Wer sind die besten Forex-Broker 2020?

Platz 1: Admiral Markets

Auch unter den Forex-Brokern kommt niemand an Admiral Markets vorbei. Neben dem ersten Platz unter den CFD-Brokern holt er sich damit auch den ersten Platz unter den Forex-Brokern. Die Gründe dafür sind vielfältig.

So überzeugen die engen Spreads – das Währungspaar EUR/USD lässt sich beispielweise ab 0,6 Pips handeln. Auch das Angebot kann sich mit 50 Währungspaaren sehen lassen. Nicht unerwähnt bleiben sollten außerdem der große Wissensbereich und die Regulierung durch die britische FCA.

Platz 2: FXFlat

Nach 2019 gelingt FXFlat 2020 erneut der Sprung auf den zweiten Platz. Der CFD- und Forex-Broker hat seinen Sitz in Ratingen. Er betreibt Anlage- und Abschlussvermittlung für den britischen Partner GFT Markets.

Die Spreads sind variabel. Das Währungspaar EUR/USD kann ab 0,8 Pips gehandelt werden. das Angebot umfasst über 50 Währungspaare. Reguliert wird FXFlat sowohl durch die britische FCA als auch durch die deutsche BaFin.

Platz 3: XTB

Auch XTB kann seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. Es sichert sich den dritten Platz in der Kategorie „Forex-Broker“. XTB hat über 13 Niederlassungen weltweit, darunter eine in Frankfurt am Main.

Die Spreads sind abhängig vom gewählten Kontomodell. Das Währungspaar EUR/USD kann im Standard-Modell ab 0,9 Pips gehandelt werden. Reguliert wird XTB unter anderem durch die polnische Finanzaufsichtsbehörde KNF.

Welcher Forex-Broker ist sonst empfehlenswert?

Der CFD- und Forex-Broker GBE brokers hat das Treppchen knapp verpasst. Er überzeugt unter anderem mit rund 70 Währungspaaren. Der fünfte Platz geht an LYNX. Der Online-Broker besticht mit über 100 Währungspaaren.

Alle getesteten Forex-Broker im Vergleich »

 

 

Was macht einen guten Forex-Broker aus?

Wichtig ist, dass alle Forex-Broker sich an die Regeln der European Securities and Markets Authority (ESMA) halten. Das bedeutet unter anderem einen maximalen Hebel von 30:1 für Hauptwährungspaare und 20:1 für Nebenwährungspaare. Auch eine Nachschusspflicht darf es nicht mehr geben.

Darüber hinaus zählt die Auswahl der Währungspaare und die Gebühren. Enge Spreads und möglichst keine Kommission, damit können Forex-Broker punkten. Die Homepage sollte zudem einiges an Wissen rund um den Forex-Handel bereitstellen. Für Fragen sollte es einen deutschsprachigen Kundenservice geben.

Was gibt es bei den Gebühren zu beachten?

Spreads und Kommissionen – das sind wichtige Punkte, wenn es um die Gebühren geht. Das ist natürlich nicht alles. Hier einige Fragen, die wir in dieser Kategorie an Forex-Broker richten:

  • Gibt es Kontoführungsgebühren?
  • Wie hoch ist die Mindesteinzahlung?
  • Sind die Spreads variabel oder fix?
  • Wie eng sind die Spreads für wichtige Währungspaare?

Auswertung

Gebühren
1 GBE brokers 4,65
2 FXFlat 4,52
3 Admiral Markets 4,47

GBE brokers verlangt zwar eine vergleichsweise hohe Mindesteinzahlung von 1.000 Euro, hat aber den Vorteil von zwei verschiedenen Kontomodellen. So handeln Trader im Kontomodell GBE Traditionell ab 0,7 Pips und ohne Kommission. Im Kontomodell GBE RAW beginnen die Spreads sogar bei 0,0 Pips – dafür gibt es eine Kommission von mindestens 3,00 Euro.

FXFlat verlangt hingegen nur 200 Euro Mindesteinzahlung. Die Spreads sind variabel. Eine Kommission gibt es nicht. Das Währungspaar EUR/USD kann ab 0,8 Pips gehandelt werden. Beim Währungspaar GBP/USD beginnt der Spread bei 0,9 Pips.

Admiral Markets erreicht den dritten Platz in der Kategorie „Gebühren“. Für den CFD- und Forex-Broker sprechen die niedrige Mindesteinzahlung von nur einem bis 100 Euro (je nach Kontomodell) und die engen Spreads. Das Währungspaar EUR/USD kann ab 0,6 Pips gehandelt werden, das Währungspaar GBP/USD ab einem Pip.

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Was gibt es beim Angebot zu beachten?

