Bitcoin nimmt wieder 50.000-US-Dollar-Marke ins Visier

Donnerstag den 31.03.2022 - Abgelegt unter: Brokernews

Im vergangenen Jahr legte der Bitcoin eine Rekordrallye hin, die den Kurs von 40.000 US-Dollar im Januar auf fast 69.000 US-Dollar Anfang November führte. Gewinnmitnahmen und wieder aufkommende Gerüchte, Kryptowährungen stärker regulieren oder sogar verbieten zu wollen, führten dazu, dass der volatile Kurs im Januar dieses Jahres bis an die Marke von 35.000 US-Dollar absackte. Nach einigen Wochen mit Schwankungen um die 40.000 US-Dollar nimmt der Bitcoin aktuell wieder die Marke von 50.000 US-Dollar ins Visier. Und das hat Gründe.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Bitcoin-Rallye im vergangenen Jahr bis auf fast 69.000 US-Dollar
  • Gewinnmitnahmen und Befürchtungen vor starker Regulierung lässt Kurs bis an 35.000 US-Dollar absacken
  • aktuell 50.000-US-Dollar-Marke wieder im Visier

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Kryptowährungen als Alternative zum Rubel

Einen Grund für den jüngsten Anstieg des Bitcoin-Kurses sehen Experten ausgerechnet in dem Ausschluss Russlands aus dem Banken-Kommunikationssystem Swift. Diese Maßnahme wurde von den westlichen Ländern als Teil der Sanktionen gegen Russland verhängt , um die Wirtschaft des Landes zu schwächen. Um ihr Vermögen zu sichern und weiterhin Geschäfte machen zu können, greifen russische Privatpersonen vermehrt auf Kryptowährungen als Alternative zum Rubel zurück und sorgen so für stabile Kurse.

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Quellen:

Risikofreude und Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende

Andere risikofreudige Anleger, die auf diese Kursstabilisierung gewartet haben und auf ein baldiges Ende des Ukraine-Krieges setzen, greifen bereits ebenfalls wieder verstärkt zu Kryptowährungen und sorgen so für die aktuelle Erholung von Bitcoin und Co. Förderlich ist in diesem Kontext sicherlich auch, dass das US-Präsident Joe Biden in der vergangen Woche eine Executive Order in Bezug auf die Regulierung von Kryptowährungen unterschrieben hat, die bis auf Weiteres keine konkreten Maßnahmen vorsieht.

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Quellen:

www.manager-magazin.de – Artikel

www.finanzen.net – Artikel

Zuletzt aktualisiert am 11.05.2022