Scalable Capital – Test und Erfahrungen

Scalable Capital wurde 2014 in München gegründet. Das Unternehmen ist ein RoboAdvisor, der eine vollautomatisierte Vermögensverwaltung bietet. Sie soll es Kunden ermöglichen, unkompliziert und an das individuelle Risikoprofil jedes Kunden angepasst in ETFs zu investieren. Seit Januar 2016 können deutsche Kunden das Angebot von Scalable Capital nutzen.

Die Gründer sind Erik Podzuweit, Florian Prucker, Adam French und Prof. Dr. Stefan Mittnik. Das Anlagekonzept basiert auf empirischen Studien.

Lesen Sie hier ein exklusives Interview mit Erik Podzuweit, einem der Gründern von Scalable Capital.

RoboAdvisor des Jahres 2016Scalable Capital gewinnt den Innovations-Preis als „RoboAdvisor des Jahres 2016“. Auf Grundlage der Erfahrungen und Bewertungen der Kunden sowie des von der Fachredaktion durchgeführten Broker- und RoboAdvisor-Tests mit knapp 250 Vergleichskriterien wurde Scalable Capital überdurchschnittlich gut bewertet. Die Online-Vermögensverwaltung bietet 23 Risikoklassen und ein dynamisches Risikomanagement.

Kurzcheck – Alle Vorteile auf einen Blick

Vorteile

  • Professionelle Vermögensverwaltung, Erlaubnis der BaFin
  • 23 Risikokategorien mit klar quantifiziertem Verlustrisiko; Portfolios berücksichtigen aber auch individuelle Aspekte wie z.B. Sparpläne und deren steuerliche Implikationen.
  • Investition in kostengünstige ETFs
  • Globale Diversifikation
  • Übersichtlich und einfach zu bedienen
  • Sparrate jederzeit änderbar
  • Anlageklassen: Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe
  • Dynamisches Risikomanagement: Portfolios werden laufend überwacht und ggf. angepasst, um das Portfoliorisiko im Zeitablauf konstant zu halten.
  • Kontoeröffnung per App möglich (iPhone)

Anmerkung

  • Partnerbank Baader Bank unterliegt gesetzlicher Einlagensicherung
  • Zugriff auf das Konto auch per App möglich
  • Mindesteinzahlung: 10.000 Euro
  • Übertragung bestehender Depots ist kostenfrei möglich

 

Scalable Capital im einzigen Echtgeld-Test Deutschlands

Unsere Redaktion führt seit Mai 2015 den einzigen Echtgeld-Test von RoboAdvisors am deutschen Markt durch. Echtgeld bedeutet, dass wir jedes Depot auch wirklich eröffnen, Geld einzahlen und so die tatsächliche Performance abzüglich Kosten und Gebühren ermitteln. Scalable Capital haben wir Ende April 2016 neu aufgenommen. Die monatlichen Updates unseres Tests und die Performance von Scalable Capital im Vergleich mit anderen RoboAdvisors finden Sie hier:

Die Performance von Scalable Capital

Quellen:

  • Eigene Berechnungen
Performance September 2017 Gesamtperformance seit Mai 2016
(01.05.2016 bis 30.09.2017)
Stand 30.09.2017. Anlagestrategie 20% VaR
+1,88 % +8,33 %

Im Zeitraum vom 01.05.2016, dem Beginn der Testphase 2, bis zum 30.09.2017 hat sich der Depotwert um 8,33 Prozent erhöht. Im September 2017 war die Performance insgesamt deutlich positiv – es gab ein Plus von 1,88 Prozent.

Scalable Capital setzt auf langfristige Anlagekonzepte. Die Performance nach nur wenigen Monaten ist darum wenig aussagekräftig. Sie soll lediglich als erster Eindruck dienen.

Anlagestrategie 20% VaR

Die von Sacalabe Capital verwende VaR-Spezifikation gibt das Verlustrisiko des vom Anleger gewählten Portfolios an und beziffert den Jahresverlust, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% nicht überschritten wird. Die von uns für den Echtgeldtest gewählte Anlagestrategie VaR 20% bedeutet daher, im Mittel kann in einem von 20 Jahren ein Jahresverlust von mehr als 20% auftreten. (Weitere Details »)

Wie funktioniert Scalable Capital?

