Interview mit Robert Henker, Gründer und Geschäftsführer von CASHBOARD:
„Genauso wie es heute normal ist, Schuhe und Kleidung im Internet zu bestellen, wird es bald normal sein, sein Geld online anzulegen“

Robert Henker

Michael Beutel von Brokervergleich.de im Interview mit Robert Henker, Gründer & Geschäftsführer von CASHBOARD.

Fassen Sie bitte kurz zusammen, welche Idee hinter CASHBOARD steckt.

CASHBOARD ist ein Portal, über das Anleger ein Konto bei einer deutschen Bank mit Einlagensicherung eröffnen und ihr Kapital erstmals schon ab 1.000 Euro aufwärts breit gestreut anlegen können. Man findet bei CASHBOARD Portfolios, die Tagesgeld, Anleihen und Immobilienfonds mit innovativeren Anlageformen wie Privatkrediten und Managed Trading kombinieren.

CASHBOARD agiert als unabhängiger, digitaler Anlagevermittler und erhält Provisionen. Von der Weitergabe der Provisionen profitieren die Nutzer: Sie erhalten zusätzlich zu einer möglichen Rendite einen Garantiezins von 2 Prozent pro Jahr.

Die Nutzung von CASHBOARD ist für sie dabei kostenfrei: Sonst anfallende Gebühren wie die Konto/Depoteröffnung und -führung übernehmen wir genauso wie beispielsweise auch Ausgabeaufschläge bei Fonds. Einmal im Jahr und nur dann, wenn sich ein Portfolio positiv entwickelt, berechnen wir eine Erfolgsgebühr von 10 Prozent an der erzielten Rendite. 

Was macht das Angebot CASHBOARD interessanter als das eines klassischen Vermögensberaters?

Unabhängige Vermögensberater konzentrieren sich auf Kunden, die mindestens sechs-, wenn nicht sogar siebenstellige und höhere Summen anlegen möchten. Für die meisten Anleger kommt der Gang zum Vermögensberater deshalb gar nicht infrage. Mit CASHBOARD geben wir genau diesen Anlegern die Möglichkeit, von den Vorzügen einer wissenschaftlich optimierten Anlagestrategie zu profitieren. Erstmals überhaupt kann der „normale“ Sparer mit CASHBOARD eine Anlagestrategie nutzen, die sonst nur Vermögenden vorbehalten ist. CASHBOARD ist für ihn das Tor zur ganzen Welt der Finanzen. 

Welche Vorteile haben ihre Kunden gegenüber Anlegern, die sich selbst ein günstiges (ETF-)Portfolio zusammenstellen?

CASHBOARD bietet Anlegern zahlreiche Vorteile, die sich vielleicht am besten mit den Oberbegriffen „Preisersparnis“ und „Komfort“ zusammenfassen lassen.

Jeder, der sich schon einmal selbst ein Portfolio zusammengestellt hat, kennt die zahlreichen versteckten Kosten in der Finanzwelt: Kontoeröffnungs- und -führungsgebühren auf der einen, Ausgabeaufschläge bei Fonds auf der anderen Seite. Bevor das Portfolio überhaupt gestartet werden kann, hat sich der ursprünglich geplante Anlagebetrag bereits spürbar verringert. Das ist in etwa so, als wenn man sich einen Neuwagen kauft und der Verkäufer einem schon vor Verlassen des Werks den Außenspiegel abbricht – gewissermaßen als „Lohn“ dafür, dass er einem den Wagen überhaupt verkauft hat.Bei CASHBOARD ist das anders: Wir übernehmen für unsere Kunden sämtliche oben aufgezählten Kosten, garantieren ihnen zwei Prozent Zinsen pro Jahr und berechnen lediglich einmal im Jahr und auch nur dann eine faire Erfolgsprovision von zehn Prozent der erzielten Rendite, wenn sich das Portfolio auch tatsächlich positiv entwickelt hat.

