Openbank Robo-Advisor – Test & Erfahrungen

Openbank ist laut eigener Aussage die größte digitale Bank Europas im Bereich Kundenressourcen und Teil der Santander-Gruppe. Sie zählt rund 1,2 Millionen Kunden. Gegründet 1995 ist sie seit 2019 auch in Deutschland aktiv.

Den Openbank Robo-Advisor „Wir investieren für dich“ können Anleger ab einer Mindestanlage von 500 Euro nutzen. Investiert wird in ETFs und aktiv gemanagte Fonds mit dem Fokus auf eine nachhaltige Geldanlage. Bei der Vermögensverwaltung steht der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock beratend zur Seite. Mit dem Depot wird zugleich ein kostenfreies Girokonto eröffnet.

Kurzcheck – Alle Vorteile vom Openbank Robo-Advisor auf einen Blick

Vorteile

  • 5 Risikoklassen
  • Kostengünstige ETFs und Investmentfonds
  • Fokus auf Nachhaltigkeit
  • Sparpläne ab einer Rate von 1 Euro pro Tag, Woche oder Monat
  • Beratung durch BlackRock

Anmerkungen

  • Unter Aufsicht der Bank von Spanien, keine BaFin-Erlaubnis
  • Mindestanlage 500 Euro
  • Eröffnung eines Girokontos bei Openbank erforderlich

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Wie funktioniert der Openbank Robo-Advisor?

Beim Openbank Robo-Advisor „Wir investieren für dich“ legen Anleger ihr Geld in ein Portfolio aus ETFs und Fonds an, die Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien berücksichtigen. Das Portfolio wird im Anschluss vom Openbank-Investitionsausschuss für die Anleger verwaltet.

Um den Robo-Advisor nutzen zu können, müssen Anleger zunächst ein Konto bei Openbank eröffnen. Dazu sollten sie folgendes bereithalten:

  • Ihren Personalausweis
  • Ihre 11-stellige Steueridentifikationsnummer
  • Ihre Mobilfunknummer

 

Beim Openbank Robo-Advisor „Wir investieren für dich“ gibt es fünf Risikoklassen von „konservativ“ bis „aggressiv“. Sie unterscheiden sich nicht zuletzt durch die Aktienquote. Um herauszufinden, welche Risikoklasse sich am besten für den Anleger eignet, müssen einige Fragen zu den Anlagenzielen, den Erfahrungen im Wertpapierhandel und der finanziellen Situation beantwortet werden.

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Wie funktioniert das Rebalancing beim Openbank Robo-Advisor?

Das Portfolio wird kontinuierlich von Openbank überwacht und gegebenenfalls an die Marktsituation angepasst. Zuständig ist der Openbank-Investitionsausschuss, der mindestens einmal im Monat zusammentritt. Beratend stehen BlackRock und Santander Asset Management zur Seite.

Kann ein Sparplan zu jeder Zeit aufgestockt bzw. geändert werden?

Ja. Ein Sparplan kann ab einem Euro pro Tag, Woche oder Monat eingerichtet werden. Die Beträge werden solange gesammelt, bis mindestens 10 Euro zusammengekommen sind. Sparpläne können jederzeit geändert und gekündigt werden.

Gibt es eine Mindestlaufzeit? Wie schnell ist das Geld verfügbar?

Es gibt keine Mindestlaufzeit. Das Depot kann jederzeit aufgelöst werden.

Welches Anlagekonzept steckt hinter dem Openbank Robo-Advisor?

5 Risikoklassen

Bei Openbank „Wir investieren für dich“ gibt es fünf Risikoklassen:

  • Konservativ – Volatilität: 2 bis 5 Prozent
  • Moderat – Volatilität: 2 bis 5 Prozent
  • Ausgewogen – Volatilität: 5 bis 10 Prozent
  • Dynamisch – Volatilität: 5 bis 10 Prozent
  • Aggressiv – Volatilität: 10 bis 15 Prozent

Anlageklassen sind unter anderem Geldmarkt, festverzinsliche Anleihen, Aktien und Sachwerte. Je höher die Risikoklasse, desto höher auch der Anteil von Aktien.

Investition in kostengünstige ETFs und aktiv gemanagte Fonds

Angelegt wird das Kapital in ETFs und aktiv gemanagte Fonds. ETFs sind in der Regel deutlich günstiger als aktiv gemanagte Fonds, was die laufenden Kosten insgesamt senkt. Mit ihnen lässt sich außerdem ebenso wie mit aktiv gemanagten Fonds eine breite Streuung erreichen. So kann das Risiko verringert werden. Die Fonds werden unter anderem von Lazard, Pictet, Pimco und Nomura aufgelegt. Insgesamt fließt das Geld in 18 Anlageklassen.

