Dollar-Schwäche als Chance: Wie deutsche Anleger hiervon profitieren können

Freitag den 6.02.2026 - Abgelegt unter: Börse, Brokernews, Forex-Broker News, International

Social Media Grafik zur News Dollar-Schwäche als Chance für Anleger

Der US-Dollar durchlebt aktuell eine seiner markantesten Schwächephasen der vergangenen Jahre. Seit dem Amtsantritt von Donald Trump im Januar 2025 hat die Weltleitwährung gegenüber dem Euro etwa 20 Prozent an Wert verloren. Notierte der Euro zu Jahresbeginn 2025 noch bei 1,05 US-Dollar, erreichte er Ende Januar 2026 zeitweise die Marke von 1,20 Dollar – ein Vierjahreshoch. Aktuell pendelt sich das Währungspaar bei rund 1,18 Dollar ein. Diese Entwicklung stellt nicht nur eine geopolitische Verschiebung dar, sondern eröffnet deutschen Anlegern konkrete Investmentchancen, die weit über klassische Währungsspekulation hinausgehen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Starker Euro-Aufwertung: Der Euro hat gegenüber dem Dollar in den letzten 12 Monaten um knapp 14 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei etwa 1,18 Dollar – US-Exporte werden dadurch für europäische Käufer deutlich günstiger.
  • Politische Unsicherheit treibt Dollar-Schwäche: Trumps erratische Wirtschaftspolitik, wiederholte Kritik an der Fed-Zinspolitik und aggressive Zolldrohungen haben das Vertrauen internationaler Investoren in den Dollar erheblich erschüttert.
  • Mehrfache Profitmöglichkeiten für Anleger: Deutsche Investoren können durch direkte Währungsspekulation, Investments in US-Exporteure mit hoher Europa-Quote oder währungsgesicherte Anlagestrategien von der aktuellen Konstellation profitieren.

Was steckt hinter der aktuellen Dollar-Schwäche?

Die aktuelle Schwächephase des US-Dollars ist nicht zufällig, sondern das Ergebnis einer Verkettung politischer und wirtschaftlicher Faktoren, die sich seit Anfang 2025 zunehmend verstärkt haben.

Trumps bewusste Dollar-Schwäche-Strategie: Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Politik der Trump-Administration: Der Präsident hat sich wiederholt als Befürworter eines schwächeren Dollars positioniert. Seine Logik ist simpel – ein schwächerer Dollar macht US-Waren auf dem Weltmarkt günstiger und soll die amerikanische Exportwirtschaft ankurbeln. Gleichzeitig erhofft sich Trump damit eine Verringerung des chronischen Handelsdefizits der USA gegenüber Ländern wie Deutschland und China. „I think it’s great“, kommentierte Trump kürzlich die Dollarabwertung lapidar und verwies auf die vermeintlich positiven Geschäftseffekte.

Fed-Unabhängigkeit unter Beschuss: Ein wesentlicher Treiber der Kapitalflucht aus dem Dollar ist Trumps öffentliche Attacke auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve. Seine wiederholte Kritik an Fed-Chef Jerome Powell, verbunden mit juristischem Druck auf Notenbankmitglieder, hat das Vertrauen internationaler Investoren nachhaltig erschüttert. Die für Mai 2026 geplante Ablösung Powells durch den Trump-Vertrauten Kevin Warsh könnte zwar kurzfristig eine gewisse Stabilisierung bringen, langfristig jedoch die Glaubwürdigkeit der US-Geldpolitik weiter untergraben.

Zollpolitik der Trump-Administration als Unsicherheitsfaktor: Die aggressive und oftmals unvorhersehbare Zollpolitik der Trump-Regierung hat Anleger wiederholt an Dollar-Investments zweifeln lassen. Die im Frühjahr 2025 angekündigten „Liberation Day“-Zölle schockten die globalen Märkte und trugen erheblich zur Dollar-Schwäche bei. Hinzu kommen direkte Eingriffe am Kapitalmarkt, etwa Trumps Pläne, bei Rüstungskonzernen Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe zu begrenzen – Maßnahmen, die das Vertrauen in die Verlässlichkeit des US-Investmentumfelds zusätzlich beschädigen.

Zinspolitische Divergenz: Während die Federal Reserve im Verlauf des Jahres 2025 die Leitzinsen mehrfach senkte, hielt die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik seit Juni stabiler. Zwar liegt der US-Leitzins mit 3,50 bis 3,75 Prozent noch über dem europäischen Niveau, doch die Zinsunterschiede haben sich deutlich verringert. Dies macht Dollar-Anlagen für internationale Investoren weniger attraktiv, während der Euro als stabile Alternative an Bedeutung gewinnt.

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Wie schwach ist der Dollar wirklich?

Bei aller Dramatik der aktuellen Entwicklung ist eine historische Perspektive wichtig. Der Dollar müsste noch deutlich stärker fallen, um frühere Schwächephasen zu erreichen. Im Jahr 2008 beispielsweise wurden für einen Euro zeitweise bis zu 1,60 Dollar gezahlt. Wie Analyst Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management betont: „Ein schwächerer Dollar bedeutet nicht automatisch ein schwächeres Amerika. Es ist durchaus möglich, dass eine starke US-Wirtschaft und eine schwächere Währung lange Zeit nebeneinander bestehen können.“

Dennoch ist die Geschwindigkeit der aktuellen Abwertung bemerkenswert und stellt die Rolle des Dollars als unumstrittene Weltleitwährung zunehmend infrage. Wenn internationale Investoren und Zentralbanken ihre Dollar-Reserven reduzieren, könnte dies langfristige Auswirkungen auf die globale Finanzarchitektur haben.

Dollar sinkt, Euro gewinnt an Wert: EUR-USD-Wechselkurs

Der dargestellte Verlauf des EUR/USD-Wechselkurses zeigt einen klaren Aufwärtstrend des Euro gegenüber dem US-Dollar. Von Beginn des Jahres an konnte der Euro deutlich zulegen und sich von einem Niveau um 1,03 schrittweise bis in den Bereich von rund 1,18 bis 1,20 vorarbeiten. Diese Entwicklung ist ein eindeutiges Zeichen für einen schwächeren US-Dollar, da ein steigender EUR/USD-Kurs bedeutet, dass für einen Euro immer mehr US-Dollar gezahlt werden müssen.

Bedienhinweis: Einzelne Datenreihen lassen sich durch Klick auf die betreffende Überschrift aus- und wieder einblenden.

Quellen:

An einem schwachen US-Dollar partizipieren

Chance 1: Anlageprodukte für Währungsspekulation

Für deutsche Anleger, die direkt von der Euro-Stärke beziehungsweise Dollar-Schwäche profitieren möchten, bieten sich spezialisierte Finanzprodukte an. Diese ermöglichen eine Partizipation an Wechselkursbewegungen von Euro und US-Dollar.

WisdomTree Short USD Long EUR Index-Bear-Zertifikat (ISIN: JE00B3SBYQ91)

Das WisdomTree Short USD Long EUR Index-Bear-Zertifikat richtet sich an Anleger, die ungehebelt auf eine Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar setzen möchten. Das Produkt bildet die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses ab: Steigt der Euro im Verhältnis zum US-Dollar, gewinnt das Zertifikat entsprechend an Wert. Wertet der Euro hingegen ab, fällt auch der Kurs des Zertifikats.

Da das Produkt ohne Hebel arbeitet, eignet es sich vor allem für gezielte Währungspositionierungen im kurz- bis mittelfristigen Anlagehorizont. Zu beachten ist, dass es sich um ein Zertifikat handelt und somit kein Sondervermögen vorliegt, Anleger tragen also ein Emittentenrisiko.

