Wer sind die besten Fonds- & ETF-Broker 2018?

Platz 1: comdirect

Die comdirect zeigt sich auch in diesem Jahr stark in der Kategorie „Fonds- & ETF-Broker“. Sie hat ihr Angebot noch einmal aufgestockt und sichert sich verdient den ersten Platz. Anleger können aus über 17.000 Fonds wählen. 507 von ihnen sind sparplanfähig. Auch die Zahl der handelbaren ETFs ist gewachsen – 1.500 finden sich im Angebot der comdirect, mehr als 500 von ihnen sind sparplanfähig.

Darüber hinaus hält sich die comdirect bei den Kosten für die Ausführung eines Sparplans konstant gut. Für alle Anleger, die auf Fonds und ETFs setzen, ist der Broker eine echte Empfehlung.

Platz 2: Consorsbank

An die comdirect reicht die Consorsbank nicht ganz heran. Doch auch sie zeugt von Konstanz. Wie im letzten Jahr sichert sie sich den zweiten Platz in der Kategorie „Fonds- und ETF-Broker“.

Das Angebot an Fonds und ETFs lässt auch bei der Consorsbank nichts zu wünschen übrig. Es kann in über 10.000 Fonds investiert werden. Mehr als 570 von ihnen sind sparplanfähig. Die Zahl der ETFs ist auf 1.253 gewachsen, über 400 von ihnen lassen sich regelmäßig besparen. Bei den Konditionen der Sparpläne zeigt sich die Consorsbank zudem ähnlich günstig wie die comdirect.

Platz 3: flatex

flatex verdrängt die onvista bank vom Treppchen. Gerade bei den Sparplänen tut sich die Marke der FinTechgroup AG hervor. Es lassen sich knapp 2.000 Fonds besparen. Zudem kann für fast 800 ETFs ein Sparplan eingerichtet werden.

Dass flatex für günstige Gebühren steht wie kaum ein anderer Broker, dürfte den meisten Anlegern inzwischen bekannt sein. 1,50 Euro zahlen Sparer pro Ausführung eines ETF-Sparplans. Hier wird flatex von kaum einem anderen Broker geschlagen.

Welche Fonds/ETF-Broker sind sonst erwähnenswert?

Das Treppchen knapp verpasst haben die Targobank und CapTrader. Sie erreichen 4,094 bzw. 4,091 Punkte in dieser Kategorie. flatex kommt auf 4,105 Punkte. Die Targobank überzeugt vor allem in den Bereichen „Angebot“ und „Service&Sicherheit“ – so lassen sich etwa über 5.000 Fonds besparen. CapTrader holt ebenfalls viele Punkte in der Kategorie „Angebot“, was mit der enormen Anzahl der handelbaren ETFs zu tun hat.

 

Was macht einen guten Fonds- & ETF-Broker aus?

Es ist immer enttäuschend, wenn man in einen Fonds investieren will, der gewünschte Fonds ist beim eigenen Broker aber nicht handelbar. Darum geht es in dieser Kategorie nicht zuletzt darum, wie viele Fonds und ETFs angeboten werden, um eine breite Auswahl für Anleger zu garantieren.

Fonds und ETFs eignen sich zudem hervorragend für Sparpläne. In diesem Zusammenhang haben wir uns mit folgenden Fragen beschäftigt:

  • Wie viel Kosten werden durch die Sparpläne verursacht?
  • Wie hoch ist die Mindestsparrate?
  • Welche Intervalle können für den Sparplan gewählt werden?

Darüber hinaus beschäftigen wir uns hier mit dem börslichen und außerbörslichen Handel sowie damit, ob es Depots für Vermögenswirksame Leistungen gibt.

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Was gibt es bei den Gebühren zu beachten?

Um die Kosten für die Sparpläne analysieren zu können, betrachten wir zwei Musterfälle – einen für die Investition in Fonds und einen für die Investition in ETFs. Natürlich untersuchen wir auch die Gebühren bei der Einmalanlagen sowie für den börslichen und außerbörslichen Handel. Wenn es Rabatte – beispielweise für Vieltrader gibt – werden auch diese einbezogen.

Auswertung

Gebühren
1 onvista bank 4,60
2 comdirect 4,27
3 flatex 4,26

Da es bei den Gebühren wenig Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr gab, ist es keine Überraschung, dass die Top 3 genauso besetzt sind wie 2017. Den ersten Platz sichert sich die onvista bank. Sie bietet Fonds- und ETF-Sparpläne ohne Ordergebühren an. Unschlagbar! Mit der Flatfee kann auch per Einmalanlage günstig in ETFs investiert werden. Die Kosten belaufen sich auf 5,00 Euro zzgl. Fremdkosten.

