Abes Wahl schickt Yen auf Achterbahnfahrt

Montag den 22.07.2013 - Abgelegt unter: Brokernews

Er ist derzeit DER Mann in der Politik einer der größten Wirtschaftsnationen der Welt, der für eine Geldpolitik steht, bei welcher der Markt mit billigem Geld geflutet wird, um die Konjunktur des eigenen Landes anzukurbeln. Während sich in den USA und in der Euro-Zone die Regierenden lieber aus den geldpolitischen Maßnahmen heraushalten und diese den mehr oder minder unabhängig agierenden Notenbank überlassen, ist dies in Japan anders. Und so beeinflusst Shinzo Abe, der nun eine deutliche Mehrheit in Japans Oberhaus erringen konnte, massiv die Geldpolitik des eigenen Land und sorgte nach der Wahl gleich für eine Achterbahnfahrt bei der japanischen Währung.

Nachdem es erst bergauf ging mit dem Yen und er gegenüber dem Dollar anstieg, machte er dann eine Kehrtwende und fiel wieder. Damit beeinflusst die Geldpolitik, welche die Aktienkurse in Japan vor einiger Zeit auf einen regelrechten Höhenflug getrieben hat, auch weiterhin die eigene Währung – und belastet sie damit auch weiter.

Vorerst vorbei scheinen sie damit zu sein, die Zeiten, in denen sich ein starker Yen aufmachte, dem US Dollar den Kampf anzusagen. Doch die Probleme in der Weltwirtschaft sind auch an Japan nicht spurlos vorgegangen, weshalb die eigenen Märkte nun mit billigem Geld geschwemmt werden, um diese anzutreiben und damit zugleich auch die Konjunktur wieder anzutreiben. Doch Japan leidet nicht nur unter der Krise der globalen Wirtschaft, sondern auch unter der Jagd nach immer höherem Wirtschaftswachstum, eine Falle, in der derzeit auch China tappt – und auch China hat nach einem rasanten Höhenflug der eigenen Währung, des Yuan, plötzlich Probleme, die sich wiederum auf die eigene Währung auswirken und diese nach unten ziehen.

Für Anleger, die ihr Glück im Handel mit Devisen suchen auf dem Foreign Exchange Market, kurz Forex, sind dies natürlich wichtige Punkte, die immer auch in die Anlage einfließen werden. Natürlich kann niemand in allen Einzelheiten die Entwicklung von Währungen voraussagen, gerade angesichts der immer größer werdenden „Macht“ der Notenbanken. Wer sich aber auf dem Laufenden hält und sich stets aktuell informiert, der wird auch im Forex möglicherweise für sich eine Anlageart finden, die auf der einen Seite spannend ist, und auf der anderen Seite auch in Zeiten niedriger Zinsen durchaus eine Rendite mit sich bringen kann. Nur eines ist dabei für Laien wichtig: vor der richtigen Anlage sollte das Ganze möglichst erst mit einem Forex-Demokonto getestet werden. Nicht jedem liegt der Handel mit Währungen auch wirklich, zudem gibt es gerade beim Devisenhandel einige Feinheiten zu beachten, die mitunter mit einem Demokonto und ohne den Einsatz von echtem Geld „gefahrloser“ zu erfassen sind als wenn man gleich richtig loslegt mit der Anlage in Forex.

Zuletzt aktualisiert am 21.03.2014