Kraken – Test & Erfahrungen

Kraken ist eine Kryptobörse aus San Francisco, USA. Sie wurde 2011 gegründet und zählt zu den größten Kryptobörsen weltweit. Die europäische Niederlassung befindet sich in London, Großbritannien.

Bei Kraken können über 56 Kryptowährungen gehandelt werden, darunter Bitcoin, Ethereum und viele kleinere Kryptowährungen. Auch der Handel mit Hebel und mit Futures ist möglich. Die Kosten je Order liegen bei 0,00 bis 0,26 Prozent des Handelsvolumens.

Kurzcheck – Alle Vorteile auf einen Blick

Vorteile

  • Über 56 Kryptowährungen handeln, darunter Bitcoin, Ethereum…
  • Handel mit Hebel
  • Futures auf Kryptowährungen abschließen
  • Staking von Kryptowährungen möglich
  • Transaktionskosten von 0,00 bis 0,26 Prozent des Handelsvolumens
  • Hohe Liquidität dank vieler Trader
  • 2-Faktor-Authetifizierung

Anmerkungen

  • Kein Sitz in Deutschland
  • Webauftritt komplett in Englisch

Jetzt bei Kraken mit 56 Kryptowährungen handeln! »

 

Welche Kryptowährungen können gehandelt werden?

Kraken bietet 56 Kryptowährungen zum Handel an. Damit ist die Auswahl enorm groß. Neben bekannten Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum finden sich auch viele kleinere darunter. Hier eine Auswahl:

  • Bitcoin
  • Ethereum
  • Litecoin
  • Ripple
  • Dogecoin
  • Tether
  • Cardano
  • Polkadot

Außerdem ermöglicht Kraken es Tradern, Futures auf Kryptowährungen abzuschließen. Ebenso können Kryptowährungen mit Hebel gehandelt werden – was die Gewinne erhöhen kann, aber auch ein höheres Risiko bedeutet.

Kann ich am Staking von Kryptowährungen teilnehmen?

Ja, bei Kraken ist auch das Staking von Kryptowährungen möglich – eine alternative zum Mining (Proof-of-Stake statt Proof-of-Work). Vereinfacht ausgedrückt stellen Trader dabei ihre Coins dem Netzwerk zur Verfügung, damit dessen Betrieb gewährleistet werden kann. Dafür erhalten sie eine Entlohnung.

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Wie steht es um die Liquidität der Kryptowährungen bei Kraken?

Kraken zählt zu den größten Kryptobörsen weltweit. Der Handel findet zwischen den registrierten Tradern statt. Die hohe Anzahl von Tradern sorgt für hohe Liquidität.

Wichtig: Speziell für Trader aus Deutschland gilt, dass Kraken (bzw. Payward als Unternehmen hinter Kraken) als Gegenpartei bei Transaktionen auftritt. Der Handel von Kryptowährungen findet in diesem Fall also nicht zwischen verschiedenen Tradern, sondern zwischen einem Trader und Kraken/Payward statt.

Wie funktioniert der Handel von Kryptowährungen auf Kraken?

Wie registrieren sich Anleger auf Kraken?

Über einen der Links auf unserer Seite gelangen Anleger zur Homepage von Kraken. Dort können sie sich über den Button „Get startet“ registrieren. Dafür geben sie zunächst ihre E-Mail-Adresse sowie einen Benutzernamen und ein Passwort an. Anschließend erhalten sie eine Mail mit einem Bestätigungslink.

Nun muss der Account verifiziert werden. Dabei gibt es verschiedene Stufen:

  • Starter
  • Intermediate
  • Pro

Für „Starter“ sind nur wenige Daten erforderlich, allerdings sind Trader damit stark eingeschränkt. So können sie beispielweise Kryptowährungen einzahlen und Kryptowährungen gegeneinander handeln, das Einzahlen von Euro und der Kauf von Kryptowährungen mit Euro ist hingegen als „Starter“ nicht möglich.

Dafür ist die Stufe „Intermediate“ erforderlich. Neben der Angabe von Namen und Adresse erfordert diese Stufe auch das Hochladen einer Ausweiskopie bzw. der Kopie eines Führerscheins sowie gegebenenfalls einen Adressnachweis etwa in Form eines Kontoauszugs.

Nach der Verifizierung können Fiat-Währungen wie Euro und US-Dollar sowie Kryptowährungen überwiesen werden. Ab nun ist der Handel möglich. Für zusätzlichen Schutz bietet sich die Einrichtung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung an.

Pro-Konten bieten weitere Freiheiten gegenüber Starter- und Intermediate-Konten.

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Wie handeln Anleger auf Kraken?

Sobald sich Trader in ihrem persönlichen Bereich eingeloggt haben, finden sie unter dem Punkt „Buy Crypto“ die Möglichkeit, Kryptowährungen zu handeln. Möglich sind:

  • Der Kauf von Kryptowährungen wie dem Bitcoin mit einer Fiat-Währungen wie dem Euro
  • Der Verkauf von Kryptowährungen wie dem Bitcoin gegen Fiat-Währungen wie dem Euro
  • Verkauf und Kauf einer Kryptowährung gegen eine andere

Dabei stehen zahlreiche Order-Typen zur Auswahl – etwa Limit, Market, Stop Loss, Take Profit und Bracket.