Die comdirect schneidet bei unseren Musterfällen sehr gut ab. Bei zwölf Sparplanausführungen und einer Rate von 100 Euro kommen wir auf Kosten von 30 Euro im Jahr bei den Fondssparplänen und auf 18 Euro im Jahr bei ETF-Sparplänen.

flatex ist bei den Fondssparplänen sogar noch günstiger. Dort kommen Gebühren von 18 Euro im Jahr zusammen. Bei den ETF-Sparplänen sind es ebenfalls 18 Euro im Jahr.

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Was gibt es beim Angebot zu beachten?

Wie groß ist das Angebot an Fonds und ETFs? Wie viele Fonds und ETFs sind sparplanfähig? Wie flexibel können Sparpläne geändert werden? Das sind einige der Fragen, denen wir in dieser Kategorie nachgehen. Auch Broker mit Depots für Minderjährige oder für Vermögenswirksame Leistungen punkten.

Auswertung

Angebot
1 comdirect 4,43
2 CapTrader 4,42
3 Targobank 4,37

Der erste Platz in der Kategorie „Angebot“ geht an die comdirect. Die Gründe dafür sind: Über 17.000 handelbare Fonds, 507 von ihnen sparplanfähig; dazu 1.500 ETFs, von denen sich über 500 besparen lassen. Ein Depot für Minderjährige gibt es ebenso wie ein Depot für Vermögenswirksame Leistungen.

Auf dem zweiten Platz landet CapTrader mit einem ebenfalls sensationellen Angebot. Zu diesem zählen rund 7.000 Fonds, darunter über 6.300 sparplanfähige. Von den über 4.800 ETFs sind mehr als 400 sparplanfähig. Auch Angebote für Minderjährige und Vermögenswirksame Leistungen gibt es.

Die Targobank erhält in dieser Kategorie ebenfalls gute Bewertungen. Das Angebot umfasst unter anderem über 6.000 Fonds und alle an deutschen Börsen handelbaren ETFs. Über 5.000 Fonds sind sparplanfähig. Bei den ETFs sind es allerdings nur knapp 50.

Was ist bei den Leistungen zu beachten?

Die Kategorie Leistungen umfasst unter anderem das mobile Angebot. Gibt es Apps? Ist die Homepage responsiv. Auch die verschiedenen Orderarten spielen in unsere Betrachtung hinein sowie die Frage: Bietet der Broker seinen Anlegern Möglichkeiten an, sich weiterzubilden.

Auswertung

Leistungen
1 comdirect 4,13
2 CapTrader 4,07
3 Degiro 4,02

In dieser Kategorie tut sich erneut die comdirect positiv hervor. Das liegt unter anderem an der App, mit der sich Wertpapiere auch von unterwegs handeln lassen. Hinzu kommt ein großes Weiterbildungsangebot, das zum Beispiel Webinare umfasst.

Platz zwei geht an CapTrader, Platz drei an Degiro. Beide bieten ebenfalls Apps an, mit denen sich vom Smartphone aus Wertpapieren kaufen und verkaufen lassen. Webinare gibt es bei Degiro hingegen nicht.

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Was gibt es bei Service & Sicherheit zu beachten?

Von einem guten Service erwarten wir, dass er möglichst rund um die Uhr und auf verschiedenen Wegen zu erreichen ist – beispielweise über Telefon, E-Mail und Live-Chat. Wir betrachten außerdem die Social Media-Präsenz.

Bei der Sicherheit kommt es unter anderem auf den Schutz der Einlagen an, aber auch darauf, ob das Online-Banking auf dem neusten Stand ist. Welche TAN-Verfahren werden genutzt und wie sicher sind sie?

Auswertung

Service & Sicherheit
1 comdirect 4,43
2 Targobank 4,42
3 Degiro 4,40

Wieder sichert sich die comdirect die Top-Position. Hinter ihr folgen die Targobank und Degiro. Die comdirect ist rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende. Dasselbe gilt für die Targobank. Der Kundenservice von Degiro kann Montag bis Freitag von 8:00 bis 22:00 Uhr erreicht werden.

Auch auf den wichtigsten Social Media-Plattformen sind die drei Gewinner in dieser Kategorie anzutreffen. Facebook, Twitter, Youtube – die Möglichkeiten, mit den Brokern in Kontakt zu treten, sind groß.

Einlagen sind bei der comdirect bis 81.000 Millionen Euro je Kunde geschützt, bei der Targobank bis 275 Millionen Euro. Einlagen bei Degiro sind über die Investitionssicherung des niederländischen Staates bis 20.000 Euro je Kunde geschützt.

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