Wie finde ich die passende Anlagestrategie?

Um herauszufinden, welche Anlagestrategie für Sie die passende ist, werden Ihnen im Rahmen der Kontoeröffnung neun Fragen gestellt. Klicken Sie dafür zunächst rechts oben auf der Homepage auf den Button „Kunde werden“. Darauf erhalten Sie eine Übersicht über den Kontoeröffnungsprozess. Insgesamt dauert er nicht länger als 15 Minuten. Wichtig ist, dass Sie Ihre Steueridentifikationsnummer, die IBAN Ihres Girokontos und ein Ausweisdokument bereithalten.

Nachdem Sie Ihre E-Mail-Adresse angegeben haben, gelangen Sie zum Fragenkatalog, der sich in die drei Bereiche Anlageziele, Kenntnisse und Finanzielle Situation gliedert. Diese Fragen werden Ihnen gestellt:

  1. Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Anlagestrategie?
  2. Was ist Ihr Anlagehorizont (Zeitraum, für den Sie Ihr Geld anlegen wollen)?
  3. Welche negative Wertentwicklung würden Sie für eine Chance auf höhere Renditen in Kauf nehmen? (Angaben in Prozent)
  1. In welchen Anlagen haben Sie Kenntnisse und/oder Erfahrungen?
  2. Mit welchen Finanzdienstleistungen sind Sie vertraut?
  1. Wie hoch ist Ihr Netto-Monatseinkommen?
  2. Wie hoch sind Ihre monatlichen Ausgaben und Verpflichtungen?
  3. Wie hoch ist Ihr frei verfügbares Vermögen?
  4. Wie lange reichen Ihre Reserven, um Ihre laufenden Ausgaben und Verpflichtungen zu decken?

Anschließend gelangen Sie auf eine Seite, die Ihnen eine Ihren Angaben entsprechende Anlagestrategie vorschlägt. Sie finden fünf Felder auf der Seite.

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  • Das Feld „Vermögensplaner“ zeigt Ihnen die mögliche Entwicklung Ihrer Werte, falls Sie sich für die vorgeschlagene Strategie entscheiden.
  • Das Feld „Gewichtung“ zeigt die prozentuale Verteilung der ETFs nach Anlageklassen – also Staatsanleihen, Besicherte Anleihen, Unternehmensanleihen, Aktien, Immobilien und Rohstoffe.
  • Im Feld „Anlagebetrag“ können Sie diesen ändern. Das Minimum liegt bei 10.000 Euro.
  • Im Feld „Monatliche Einzahlung“ können Sie die Sparraten für Ihren Sparplan festlegen. Das Minimum beträgt 50 Euro, das Maximum 5000 Euro. Ein Sparplan muss nicht eingerichtet werden.
  • Schließlich lässt sich im Feld „Anlagestrategie“ ein konservativerer Wert einstellen – eine höhere Risikostrategie als vorgeschlagen kann dagegen nicht ausgewählt werden. Scalable Capital sieht sich in der Pflicht, sicherzustellen, dass Kunden kein höheres Risiko eingehen, als es angesichts ihrer Finanzsituation und -ziele ratsam erscheint.

Haben Sie sich für eine Strategie entschieden und die Angaben bestätigt, geht es weiter im Kontoeröffnungsprozess. Es werden Angaben zur Person, Ihre Kontaktdaten, das Girokonto, das als Referenzkonto dienen soll, und Angaben zu Beruf und Steuerpflicht abgefragt. Auch Ihre Steueridentifikationsnummer wird benötigt. Daraufhin vergeben Sie sich ein Passwort.

Im nächsten Schritt erhalten Sie zusätzliche Informationen – etwa zu den Vertragsbedingungen und den Risiken. Mit einem Klick auf „Weiter“ gelangen Sie zu einer Übersichtsseite. Sie bestätigen Ihre Angaben, beantragen mit einem Klick auf den entsprechende Button die kostenpflichtige Vermögensverwaltung und mit einem zweiten Klick die Depoteröffnung bei der Baader Bank, der Partnerbank von Scalable Capital.

