Finobroker – Test & Erfahrungen

Finobroker ist ein Online-Broker aus Berlin. Er gehört zur Finograd ug (haftungsbeschränkt). Seine Dienste bietet er als Introducing Broker für Interactive Brokers aus den USA an. Das bedeutet, das Depot selbst wird bei Interactive Brokers geführt – wie das etwa auch bei CapTrader und FXFlat der Fall ist.

Als Trading Plattform wird die Trader Workstation (TWS) genutzt. Gehandelt werden können Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, CFDs, Devisen, Futures, Optionen, Optionsscheine und Zertifikate an über 135 Börsen weltweit. Der Aktienhandel ist ab 3,50 Euro möglich.

Kurzcheck – Alle Vorteile von Finobroker auf einen Blick

Vorteile:

  • Handel von Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, CFDs, Devisen, Futures, Optionen, Optionsscheinen und Zertifikaten
  • Aktienhandel ab 3,50 Euro über Xetra
  • Handel an über 135 Börsen weltweit
  • Über 60 Orderarten
  • Keine Mindesteinzahlung

Anmerkungen:

  • Introducing Broker für Interactive Brokers aus den USA, das Depot wird bei Interactive Brokers UK geführt
  • Das Depot ist bis zu einem Betrag von 30 Millionen US-Dollar pro Kunde geschützt, Bareinlagen werden bis zu einer Million US-Dollar je Kunde abgesichert
  • Eröffnung eines Firmen- oder Gemeinschaftsdepots möglich
  • Kein Sparplan-Angebot

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Welche Kosten und Gebühren fallen bei Finobroker an?

(4,2 von 5 Sternen )

Keine Depotführungsgebühren, aber ggf. Kosten bei Inaktivität

Das Führen eines Depots bei Finobroker ist kostenfrei möglich. Es gibt auch keine Mindesteinzahlung. Allerdings gilt: Liegt der Depotwert innerhalb eines Kalendermonats unter 1.000 US-Dollar oder wird nicht gehandelt, fällt eine Inaktivitätsgebühr in Höhe von 1,00 US-Dollar an. Für Gelegenheits-Trader und solche, die nur geringe Summe investieren wollen, ist Finobroker in dieser Hinsicht nicht die beste Wahl.

Günstige Ordergebühren ab 3,50 Euro

Zwar bewegt sich Finobroker bei den Ordergebühren nicht auf dem Niveau eines Neo-Brokers, im Vergleich zu klassischen Online-Broker schneidet er aber gut ab. So ist der Aktien-Handel über Xetra für eine Kommission von 0,14 Prozent möglich (mind. 3,50 Euro, max. 99,00 Euro). Beim Handel über Tradegate werden mind. 6,00 Euro fällig. Vieltrader erhalten spezielle Konditionen.

Ebenfalls günstig ist der Handel an US-Börsen, der ab 2,50 US-Dollar möglich ist. Eine Order kostet bis 2.000 Aktien 0,01 US-Dollar pro Aktie, ab 2.001 Aktien 0,005 US-Dollar pro Aktie (mind. 2,50 US-Dollar, max. 1,25 Prozent) zzgl. Exchange, Clearing und Transaction Fee bei OTC/Pink.

Kostenfrei sind:

  • Depotübertrag
  • Einzahlungen
  • Eine Auszahlung im Monat

Ab der zweiten Auszahlung im Monat (per SEPA-Überweisung) wird eine Gebühr von 1,00 Euro je Auszahlung berechnet.

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Welche Produkte hat Finobroker im Angebot?

(3,0 von 5 Sternen )

Umfangreiche Auswahl an Wertpapieren

Über die Trader Workstation können Anleger zahlreiche Produkte handeln:

  • Aktien,
  • Anleihen,
  • Fonds,
  • ETFs,
  • CFDs,
  • Devisen,
  • Futures,
  • Optionen,
  • Optionsscheine,
  • und Zertifikate

Sparpläne lassen sich leider nicht einrichten

Anleger, die gerne regelmäßig mit kleinen Beträgen in Wertpapiere investieren wollen, sind bei Finobroker hingegen nicht gut aufgehoben. Ein Sparplan-Angebot gibt es nicht. Es sind nur Einmalinvestitionen möglich.

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Über 135 Börsen zur Auswahl

An Börsenplätzen herrscht bei Finobroker hingegen kein Mangel. Hier haben Anleger die große Auswahl. Es kann an über 135 Börsen in 33 Ländern gehandelt werden. Darunter befinden sich deutsche Börsen wie Tradegate, Frankfurt (FWB), Stuttgart und XETRA, außerdem ausländische Börsen wie NASDAQ, NYSE, Tokyo und Moscow.

