Finden Sie ihre Social Trading Plattform!

Social Trading – mehr Transparenz, mehr Interaktion, mehr Community. Die Verbindung des Wertpapierhandels mit sozialen Aspekten des Web 2.0 gehört zu den bedeutendsten Trends in der Finanzbranche. Auf einer wachsenden Anzahl von Social Trading Plattformen emanzipieren sich Anleger von den traditionellen Beratungssystemen der Finanzinstitute und partizipieren stattdessen von den Vorteilen des Social Webs, d. h. dem Austausch und der gegenseitigen Beratung durch die Mitglieder in den Netzwerken. Unser Vergleich bietet Ihnen eine Auswahl bekannter Social Trading Angebote inklusive der wichtigsten Eckdaten:

Social Trading Plattformen im Vergleich:

Broker Mindest-Anlage Handelbare Werte Gebührenmodell Demokonto  
 
wikifolio Logo100 EURAktien, Fonds, ETF und strukturierte ProdukteZertifikatsgebühr 0,95% p.a. + Performancegebühr 5 bis 30 %-Zur Plattform »
Fidor Bank Logo100 EURCFD (über ayondo) oder Kurswetten bei Brokertainment.deKommissionen + Spread für Trader (ayondo)jaZur Plattform »
ayondo Logo100 EURCFDsKommissionen + Spread für TraderjaZur Plattform »
eToro Logo200 EURForex, CFDsSpreadjaZur Plattform »
zulutrade Logo500 EURForexSpreadjaZur Plattform »
Sharewise Logo-H&A sharewise Community FondsAusgabeaufschlag sowie Verwaltungs- und Performancegebühr-Zur Plattform »
Tradeo Logo250 USDForex, CFDsSpreadjaZur Plattform »

Mit diesen 5 Kriterien finden Sie die passende Social Trading Plattform

1. Wie hoch sind die Mindestanlagen beim Social Trading?
Wer via Social Trading investieren will, z. B. als als „Follower“ einer Handelsstrategie, muss mit Beträgen ab 100 Euro als Startinvestition rechnen (siehe ayondo oder wikifolio). Einige Plattformen verlangen allerdings höhere Mindestanlagen. So rät Zulutrade den Investoren zu einem Anfangsbetrag von 500 Euro und über United Signals sind Mindesteinsätze von 2.000 Euro üblich. Generell ist es empfehlenswert, nur mit Kapital zu spekulieren, dass frei verfügbar ist. Außerdem sollte jederzeit das Risiko eines Verlusts einkalkuliert werden.

2. Welche Werte lassen sich per Social Trading handeln?
Üblicherweise verfügen Social Trading Plattformen über ein eingeschränktes Anlagespektrum. Während bei ayondo der Fokus z. B. auf CFDs liegt, bietet wikifolio primär Aktien, Fonds und ETF als handelbare Instrumente an. Damit die Anlage über ein stabiles Fundament verfügt, halten wir individuelle Kenntnisse hinsichtlich der Handelsinstrumente für essentiell.

Anleger investieren entweder direkt in die handelbaren Werte oder in Zertifikate, welche die Handelsstrategie eines (per Definition) erfahrenen Traders widerspiegeln. Die Zusammensetzung ist jeweils von den handelbaren Anlagewerten und der Strategie des Traders abhängig.

3. Welche Gebühren sind beim Social Trading für Anleger relevant?
Die Gebührenmodelle der Social Trading Plattformen gestalten sich für Anleger sehr uneinheitlich. Allerdings sind Spreadkosten und Handelsgebühren der Depotbank üblich. Partiell erhalten Trader zusätzlich Erträge aus der Performance Fee bzw. sind fixe Kosten angesetzt (z. B. 0,95% Zertifikatsgebühr bei wikifolio). Die Performance-Gebühr wird meist nach dem High-Watermark-Prinzip berechnet, sodass der Anleger nur dann zahlt, wenn er tatsächlich Gewinn erzielt.

4. Kann ich ein Demokonto eröffnen?
Bei Social Trading Plattformen wie ayondo oder Zulutrade ist ein Demokonto nahezu obligatorisch. Andere Anbieter verzichten auf die Einrichtung eines Demokontos. Die Plattform-Registrierung ist indes generell kostenlos und bisweilen über bestehende Social-Media-Profile (z. B. Facebook, Twitter, Google+) möglich.

5. Welche Formen der Kommunikation sind über Social Trading Plattformen möglich?
Während z. B. moneymeets oder sharewise die direkte Kommunikation zwischen Community-Mitgliedern fördern, beschränkt sich der soziale Anspruch anderer Plattformen wie wikifolio auf ein Leader-Follower-Prinzip. Chats, Blogs, Kommentare oder Nachrichten sind zwar wesentliche Kennzeichen des Web 2.0, aber nicht zwingend Bestandteile von Social Trading.

