auf Sachwerte wie Edelmetalle zurück. Und genau diesen Gedanken sollte man weiterführen: Wenn das System zusammenbricht und Geld als solches nichts mehr wert ist, ist es denkbar, dass unter anderem mit Edelmetallen wie Gold bezahlt wird. Doch was bringt in dieser Situation beispielsweise ein 1-Kilo-Barren, wenn man damit sein Brot oder eine simple Dienstleistung bezahlen möchte? Nichts. Und genau aus diesem Grund sollte man schon beim Kauf seines physischen Goldes auf eine sinnviolle Stückelung achten.

Eine Möglichkeit besteht darin, eine größere Anzahl an kleinen Münzen oder Mini-Barren zu kaufen, wobei hier natürlich die Aufschläge höher sind. Beim Kauf von Münzen sollte darauf geachtet werden, dass es sich um verbreitete Anlagemünzen wie Philharmoniker oder Krügerrand handelt. Hier fällt ein späterer Verkauf im Regelfall deutlich leichter. Ebenso ist es aber auch möglich, sogenannte Combi-Barren zu kaufen. Das sind Barren, die über Sollbruchstellen verfügen, sodass sie ohne Wertverlust und größeren Aufwand bei Bedarf in viele kleinere Teile zerlegt werden können.

Es stellt sich also die Frage: Mit einer kleinen Stückelung optimal auf bevorstehende Krisensituationen vorbereitet sein und dafür zum Teil deutliche Aufschläge bezahlen oder auf größere Einheiten zurückgreifen, ein Stück weit Flexibilität aufgeben und bessere Kurse bekommen?

Art Gewicht Kaufpreis (€) Goldpreis (€) Aufgeld (%)
Quelle: FOCUS Money (Ausgabe: 12/16), Seite 47
Goldbarren 1 Kilo 37.053 36.692 1,0
Goldbarren 100 Gramm 3.739 3.669 1,9
Goldbarren Unze (31,1 Gramm) 1.173 1.141 2,8
Krügerrand Unze (31,1 Gramm) 1.182 1.141 3,6
Nugget 1/4 Unze (7,78 Gramm) 313 285 9,8
Philharmoniker 1/10 Unze (3,11 Gramm) 130 114 14,0

Steuerliche Behandlung von Golderträgen

Ein großer Vorteil beim Goldkauf in physischer Form besteht insbesondere in der steuerlichen Behandlung. Wer nämlich Gold in körperlicher Form kauft und dieses mindestens ein Jahr lang hält, zahlt auf den erzielten Gewinn keine Steuern. Wird das Gold verkauft und sind noch keine zwölf Monate seit dem Kauf vergangen, müssen prinzipiell Steuern gezahlt werden – aber erst ab einem Ertrag von 600 Euro.

Kauft man sein Gold auf herkömmliche Weise in Form von Gold-Wertpapieren, so verzichtet man nicht nur auf das Privileg, seine Investition „in den Händen halten zu können“, sondern verpflichtet sich darüber hinaus, die seit 2009 geltende Abgeltungssteuer abzuführen. Diese beträgt 25 Prozent auf den jeweiligen Kapitalertrag. Hinzu kommt ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 Prozent auf diesen Betrag (= 1,375 Prozent). Es ergibt sich also eine Gesamtsteuerlast von mindestens 26,375 Prozent. Gegebenenfalls werden auch noch Kirchensteuern fällig.

Wie sich unschwer erkennen lässt, bietet der Goldkauf in physischer Form eine elegante Möglichkeit, die spürbare Abgeltungssteuer, die ansonsten schnell mehr als ein Viertel der Erträge frisst, zu umgehen.

Anonymer Goldkauf jetzt noch bis 15.000 Euro möglich

Als Goldkäufer kann man sich zumindest innerhalb eines gewissen Rahmens in der Anonymität flüchten. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn man den Kauf des physischen Goldes in der Bank oder beim Händler vor Ort abwickelt. Bei Bestellungen über das Internet gibt man zwangsläufig seine Anonymität auf, da das Gold schließlich geliefert werden muss. Wer allerdings sein Gold bei der Bank oder bei Händlern wie Ophirum oder Degussa kauft (= Tafelgeschäft), kann dies anonym tun – vorausgesetzt, man kauft für maximal 15.000 Euro Gold.

Ab diesem Betrag ist der Händler gemäß dem Geldwäschegesetz dazu verpflichtet, die Identität des Käufers festzustellen und den Kauf zu dokumentieren. Bereits seit einiger Zeit ist eine Absenkung der Grenze im Gespräch, bei der ein anonymer Goldkauf möglich ist. Es kann also gut sein, dass in den nächsten Monaten oder Jahren nur noch für weniger Kapital anonym Gold gekauft werden kann.

Gold als Sparplan kaufen?

Goldsparpläne machen es möglich, dass Anleger auch mit kleineren Beträgen in Gold investieren können. Das Grundprinzip ist dasselbe wie bei anderen Sparplänen: Es wird in monatlichen (oder vierteljährlichen etc.) Intervallen eine feste Rate direkt in das gelbe Edelmetall investiert. Zusätzlich sind Goldsparpläne allerdings oft mit einem Sparziel verbunden. Anbieter sagen also: Es ist bei uns möglich, ab einer Rate von 50 Euro zu investieren, zugleich ist es jedoch Ziel des Sparplans mindestens 2.000 Euro in Gold zu investieren. Die Höhe der Mindestrate und die Höhe der Zielsumme variieren von Anbieter zu Anbieter.