Investieren nach Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien

Bei der Anlage achtet Openbank außerdem auf Nachhaltigkeit. So werden Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) berücksichtigt. Das konservative Portoflio setzt sich zum Beispiel zu rund 78 Prozent aus ESG-Fonds zusammen. Ziel ist es, sowohl einen positiven Effekt auf die Gesellschaft als auch eine hohe Rendite zu erreichen.

Beratung durch BlackRock

Die Verwaltung des Portfolios übernimmt der Openbank-Investitionsausschuss, der mindestens einmal im Monat zusammentritt. Unterstützt wird er vom Santander Asset Management sowie von BlackRock, dem weltweit größten Vermögensverwalter.

Anlagespezialisten beantworten Fragen

Haben Anleger Fragen, können sie sich an die Anlagespezialisten von Openbank wenden. Das Team verfügt über eine AFI-Zertifizierung. Es ist unter folgender Nummer erreichbar: +49 69380791707.

Was kostet der Openbank Robo-Advisor?

Fallen bei der Eröffnung eines Kontos Gebühren an?

Das Konto kann kostenfrei eröffnet werden.

Gibt es einen Mindestanlagebetrag?

Der Mindestanlagebetrag ist 500 Euro. Auch ein Sparplan kann eingerichtet werden. Bei diesem beträgt die Rate mindestens einen Euro pro Tag, Woche oder Monat.

Welche Kosten entstehen bei der Nutzung des Angebotes vom Openbank Robo-Advisor?

Bei Openbank „Wir investieren für dich“ fällt eine Gebühr an, die nach der Höhe des Anlagebetrages gestaffelt ist:

  • Unter 25.000 Euro: 0,85 Prozent p.a. + MwSt. (1,03 % inklusive MwSt.)
  • Ab 25.000 bis 100.000 Euro: 0,65 % + MwSt. (0,79 % inklusive MwSt.)
  • Ab 100.000 bis 500.000 Euro: 0,55 % + MwSt. (0,67 % inklusive MwSt.)
  • Ab 500.000 bis 1.000.000 Euro: 0,45 % + MwSt. (0,54 % inklusive MwSt.)
  • Ab 1.000.000 Euro: 0,35 % + MwSt. (0,42 % inklusive MwSt.)

Die Mehrwertsteuer ist eine Besonderheit, die durch den Sitz von Openbank in Spanien zustande kommt. Sie beträgt 21 Prozent. Bei einem Anlagebetrag von 30.000 Euro beträgt die Gebühr inklusive Mehrwertsteuer 0,79 Prozent p.a., also 237,00 Euro im Jahr bzw. 19,75 Euro im Monat.

Zu dieser Gebühr kommen lediglich die laufenden Kosten der Fonds und ETFs hinzu, die Openbank aber nicht näher beziffert.

Wie und wann werden die Gebühren berechnet?

Die Gebühren werden monatlich durch den Verkauf von Fondsanteilen eingezogen.

Wie sicher ist Ihr Geld?

Openbank ist eine Marke der spanischen Santander-Gruppe. Die Banco Santander selbst ist gemessen am Börsenwert die größte Bank in der Eurozone. Sie verwaltet ein Vermögen von über 918 Milliarden Euro und hat weltweit rund 140 Millionen Mitarbeiter.

Einlagen sind bei Openbank über die gesetzliche Einlagensicherung Spaniens bis 100.000 Euro je Kunde geschützt. ETFs und Fonds gelten zudem als Sondervermögen, das im Falle einer Insolvenz nicht zur Insolvenzmasse zählt.

Fazit

Openbank ist auf dem deutschen Markt zwar ein neuer Player, in Europa mit rund 1,2 Millionen Kunden aber eine starke Marke. Der Robo-Advisor „Wir investieren für dich“ hebt sich durch seinen Fokus auf Nachhaltigkeit von vielen Konkurrenten ab. Mit BlackRock steht zudem der größte Vermögensverwalter weltweit beratend zur Seite. Ungewöhnlich ist, dass mit dem Depot ein Girokonto eröffnet wird. Das könnte einige Anleger abschrecken. Wir sind gespannt, wie sich der Openbank Robo-Advisor im Echtgeld-Test schlägt.

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