WisdomTree Short EUR Long USD Index-Bear-Zertifikat (ISIN: JE00B68GSM94)

Mit dem WisdomTree Short EUR Long USD Index-Bear-Zertifikat können Anleger ungehebelt von einer Stärke des US-Dollars gegenüber dem Euro profitieren. Das Zertifikat entwickelt sich positiv, wenn der EUR/USD-Wechselkurs fällt, also wenn der US-Dollar gegenüber dem Euro aufwertet. Steigt der Euro hingegen, wirkt sich dies negativ auf den Wert des Produkts aus.

Auch dieses Zertifikat verzichtet auf einen Hebel und wie bei allen Zertifikaten besteht auch hier ein Emittentenrisiko, das Anleger bei einem Investment berücksichtigen sollten.

EUR/USD-Zertifikate im Überblick
Produkt Typ WKN ISIN Performance 1 Jahr Performance 3 Jahre
WisdomTree Short USD Long EUR Zertifikat A1EKY2 JE00B3SBYQ91 +12,1% +8,4%
WisdomTree Short EUR Long USD Zertifikat A1BEFA JE00B68GSM94 -17,4% +2,1%
Quelle: comdirect.de / Stand: 02.2026

CFDs auf Euro/US-Dollar

CFDs (Contracts for Difference) auf den EUR/USD-Wechselkurs ermöglichen es Anlegern, direkt auf Kursbewegungen des Euro gegenüber dem US-Dollar zu spekulieren. Im Gegensatz zu ETCs oder Zertifikaten arbeiten CFDs mit einem Hebel, der es erlaubt, mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz größere Positionen zu bewegen. Steigt der EUR/USD-Kurs, profitieren Long-Positionen, fällt der Kurs, lassen sich über Short-Positionen Gewinne erzielen. Der Handel erfolgt in der Regel außerbörslich (OTC) über spezialisierte Broker und ist nahezu rund um die Uhr möglich.

CFDs eignen sich vor allem für aktive und erfahrene Trader, da der eingesetzte Hebel nicht nur Gewinne, sondern auch Verluste deutlich verstärken kann. Aufgrund des hohen Risikos sind CFDs weniger für langfristige Investments gedacht, sondern vielmehr für kurzfristige Spekulatione auf den EUR/USD-Wechselkurs.

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Risiko-Hinweis: Der Handel mit CFDs ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust der gesamten Kapitaleinlage führen. Zwischen 68 und 89 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFD Geld! Informieren Sie sich darum ausführlich, wie der CFD-Handel funktioniert. Sie sollten keine Gelder einsetzen, deren Verlust Sie im schlimmsten Fall nicht verkraften könnten. Stellen Sie sicher, dass Sie alle mit dem CFD-Handel verbundenen Risiken verstanden haben.

Chance 2: US-Exporteure mit hoher Europa-Quote

Eine elegantere Strategie als direkte Währungsspekulation ist die Investition in US-Unternehmen, die von einem schwachen Dollar strukturell profitieren. Ein schwacher Dollar macht amerikanische Waren in Europa günstiger und verschafft US-Exporteuren erhebliche Wettbewerbsvorteile.

Die US-Exporte nach Europa sind von Januar bis November 2025 bereits um fünf Prozent auf 326 Milliarden Euro gestiegen – befeuert durch den „Double-Whammy“ aus Währungseffekten und handelspolitischen Verwerfungen. Dieser Trend dürfte sich 2026 fortsetzen, wobei folgende Sektoren besonders profitieren,:

Technologiesektor: US-Technologiekonzerne wie Apple, Microsoft oder Qualcomm generieren einen erheblichen Teil ihrer Umsätze in Europa. Ein schwächerer Dollar verbessert nicht nur ihre Wettbewerbsposition gegenüber europäischen Konkurrenten, sondern erhöht auch automatisch den Wert ihrer Euro-Umsätze bei der Umrechnung in Dollar. Dies schlägt sich direkt in höheren Gewinnen nieder.