Ein weiterer Vorteil, den CASHBOARD seinen Kunden bietet, ist das große Komfortplus: Wer mit uns Geld anlegt, muss den ganzen organisatorischen und administrativen Aufwand nicht selber tragen. Ein persönliches Konto und Depot bei einer deutschen Bank kann mit CASHBOARD komplett online eröffnet werden. Die Entwicklung dieser Anlagen wird permanent überwacht. Entwickelt sich eine Anlage negativ, informieren wir den Kunden automatisch. Insgesamt ist CASHBOARD so die finanzentspannte Alternative zum aktiven Portfolioaufbau. 

Welche Anleger sprechen Sie mit Ihrem Angebot an und wie sieht der typische CASHBOARD-Kunde bisher aus?

CASHBOARD wird zurzeit vor allem von Männern genutzt, die mehrheitlich zwischen 40 und 65 Jahren alt sind. Sie alle eint, dass sie „finanzentspannt“ sind – also eine Möglichkeit gesucht und gefunden haben, ihr Geld gewinnbringend anzulegen, ohne sich aktiv um ihr Portfolio kümmern zu müssen.

Grundsätzlich eignet sich CASHBOARD aber für jede Art von Anlegern – für „konservative“ Sparer genauso wie für renditeorientierte Anleger. Wir haben Portfolios für verschiedene Typen von Anlegern konzipiert, die sich an ihrer individuellen Renditeerwartung und Risikobereitschaft orientieren. 

Wie hoch ist das Risiko für den Anleger? Worauf sollten Anleger achten?

Das Risiko bei der Nutzung von CASHBOARD unterscheidet sich nicht grundlegend vom Risiko, das Anleger bei klassischen Bankgeschäften eingehen. CASHBOARD agiert als digitaler Anlagevermittler: Wir bieten Anlegern die Technologie, mit der sie online ein persönliches Konto und Portfolio eröffnen können und mit der sie ein Portfolio starten und verwalten können. Als konto- und depotführende Bank agiert dabei die Augsburger Aktienbank, eine der ältesten Direktbanken Deutschlands. Wir selbst haben hingegen zu keinem einzigen Zeitpunkt Zugriff auf das eingezahlte Kapital.

Unabhängig davon, wie man sein Geld anlegt, sollte man sich jedoch immer Gedanken zu den drei zentralen Fragen machen: Wie kurzfristig soll mein Geld verfügbar sein? Welche Rendite möchte ich erzielen? Und wie viel Risiko möchte ich hierfür eingehen? Wir haben einen Fragebogen konzipiert, der genau diese Fragen stellt und mit dem Nutzer ein Portfolio finden, das zu ihren Anlagezielen passt. Zusätzlich finden Anleger bei uns bis auf die Detailebene von Verkaufs-Prospekt, Jahres- und Halbjahres-Bericht hinab alle Informationen zu jeder im Portfolio befindlichen Anlage. Wer sich umfassend über eine Anlage informieren möchte, hat bei CASHBOARD hierzu also alle Möglichkeiten. Bleiben Fragen offen, helfen wir gerne per Mail oder telefonisch über eine kostenlose Service-Hotline weiter. 

Ein Ausblick: Wie wird sich der Bereich der Vermögensverwaltung in den kommenden 5 bis 10 Jahren entwickeln? Welche Rolle wird CASHBOARD dabei spielen?

Der gesamte Finanzbereich und mit ihm auch die Vermögensverwaltung befinden sich zurzeit im Umbruch. Die Finanzkrise, das durch sie bewirkte schwindende Vertrauen in Banken und die anhaltende Niedrigzinsphase führen dazu, dass immer mehr Anleger auf der Suche nach Alternativen sind. Neben Banken, die ja über viele Jahrzehnte eine Art Monopol hatten, treten zunehmend alternative Anbieter. Im Kern vermitteln diese „FinTechs“ die gleichen, bewährten Anlageklassen wie Banken – dies allerdings zu Konditionen, die für den Anleger deutlich attraktiver sind.

Wir sind deshalb optimistisch, dass wir es zurzeit nicht mit einem Hype, sondern mit einem echten Paradigmenwandel zu tun haben. Genauso wie es heute normal ist, Schuhe und Kleidung im Internet zu bestellen, wird es bald normal sein, sein Geld online anzulegen. Und genau diesen Wandel gestalten wir mit CASHBOARD mit.


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