Die Masse macht’s. Eine große Auswahl an Währungspaaren ist in dieser Kategorie sicher von Vorteil. Aber auch die Mischung sollte stimmen. Wer nur Hauptwährungspaare im Aufgebot hat, verprellt Trader, die nach Exoten Ausschau halten.

Auswertung

Angebot
1 Admiral Markets 4,54
2 GBE brokers 4,49
3 XTB 4,47

In der Kategorie Angebot reiht sich Admiral Markets vor GBE brokers und XTB ein. Das zeigt, dass es nicht allein um die Anzahl der Währungspaare geht. So kommt Admiral Markets auf 50 Währungspaare, GBE Broker auf ca. 70 und XTB auf 49.

Dabei entschieden letztlich die Kunden über die Reihenfolge. Im redaktionellen Test kamen nämlich alle drei Forex-Broker auf dieselbe Punktzahl. Bei den Kunden hingegen machte Admiral Markets das Rennen.

Was gibt es bei den Leistungen zu beachten?

In dieser Kategorie prüfen wir, welche Handelsplattformen ein Anbieter zur Verfügung stellt. Setzt er auf den MetaTrader? Bietet er eine Eigenentwicklung an? Wie ist der Funktionsumfang der Handelsplattform? Und gibt es eine mobile Variante? Weitere Fragen sind:

  • Welche Orderarten gibt es?
  • Wie steht es um ein Demokonto?
  • Ist Scalping erlaubt?
  • Werden Webinare angeboten?

Auswertung

Leistungen
1 Admiral Markets 4,64
2 FXFlat 4,49
3 XTB 4,42

Erneut setzt sich Admiral Markets an die Spitze. Es überzeugt mit den Handelsplattformen MetaTrader 4 und 5. Hinzu kommen Apps für iOS und Android. Wer das Angebot ohne Risiko testen möchte, für den steht ein Demokonto bereit. Die Homepage wartet zudem mit einem großen Wissensbereich auf.

Einen sehr guten Eindruck hinterlässt auch FXFlat. Neben den MetaTradern 4 und 5 dürfen Trader hier auch den AgenaTrader nutzen. Der mobile Handel ist über den WebTrader oder die Apps möglich, mit denen Trader auch Realtime Marktdaten, Kurse und Charts abrufen können. Ein Demokonto zum Testen des Angebots gibt es auch.

Mit XTB sind die besten Forex-Broker in der Kategorie „Leistungen“ vollzählig. Der MetaTrader 5 steht bei XTB noch nicht zur Auswahl. Dafür sein immer noch sehr beliebter Vorgänger MetaTrader 4. Außerdem punktet XTB mit der Eigenentwicklung xStation 5 – für diese gibt es sogar eine Smartwach-App. Außerdem gibt es ein kostenfreies Demokonto, das sich direkt über den Browser starten lässt.

So schlagen sich die Forex-Broker im Test »

Was gibt es bei Service & Sicherheit zu beachten?

Es kann immer vorkommen, dass ein Trader eine Frage oder ein Problem hat. In diesen Fällen sollte der Kundenservice schnell erreichbar sein. Am besten bietet er verschiedene Kanäle wie Telefon, Mail und Chat an. Ein moderner Forex-Broker achtet zudem auf seine Social Media-Präsenz.

Beim Punkt Sicherheit geht es beispielsweise darum, wie der Forex-Broker reguliert wird. Welche Aufsichtsbehörde überwacht ihn? Wie steht es um die Einlagensicherung?

Auswertung

Leistungen
1 Admiral Markets 4,63
2 FXFlat 4,52
3 LYNX 4,46

In der Kategorie „Service & Sicherheit“ gelingt Admiral Markets der Sprung auf den ersten Platz. Den Kundenservice erreichen Trader an fünf Tagen die Woche. Es gibt auch zusätzliche Services wie einen Newsletter. Einlagen sind über die gesetzliche Einlagensicherung Großbritanniens bis 85.000 britische Pfund je Kunde geschützt. Zudem gibt es eine Negative Balance Protection Policy bis 50.000 britische Pfund pro Kunde.

Der Kundenservice von FXFlat ist vorbildlich. Er lässt sich an fünf Tagen die Woche rund um die Uhr erreichen. Es gibt sogar einen Rückrufservice. FXFlat wird von der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) reguliert. Für Einlagen gilt ein Entschädigungsanspruch von 90 Prozent der Forderung des Traders aus Wertpapiergeschäften gegen das Institut, maximal jedoch 20.000 Euro pro Anleger.

Den deutschsprachigen Kundenservice von LYNX erreichen Trader Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 20:00 Uhr, am Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr. Ob Telefon, E-Mail oder Kontaktformular – Trader haben die Wahl. Kundeneinlagen sind durch die U.K. Financial Services Compensations Scheme (FSCS) geschützt. Außerdem sind Einlagen über eine Police mit Lloyds über rund 30 Millionen US-Dollar pro Kunde abgesichert.

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