Weitere Handelsmöglichkeiten sind der Handel mit Hebel und der Handel von Futures. Unter dem Punkt Staking können Trader am Coin-Staking teilnehmen. Dafür erhalten sie eine Entlohnung.

Wie zahlen Anleger Geld ein und aus?

Ein- und Auszahlungen von Fiat-Währungen

Geld kann in zahlreichen Fiat-Währungen wie Euro und US-Dollar ein- und ausgezahlt werden. Akzeptiert werden SEPA- und SWIFT-Überweisungen sowie Überweisungen mit Kreditkarte. Um Ein- und Auszahlungen durchzuführen, wechseln Trader in ihrem persönlichen Bereich zum Reiter „Funding“.

Dort stehen ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung. So arbeitet Kraken bei SEPA-Einzahlungen in Euro mit einer Handvoll Banken zusammen, etwa mit der Fidor Bank oder der Bank Frick. Trader können wählen, auf welches Konto welcher Bank sie überweisen möchten. Entscheiden sie sich für die Fidor Bank, müssen sie beispielweise mindestens einen Euro überweisen, es entstehen keine Kosten und die Einzahlung dauert bis zu drei Bankarbeitstage (außer die Trader haben selbst ein Konto bei der Fidor Bank, dann ist eine Instant-Überweisung möglich). Auszahlungen funktionieren nach demselben Prinzip, allerdings fallen teilweise zusätzliche Kosten an (siehe unten).

Ein- und Auszahlungen von Krypto-Währungen

Auch Ein- und Auszahlungen von Kryptowährungen sind über den Reiter „Funding“ möglich. Bei der ersten Einzahlung einer Kryptowährung muss hier zunächst eine Adresse generiert werden, an die die Coins gesendet werden. Für Ein- und Auszahlungen in Kryptowährungen sind zudem Informationen zum Wallet erforderlich, an das oder von der Coins überwiesen werden sollen.

In welcher Währung wird gehandelt?

Es wird in Euro gehandelt. Grundsätzlich ist auch der Handel in anderen Fiat-Währungen wie US-Dollar möglich.

Brauchen Anleger ein eigenes Wallet?

Nein, ein eigenes Wallet ist nicht erforderlich. Zwar ist Kraken kein Wallet-Dienstleister. Dennoch können Kryptowährungen direkt in der Wallet der Handelsplattform verwahrt werden. Um den Schutz der Coins zu erhöhen, setzt Kraken auf das „Cold Storage“-Verfahren. Das heißt, die Kryptowährungen werden offline an verschiedenen Orten verwahrt. Auszahlungen hingegen werden von Hot Wallets vorgenommen.

Allerdings können sich Trader ihre Coins jederzeit auf ein eigenes Wallet – etwa ein Hardware Wallet – auszahlen lassen, um sie dort zu verwahren.

Hoher Schutz dank Cold Storage - zu Kraken »

Welche Gebühren fallen beim Handel mit Kryptowährungen an?

Gibt es eine Mindesteinzahlung?

Die Mindesteinzahlung in Euro liegt bei einem Euro. Für Einzahlungen in Kryptowährungen gibt es je nach Kryptowährung unterschiedliche Grenzen für die Mindesteinzahlung.

Welche Kosten entstehen bei der Nutzung von Kraken?

Kosten entstehen ausschließlich beim Handel sowie ggf. bei Ein- und Auszahlungen. Die Gebühren einer Order liegen bei 0,00 bis 0,26 Prozent des Ordervolumens. Wie hoch genau sie sind, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Welche Währungen gegeneinander gehandelt werden
  • Wie hoch das eigene Trading-Volumen in den letzten 30 Tagen war
  • Ob es sich um eine Maker- oder eine Taker-Order handelt

Bei Maker- und Taker-Orders hängt die Höhe der Ordergebühren vom eigenen Trading-Volumen in den letzten 30 Tagen ab (Instant-Orders zählen hier nicht hinein).  Minimal fallen 0,00 Prozent (Maker-Order) bzw. 0,10 Prozent (Taker-Order) an. Maximal werden 0,16 Prozent (Maker-Order) bzw. 0,26 Prozent (Taker-Order) fällig. Folgender Screenshot bietet eine Übersicht:

Kraken - handeln zu niedrigen Gebühren »

Sofern Geld auf den Account überwiesen wurde, kostet eine Instant-Order für einen Stablecoin oder ein FX-Paar 0,9 Prozent des Ordervolumens. Bei anderen Kryptowährungen fallen 1,5 Prozent an. Zusätzliche Gebühren können beim Bezahlen per Zahlungskarte entstehen.

Für den Handel mit Stablecoins, FX-Paaren, Hebel und Futures gelten je eigene Gebühren.

