DAX nach Allzeithoch – lohnt der Einstieg noch?

Donnerstag den 25.01.2018 - Abgelegt unter: Brokernews

Der DAX hat nur wenige Handelstage nach Jahresbeginn ein neues Allzeithoch erreicht. Am Dienstag, den 23.01.2018, kletterte er auf 13.597 Punkte. Zuvor lag der Rekord bei 13.525 Punkten. Für viele Experten kam diese Entwicklung unerwartet. Doch jetzt spricht Einiges dafür, dass die positive Entwicklung weitergehen könnte.

DAX mit 270 Prozent Plus seit 2009

Gegenüber dem Wert von Ende Dezember hat der DAX über 5 Prozent gut gemacht. Betrachtet man den Zeitraum seit 2009, verzeichnet er sogar ein Plus von 270 Prozent.

Quellen:

  • comdirect

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Auch die Zahlen des Deutschen Aktieninstituts (DAI) geben den Anlegern recht, die auf Aktien setzen. So zeigt das Rendite-Dreieck des DAI, das am 19. Januar 2018 veröffentlicht wurde:  Die durchschnittliche Jahresperformance der DAX-Aktien war 2017 mit 12,5 Prozent überdurchschnittlich gut, die jährlichen Renditen für 20-Jahres-Anlagezeiträume lagen im Schnitt bei rund neun Prozent und selbst im schlechtesten Zeitraum bei knapp 6 Prozent.

Quelle: DAI

Die Zahlen unterstreichen, dass Aktien langfristig gute Renditen bringen, die Risiken zugleich überschaubar sind.

Bald schon neue Rekorde des DAX?

Wie die weitere Entwicklung des DAX aussieht, kann niemand vorhersagen. Am Donnerstag, den 25.01.2018, eröffnete der DAX bei 13.374 Punkten. Sein Allzeithoch hat er vorerst verlassen. Lohnt es sich im Moment, in Aktien zu investieren, oder kann nach dem Rekord nur eine lange Talfahrt kommen?

Experten meinen: Ein Rekordhoch bedeutet nicht, dass anschließend ein Tief folgt beziehungsweise der Trend sich umkehrt. Ein neuer Höchststand schafft oft Luft nach oben. Bei steigenden Kursen werden Käufer gelockt. Darum können Rekorde einen Aufwärtstrend oft noch befördern.

Der DAX erreichte im Mai 2013 beispielsweise erstmals eine Marke, die höher lag als vor der Finanzkrise. Bis Juli 2014 stieg er dann um weitere 23,5 Prozent und kam erstmals über 10.000 Punkte. Mit dem aktuellen Rekord von 13.597 Punkten rücken also auch neue Bestmarken in Reichweite.

Fonds und ETFs als Alternativen zu Aktien

Wer sich nicht (nur) mit Einzeltiteln beschäftigen möchte und/oder sein Portfolio noch breiter aufstellen möchte, kann auch zu Fonds oder kostengünstigen ETFs greifen oder einen Teil seines Vermögens durch einen Robo-Advisor verwalten lassen. Auch deren Wertgewinne überzeugten im letzten Jahr (und den jahren zuvor). Nur Eines ist für den langfristigen Vermögensaufbau, nicht zuletzt durch derzeit lächerlich niedrige Sparzinsen, keine gute Idee: Wertpapiere bei der Geldanlage außer Acht zu lassen!

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