Damit der Vertrag zu Stande kommt, ist ein PostIdent-Verfahren notwendig. Dieses kann bequem über eine Webcam getätigt werden, ein Gang zur Post ist nicht erforderlich. Seit Oktober 2016 bietet Scalable Capital Nutzern eines iPhones zudem die Möglichkeit, ihr Konto über eine App zu eröffnen.

Ist Scalable Capital eine „echte“ Vermögensverwaltung?

Im Gegensatz zu einigen anderen RoboAdvisors hat Scalable Capital eine Erlaubnis der BaFin und steht unter Aufsicht derselben. Das bringt den Vorteil mit sich, dass das Unternehmen als „echte“ Vermögensverwaltung tätig werden kann. Erachtet Scalable Capital es als notwendig, einen ETF durch einen anderen zu ersetzen, weil dieser z.B. eine bessere Performance aufweist oder ein geringeres Risiko birgt, ist dies ohne Weiteres möglich. Somit kann Ihr Portfolio auch nach der Kontoeröffnung vom Unternehmen aktiv betreut und verändert werden. RoboAdvisors, die keine Erlaubnis der BaFin haben, dürfen dies nicht.

Seit August 2016 ist Scalable Capital außerdem Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter. Es ist das erste Unternehmen mit rein digitalem Angebot, das aufgenommen wurde. Damit unterwirft sich Scalable Capital einem Ehrenkodex, der unter anderem beinhaltet, ein faires und offenes Verhältnis zu Kunden zu pflegen. Voraussetzung für eine Aufnahmen ist die Erlaubnis der BaFin. 

Wie funktioniert das Rebalancing bei Scalable Capital?

Scalable Capital nimmt kein klassisches „Rebalancing“ vor im Sinne einer automatischen Anpassung der Portfoliozusammenstellung an die ursprüngliche Gewichtung in festgelegten Zeitintervallen. Stattdessen wird mit einem dynamischen Risikomanagement gearbeitet.

Signalisiert der über tägliche Simulationsrechnungen ermittelte Value-at-Risk des jeweiligen Portfolios Abweichungen von den Vorgaben des Kunden, wird automatisch in risikoärmere oder -reichere Anlageklassen umgeschichtet. Der Prozess hängt nicht an starren Terminen, sondern wird unabhängig von der letzten Umschichtung genau dann durchgeführt, wenn er notwendig ist. Es findet also eine kontinuierliche Überwachung des Portfolios statt.

Kann ein Sparplan zu jeder Zeit aufgestockt bzw. geändert werden?

Der Sparplan kann während der Kontoeröffnung oder zu einem späteren Zeitpunkt eingerichtet werden. Es ist jederzeit möglich, ihn zu ändern. Das Maximum liegt bei 5.000 Euro im Monat.

Gibt es eine Mindestlaufzeit? Wann ist das Geld verfügbar?

Eine Mindestlaufzeit gibt es bei Scalable Capital nicht. Das Konto kann jederzeit gekündigt werden.

Ist es möglich, ein bestehendes Depot zu Scalable Capital zu übertragen?

Scalable Capital bietet Ihnen an, ein bei einer anderen Bank bestehendes Depot zu übertragen. Der Übertrag ist kostenfrei.

Welches Anlagekonzept steckt hinter Scalable Capital?

Das Anlagekonzept von Scalable Capital basiert unter anderem auf den nobelpreisgekürten Arbeiten von Robert Engle und Eugene Fama. Dabei geht es vor allem um die Erkenntnis, dass sich Risiken nachweislich und zweckmäßig prognostizieren lassen. Denn Finanzmarktrisiken sind im Zeitablauf nicht konstant, sondern ändern sich stark und treten häufig in „Clustern“ auf, d.h. es gibt wechselnde Phasen, die von hoher oder niedriger Volatilität gekennzeichnet sind, wobei höhere Volatilität ein höheres Verlustpotenzial impliziert. Dies macht sich Scalable Capital bei der Risikosteuerung zu Nutze.

Folgende Punkte bilden die Säulen des Anlagekonzepts:

Value-at-Risk als Maßstab für das Risiko

Scalable Capital bewertet ein Portfolio nicht nach Kategorien wie „moderat“, „konservativ“ oder „chancenorientiert“. Stattdessen entsprechen die 23 Anlagestrategien konkreten Risikoklassen von 3 Prozent bis 25 Prozent Value-at-Risk. Dahinter steckt die Überzeugung, dass sich Kurse nicht vorhersagen lassen, Risiken aber schon.

Das Value-at-Risk gibt den prozentualen Jahresverlust an, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent nicht überschritten werden soll.  Wählen Sie also die Anlagestrategie 15, soll der Jahresverlust statistisch gesehen nur in einem von 20 Jahren bei über 15 Prozent liegen. Da es sich um einen jährlichen Value-at-Risk handelt, geht es also nicht um einen Verlust am Ende des gesamten Anlagehorizonts, sondern jeweils innerhalb eines Jahres.

Dynamisches Risikomanagement

Die Anlagestrategie wird individuell an Sie angepasst – je nachdem, wie viel Risiko Sie eingehen wollen. Bei niedrigem Value-at-Risk ist die prozentuale Verteilung der ETFs auf die Anlageklassen (Aktien, Staatsanleihen etc.) anders als bei hohem Value-at-Risk. Um das Portfolio an Ihre Risikobereitschaft anzupassen, wird dieses auch nach der Kontoeröffnung kontinuierlich überwacht und gegebenenfalls durch dynamisches Risikomanagement wieder auf Kurs gebracht.

So kann es z.B. sein, dass selbst in einer hohen Risikokategorie von 25 Prozent VaR Ihr Portfolio in Zeiten hoher Marktvolatilität weniger als 10 Prozent an Aktien enthält, in ruhigeren Phasen die Aktien-Allokation dagegen auf 80 Prozent ansteigt.

Ausschließlich Investitionen in ETFs

Bei Scalable Capital wird ausschließlich in ETFs investiert. ETFs sind Indexfonds, die im Vergleich zu klassischen Fonds günstiger sind, da sie passiv verwaltet werden. Zu den Kriterien für die Auswahl der ETFs zählen unter anderem:

  • Niedrige Total-Expense-Ratio und Total-Cost-of-Ownership
  • Niedrige Geld-Brief-Spannen durch großes Anlagevolumen
  • Geringer Tracking-Error
  • Physisch replizierende ETFs werden gegenüber synthetisch replizierenden ETFs bevorzugt

Breit gestreute Investitionen

Die von Scalable Capital verwendeten ETFs sollen ein möglichst breites Spektrum von Werten abbilden, um starke Einbrüche zu vermeiden. Zu den Anlageklassen zählen sowohl Aktien als auch Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Besicherte Anleihen, Rohstoffe, Immobilien und der Geldmarkt (jeweils abgebildet durch den ETF). Auf Nischenthemen wird verzichtet. Insgesamt belaufen sich die Werte auf 8.500 Stück in 90 Ländern.

Zum Zeitpunkt des Tests befanden sich folgende ETFs im Portfolio:

Anlageklasse ETF Anzahl der Einzelwerte
Aktien
   
Aktien Eurozone iShares STOXX Europe 600 601
Aktien Deutschland iShares Core DAX 30
Aktien Japan UBS ETF MSCI Japan 311
Aktien Vereinigte Staaten HSBC S&P 500 506
Aktien Asien und pazifischer Raum UBS ETF MSCI Pacific 156
Aktien Schwellenländer UBS ETF MSCI Emerging Markets 835
Immobilien
   
Immobilien Global iShares Developed Markets Property Yield 304
Besicherte Anleihen
   
Besicherte Anleihen Eurozone iShares Euro Covered Bond 662
Unternehmensanleihen
   
Unternehmensanleihen Vereinigte Staaten iShares $ Corporate Bond 1.314
Unternehmensanleihen Eurozone iShares Core Euro Corporate Bond 1.691
Staatsanleihen
   
Staatsanleihen Vereinigte Staaten iShares $ Treasury Bond 7-10yr 12
Staatsanleihen Eurozone iShares Core Euro Government Bond 300
Staatsanleihen Schwellenländer iShares J.P. Morgan $ Emerging Markets Bond 293
Rohstoffe
   
Rohstoffe Global Lyxor Commodities CRB Thomson Reuters/CoreCommodity 19

 Quelle: Scalable Capital. Stand 07.06.2016. Anlagestrategie 20% VaR

Was kostet Scalable Capital?

