Norwegische Krone leidet unter FED-Ankündigung

Dienstag den 2.07.2013 - Abgelegt unter: Brokernews

Lange war die Norwegische Krone eine Währung, auf die Anleger und Spekulanten gleichermaßen setzten. Sie war stark, auch gerade weil das Land zwischenzeitlich schuldenfrei geworden war durch die großen Ölvorkommen und Norwegen mittlerweile als Land der Gutverdiener gilt. Doch derzeit ist nicht mehr alles so schön, wie es lange war, die Ankündigung der Federal Reserve, den Ankauf der eigenen Staatsanleihen noch 2013 deutlich zu reduzieren, hat auch die NOK getroffen.

Die Unsicherheiten der vergangenen Monate, die sich auch im Währungshandel widerspiegeln, haben dazu geführt, dass viele Devisenhändler auf die Währungen setzen, die schwerer verkäuflich, aber an sich solider sind. Dennoch ist es sehr schwer, genau diese Devisen am Foreign Exchange Market (= Forex) unter die Leute zu bringen. Halten Händler dann zu vieler solcher Währungen, zu denen auch die Schwedische Krone gehört, aber die Geschichte geht dann in eine ganz andere Richtung, wie beispielsweise nach solchen Geschehnissen wie der Ankündigung der FED, dann können solche Devisen schlechter verkauft werden – entsprechend stürzt der Preis dafür dann auch ab. Dies ist vergangene Woche sowohl der Norwegischen Krone so gegangen wie auch der Schwedischen Krone, Anleger, die auf beide Währungen gesetzt hatten und zur falschen Zeit wieder aussteigen wollten, haben damit Verluste gemacht.

Dies zeigt jedoch gleichzeitig, wie spannend eine Anlage in Forex (= den Handel mit Devisen) sein kann. Wer hier das richtige Näschen hat, der kann mit der Anlage in Währungen durchaus einiges verdienen – muss sich aber auch darauf gefasst machen, dass manches einfach nicht beeinflusst werden kann und solche Dinge wie die Ankündigung der US-Notenbank zur Reduzierung des Ankaufs von Staatsanleihen nicht nur die Aktienmärkte durcheinander bringen kann, sondern eben auch die Devisenmärkte. Wer sein Geld in Devisen anlegen und mit Währungen handeln möchte, findet inzwischen zahlreiche Anbieter im Bereich Forex. Einige Broker bieten zudem so genannte Forex Demo-Konten an, mehr Informationen dazu erhalten Sie hier.

Das Verwenden eines solchen Demo-Kontos ist für all die Anleger empfehlenswert, die zuvor noch nicht mit dem Handel mit Devisen in Berührung gekommen sind. Da der Währungshandel eine Anlageart ist, die doch einige Kenntnisse bzw. Vorkenntnisse erfordern kann, ist es natürlich ratsam, den Einstieg in Forex erst mit einem solchen Forex Demo-Konto zu wagen, anstatt gleich mit einem richtigen Konto sein Geld anzulegen und dabei möglicherweise dann alles falsch zu machen, was man dabei nur falsch machen kann.

Zuletzt aktualisiert am 21.03.2014