Maschinenbau und Industrieausrüstung: Amerikanische Hersteller von Industriemaschinen und Werkzeugmaschinen können ihre Produkte in Europa zu deutlich attraktiveren Preisen anbieten. Unternehmen wie Caterpillar, Deere & Company oder Illinois Tool Works profitieren von dieser Preissensitivität.

Chemie- und Pharmabranche: Die US-Pharmaindustrie ist traditionell ein starker Exporteur nach Europa. Konzerne wie Pfizer, Johnson & Johnson oder Merck generieren substanzielle Eurozone-Umsätze, die durch den schwachen Dollar zusätzlich an Wert gewinnen.

Konsumgüter: US-Konsumgüterhersteller mit starker Präsenz in Europa – von Coca-Cola über Procter & Gamble bis hin zu Nike – profitieren ebenfalls von der verbesserten Wettbewerbsposition und den positiven Umrechnungseffekten.

Anleger können entweder gezielt Aktien solcher Exporteure auswählen oder auf breit diversifizierte US-Aktien-ETFs setzen, die automatisch von diesen Währungseffekten profitieren. Der S&P 500, dessen Unternehmen etwa 40 Prozent ihrer Umsätze außerhalb der USA generieren, profitiert strukturell von einem schwachen Dollar.

Surftipp: Was ist eigentlich Forex-Trading »

Chance 3: Währungsgesicherte vs. ungesicherte Investments

Eine zentrale Frage für deutsche Anleger ist: Sollte man bei US-Investments Währungssicherungen (Hedging) einsetzen oder nicht?

Das Hedging-Dilemma: Währungsgesicherte ETFs neutralisieren Wechselkurseffekte durch Termingeschäfte. In Zeiten der Dollar-Schwäche bedeutet dies jedoch, dass Anleger die positiven Währungseffekte verpassen, die ihre ungesicherten US-Investments aufwerten würden. Gleichzeitig fallen für währungsgesicherte ETFs höhere laufende Kosten an (typischerweise 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte zusätzlich), die die Rendite schmälern.

Aktuelle Empfehlung für deutsche Anleger: In der gegenwärtigen Marktphase spricht vieles dafür, auf Währungsabsicherungen bei US-Aktieninvestments zu verzichten. Der schwache Dollar fungiert aktuell als natürlicher Renditeverstärker. Historische Vergleiche zeigen, dass währungsgesicherte Welt-ETFs über mehrjährige Zeiträume hinweg eine deutlich geringere Rendite erzielten als ungesicherte Varianten.

Anders bei Anleihen: Für Anleihen-Investments gilt eine andere Logik. Da deren Erträge typischerweise geringer ausfallen als bei Aktien, können Währungsschwankungen einen größeren Teil der Rendite aufzehren. Bei US-Staatsanleihen kann eine Währungsabsicherung daher sinnvoll sein, um die attraktiven Zinsen zu sichern, ohne Währungsrisiken einzugehen.

Chance 4: Opportunistisches Timing bei US-Investments

Die aktuelle Dollar-Schwäche bietet deutschen Anlegern einen attraktiven Einstiegspunkt für langfristige US-Investments. Wer mit seinen Euro-Ersparnissen jetzt US-Aktien kauft, erhält für sein Geld etwa 20 Prozent mehr Gegenwert als noch vor einem Jahr.

Der antizyklische Einstieg: Sollte der Dollar mittelfristig wieder stärker werden – wovon viele Experten ausgehen, sobald sich die politische Unsicherheit legt – profitieren Anleger von einem doppelten Effekt: sowohl von potenziellen Kurssteigerungen der US-Aktien als auch von einer Aufwertung ihrer Dollar-Bestände bei Umrechnung in Euro.

Risikomanagement: Allerdings sollten Anleger bedenken, dass der Dollar durchaus noch weiter fallen könnte, insbesondere wenn die Trump-Administration ihre konfrontative Politik fortsetzt. Ein gestaffelter Einstieg (Cost-Average-Effekt) über mehrere Monate verteilt kann dieses Risiko mindern.