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Welche Leistungen bietet Finobroker?

(4,1 von 5 Sternen )

Mehr als 60 Ordertypen

Der Wertpapierhandel bei Finobroker findet über die Trader Workstation statt. Dort gibt es eine große Auswahl an Ordertypen. Insgesamt sind es über 60.

Mit der App von unterwegs handeln

Wer lieber sein Smartphone zum Handeln nutzt und auch von unterwegs auf das Depot zugreifen möchte, kann eine App der Trader Workstation herunterladen. Sie steht für iOS und Android zur Verfügung. Über die App lassen sich u.a. Orders aufgeben.

Spärliche Informationen auf der Homepage, aber umfangreiche Handelsplattform

Der Webauftritt von Finobroker ist sehr reduziert. Weiterbildungs- und Recherche-Möglichkeiten gibt es nicht. Auch sonst fallen die Informationen spärlich aus. Hier hätten wir uns etwas mehr Umfang gewünscht.

Dafür bietet die Handelsplattform Trader Workstation unter anderem Realtime-Charts und Realtime-Kurse, historische Kurse, Echtzeit-Nachrichten und Fundamentaldaten.

Firmen und Gemeinschafts-Depot sowie Demokonto möglich

Darüber hinaus kann das Depot als Firmen- oder Gemeinschaftsdepot eröffnet werden. Auch ein Demokonto wird angeboten. Ein Depot für Minderjährige zählt hingegen nicht zum Angebot.

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Wie gut ist der Service von Finobroker? Wie sicher ist Ihr Geld?

(4,1 von 5 Sternen )

Der Kundenservice ist nur per Mail erreichbar

Wer mit Finobroker in Kontakt treten will, findet auf der Homepage lediglich die Postadresse sowie eine E-Mail-Adresse: info[at]finobroker.de. Zu welchen Zeiten der Kundenservice erreichbar ist, lässt sich über die Homepage leider nicht feststellen. Das handhaben andere Online-Broker deutlich besser.

Regulierung nicht in Deutschland

Finobroker ist lediglich ein Introducing Broker für den in den USA ansässigen Interactive Broker. Finobroker unterliegt nicht der Aufsicht der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Er ist auch nicht bei dieser registriert.

Interactive Brokers wird ebenfalls nicht durch die BaFin beaufsichtigt. Dafür wird er in den USA durch die SEC sowie in weiteren Ländern durch FINRA, NYSE und FCA reguliert. Der Hauptsitz der Interactive Brokers Group, Inc, liegt in Greenwich, Connecticut. Das Broker ist in vielen Ländern der Welt tätig und hat über 1.850 Mitarbeiter. Das Eigenkapital beträgt über 8,5 Mrd. US-Dollar (Stand: 2021).

Die Depots von Anlegern aus Deutschland werden bei Interactive Brokers UK geführt. Dieser steht unter Aufsicht der britischen Financial Conduct Authority (FCA). Dadurch sind Einlagen durch den Financial Services Compensations Scheme (FSCS) bis 50.000 GBP geschützt. Zusätzlich ist das Depot über die in den USA ansässige Interactive Brokers LLC bis zu einem Betrag von 30 Millionen US-Dollar pro Kunde geschützt. Bareinlagen werden bis zu einer Million US-Dollar je Kunde abgesichert.

Fazit zu Finobroker

(3,9 von 5 Sternen )

Zwar bietet Finobroker nicht so günstige Gebühren wie einige Neo-Broker, dennoch sind die Kosten mit Orders ab 3,50 Euro im Aktienhandel einer der großen Pluspunkte. Anders als bei Neo-Brokern haben Anleger trotz der niedrigen Gebühren eine große Auswahl an Wertpapieren und Produkten – von Aktien über ETFs bis hin zu CFDs und Optionsscheinen.

Ein Sparplan-Angebot gibt es hingegen nicht, weshalb sich Finobroker nicht für Anleger eignet, die regelmäßig kleine Beträge anlegen wollen. Außerdem ist der Kundenservice nur per Mail erreichbar, zu den Zeiten gibt es gar keine Angaben. Überhaupt hätte der Homepage etwas mehr Umfang gut getan.

Dafür überzeugt die Handelsplattform Trader Workstation mit Realtime-Charts und zahlreichen weiteren Features. Eine Regulierung durch eine deutsche Behörde wie die BaFin gibt es nicht. Das Depot wird aber ohnehin bei Interactive Brokers UK geführt. Dieser wird durch die FCA reguliert.

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