Peaks – Test & Erfahrungen

Der Robo-Advisor Peaks wurde 2016 in Amsterdam gegründet. Sein Konzept „Mach dein Kleingeld groß“ zielt darauf, dass Anleger bei jedem Einkauf mit Karte auf den nächsten vollen Euro aufrunden und das Wechselgeld in das Portfolio bei Peaks investieren. Es lässt sich aber auch direkt Geld einzahlen oder ein Sparplan einrichten. Als Partner wurde die Rabobank gewonnen.

Die App ist obligatorisch. Investiert werden kann bereits ab einem Euro. Die vier Portfolien setzen dabei auf nachhaltige ETFs.

Kurzcheck – Alle Vorteile von Peaks auf einen Blick

Vorteile

  • Wechselgeldsparen
  • 4 Risikoklassen
  • Investition in nachhaltige ETFs
  • Mindestanlage nur 1,00 Euro
  • Ein- und Auszahlungen per App

Anmerkungen

  • Peaks ist ein grenzüberschreitender Dienstleister (FDI) gem. § 53b KWG, eine Lizenz der BaFin zur Finanzvermögensverwaltung liegt nicht vor
  • Reguliert durch die niederländische Aufsichtsbehörde für Finanzmärkte (AFM) und die De Nederlandsche Bank (DNB)
  • Wertanlagen sind bis zu 20.000 Euro durch das Anlegerentschädigungsgesetz der Niederländischen Bank AG (De Nederlandsche Bank) geschützt
  • Das Depot wird bei der Stichting Beheer Derdengelden Peaks geführt

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Wie funktioniert Peaks?

Wie finde ich die passende Anlagestrategie?

Anleger können auf der Homepage von Peaks ihre Mobilfunknummer angeben und erhalten im Anschluss einen Download-Link für die App. Alternativ finden Anleger die App von Peaks direkt im Apple Store oder im Play Store.  

In der App tippen Anleger auf den Button „Ich bin neu bei Peaks“. Im Anschluss beantworten Anleger einige Fragen. So wählen sie, auf welchem Weg sie Geld zur Seite legen möchten – beispielweise per Wechselgeldsparen oder Sparplan. Beim Wechselgeldsparen kann zusätzlich eingestellt werden, dass die gerundeten Beträge verdoppelt, verdreifacht oder vervierfacht werden sollen.

Im nächsten Schritt wählen Anleger eines von vier Portfolios von „mild“ bis „feurig“. Anders als bei anderen Robo-Advisors wird die passende Risikoklassen also nicht mittels eines Fragekatalogs ermittelt, sondern Anleger entscheiden selbst.

Haben Anleger sich für ein Portfolio entschieden, müssen sie einige persönliche Daten angeben. Dazu zählen die Adresse, die 11-stellige Steueridentifikationsnummer und die IBAN des Referenzkontos. Außerdem scannen Anleger ihren Ausweis ein. Nun können Anleger Guthaben hinzufügen.

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Ist Peaks eine „echte“ Vermögensverwaltung?

Nein, Peaks ist keine „echte“ Vermögensverwaltung. Das Unternehmen besitzt keine Lizenz zur Finanzportfolioverwaltung und auch nicht das niederländische Pendant. Damit sind weitreichende Eingriffe in das Portfolio nicht möglich. Wer möchte, dass sein Robo-Advisor aktiv ins Portfolio eingreift und dieses gegebenenfalls an die Marktbedingungen anpasst, sollte auf einen anderen Robo-Advisor zurückgreifen.

Wie funktioniert das Rebalancing bei Peaks?

Im Laufe der Zeit können sich Wertpapiere unterschiedlich entwickeln und das Portfolio dadurch von der ursprünglichen Allokation abweichen. Um das Portfolio wieder „ins Gleichgewicht“ zu bringen, ist ein Rebalancing erforderlich. Dies passiert bei Peaks im Gegensatz zu fast allen Konkurrenten auf dem deutschen Markt nicht automatisch. Stattdessen entscheiden Anleger selbst, wann sie das Portfolio rebalancen wollen, und geben das über die App in Auftrag.

Kann ein Sparplan zu jeder Zeit aufgestockt bzw. geändert werden?

Ja, der Sparplan lässt sich flexibel anpassen.

Gibt es ein Konto für Minderjährige?

Ein Konto für Minderjährige wird nicht angeboten.

Gibt es ein Gemeinschaftsdepot?

Ein Gemeinschaftskonto wird ebenfalls nicht angeboten.

Gibt es eine Mindestlaufzeit? Wie schnell ist das Geld verfügbar?

Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Anleger können jederzeit kündigen. Das investierte Geld wird innerhalb von zwei bis fünf Werktagen ausgezahlt.

Wie werden die Gewinne steuerlich behandelt?

Peaks zahlt Gewinne ohne Abzug von Steuern aus. Deutsche Anleger müssen diese in der Anlage KAP ihrer Steuererklärung angeben. Es wird die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer fällig.

Keine Mindestlaufzeit - zu Peaks »

Welches Anlagekonzept steckt hinter Peaks?

Kleingeld investieren mit Wechselgeldsparen

Zu den Besonderheiten von Peaks zählt, dass Anleger ihr Kleingeld investieren können. Bei jeder Zahlung, die sie mit ihrer Karte tätigen, können sie den Betrag aufrunden lassen und das Wechselgeld in eines der Portfolios von Peaks investieren. Wer beispielsweise eine Portion Pommes für 2,60 Euro kauft, kann den Betrag durch Peaks auf drei Euro aufrunden lassen. 40 Cent fließen dann in das Portfolio. Auf Wunsch werden die Beträge verdoppelt, verdreifacht oder vervierfacht.

Das Wechselgeld wird gesammelt und einmal die Woche investiert. Damit der Prozess funktioniert, benötigt Peaks Zugriff auf die Kartentransaktionen. Allerdings funktioniert das noch nicht mit allen Banken. Eine Liste der Banken, die nicht unterstützt werden, findet sich auf der Homepage von Peaks.

Das Wechselgeldsparen kann jeweils am Sonntag ausgesetzt werden.  

Vier Risikoklassen

Bei Peaks haben Anleger die Wahl aus vier Risikoklassen bzw. Portfolios:

  • Mild: 30 Prozent Aktienfonds, 70 Prozent Anleihefonds
  • Würzig: 50 Prozent Aktienfonds, 50 Prozent Anleihefonds
  • Scharf: 70 Prozent Aktienfonds, 30 Prozent Anleihefonds
  • Feurig: 90 Prozent Aktienfonds, 10 Prozent Anleihefonds

Je höher der Aktienanteil, desto höher das Risiko, desto höher aber auch die potentielle Rendite.

Investition in nachhaltige ETFs

In jedem Portfolio befinden sich dieselben vier Aktienfonds und zwei Anleihefonds. Allerdings jeweils mit unterschiedlicher Gewichtung. Bei den Fonds handelt es sich um ETFs. Diese bilden passiv einen Index ab. Die meisten Robo-Advisor setzen auf ETFs, da deren laufende Kosten niedriger sind als die Kosten aktiv gemanagter Fonds.

Peaks unterscheidet sich aber von vielen anderen Robo-Advisors, indem es ausschließlich auf nachhaltige ETFs setzt. Unternehmen, die Menschenrechte verletzen, werden ausgeschlossen und auch solche, die ihr Geld mit Atomkraftanlagen verdienen. Darüber hinaus werden die ESG-Kriterien berücksichtigt: Environmental (Umwelt), Social (Sozial) und Governance (gute Unternehmensführung).

Andere Robo-Advisor, die auf Nachhaltigkeit setzen, sind beispielsweise VisualVest und vividam.

Breite Streuung der Anlage

Die ETFs ermöglichen außerdem eine breite Streuung der Anlage. Es wird weltweit in verschiedene Branchen investiert. Das verringert das Risiko von Verlusten, da Kursrückgänge bei einem Unternehmen durch Kursgewinne bei einem anderen Unternehmen ausgeglichen werden können.

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Was kostet Peaks?

Fallen bei der Eröffnung eines Kontos Gebühren an?

Die App kann kostenlos heruntergeladen werden. Auch bei der Eröffnung des Kontos fallen keine Gebühren an.

Welche Kosten entstehen bei der Nutzung des Angebotes von Peaks?

Bei den Kosten sind drei Positionen zu beachten:

  • Kosten für Peaks:
    • 1,00 Euro pro Monat bei einem Anlagevolumen unter 2.500 Euro bzw.
    • 0,5 Prozent des Anlagevolumens p.a. bei einem Anlagevolumen über 2.500 Euro
  • Produktkosten der ETFs: 0,25 bis 0,33 Prozent p.a.
  • Transaktionskosten: 0,03 bis 0,05 Prozent p.a.

Bei einem Anlagevolumen von über 2.500 Euro ergeben sich somit Gesamtkosten von 0,78 bis 0,88 Prozent p.a.

Wie und wann werden die Gebühren berechnet?

Die Gebühren werden am ersten Tag des Folgemonats abgezogen.

Jetzt kostenlos die App herunterladen »

Wie sicher ist Ihr Geld?

Peaks wird von der niederländischen Rabobank unterstützt.

Als niederländisches Unternehmen wird Peaks von der niederländischen Aufsichtsbehörde für Finanzmärkte (AFM) reguliert, dem Pendant zur deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Außerdem wird es von der De Nederlandsche Bank (DNB) beaufsichtigt.

Das Depot wird von der Stichting Beheer Derdengelden Peaks geführt. Wertanlagen sind bis zu 20.000 Euro durch das Anlegerentschädigungsgesetz der Niederländischen Bank AG (De Nederlandsche Bank) geschützt.

Daten sind gemäß EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geschützt.

Auszahlungen sind nur auf das Referenzkonto möglich.

Fazit

Peaks richtet sich an junge Anleger, die nebenbei ein wenig Geld beiseitelegen wollen, ohne großen Aufwand zu haben. Das Konzept ist spannend. Bei jeder Zahlung mit Karte lässt sich der Betrag aufrunden. Das Wechselgeld wird automatisch in eines von vier Portfolios mit nachhaltigen ETFs investiert.

Die Kosten sind im Vergleich zu anderen Robo-Advisors günstig, zumindest bei Anlagen von 2.500 Euro bis rund 50.000 Euro. Wer allerdings mit dem Konzept des Wechselgeldsparens wenig anfangen kann und vor allem nach einer professionellen Vermögenverwaltung sucht, ist bei anderen Robo-Advisor besser aufgehoben.

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