Worauf sollten Sie beim Social Trading achten?

social-trading

Wem wollen Sie folgen?

Das Kopieren anderer Handelsstrategien zählt zu den wichtigsten Funktionen auf Social Trading-Plattformen. Da stellt sich die Frage: Wie finden Sie einen Trader, dem es sich zu folgen lohnt?

Die meisten Social Trading-Portale zeigen Ihnen an, welche Trader gerade angesagt sind. Alleine darauf sollten Sie sich jedoch nicht verlassen. Es lohnt sich, die Strategie des Traders nachzuvollziehen und ihn eine Weile zu beobachten. Nicht jeder, der als große Nummer angepriesen wird, hält einer eingängigen Analyse stand.

Was wird kopiert?

Bevor Sie jemandem auf einer Social Trading-Plattform folgen, sollten Sie sich außerdem fragen, was genau Sie kopieren. Einen einzelnen Trade oder eine komplette Strategie? Wird beispielsweise die komplette Strategie des Traders 1:1 kopiert, nennt sich das Mirror Trading. Beim Copy Trading hingegen wird die Geldmenge nur anteilig im Verhältnis zum Einsatz kopiert.

Wie begrenzen Sie Ihr Risiko?

Wie bei anderen Wertpapiergeschäften auch, können Sie beim Social Trading Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Darum sollten Sie auf Mechanismen zurückgreifen, die Ihre Verluste beschränken. Viele Social Trading-Plattformen bieten dafür Stop Loss-Aufträge an, mit denen Sie eine Grenze für Verluste setzen können, bei der eine Position automatisch geschlossen wird.

Wie groß ist die Plattform?

Auf die Größe kommt es an! Bei Social Trading-Plattformen ist das tatsächlich ein Faktor. Je größer und aktiver die Community, desto besser für den Trader. So finden sich leichter andere Trader zum Austauschen und Kopieren.

Von wem wird der Broker reguliert?

Zuletzt sollten Sie auch darauf achten, von welcher Behörde die Plattform reguliert wird. Social Trading gibt es noch nicht so lange und natürlich finden sich unter den Plattformen auch schwarze Schafe. Einen Überblick über seriöse Plattformen liefert unser Vergleich oben auf der Seite.

Studien zum Thema Social Trading

Kommentare und Social Trading

Die Wissenschaftler Manual Ammann und Nic Schaub haben in ihrer Studie „Social Interaction and Investing: Evidence from an Online Social Trading Network“ untersucht, welche Rolle soziale Interaktionen bei Investmententscheidungen spielen. Dafür nutzten sie Daten eines Social Trading Portals. Sie fanden heraus, dass Trader mit einer guten Performance ihre Strategien eher mit anderen teilen.

Kommentare helfen, einen Trader besser zu verstehen. Auf die Performance haben sie jedoch keine Auswirkung, woraus Ammann und Schaub schließen, dass Trader Entscheidungen vor allem aufgrund einer Stimmungslage treffen. Vor allem Kleinanleger vertrauen bei ihren Investmententscheidungen auf soziale Interaktion.

Social Trading erhöht Transparenz

Von den Wissenschaftlern Philipp Doering, Sascha Neumann und Stephan Paul stammt die Studie „A Primer on Social Trading Networks – Institutional Aspects and Empirical Evidence“. Sie untersuchen verschiedene Aspekte von Social Trading-Plattformen und zeigen unter anderem auf, dass diese das Ungleichgewicht zwischen Investoren und Portfolio-Managern reduzieren.

Social Trading vs. Investmentfonds: Die mittlere wöchentliche Rendite
Alle Werte sind Medianwerte, Quelle: A Primer on Social Trading Networks – Institutional Aspects and Empirical Evidence
Alle Signalgeber 0,07 %
Signalgeber (obere 50%) 0,48 %
Signalgeber (untere 50%) 0,00 %
Investmentfonds 0,27 %

Social Trading-Plattformen bieten Tradern ähnliche Renditen wie Hedgefonds, bieten im Gegensatz zu diesen aber große Transparenz, Liquidität und sind zugänglich.

Social Trading bringt bessere Performance

Decoding Social Influence and the Wisdom of the Crowd in Financial Trading Network“ heißt eine Studie der Wissenschaftler Wei Pan, Yaniv Altshuler und Alex (Sandy) Pentland. Sie untersuchen die Dynamiken bei der Entscheidungsfindung auf Social Trading-Plattformen.

Das Ergebniss: Bei Social Trading ist die Performance besser als bei individuellem Traden. Die Autoren stellen allerdings heraus, dass der Ruf eines Top Traders nicht ausschließlich von seiner Performance abhängt. Außerdem haben sie herausgefunden, dass sich Trader vor allem in unsicheren Zeiten stark auf soziale Einflüsse verlassen.

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