Fallen bei der Eröffnung eines Kontos Gebühren an?

Die Eröffnung eines Kontos ist kostenfrei. Es fallen dabei keine Gebühren an.

Gibt es einen Mindestanlagebetrag?

Die Mindestanlage bei Scalable Capital beträgt 10.000 Euro. Sie ist unabhängig davon, ob ein Sparplan eingerichtet wird oder nicht.

Welche Kosten entstehen bei der Nutzung des Angebotes?

Die Kosten bei Scalable Capital setzen sich zusammen aus:

  • Einer All-in-Gebühr von 0,75 Prozent p.a.
  • Und den Kosten der ETFs von durchschnittlich 0,25 Prozent p.a.

Die All-in-Gebühr umfasst sämtliche Kosten für die Transaktionen, die Depotführung und die Vermögensverwaltung. Bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro entsteht so eine All-in-Gebühr von 6,25 Euro pro Monat. Zusätzlich fallen 2,08 Euro für die ETFs an. Insgesamt betragen die Kosten in diesem Beispiel somit 8,33 Euro im Monat.

Es gibt keine Kickbacks und keine Gewinnbeteiligung.

Wie und wann werden die Gebühren berechnet?

Die Gebühren werden monatlich per SEPA-Lastschrift eingezogen. Alle Gebühren, die seit Kontoeröffnung angefallen sind, werden Ihnen online in der Kundenmaske angezeigt.

Was gibt es sonst zu beachten?

Scalable Capital steuert nicht nur die Gewichtung der ETFs sondern auch die Liquidität (Tagesgeld) im Portfolio. Dabei werden Gebühren, Ausschüttungen und Sparpläne sowie die Marktsituation berücksichtigt. Etwa 4 Prozent des investierten Kapitals werden als Tagesgeld zurückgelegt.

Wie sicher ist Ihr Geld?

Das Depot, in dem Ihre Wertpapiere liegen, wird bei der Baader Bank, dem deutschen Partner von Scalable Capital, eröffnet und geführt. Scalable Capital verwaltet Ihr Vermögen, hat jedoch keinen Anspruch auf dieses. Die Wertpapiere in Ihrem Depot werden als Sondervermögen getrennt vom Bankvermögen verwahrt und sind im Falle einer Insolvenz der Baader Bank oder von Scalable Capital geschützt.

Sowohl die Baader Bank als auch Scalable Capital haben eine Erlaubnis der BaFin und stehen unter deren Aufsicht.

Die Baader Bank unterliegt zudem der gesetzlichen Einlagensicherung. Diese beträgt derzeit 100.000 Euro pro Kunde. Ebenso ist sie freiwilliges Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.

Fazit

Der erste Eindruck von Scalable Capital ist sehr positiv. Im Gegensatz zu einigen anderen RoboAdvisors ist das Unternehmen bei der BaFin registriert und kann dadurch auch nach der Kontoeröffnung Ihr Vermögen aktiv verwalten. Ein Blick in das von uns eröffnete Konto zeigt, dass das auch wirklich passiert. Das Portfolio wird kontinuierlich an die gewählte Anlagestrategie angepasst.

Lediglich die Mindesteinzahlung von 10.000 fällt im Vergleich hoch aus. Bei den Kosten gibt es ebenfalls Anbieter, die günstiger sind.

Angenehm fällt hingegen noch die große Anzahl der Strategien auf – mit 23 Stück liegt Scalable Capital weit vor den anderen Anbietern in unserem Test. Das Risiko für jede Strategie wird genau beziffert (Value-at-Risk). Die ETFs, die herangezogen werden, sorgen für eine breite Streuung.

Auch die Baader-Bank als Partner erweckt Vertrauen und zeugt davon, dass Ihr Geld in sicheren Händen ist.

Wie sich die Werte tatsächlich entwickeln, können Sie in unserem großen Echtgeld-Test verfolgen.