Ausblick: Wie geht es mit dem Dollar weiter?

Die Prognosen für die weitere Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses fallen unterschiedlich aus. Kurzfristig erwarten die meisten Analysten eine weitere Stabilisierung im Bereich zwischen 1,14 und 1,20 Dollar. Strukturelle Faktoren sprechen jedoch für eine anhaltende Schwäche des Dollars:

Fundamentale Faktoren: Die EZB-Glaubwürdigkeit bleibt stark, die Inflation in der Eurozone bewegt sich stabil Richtung Zielwert, und Deutschlands fiskalische Expansion stützt das Binnenwachstum. Gleichzeitig wird die Fed unter zunehmendem politischen Druck stehen, die Zinsen möglicherweise stärker zu senken, als wirtschaftlich gerechtfertigt wäre.

Geopolitische Verschiebungen: Die Frage nach der Rolle des Dollars als Weltleitwährung wird zunehmend diskutiert. Wenn internationale Zentralbanken ihre Dollar-Reserven diversifizieren, und verstärkt in Euro, Yuan oder Gold investieren, könnte dies den Dollar langfristig unter Druck halten.

Technische Perspektive: Aus Chart-technischer Sicht hat das Währungspaar das Vierjahreshoch zwar kurzzeitig überschritten, wurde dann aber wieder zurückgewiesen. Die nächste nachhaltige Kurszielmarke läge bei 1,24 Dollar – ein Niveau, das durchaus in den kommenden Monaten erreicht werden könnte.

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Bei allen Chancen sollten Anleger die Risiken nicht außer Acht lassen:

  • Politische Kehrtwende: Eine abrupte Änderung der US-Wirtschaftspolitik oder die Ernennung eines hawkishen Fed-Chefs könnte den Dollar schnell wieder stärken und bisherige Gewinne zunichtemachen.

  • Europäische Schwächesignale: Sollte die europäische Wirtschaft in eine Rezession abrutschen oder die EZB gezwungen sein, die Zinsen stärker zu senken, würde dies den Euro unter Druck setzen.

  • Übertriebene Positionierung: Wenn zu viele Investoren auf eine weitere Dollar-Schwäche setzen, kann eine abrupte Trendwende überproportional starke Verluste verursachen.

  • Liquiditätsrisiken: Währungs-ETFs können in Stressphasen unter mangelnder Liquidität leiden, was zu größeren Spreads zwischen Kauf- und Verkaufskurs führt.

Fazit: Mehrschichtige Strategien für unterschiedliche Anlegertypen

Die aktuelle Dollar-Schwäche eröffnet deutschen Anlegern vielfältige Chancen. Konservative Anleger können mit einer kleinen Beimischung von Euro-Währungs-ETFs (5-10 Prozent) taktisch profitieren, während die aktuelle Situation zugleich einen günstigen Einstiegspunkt für langfristige US-Aktieninvestments bietet. Chancenorientierte Anleger setzen auf US-Exporteure mit hoher Europa-Quote oder höhere ETF-Gewichtungen.

Entscheidend ist, die eigene Risikobereitschaft realistisch einzuschätzen und das Portfolio breit zu diversifizieren. Die Weltleitwährung Dollar durchlebt eine Phase struktureller Neupositionierung – für deutsche Anleger eine historische Gelegenheit, von globalen Währungsverschiebungen zu profitieren.

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Weiterführende Links und Quellen

  1. T-Online: Dollar-Verfall durch Trump – Auswirkungen auf Urlaub und Rohstoffpreise (03.02.2026)
  2. Trading Economics: Euro US Dollar Wechselkurs – EUR/USD Historie und aktuelle Daten (Februar 2026)
  3. Fidelity Deutschland: Marktausblick 2026 – Dollar-Schwäche eröffnet neue Perspektiven(Januar 2026)