Die typischen Gebührenmodelle angelsächsischer Online-Broker

Die Gebührenmodelle von Brokern in Großbritannien und den vereinigten Staaten unterscheiden sich deutlich von denen in Gebührenmodellen in Deutschland. Auch einige in Deutschland ansässige Broker verfolgen die Preismodelle, bei denen die Ordergebühr von der Anzahl der gehandelten Aktien abhängig gemacht wird. Für Anleger, die häufig in den USA handeln sind diese Broker meistens die bestmögliche Adresse.

Die meisten angelsächsischen Gebührenmodelle gelten auch nur für Orders an Handelsplätzen in Großbritannien oder den USA. Eine typische Preisstruktur: Je gehandelter US-Aktie wird eine Gebühr in Höhe von 0,01 $ fällig, wobei eine Mindestgebühr von 5,00 US-Dollar abgerechnet wird. Werden 100 Microsoft Aktien zu einem Kurs von 50 $ gehandelt beträgt die Gebühr somit 5,00 US-Dollar. Werden 1000 Aktien gehandelt beträgt die Gebühr 10,00 US-Dollar. Neben diesem Preismodell bieten Online Broker, wie zum Beispiel TD Ameritrade auch Flatrates an. 

Ordergebühr pro Aktie

Zum Vergleich: Berechnet ein Broker 0,25 % des Transaktionswertes beträgt die Gebühr 12,5 $ wenn 100 Aktien gehandelt werden und 125 $ wenn 1000 Aktien gehandelt werden. Auch wenn im letzteren Fall bei den meisten deutschen Gebührenmodellen die festgelegte Gebührenobergrenze greift sind Broker angelsächsischen Typs deutlich günstiger.

Das gilt – um es noch einmal zu betonen – jedoch in der Regel nicht für den Handel an kontinentaleuropäischen Börsenplätzen. Anleger, die sowohl in Kontinentaleuropa als auch in Großbritannien und den USA häufiger handeln können über zwei parallele Depots nachdenken. Aufgrund der großen Preisunterschiede rechnet sich der zusätzliche Verwaltungsaufwand schon bei vergleichsweise wenigen Orders pro Jahr.


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