Fallen Gebühren beim Ein- und Auszahlen an?

Einzahlungen in Euro per SEPA-Überweisung sind kostenfrei, sofern die eigene Bank nicht selbst Gebühren berechnet. Einzahlungen in Euro per Swift kosten bis zu 3,00 Euro.

Auszahlungen in Euro per SEPA-Überweisung kosten 0,09 bis 35 Euro. Auszahlungen in Euro per Swift kosten 5,00 zu 35 Euro.

Die Ein- und Auszahlungsgebühren beim Ein- und Auszahlen von Kryptowährungen hängen von der jeweiligen Kryptowährung ab.

Wie sicher ist der Handel mit Kryptowährungen auf Kraken?

Wie ist der Zugang zum persönlichen Bereich abgesichert?

Zugang zum Account erhalten Anleger per Benutzername und Passwort. Das Passwort muss mindestens zwölf Zeichen lang sein und einen Buchstaben, eine Zahl und ein Sonderzeichen enthalten. Zusätzlich kann eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (mit YubiKey oder App) eingerichtet werden. Alle Server werden zudem rund um die Uhr überwacht.

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Wie werden die Coins verwahrt?

In einem Wallet von Kraken. Kraken setzt dabei auf das „Cold Storage“-Verfahren. 95 Prozent Kryptowährungen werden offline an verschiedenen Orten verwahrt. Jeder Trader kann sich seine Coins aber auf ein eigenes Wallet auszahlen lassen.

Wie sicher sind die Daten der Anleger bei Kraken?

Kraken gibt an, alle sensiblen Daten zu verschlüsseln. Für Trader aus der EU ist die Payward Ltd., 6th Floor, One London Wall, London, EC2Y 5EB in Großbritannien zuständig. Der Hauptsitz von Payward ist jedoch in den USA und Payward behält sich vor, Daten dorthin oder zu anderen Standorten zu transferieren. Trader sollten nicht mit denselben Datenschutzstandards rechnen, wie sie etwa für Kryptobörsen aus Deutschland gelten.

Wie wird Kraken reguliert?

Kryptobörsen unterliegen keiner Regulierung. Das bedeutet ein potenzielles Sicherheitsrisiko. Bei Einzahlungen in Euro arbeitet Kraken mit Banken wie der deutschen Fidor Bank zusammen, bei der Einlagen in Euro bis 100.000 Euro je Kunde geschützt sind.

Wie benutzerfreundlich ist Kraken?

Gibt es eine App?

Ja, es gibt eine App, mit der auch von unterwegs gehandelt werden kann.

Gibt es Kursübersichten?

Es werden Kursübersichten und Charts in Echtzeit angeboten.

In welcher Sprache ist der Webauftritt gehalten?

Der Webauftritt ist leider komplett in englischer Sprache gehalten. Zwar werden viele andere Sprachen angeboten, Deutsch findet sich aktuell jedoch nicht darunter.

Wie und wann ist der Kundenservice erreichbar?

Der Kundenservice ist an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr erreichbar. Trader können mit ihm per Live-Chat oder Kontaktformular in Kontakt treten. Einen deutschsprachigen Kundenservice gibt es leider nicht.

Fortgeschrittene Trader haben zudem die Möglichkeit, per E-Mail oder Telefon mit ihrem persönlichen Account Manager zu kommunizieren.

Fazit

Kraken zählt zu den größten Kryptobörsen weltweit. Für Trader ist das von Vorteil, weil eine große Anzahl an Tradern für eine hohe Liquidität – also gute Handelbarkeit – sorgt. Mit über 56 Kryptowährungen ist die Auswahl zudem enorm groß. Das Staking bietet eine zusätzliche Renditemöglichkeit. Durch den Einsatz von Cold Wallets kann zudem die Aufbewahrung der Coins als sicher gelten.

Die Gebühren sind ebenfalls moderat. Besonders günstig sind sie für Trader, die viel handeln. Schade ist allerdings, dass der gesamte Webautritt in Englisch ist. Ohne gute Englisch-Kenntnisse werden Trader also nicht weit kommen. Wie alle Kryptobörsen wird außerdem auch Kranken nicht reguliert. Da der Hauptsitz in den USA liegt und für deutsche Trader die Zweigstelle in Großbritannien zuständig ist, kann es bei Problemen zudem schwieriger sein, die eigenen Forderungen durchzusetzen, als bei Kryptobörsen aus Deutschland.

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Risikohinweis: Der Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust Ihres eingesetzten Kapitals führen. Sie sollten keine Gelder einsetzen, deren Verlust Sie im schlimmsten Fall nicht verkraften könnten. Stellen Sie sicher, dass Sie alle mit dem Kryptowährungs-Handel verbundenen Risiken verstanden haben. Der Inhalt dieser Webseite darf NICHT als Anlageberatung missverstanden werden! Wir empfehlen, sofern notwendig, sich von unabhängiger Stelle beraten zu lassen.