Mit der Zeit häuft sich ein größerer Betrag an, der – anders als bei anderen Anlagemöglichkeiten – nicht aus einem Euro-Guthaben, sondern aus Gold besteht. Der Clou: Dadurch, dass man mit seiner monatlichen Zahlung regelmäßig für kleinere Beträge Gold kauft, sichert man sich den Durchschnittspreis und ist von der täglichen Entwicklung des Goldpreises weitestgehend unabhängig.

Aktuelle Edelmetallsparpläne im Überblick
* Bruchteilseigentum: Dabei erwirbt man keine ganzen Goldbarren, sondern jeweils einen kleinen Anteil an einem größeren Barren. Der Vorteil liegt hier in der Kosteneffizienz größerer Barren mit Einsparungen von bis zu 19%.
** Lagergebühren werden zum Jahresende auf den Depotbestand berechnet
*** Solit berechnet quartalsweise 0,4% auf den Depotbestand
Anbieter: Logo Aureus

Aureus Edelmetallsparplan
Logo SOLIT

SOLIT Edelmetallsparplan
Edelmetalle: Gold, Silber, Platin, Palladium Gold, Silber
Einmaleinzahlung: notwendig, ab 2.500 EUR optional möglich
Sparplan ab: 50 EUR 50 EUR
Sparintervall: monatlich monatlich
Sparziel: mind. 5.000 EUR mind. 2.000 EUR
Laufzeit: keine Mindestlaufzeit 12 Monate Mindestspardauer
Bruchteilseigentum möglich**: ja ja
Handelsgebühren: 6,5 % Agio auf Einzahlung 5 % Agio auf Einzahlung
Lagergebühren: 1,5 % pro Jahr** 1,6 % pro Jahr***
Art der Einlagerung: Einlagerung in Tresorräumen Schweiz und Deutschland, zollfrei Einlagerung in Tresorräumen in der Schweiz, zollfrei
Auslieferung möglich: ja ja
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Es macht in jedem Fall Sinn, sich vorher über den Anbieter zu informieren. Zum Teil gibt es große Unterschiede zwischen ihnen. Das betrifft nicht nur die Höhe der Rate oder des Sparziels. Bei der Einrichtung eines Sparplans verlangen die Anbieter eine nicht unerhebliche Provision. Auch stellt sich die Frage: Wenn die monatliche Rate sehr gering ist, werden dann nur sehr kleine Münzen gekauft? Das wäre ungünstig, da bei kleineren Münzen mit hohen Aufschlägen zu rechnen ist.

Manche Anbieter wie etwa Aureus und SOLIT gehen darum einen anderen Weg. Sie setzen auch bei Sparplänen mit geringer Rate auf Großbarren, die im Einkauf deutlich weniger kosten als z.B. kleine Münzen. Anleger erwerben mit jeder Rate einen Bruchteil des Barrens und profitieren so ebenfalls von den günstigen Konditionen.

Wem also zum aktuellen Zeitpunkt keine größeren Ersparnisse zur Verfügung stehen und wer trotzdem in Gold investieren will, um sich langfristig ein nennenswertes Golddepot aufzubauen, für den ist ein Goldsparplan sicher eine Lösung, die man in Erwägung ziehen kann.

Was sagen Experten zu Gold?

Im Focus Money (Ausgabe 32/2016) spricht sich der Degussa-Chefvolkswirt Thorsten Polleit für Gold als Investment aus. Er nennt es „das ultimative Zahlungsmittel“ und einen „sicheren Hafen“. Anlass zu diesen Aussagen gab unter anderem das Brexit-Referendum, das gezeigt habe, wie verwundbar der Euro sei. „Der europäische Wirtschaftsraum ist in letzter Zeit zum fünften Rad am Wagen geworden. Die großen Wirtschaftsräume sind die USA, China und Indien.“ Gerade wegen dieser Risiken rät er, auch in andere Währungen wie Gold zu investieren. Polleit ist überzeugt, dass der Goldpreis auch längerfristig an Wert gewinnen wird.

Fazit

Gold präsentiert sich nicht ohne Grund als krisensichere Währung. Die Anlage ins gelbe Edelmetall bietet gerade in physischer Form viele Vorteile. So profitiert man hierbei von einer Befreiung von der Abgeltungssteuer, sofern das physische Gold mindestens ein Jahr lang im eigenen Besitz war. In Bezug auf die Stückelung muss man sich entscheiden, ob man den sicheren Weg geht, kleinere Münzen wählt und entsprechende Aufschläge bezahlt oder auf Kosten der Flexibilität Gebühren einspart und größere Einheiten erwirbt. Es ist damit zu rechnen, dass der Goldkurs sich entsprechend der Entwicklung der angesprochenen globalen Probleme wie Flüchtlinge, Ölpreis oder Syrien in nächster Zeit verändern wird. Bis dahin bleibt Gold aber zunächst einmal eine gute Einlage für alle, die ihr Kapital gern greifbar haben wollen und möglichst krisenresistent profitable Erträge erzielen wollen.


Tipp: Gold kaufen bei Aureus Golddepot.

Bester Preis - Testsiegel Focus Money 2016 / 24Im Test der Angebote von Goldsparplänen in Ausgabe 24/2016 der Fachzeitschrift „Focus Money“ belegte die Aureus Golddepot GmbH einen hervorragenden dritten Platz und sicherte sich das Gesamturteil „Sehr gut“. In den Bereichen „Bester Preis“ und „Beste Auslieferung von physischem Gold“ ist das Aureus Golddepot sogar Testsieger – in beiden Fällen mit der Bewertung „Hervorragend“.


Statistiken

Quellen:

  • www.gold.org, IFS

Quellen:

  • World Gold Council

 


 

Quellen: