Für welche Anleger ist der Handel mit CFDs geeignet?

Für welche Anleger eignen sich CFDs?CFDs sind eine gehebelte Anlageform, mit der in relativ kurzer Zeit hohe Gewinne aber auch Verluste entstehen können. Deswegen eignen sich CFDs möglicherweise nicht für jeden Anlegertyp. Es ist sehr wichtig, dass die damit verbundenen Risiken ausreichend verstanden werden.

Nur risikobereite Anleger sollten in CFDs investieren

Die CFDs gelten als direkte Konkurrenten von Hebelzertifikaten und Optionsscheinen. Alle drei Anlageformen werfen im Idealfall überproportional hohe Gewinne ab. Im direkten Vergleich bieten CFDs aber zusätzliche Vorteile, z.B.:

  • die geringen Ordergebühren,
  • eine ersparte Suche nach passenden Produkten, da nur ein CFD pro Basiswert existiert,
  • eine nachvollziehbare Kursentwicklung, da Zeitwertverlust, Volatilität oder Knock-Out-Schwellen keine Rolle spielen sowie
  • die variabel festlegbare Höhe des Hebels.

Dabei muss immer beachtet werden, dass CFDs ein äußerst riskantes Geschäft bleiben. Ein Anleger eines CFD mit einem Hebel von Zehn muss bei einem zehnprozentigen Kursrückgang mit einem Totalverlust rechnen, während sich ein Hebelzertifikat bzw. Optionsschein im Zeitverlauf, je nach Ausgestaltung, wieder erholen kann.

Ohne Absicherung können Sie mehr verlieren als Ihre Einlage

Richtig teuer wird es dann, wenn nicht richtig aufgepasst wird. Bewegt sich der Kurs des CFD entgegen der gewünschten Richtung können Verluste größer ausfallen als das eingesetzte Kapital.

Im Normalfall sichert Ihr Broker Sie aber bestmöglich ab, indem er die vom Totalverlust bedrohten Positionen durch ein Gegengeschäft automatisch “glattstellt”.

Kommt es dennoch dazu, dass der Verlust nicht mehr durch das vorhandene Guthaben auf dem Konto gedeckt werden kann, schickt der Broker einen sogenannten Margin Call. Dieser beinhaltet den Hinweis, dass sofort frisches Kapital bereitgestellt werden muss. Ansonsten schließt der Broker aus Sicherheitsgründen zwangsweise die Position. Demnach sollten Sie immer genug „Cash“ auf dem Konto haben!

Durch das Setzen von Stop- und Limit-Orders können Sie jedoch das Verlustrisiko begrenzen. Trotzdem gilt: CFDs sind hochspekulativ und ausschließlich für risikobereite Anleger geeignet.

Der Broker sollte sorgfältig ausgesucht werden

Eine weitere vertrauenswürdige Angelegenheit beim Handel von CFDs stellt die Auswahl eines CFD-Anbieters dar. Im Falle einer Insolvenz sind die Einlagen des Anlegers nur bis zu einem bestimmten Betrag geschützt.

Demnach gilt gerade beim Handel mit CFDs: erkundigen Sie sich als potentieller Anleger genau, um welchen Anbieter es sich handelt bzw. welche Erfahrungen andere Anleger mit dem jeweiligen Anbieter bereits gemacht haben.

Brokervergleich.de informiert Sie aus diesem Grund immer aktuell und gibt Ihnen wertvolle Tipps bei der Wahl des richtigen Anbieters.

So groß die Faszination der CFDs auf Anleger auch sein mag, gepaart mit dem Wunsch nach dem schnellen und leicht verdienten Geld, gilt immer: Aufgepasst! Nur ein guter CFD-Broker sowie ausreichende Erfahrung und Disziplin schützt Ihre Geldanlagen vor höheren Verlusten.